Beiträge von FelixW1993

    Danke für die detaillierte Erklärung.

    Für meinen Anwendungsfall wird es denke ich genügen, wenn ich bspw. 50 von 100 Anteilen eines Jahres verkaufe, nur die halbe VAP ranziehe, auch wenn ich die Anteile per Sparplan im Jahresverlauf gekauft habe.

    Mein Ziel war es erst Mal ein Gespür zu bekommen wie viele Gewinn X Anteile erzielt haben:-)

    Also muss ich mir die in diesem Jahr 149,37€ merken für meine Exceltabelle.

    Vorabpauschale insgesamt 100€

    Jahr 1: 30€

    Jahr 2: 40€

    Jahr 3: 30€

    Wenn ich jetzt in Jahr 4 Anteile verkaufe, für die ich 2100€ ausgezahlt bekomme, aber selbst für die Anteile nur 1000€ gezahlt habe, sehe ich das dann richtig, dass ich keine Kapitalertragssteuer zahlen muss?

    Ich habe ja jetzt meine Excel-Tabelle, um mir die Gewinne zu errechnen, wenn ich beispielsweise 5 Anteile verkaufe. Mir fehlt jetzt noch Wissen zur Vorabpauschale. Kann mir das jemand an folgendem Beispiel erklären?

    Auszug aus der Ertragsabrechnung:

    Vorabpauschale gem. § 18 InvStG 149,37 EUR

    abzgl. Teilfreistellungsbetrag 30,00 % 44,81 EUR

    Vorabpauschale nach Teilfreistellung 104,56 EUR

    KapSt-pflichtiger Kapitalertrag 104,56 EUR

    Mit Sparer-Pauschbetrag verrechnet -104,56 EUR

    Das heißt, dass ich auf diesen ETF bereits 149,37€ oder 104,56€ Steuern bezahlt habe, korrekt?

    Nehmen wir an ich verkaufe jetzt Anteile und habe seit 5 Jahren welche in meinen Depots. Muss ich mir dann die letzten 5 Jahre Vorabpauschale zusammen addieren und mir das als Puffer zum Erreichen der Grenze des Sparerpauschbetrages dazurechnen?

    Also angenommen der Verkauf meiner 5 Anteile ergibt einen Verkaufserlös von 4500€, wobei 1500€ Rendite sind und ich in den 5 Jahren insgesamt 500€ Vorabpauschale gezahlt habe, muss ich dann keine Kapitalertragssteuer zahlen, weil ich nicht über 1000€ Rendite in der Auszahlung komme?

    Habs hinbekommen...

    Habe also einen Rechner, der mir die Rendite je ETF ausgibt. Muss dafür bei 3 ETFs 3 Datensätze anlegen. Rechner ist dynamisch und erwartet den aktuellen Kurs und die geplante Stückzahl, die verkauft wird. Ausgabe ist die Rendite.

    FelixW1993 .... zu beachten wäre, dass Du in einer gewissen Regelmäßigkeit (alle 5 oder 10 Jahre Sparplan, oder in Geldschritten zu XX.000 €) den ETF wechseln kannst. Gibt ja genug ETFs auf den MSCI World / ACWI .... von unterschiedlichen Anbietern. Vorteil daran ist, dass Du dann quasi immer die neueste Position verkaufen könntest und die alten (hoffentlich im Kurs gestiegenen) Anteile im Depot behalten kannst.

    https://www.finanztip.de/daily/so-funkt…-nur-einem-etf/

    Das bedeutet, dass ich irgendwann mehrere MSCI-World ETFs im Depot habe?

    Nummer 1 bspw. bespart von 2000 - 2010

    Nummer 2 bspw. bespart von 2010 - 2020

    Nummer 3 bspw. bespart von 2020 - 2030

    Könnte ich nicht auch mehrere Depots eröffnen und immer den gleichen ETF besparen? Habe ich deine Taktik richtig verstanden?

    Ich habe mir die Mühe gemacht und 50 Monate mal 3 ETFS in eine Excel-Tabelle zu füllen.

    Ich habe jetzt zu jedem Monat den Kurs, die Einzahlung und daraus resultierend die gekauften Anteile.

    Ich würde jetzt gerne eine Funktion haben, die die zu verkaufenden Stücke und den aktuellen Kurs entgegennehmen und mir als Ergebnis die Rendite dieser Stücke zurückgibt.

    Also wenn ich bspw. 30 eingebe, dann holt sich die Funktion die Zeilen bis 30 Stücke erreicht sind und ermittelt jeweils die Rendite pro Stückanteil, dass ich gekauft habe, um die Gesamtrendite ermitteln zu können.

    In JavaScript oder anderen Programmiersprachen könnte ich mir vorstellen das über eine for-Schleife lösen zu können, aber in Excel bin ich machtlos. Bzw. nicht so tief eingearbeitet.

    Habe auch schon gegoogelt "Addieren bis Wert erreicht." Aber so richtig passend ist das nicht.


    An die, die mit Excel arbeiten. Habt ihr da eine coole Funktion, die ihr teilen könntet?

    Hallo Forum,

    ich habe einen ETF per Sparplan bespart und nun etwa 120 Anteile darin. Wenn ich über ING davon bspw. 5 verkaufen möchte, dann wird mir angezeigt was es kostet und wie viel ich auf mein Konto ausgezahlt bekomme.

    Ich habe gelesen, dass immer die ältesten Anteile verkauft werden. Ich kann vorab nicht sehen, wie groß der Anteil der Rendite an diesem Verkaufserlös ist. Das ist für mich interessant, um evtl. Kapitalertragssteuer abschätzen zu können. Ich möchte nur so viel verkaufen, um unter dem Sparerpauschbetrag zu bleiben.

    Könnt ihr mir helfen die Logik zu verstehen oder was ich noch beachten muss und habe ich etwas nicht richtig verstanden?

    Liebes Forum,

    mich treibt schon seit langer Zeit die Frage nach dem Umgang mit meinem Riester-Konto um. Ich würde selbst behaupten, dass ich mich gut auskenne, aber eine Sicht von anderer Seite kann nicht schaden und die Berater der LBS sind keine "guten" Berater.

    Ausgangssituation:

    LBS-WohnRiester-Vertrag von 2012 (RH / Classic Top Finanz WR)

    Keine jährlichen Kosten wie Verwaltungskosten etc.

    Bausparsumme: 50 000 €

    Guthabenzins: 0,5%

    Zulagen jährlich: 775,00 € --> Zwei Kinder (6, 1 Jahr alt)

    Steuerentlastung: 39,00 €

    Einzahlung durch mich jährlich: 1326,00 €

    Förderquote: 39,76 %

    Riester wird in den Medien immer schlecht geredet. Zu kompliziert, geringer Guthabenzinssatz, zu unflexibel, keine freie Verwendung, hohe Kosten etc.

    - Hohe Kosten kann ich in meinem Beispiel nicht nachvollziehen, da keine jährlichen Verwaltungskosten auf mich zukommen.

    - Kompliziert finde ich vor allem das virtuelle Wohnförderkonto und die steuerliche Belastung in der Rentenzeit. Das finde ich nicht transparent was dann für Kosten auf mich zukommen. Hängt natürlich auch von der Höhe meiner Rente ab

    - Geringer Guthabenzinssatz; Finde ich auch verglichen mit 7% MSCI-World schwach. Aber natürlich sicherer und die hohen Zulagen dürfen nicht außer Acht gelassen werden.


    Was würdet ihr tun:

    1. Beitrag reduzieren auf Sockelbetrag 60,00 € im Jahr und Differenz anderweitig investieren

    2. Alles so lassen wie es ist, bis die Kinder 18 Jahre alt sind

    Gerne würde ich auch allgemeine "Meinungen" zu diesem Riesterprodukt hören.


    Vielen Dank für Eure Zeit!

    Felix