Hinweis im Nachklapp, weil ich das nicht mehr editieren konnte:
Die Ideen entstanden auf der Weihnachtsfeier unseres Yoga-Studios zwischen Wichteln und Maultaschenkuchen.
Hinweis im Nachklapp, weil ich das nicht mehr editieren konnte:
Die Ideen entstanden auf der Weihnachtsfeier unseres Yoga-Studios zwischen Wichteln und Maultaschenkuchen.
Zum Jahresende mal keine Renditeprognosen, sondern fünf bewusst besondere ETF-Portfolios aus der Welt der Altersvorsorge.
Alle langfristig gedacht, alle theoretisch sparplanfähig – aber mit dem Aha-Effekt beim Smalltalk.
Aisha Kadisha Portfolio
Global investiert, interessant diversifiziert (Ishares, ausschüttend)
• 70 % MSCI World Islamic ETF
• 20 % MSCI Emerging Markets Islamic ETF
• 10 % Gold
Boomer-Beruhigungstabletten-Portfolio
• 40 % MSCI World Minimum Volatility
• 30 % Euro Government Bond ETF
• 20 % Global Infrastructure ETF
• 10 % Geldmarkt-ETF
Endzeit-Prepper-ETF-Portfolio
• 30 % Gold-ETF
• 25 % Global Commodity ETF
• 20 % MSCI World Energy
• 15 % Defense & Aerospace ETF
• 10 % Water ETF
Tech-Messias-Portfolio
• 40 % Nasdaq-100 ETF
• 25 % Global AI & Robotics ETF
• 20 % Semiconductor ETF
• 15 % MSCI World ETF
Wir-lieben-Europa-wirklich-sehr-Portfolio
• 40 % MSCI Europe
• 20 % Euro Stoxx 50
• 20 % Europe Small Caps
• 10 % European Dividend Aristocrats
• 10 % Frankreich-ETF
Abstimmungsfrage zum Jahresende:
Welches Portfolio würdet ihr 30 Jahre besparen – und welches nur nach drei Gläsern Sekt?
Guten Rutsch und allzeit stabile Sparraten!
ich habe im Jahr 2025 mit Aktien z. B. einen Gewinn von 8.000 € erzielt und halte aktuell eine Position mit einem Verlust von z. B. 5.000 €.
Soll ich die verlustreiche Position einfach verkaufen oder weiter behalten?
Mein Ratschlag:
Am 29.Dezember 2025 alle Positionen komplett verkaufen, den Gewinn mitnehmen und keine Aktien als Einzeltitel mehr kaufen.
Dann am 02.Januar 2026 das Geld in einen Welt-ETF per Einmal-Zahlung oder Sparplan investieren.
Ich rechne damit, daß dieses AV-Depot ein ähnlicher Rohrkrepierer wird wie die Riesterrente.
Du hast doch mehrfach zurecht geschrieben, man solle sich jetzt noch gar nicht dazu äußern und lieber mal abwarten, was für Produkte angeboten werden.
Dann warte doch einfach ab, bis sich spätestens Ende 2026 der Nebel lichtet.
Und wer weiß: vielleicht ist Achim Weiß dann sogar kurz vor Torschluss noch bei einem Produkt dabei. Vielleicht sogar beim einfachen Produkt der Obrigkeit….
Du gehst auf den Sparplan und drückst links oben auf das Pluszeichen. So kannst du fröhlich zusätzliche Sparpläne zu jedem der 4 Termine anlegen. Sind sie ausgeführt, löscht du sie einfach:
Am Dienstag, 30.12.2025, findet an der deutschen Börse der letzte Handelstag des Jahres statt.
Aber Achtung: mit verkürzter Handelszeit.
Darum gings aber in diesem Thread
Ja..ok. Danke für den Hinweis.
Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und schätze, dass der DAX am Jahresende 2025 zwischen
24240 und 24400
landen wird.
Den schaue ich nie an. Ist bei 40 Titeln mit der Art der Berechnung eigentlich ein sinnloser Indikator für den Aktienmarkt.
Der TE hat auch nicht ein einziges Mal danach gefragt, ob die Höhe der Sparplanrate angemessen ist, sondern ob er auf ein 1-ETF Portfolio umstellen soll. Die Antworten hat er bekommen.
Da bin ich bei Achim. Natürlich fragt er nicht, aber stellt alles in Zweifel.
Vielleicht sind 1500 für den Start ein wenig sportlich. Andererseits wäre ein Start mit 400 Euro pro Monat (10 %) sehr niedrig
Dann muss er eben ein Mittelweg finden und es laufen lassen. Aber irgendwie muss jetzt am besten zum 2. Januar eine ordentliche Dauerlösung her.
Dann eben im Monat 600 €. Auf jeden Fall sollte die Summe so gewählt werden, dass er nicht jede Woche schon überlegt, ob es richtig war.
Lies mal hier:
Und natürlich gibt es keine Ehevertrag zwischen der Mutter und dem angeheirateten Ehemann, der selbst Kinder aus anderer Ehe hat. Daher gibt es ein Interesse unter uns Kindern die Erbfolge vorzeitig zu regeln um etwaigen pflichtanteilen an die andere Familie vorzukommen.
Hochkomplexe Strukturen mit teils verwirrenden Angaben.
Zuerst hat mal die potentielle „Erblasserin“ bei Bedarf eine Erbfolge zu regeln.
Spielt doch einfach das juristische „Probesterben“ durch.
Was passiert heute konkret wenn „Mutter“ zum Erbfall wird.?
Für mich ein klarer Fall von: Einfach mal ANFANGEN! Im Zweifel eben mit 150€ Sparplan und der Rest aufs Tagegeld oder Geldmarkt. Ja, dir entgeht ggf. Rendite, aber dafür bekommst Du Erfahrung wie sich das Anfühlt investiert zu sein. Wenn Du Dich dann sicherer fühlst,
Absolut richtig.
Ich habe mir jetzt das Eingangs-Posting und die Stellungnahmen des Fragenden mal genauer angeschaut.
Ich glaube, dass es hier einen einfachen, psychologischen Grund gibt:
Der monatliche Sparbetrag ist viel zu hoch.
Man muss in die Geldanlage hinein wachsen und Erfahrungen sammeln.
Bisher wurden bei der ING offenbar insgesamt 4500 € in die empfohlenen vier ETF investiert.
Auch wenn jemand 4000 Netto im Monat hat, sind 1500 € monatlich für ihn als ungeübten Anleger einfach psychologisch zu viel.
Meine Frau hat an der Universität unter anderem mit Verhaltensökonomie zu tun.
Sie meint zu diesem Fall ganz klar, dass man hier monatlich locker erst mal mit zehn bis maximal 15 % des netto anfangen soll.
Das ist überschaubar, man kann sich in die Sparpläne reintasten und merken, wie sich die Schwankungen anfühlen.
Bei der ING ist es problemlos möglich, wöchentliche Sparpläne laufen zu lassen.
Das ist also dann noch günstiger, um zu sehen, ob man überhaupt psychologisch für die Geldanlage mit Aktien ETF bereit ist.
Konkreter Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise:
Du eröffnest bei der ING ein weiteres Depot. Das geht ganz schnell innerhalb von 1 Minute.
In dem Depot legst du dir einen Sparplan auf einen Welt-ETF mit in Summe monatlich 400 Euro an. Wöchentlich 100 Euro ist psychologisch optimal.
Die bisherigen Sparpläne löscht du einfach und lässt die ETF gemütlich in dem Depot stehen.
Und dann machst du mal bis Ende 2026 gar nichts mehr.
Der Welt-ETF läuft gemütlich vor sich hin. Entspannen und gar nichts mehr machen,
Moment mal....warst du nicht derjenige, der den USA Anteil deutlich reduziert hat (unter 40%)? Wie macht man das denn, wenn man auf der anderen Seite nicht den Europa Anteil erhöht?
Und du hattest doch neulich auch ein "wissenschaftlich fundiertes" Welt Portfolio mit fünf Regionen ETFs vorgestellt, oder?
Ich finde diese Ansätze weiterhin sympathisch und legitim.
Danke für den Hinweis. Ich habe das missverständlich formuliert. Ich bezog mich gedanklich auf die Auswahl des MSCI World + Europa-ETF in dieser Kombination.
Da ist es wesentlich besser die Regionen der Weltwirtschaft mit einzelnen ETF abzudecken.
Schnell die Sache diktiert und abgeschickt.
Das war nix.
Man muss das nicht alles zitieren. Zumal es sachlich gar nicht stimmt.
Ich habe jetzt erst die prozentuale Verteilung der ETF entdeckt. Auf dem IPhone sah ich die nicht gleich, sondern nur die Namen der ETF.
Der Honorarberater hat eben etwas fürs Geld gemacht.
Die Aufteilung kann man theoretisch machen, wir kennen die geäußerten Vorgaben des Threaderstellers nicht.
Kritisch ist jedoch die Redundanz: MSCI World enthält Europa bereits, zusätzliches MSCI Europe führt zu einer unbegründeten Übergewichtung Europas. Zudem entsteht unnötige Komplexität ohne klaren Mehrwert.
Hängt zuerst davon ab, ob man alleine wirtschaftet.
Wenn man dann noch bedürfnislos ist, klappt das.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wieso sind Small Caps eine "Beimischung" oder "Gestaltung"?
Achim hat(te) lange Jahre im ETF-Bereich wohl aus alter Zeit den Ishares MSCI World-ETF. Also deckt man ca. 85% der Marktkapitalisierung der jeweiligen Industrieländer ab.
Deckt man das Segment der Small-Caps auch ab, hat das nichts mit „Beimischung“ zu tun.
Oder für einen Finsnztip-Artikel fiktiv formuliert:
Ein MSCI World ETF bildet nicht den gesamten Aktienmarkt der Industrieländer ab. Die Ergänzung um Small Caps ist keine Stil- oder Faktorwette, sondern eine bewusste Entscheidung zur breiteren Marktabdeckung. Ob man das möchte, ist eine Frage von Einfachheit vs. Vollständigkeit – nicht von „Gestaltungsdrang“.