Beiträge von Harry94

    Die beiden sind jetzt der Vorstellung verfallen, die müssten losschlagen und sich komplett verschulden um endlich hohe Heizkosten zahlen zu dürfen..

    Genau das befürchte ich...

    Danke für den Buchvorschlag BS.C. Ich wusste nicht, dass Kommer auch abseits von ETF aktiv ist. Buch ist gekauft.

    Ist die schlechteste die es überhaupt gibt. Hoher sanierungsbedarf! Je nach Bauwerk ist da teils ein Abriss billiger als die Sanierung.

    bis 2030 muss dass mindestens ein F sein, Pflicht!

    Diese Hinweise sind umheimlich hilfreich. Ich wüsste nicht, wie ich sonst von einer Sanierungspflicht erfahren hätte... ich habe gegoogled und da gibt es ja noch ein paar Auflagen, die innerhalb von 2 Jahren nach Erwerb auf die neuen Besitzer zukommen 8| Danke!

    Grüße an alle, die ebenfalls noch satt von gestern Abend nun auf dem Sofa rumgammeln. Frohe Feiertage!

    Hallo,

    meine Cousine (30J, 2700€ netto/M) und ihr Mann (34J, 2500€ netto/M) wollen sich ein eigenes Haus kaufen. Wir haben in der Familie nicht viel Erfahrung mit diesem Prozess. Meine Eltern haben damals z.B. bei einer unerwarteten Möglichkeit auf ein Haus dieses innerhalb von 4 Wochen gekauft und dann renoviert (über 20 Jahre lang). Ist alles gut gegangen. Meine Eltern wissen jetzt zwar was Rigipsplatten sind, aber einen strukturierte Ansatz für den Hauskauf haben sie nicht.

    Also: mit meinem Wissensstand würde ich die zwei ganz von vorne beraten, die gerade auf der Suche nach Tipps sind. D.h.

    - die eigenen Fix- und Variablen Kosten kennen und Verträge optimieren / kündigen

    - Rentenlücke antizipieren und privat (z.B. mittels ACWI) vorsorgen

    - Vermögen und Einkommen schützen (BU und ggf. Risikolebensversicherung)

    Sie haben ca. 20k Eigenkapital, suchen auf den Dörfern in Mittelhessen ein Haus und ein Typ von Baufi24.de hat Ihnen gesagt, dass sie mit 45k Eigenkapital einen Kredit von 400k aufnehmen könnten (mir persönlich schon zu wild, aber ich habe mich mit Krediten noch nicht viel auseinander gesetzt).

    Die ersten Angebote die sie gesammelt haben sind z.B. 105m² Wohnfläche mit 700m² Garten (und Nachtspeicherheizung) für 165.000€. "Energiestufe H" oder wie das heißt. Inneneinrichtung hässlich, aber nicht verschimmelt oder so. Man könnte direkt einziehen. Es gibt weitere Angebote im Bereich von 200k.

    Während die zwei jetzt leuchtende Augen bekommen, weil man für wenig Geld ja schon ein Haus bekommen könnte und dieses direkt beziehen könnte, frage ich mich, ob es da nicht einen strukturierten Ansatz gibt.

    Wie würdet ihr (nach Strukturierung der üblichen privaten Finanzen) einen Hauskauf angehen?

    Bin gespannt wie sich der Thread entwickelt ^^ LG und Danke.

    Vielleicht hilft dir das:

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    Kurzes Update:

    Mein Berater wünscht sich eine Tätigkeitsbeschreibung von mir, damit die Gesellschaft meinen Beruf einordnen kann. Beim Allianz Rechner sehe ich, dass ich theoretisch zu 7-8 verschiedenen Berufsbildern passen würde, diese sich aber teilweise über 100% im Beitrag unterscheiden =O

    Hilfe FinanztipUser und Dr. Schlemann

    - Ich soll meine Tätigkeiten aufschreiben

    - den Anteil an körperlicher (0%) Reise (0%) und Bürotätigkeit (100%)

    - meine Personalverantwortung (3 MA disziplinarische Führung)

    Ich mache bei uns im Unternehmen unheimlich viele, auch fachlich sehr verschiedene Dinge. Wie kann ich die Formulierungen optimieren, so dass die Gesellschaft mich möglichst gut einstuft??

    Ohje - ich habe echt Angst mit meine einzige Chance auf eine BU mit einem noch höheren Beitrag zu vermasseln ?(

    Gibt es eine Art Tabelle in der ich sehen kann, welche Berufe wie eingestuft werden?

    LG

    Hallo zusammen,

    wie versprochen möchte ich mich noch einmal melden. Leider ist bei der Berufsbezeichnung ein Fehler unterlaufen und es wird einige Tage dauern, bis die korrekte Berufsbezeichnung eingepflegt wurde. Dementsprechend wird sich der Beitrag verändern und ich kann dann erst alle Details hochladen... sorry FinanztipUser

    Ich kann dir aber schon mal sagen, dass keine "Sonderlocken" wie AU/DU enthalten sind.

    Melde mich, sobald ich Fakten habe.

    LG und Danke für die ganzen Beiträge bis hier hin!

    P.S. mein Vater hat jetzt mit 61 seine BU gekündigt, da das Einfamilienhaus mit 61 abbezahlt ist und auf dem Depot 200.000€ liegen. Ich denke man kann sich über seine Entscheidung streiten ;) ^^ was denkt ihr?

    ... Aufschläge?

    Zum Glück keine Risikozuschläge :)

    Bei höherer Leistungsdynamik kann man eine etwas geringere Rentenhöhe wählen und umgekehrt.

    Ich habe in meinen Recherchen in den letzten Monaten gelesen, dass es günstiger ist, eine hohe Rente zu Beginn zu wählen und die Leistungsdynamik geringer ausfallen zu lassen. Jede Erhöhung wird irgendwie so verrechnet, dass es im Endeffekt teurer ist. Weißt du da genaueres?

    Falls keine 3% gehen, würde ich also gleich auf eine entsprechend höhere Rente setzen.

    Ich kann zwischen 1%, 2% oder 3% wählen

    Die Beitragsdynamik (auch essentiell) kann man teilweise über Erhöhungsoptionen zu Events (Gehaltserhöhung, Hochzeit, Geburten, etc.) kompensieren.

    Danke für den Tipp!

    Hau doch mal Fakten auf den Tisch: Wie hoch soll dein Beitrag sein, bei welcher Rentenhöhe/Konfiguration und Laufzeit bei welchem Berufsrisiko? Hast du Sonderlocken wie AU/DU-Klauseln etc. drin? Ohne diese Details ist hier glaube ich schwer zu diskutieren...

    Alles klar :) ich sammel alles und poste es für dich heute Abend! Die Tarifbedinungen sind schon zu Hause und müssen noch gewälzt werden

    Danke!

    Hallo,

    ich bin wirklich sehr dankbar für diesen ausführlichen Thread. Leider habe ich zwischendurch den Anschluss verloren. Es gibt ein Update zu meiner Situation und ich habe hier einen weiteren Thread eröffnet:

    Harry94
    14. November 2024 um 14:27

    VG

    Hallo zusammen,

    per anonymer Risikovoranfrage über einen spezialisierten BU Makler und mit sehr genauer Beantwortung der Gesundheitsfragen, habe ich das Glück einen BU-Tarif (Allianz BU Komfort) mit nur einem vorläufigen Ausschluss angeboten zu bekommen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da ich von vielen Gesellschaften auch abgelehnt wurde. Der Ausschluss kann voraussichtlich in zwei Jahren entfernt werden. Jetzt geht es um die Gestaltung des Tarifs und ich würde mich über weitere Meinungen aus dem Forum wirklich sehr freuen, denn:

    Der Spaß ist nicht billig :rolleyes:

    Was genau beeinflusst die Höhe des Tarifes? Erstmal würde ich gerne sammeln und dann entscheiden, welche Höhe sinnvoll ist.

    - Leistungsdynamik

    - Beitragsdynamik

    - Rentenhöhe

    - Endalter

    - noch was??

    Natürlich könnte ich das alles auch nur mit meinem Berater besprechen, aber der Austausch mit anderen ist wichtig und fördert meine Mündigkeit. Benötigt ihr noch weitere Informationen von mir?

    Danke euch und viele Grüße

    Hi Impidimpi

    Danke, dass du dir die Zeit nimmst, dich mit meiner Frage auseinanderzusetzen. Meine SBU würde normalerweise 100€ kosten, aber ich habe einen Risikozuschlag von 75€.

    Und ja, ich merke gerade, dass der Anteil mindestens 50 % des Gesamtbeitrags betragen muss. Somit sind wir schon bei ca. 200€ bei einer BUZ. Das war ein guter Einwand!

    Werde ich berufsunfähig, weiß ich noch nicht, was mit der Basisrente passiert

    Werden die Einzahlungen dann pausiert? Wenn ja, bin ich fein damit. Hier muss ich mich besser informieren

    Hierzu habe ich neue Infos: "Bei einer Berufsunfähigkeit werden die Beiträge für die Altersvorsorge beitragsfrei vom Versicherungsunternehmen weitergezahlt." Quelle

    Wenn Du beim Bäcker Toastbrot kaufen willst, kannst Du in aller Regel mit belegten Sandwiches nichts anfangen, auch wenn bei ihnen Toastbrot mit verbaut ist.

    rhetorisch stark, @Achim Weiss ^^

    Danke für deinen Beitrag. Auch die Logik, Argumente für etwas zu finden, leuchtet mir ein.

    In mir wurde die Hoffnung wach, 75€ / Monat nutzen zu können und nicht für Risikozuschläge rauszuwerfen... das blendet mich vielleicht. Aber für genau diesen Gegenwind bin ich hier

    Hi Astromax ja, genau.

    Autsch, das stimmt... ich ergänze:

    Im Leistungsfall ist die BU-Rente nach Kohortenprinzip (voll) zu versteuern

    • So wie ich das sehe, muss man bei einer BUZ dementsprechend seine BU-Rente höher ansetzen als usprünglich geplant... damit steigt natürlich der Beitrag und auch der Steuervorteil wird geringer

    Bezüglich des Falls SBU für 175€ vs. BUZ für 175€

    Ich schreibe jetzt selber ein paar Gegenargumente auf und probiere sie zu entkräften. Ich freue mich über Kommentare

    Die Basisrente muss im Alter voll versteuert werden

    • Ja okay, aber immer noch besser, als 75€ / Monat für keine zusätzlichen Leistungen zu bezahlen

    Das Geld der Basisrente kann nicht entnommen werden

    • Damit komme ich klar, ich würde nur eine möglichst geringe Rente dazu buchen. Zu kleinen Anteilen würde ich damit sogar ein Langlebigkeitsrisiko absichern

    Basisrente ist teuer

    • Ja, private ETF sind günstiger, aber ~1,5% TER zu haben statt 0,2% TER ist immer noch besser als 75€ / Monat für keine zusätzlichen Leistungen zu bezahlen. Zumal ich bei der HDI auch einfach einen MSCI-World aussuchen kann und gut ist. Ein bisschen vergleicht man hier auch Äpfel mit Birnen, da Kapital ansparen ≠ Rente ist.

    Bei vorzeitigem Tod ist der Betrag in der Basisrente weg

    • Ja, das ist doof. Man ist weniger flexibel, aber ich würde die Basisrente auch ensprechend klein halten

    Werde ich berufsunfähig, weiß ich noch nicht, was mit der Basisrente passiert

    • Werden die Einzahlungen dann pausiert? Wenn ja, bin ich fein damit. Hier muss ich mich besser informieren

    Durch BUZ kann Produkt nicht gekündigt werden

    • Weniger Flexibilität. Die BU ist genauso unkündbar wie die Basisrente und kann lediglich pausiert werden (ohne Schutz). Das ist wirklich ärgerlich, aber auf der anderen Seite soll meine BU so oder so die nächsten Jahrzehnte laufen. Möchte ich die BU-Rente erhöhen, steht man sowieso wieder vor dem Dilemma, Gesundheitsfragen beantworten zu müssen (es sei denn man hat einen BU-Vertrag mit Möglichkeit zur Aufstockung bei besonderen Ereignissen)

    Alle Entscheidungen zur Basisrente betreffen auch die BU

    • Ähnlicher Punkt wie zuvor. Ist mir die Basisrente zu hoch, kann ich diese nicht pausieren, da ich sonst auch die BU pausieren muss. Das ist grundsätzlich blöd, in meinem Fall aber irrelevant. Hätte ich eine selbständige BU und könnte den Betrag nicht zahlen, müsste ich ebenso pausieren.

    Habe ich Argumente vergessen? Dr. Schlemann , Sie tauchen hier überall auf, wenn es um das Thema BU geht. Haben Sie zu diesem Fall eine Meinung oder Entscheidungshilfe?

    Diesen Grundsatz ließt man ja in der Tat oft auf Finanztip, welchen ich prinzipiell auch sehr gut nachvollziehen kann.

    In meinem speziellen Fall und mit meiner Rechnung finde ich aber auch gute Argumente dafür. Welche sprechen nun konkret dagegen?

    Wie würdet ihr die Situation bewerten, wenn man meine aktuellen Angebote mit einem Angebot der HDI BU+Basisrente vergleicht? Dort sind die Fragen so vereinfacht, dass ich keine Zuschläge zahlen müsste. So wie ich das sehe, würde ich aktuell 175€ inkl. Ausschluss für eine selbständige BU zahlen, während ich aber auch 175€ für eine BUZ zahlen könnte. Bei der HDI hätte ich keine Risikozuschläge und könnte die letzten 75€ wenigstens in eine Basisrente stecken und hätte was von dem Geld. Natürlich auch mit dem Risiko, die BU nicht kündigen zu können.... Fallen euch weitere Vor- und Nachteile ein? Würdet ihr sowas machen?

    Für Tipps bin ich wirklich unheimlich dankbar. Selbst wenn ich schon einen Berater habe, sind Meinungen von weiteren Dritten ja immer wertvoll! Danke