Beiträge von NiceOne123

    Moin

    Die durchschnittliche Lebenserwartung soll ja immer weiter steigen. Aktuell soll sie ungefähr bei 80 liegen. Das macht auch Sinn, da insbesondere immer weniger Babys/Kinder an einem frühem Tod sterben.

    Aber wie sieht es bei der Rente aus? Auch dafür gibt es Zahlen dass die Rente immer länger ausgezahlt wird (ca 20 jahre aktuell). Aber wird da auch jemand mit 0 Jahren eingerechnet der es nicht bis zur Rente schafft?

    Ich bekomme schon lange sehr viele Fälle im Betrieb und im Bekanntenkreis mit wo Leute in ihren 50ern an Schlaganfall/Herzinfarkt/Krebs versterben und frage mich ob wir wirklich heute so viel älter werden oder ob man sich die Statistiken schönredet.

    Hat sich da schonmal jemand mit beschäftigt?

    Es geht bei dem Thema BU m.E. auch nicht um eine 100%ige Absicherung vor allen Risiken des Lebens. Aber wer sich mit 50 ein privates Vermögenspolster für den späteren Ruhestand aufgebaut hat, möchte evtl. zumindest diesen Vermögenstand abgesichert wissen. Und wenn dann im Falle des Falles eine BU in einer Höhe vorhanden ist, die zumindest einen Bürgergeldbezug und damit die Anrechnung des privaten Vermögens verhindern kann, mag das für viele Menschen schon reichen.
    Wer in jungen Jahren (z.B. im Studium) eine vernünftige BUV abschließt, macht damit mit Sicherheit keinen Fehler. Und kündigen, wenn man dann der Ansicht ist, man benötigt aus verschiedensten Gründen die BUV nicht mehr kann man ja jederzeit.

    Ich habe 2020 während Corona erlebt, wie bei einigen meiner Bekannten plötzlich die private Altersvorsorge per Vermögensaufbau ins Wanken geriet. Die Einnahmen brachen quasi über Nacht weg, das Depot rauschte gen Süden und man musste auf die Ersparnisse zugreifen um das Leben zu finanzieren, die eigentlich für das Alter gedacht waren.
    Und wie die Versicherungen sich selbst bei einer vorhandenen Betriebsschließungsversicherung um die Zahlungen gedrückt haben, dürfte ja bekannt sein. Das waren teilweise schlaflose Monate für meine Bekannten.

    Der Großteil in Deutschland spart fast nichts. Wenn man es als Normalverdiener schafft 10% seines Vermögens fürs Alter wegzulegen gehört man mit Sicherheit schon zur Minderheit. Dann "einfach" nochmal 10% des Lohns für ne BU anlegen um die ersten 10% abzusichern ist halt einfach für viele nicht mehr realistisch.

    Das mit Corona kann ich nicht ganz nachvollziehen. Man ist ja erstmal durch Arbeitslosengeld und/oder Krankengeld abgesichert. Klar kann es danach bergab gehen aber so von jetzt auf Gleich klingt komisch. Und an den schlaflosen Nächten weil man sich um Zahlungen drückt ändert eine BU ja auch nichts.

    Für konstruktive Kritik bin ich immer sehr offen. Bei "nahtlos weiter diesen Quatsch zu verbreiten ist höchst unseriös" habe ich angesichts von Tonalität und Inhalt aufgehört weiter zu lesen.

    Dass auch mir bekannt ist, dass zum Bürgergeld noch weitere Beträge dazu kommen, kann man hier nachlesen - sofern man nicht selektiv liest: RE: Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

    Sie haben völlig absichtlich von 563€ geredet und die mit ner 2000€ BU-Rente verglichen. Das ist einfach maximal unseriös.

    Der verlinkte Beitrag ist später, nachdem ihnen mehrere User auf ihre Falschaussage aufmerksam gemacht haben. Da war es ihnen auf einmal "völlig klar". Wer seriös und sachlich argumentieren möchte, so wie sie sich das von uns wünschen, der schreibt das so nicht.

    Eine BU-Rente von 2.000 € liegt realistisch ca. 600–900 € monatlich über Bürgergeld – und vor allem rechtlich/psychologisch in einer vollkommen anderen Liga.

    Dass sie mir nicht mehr antworten (was sollen sie auch machen ohne Argumente) ist ja eine Sache.

    Aber nahtlos weiter diesen Quatsch zu verbreiten ist höchst unseriös.

    Sie wissen ganz genau dass von den 600-900€ noch Steuern und vor allen Dingen die Krankenversicherung runter gehen. Und dann sind sie am Ende bei den von mir genannten (und nicht aus den Fingern gesaugten) 200€. Vorrausgesetzt sie erhalten als berufsunfähiger Bürgergeldempfänger keine weiteren (zB medizinischen) Leistungen die sie als BU-Rentner nicht bekommen. Ich bleibe dabei, mit 2000€ bist du finanziell nicht wirklich besser dran. Insbesondere als Single oder Alleinverdiener. Anders sieht es aus wenn beide gut verdienen aber da ist dann wie erwähnt auch eine kleine BU schon sehr viel wert.

    Umso überraschender zu lesen, dass das Bürgergeld ernsthaft als Alternative angeführt wird. Dabei muss man nur die Zeitung lesen, um zu sehen, dass das Bürgergeld so unpopulär und teuer ist, dass viele es am liebsten abschaffen oder stark einschränken wollen.

    Alternative für was?

    Es geht doch einfach darum dass ich finanziell nicht auf 0 falle wenn mein Leben gesundheitlich zusammenbricht und wenn ich privat vorsorgen will muss ich die staatliche Vorsorge halt mit einkalkulieren. Alles andere wäre doch unseriös. Dass beides, sowohl BU als auch Bürgergeld, kein wünschenswerter Zustand ist, ist doch jedem klar.

    Es gibt viel zu viele Bürgergeldempfänger (Wähler) als dass man da ernsthaft groß was dran ändern würde. Das wird nicht passieren. Da redet man seit Jahrzehnten von und es passiert nicht. Im Gegenteil, die Regeln werden sogar noch gelockert. Aber das wäre jetzt auch irgendwie ein anderes Thema. Es können auch andere Sachen passieren, Krankenversicherung könnte sich im Laufe der Jahre verdoppeln (was ich jetzt für wahrscheinlicher halte als ein Wegfall des Bürgergeldes) oder oder oder.

    Bürgergeld beträgt im Jahr 2025 für Alleinstehende 563 EUR. Bis zu einer BU Rente von 2.000 oder 3.000 EUR ist da schon ein etwas größerer Unterschied, den ich nicht als "nicht sehr viel besser" bezeichnen würde.

    Wie Gott sei Dank schon andere erkannt haben wird auch deine Miete, dein Gas usw bezahlt. Und auch deine Krankenversicherung.

    Für diesen WorstCase bin ich mir sogar ziemlich sicher dass du mit 2000€ nicht ernsthaft besser darstehst. Vielleicht 100-200€, vorrausgesetzt der Gaspreis verdreifacht sich nicht auf einmal. Dann kannst du vielleicht Zuschuss beim Amt betragen. Oder frieren. Kennen wir ja alles schon.


    Zum Rest brauche ich mich glaube ich nicht mehr groß zu äußern, das haben andere schon getan.

    Aber auch wenn sie nicht unparteiisch sind hätte ich ehrlich gesagt jetzt nicht erwartet dass sie hier mit solchen Äußerungen kommen... ZB dass ich keine Ahnung hätte. Ich schreibe hier ganz transparent wovon ich Ahnung habe und wovon nicht.

    Auch ihre Aussagen zum Bürgergeld sind schlicht falsch. Das macht hier gerade einen ganz miesen Eindruck. Sie hätten auch auf meine berechtigten Fragen, Anmerkungen und Gedanken ruhig und sachlich eingehen können.

    Und BU zu sein bedeutet ja auch nicht, dass Du 40 Jahre lang nicht mehr arbeiten kannst! Oftmals ist es ja so, dass Du wieder einen anderen Beruf ausüben kannst. Unter Umständen ist dieser Beruf dann aber deutlich schlechter bezahlt wie Dein ursprünglicher Beruf.

    Aber genau darum geht es ja hier und genau das kritisiere ich ja. Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen eine günstige Versicherung sondern ich frage mich ob man wirklich 100% absichern muss. Eigentlich reicht das ja nichtmal im WorstCase. Seinen Lebensstandard hält man damit nicht.

    Das Problem mit dem Bürgergeld ist, dass Du häufig gar keinen Anspruch darauf hast. Wenn Du in einer Partnerschaft lebst, springt zunächst mal der Partner für Dich ein (Bedarfsgemeinschaft).

    Deswegen sage ich ja es kommt auf die Situation an. Das ist natürlich ein Risiko für das man aber auch keine volle Versicherung braucht. Auf der einen Seite soll man ohne wenn und aber voll versichert sein weil man sich zB auf einen Partner nicht verlassen kann andererseits kann man auch nicht auf Bürgergeld bauen weil der Partner ja da ist. Jede Eventualität kann man nie abdecken…

    Aber eine BUV ist neben der privaten Haftpflichtversicherung eine sinnvolle Versicherung.

    Die Aussage ist mir zu pauschal. Hier fehlt mir wieder völlig der Blick aufs Geld. Würdest du bei 3000€ Lohn 300€ im Monat bezahlen? Oder bei zwei Leuten als Familie sogar 600€?

    Wie gesagt von dieser vollen Versicherung für den absoluten WorstCase halte ich nichts. Wenn sich jemand mit 50€ im Monat 1200-1500€ absichern kann ist das mit Sicherheit nicht verkehrt und definitiv komplett anders zu bewerten als meine Situation. Und meine Situation ist wiederum komplett anders zu bewerten als beim Dachdecker der das doppelte von mir bezahlt. Das sind dann 600€ für 3000€ Rente. Und was ist wenn dieser Dachdecker raucht und schon 53Jahre alt ist? Dann reden wir von 900€. Vorrausgesetzt er hat 53 Jahre nichts besonderes gehabt und ist topfit.

    Und dabei bitte bedenken dass er im Worst Case riesige Abstriche machen muss und nicht ansatzweise an sein vorheriges Netto rankommt.

    Ich hoffe ich konnte klarmachen wieso ich nicht verstehen kann dass hier noch niemand über Preise redet und man einfach sagt: Machen!

    Nein ich kenne beides nicht. Weder AU noch BU. Und du meinst bei der BU ist es einfacher? Ich weiß es halt auch nicht. Viele Berichte sagen was anderes. Dann gibts da wieder irgendwelche Statistiken (von denen ich nichts halte). Die meisten sind nur kurze Zeit BU und bevor ausgezahlt wird sind die schon wieder am arbeiten. Von daher wird da vermutlich auch selten abgelehnt und das schönt wieder jede Statistik. Sieht mit Sicherheit anders aus wenn es darum geht dass ich die nächsten 40 Jahre 3000€ im Monat will.

    Du kannst es für Einzelfälle halten aber wenn ich Berichte über querschnittsgelähmte Leute sehe die natürlich schon EMR bekommen aber seit 10 Jahren im Rechtsstreit mit der (namhaften) BUV sind, dann weiß ich zumindest dass das so in Deutschland möglich ist und null Konsequenzen drohen. Da fehlt mir der Glaube dass ich die Zusage (für Millionenzahlungen) mal eben so bekomme.

    Auch gibt es sehr viele Vergleiche, wo die Versicherung im Unrecht ist (sonst würde sie sich da ja nicht drauf einlassen) aber im Gegensatz zum Privatmann eben die Mittel hat das über Jahrzehnte auszufechten.


    Und zu deinem letzten Absatz:

    Betteln musst du für die EMR und die BU. Das Bürgergeld ist das was du mit dem wenigsten Stress ausgezahlt bekommst. Je nach Situation halt. Und dafür ist es ja auch da und dafür hast du eingezahlt. Das ist dann halt wirklich ein Fall wo du dich mit Sicherheit nicht für schämen musst.

    Hier ist ja was los :D

    Ich versuche mal auf einiges einzugehen:

    Die Notwendigkeit einer Versicherung hängt von zwei Faktoren ab:

    1. Höhe des Risikos in Euro
    2. Eintrittswahrscheinlichkeit

    Natürlich spielen dann auch noch die Kosten eine Rolle. Die sind aber meistens eine Funktion von 1. und 2.

    BU

    • Risiko in Euro: Nettoeinkommen x 12 x Laufzeit in Jahren = viel Geld!
    • Eintrittswahrscheinlichkeit ca. 25%

    Rechtsschutzversicherung zur BU

    • Risiko in Euro: 50-100 TEUR.
    • Eintrittswahrscheinlichkeit ca. 2% von 25% = 0,5%

    Fazit: BU ist wichtiger als Rechtsschutzversicherung

    Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.

    Erstmal spielt das "Risiko", also die Summe um die es bei der Rechtsschutz geht, ja nur eine geringfügige Rolle. Bei der BU wissen sie das komischerweise. Hier nicht. Kann ich den Rechtsstreit nicht zahlen dann habe ich verloren. Oder wenn ich ihn mir leisten kann, aber nicht will... Ich muss dann halt abwägen. Egal welche Summe sie sich da ausrechnen. Die BU ist dann im Zweifel Geschichte.

    Dann sind die 25% nicht realistisch. Außerdem reden wir von existenzbedrohender BU. Also ohne EMR, ohne dass ich anderweitig arbeiten kann, ohne dass ich eh kurz nach Eintreten an meiner Krankheit sterbe und das ganze muss (deutlich) länger gehen als mein Krankengeld und evtl Arbeitslosengeld. Und da wandern wir von 25% ganz schnell auf deutlich deutlich unter 1%. Offizielle Zahlen habe ich nicht. Und das wird schon seinen Grund haben dass die nicht kommuniziert werden. Könnten die Versicherer ja problemlos machen.

    Ein weiterer Irrglaube ist dass ich mir zB 3000€ absichere und die "Schadenshöhe" damit unnormal in die Höhe getrieben wird. In der Realität sind es netto dann noch 2000€ während die Alternative Bürgergeld mit mindestens 1000€ (inkl Wohnung usw) ist. Und dann kommen wir auf einmal auf ein ganz anderen Kosten-Nutzen Faktor. Das Totschlagargument "aber wenn..." gilt natürlich immer. Egal wie teuer und wie gering das Risiko. Auch da wird wieder Unwahres erzählt: Meine Arbeitskraft ist in Deutschland IMMER versichert (Bürgergeld). Jetzt kann man gerne darüber streiten ob sie zu gering versichert ist aber man muss sich auch klar machen dass sich über die ersten 1500€ BU (in dem oben genannten Fall) erstmal der Staat freut. Erst darüber hinaus wirds für mich interessant. Bezahlen muss ich aber ab dem ersten Euro.

    Viele verstehen das auch glaube ich nicht ganz, wenn ich was von Hausrat, Fahrrad oder Handyversicherungen höre die so um die 10€ im Monat kosten. Klar können Handyversicherungen extrem unnötig sein. Aber was haben die meiner vollen BU-Absicherung für über 300€ zutun? Das sind doch ganz andere Summen. Summen die darüber entscheiden können ob ich eine Familie gründe oder nicht. Ob ich mir ein Haus kaufe oder nicht und und und. Nicht ob ich mein Handyversichere...

    Noch was:

    Wie gesagt ich habe mich umfassend informiert. Das ist garnicht so einfach da an Informationen zu kommen. Bei Youtube sind 90% von "Versicherungen mit Kopf" gekapert. Der Rest sind hauptsächlich die Versicherungen selber. Auch hier im Forum führt eigtl jedes BU-Thema zum nicht wirklich unabhängigen Dr. Schlemann. Das ist selbstverständlich nicht böse gemeint aber unabhängige Meinungen zu dem Thema findet man im Prinzip nirgends weil sich Privatleute oft nicht auskennen oder das erzählen was sie von anderen hören, und das sind eben größtenteils keine Unabhängigen.

    Und wenn ich dann erwähne dass es halt am Ende schon auf den Preis ankommt dann kommt wieder nur das Totschlagargument als wären die Kosten und das Risiko völlig zu vernachlässigen. 300€ im Monat dafür dass ich meinen Lebensstandard definitiv nicht werde halten können und nicht sehr viel besser darstehe als ein Bürgergeldempfänger. Und wie wichtig ist mir das noch wenn ich körperlich oder seelisch ein Krüppel bin?

    Danke für die Antworten.

    Dann verstehe ich noch nicht ganz wieso man, koste es was es wolle, das (niedrige) Risiko einer existenzbedrohenden BU voll absichern soll. Gleichzeitig aber das Risiko eines nicht bezahlbaren Rechtsstreits nicht.

    Es hat ja Gründe wieso vermutlich weit über 99% der Menschen nicht 100% abgesichert sind. Ich hab zumindest noch nie von auch nur einem einzigen der es so macht gelesen. Wie gesagt, allgemein wird das so auch nicht empfohlen. Womit ich nicht sagen will dass es nicht empfehlenswert ist wenn man sich voll absichern will 😀

    Ich halte von der Brechnung auch garnichts.

    Du weißt weder wie die Inflation aussieht, noch die Rendite die du erwirtschaften kannst. Diese Unsicherheiten auf 30 Jahre gerechnet... da bekommst du irgendeine Zahl raus mit der du nichts anfangen kannst.

    Moin,


    ich beschäftige mich aktuell mit der BU. Ich bin 32 Jahre alt und arbeite in der Industrie als Maschinenführer.

    Empfehlung ist ja realtiv klar. Voll absichern (80% des netto-Gehalts). Und das bis zur Rente.

    Würde für mich bei ca 3000€ netto bedeuten 2400€ absichern. Das würde mich etwa 250€ im Monat kosten.


    Folgende Dinge machen mich aber stutzig:

    Man geht ja immer vom Worst Case aus. Also Erwerbsminderungsrente gibt es nicht, arbeiten kann man auch nicht mehr und man muss voll von der BU leben. Das würde aber auch bedeuten dass ich mich von meiner BU-Rente voll krankenversichern muss. Versteuern sowieso. Und schon bin ich nicht mehr "voll" abgesichert. Da liest man komischerweise in keinen Ratgebern was von. Ich zahle also unfassbar viel Geld und bin am Ende vielleicht geringfügig besser dran als ohne BU (dann Bürgergeld).

    Das zweite was irgendwie nie erwähnt wird ist dass das viel Geld ist, das dem Normalverdiener irgendwo anders fehlt. Vielleicht ist so die Immobilie nicht möglich, vielleicht fehlt es bei der Altersvorsorge. Die meisten Normalverdiener sind nicht in der Lage sich mal eben so ein paar hundert Euro aus dem Ärmel zu schütteln.

    Und dann hört man immer wieder von Streitigkeiten mit der Versicherung. Auch Experten raten bei BU immer zu einer Rechtsschutzversicherung. Da frage ich mich inwieweit ich wirklich abgesichert bin. Wenn es mit der Versicherung vor Gericht geht, dann hab ich irgendwann (egal wie es am Ende ausgeht) eh schon alles verloren wenn sich der Prozess über Jahre zieht.


    Was meint ihr dazu?
    Oder habe ich sogar irgendwo einen Denkfehler?

    Wenn du schon planst ist das ja was Anderes.

    Und von den Durchschnittswerten halte ich auch wenig. Mein Haus ist mittlerweile 32 Jahre alt. Es wurde noch garnichts gemacht. Also noch die ersten Bäder, erste Küche, erste Fenster usw

    Und ich habe auch nicht vor da die nächsten 10 Jahre was dran zu ändern. Diese Dinge neu zu machen ist für mich eher „Luxus“. Definitiv nichts was MUSS oder was plötzlich kommt.

    Wie schon beim Notgroschen:

    Alles in ETFs investieren. Sollte der Fall eintreten dass ich was an der Immobilie machen will, nehme ich einen Kredit auf oder ziehe das Geld wieder raus.

    Das ist am Ende die (durchschnittlich) günstigste Variante.

    Wer mehr Sicherheit will muss auf Geld verzichten und Tagesgeld oder so nehmen.

    Um die Anekdote nochmals klarzustellen: Ich schrieb von 4400 km. Der Vorführwagen war drei Monate alt und aus 30k wurden 20k. Wer unbedingt ein deutsches Auto fahren möchte, muss eben mit anderen Konditionen klarkommen. In meinem Fall ist es ein Japaner.

    Ich wollte nur auf eine Möglichkeit aufmerksam machen, die ich bis dato auch nicht im Blick hatte.

    Also ein Jahreswagen, sag ich ja 😁

    Nochmal, solche Rabatte bekommt man normalerweise nicht. Wenn du Glück hast gibt es 1000€ Rabatt. Da kaufe ich persönlich lieber neu (Tageszulassungen, EU-Fahrzeuge usw natürlich inbegriffen).

    Die Zeiten wo man viel Geld sparen kann indem man Vorführer oder ein Jahr alte Fahrzeuge für nen guten Kurs bekommt sind einfach vorbei.

    Um ein Beispiel zu nennen:

    Tesla Model Y gabs schon mehrfach nagelneu für 37k€.

    Suche ich jetzt bei mobile eins von 2024, also maximal 11 Monate alt, fängt es (deutschlandweit) bei 37k€ an.

    Das sind in ganz Deutschland zwei Fahrzeuge, danach wird’s noch teurer.

    Aktuell müsste man 39,5k€ für ein neues Model Y zahlen, inkl. ein Jahr gratis laden.

    Halte ich immernoch für den besseren Deal.

    Wenn man also nicht SOFORT ein neues Auto braucht und vielleicht auch nicht auf ein einziges Modell versteift ist, kann man da denke ich schon einen ordentlichen Deal finden.

    Natürlich kann man das bei Jahreswagen auch aber das ist schon deutlich schwieriger. Selbst wenn du da was gutes findest, ist das dann deutschlandweit ein einziges Fahrzeug. Evtl sehr weit weg und dann muss man sich drauf verlassen dass alles stimmt…

    Ich sehe zB bei mydealz ständig irgendwelche Schnapper, die du als Jahreswagen für den Preis nicht bekommst…

    Sorry Für offtopic😁

    Wie du magst. Von Jahreswagen habe ich nichts geschrieben. Wer unbedingt den maximalen Wertverlust eines Auto selbst übernehmen möchte, muss es halt tun.

    Okay. Vorführwagen. Das sind zu 99% Jahreswagen. Für ihn gilt in der Regel auf jeden Fall das selbe. Ausnahmen gibt’s natürlich hier und da mal.

    Und wie oben geschrieben:

    Den maximalen Wertverlust hat man bei beiden da es in der Regel keinen großen Preisunterschied gibt.

    Dann muss man sich wirklich auf ältere Modelle konzentrieren.

    Moin

    welche Tools nutzt ihr um eine Übersicht über eure Investments zu haben?

    Grundsätzlich reicht mir die Angabe bei der ING wo dann steht +X%.

    Wenn ich jetzt aber was verkaufe um zB meinen Freistellungsauftrag zu nutzen dann steht der Gewinn ja nicht mehr da.

    Wie macht ihr das?

    Wirklich? Da die Wertverluste am Beginn am größten sind, solltest du von Neu- auf Vorführwagen oder Gebrauchte umsteigen. Ich habe für 4400 km Laufleistung als Vorführwagen 30% Reduzierung auf den Neupreis bekommen. Man kann sich auch ein 3 Jahre altes Auto mit noch angemessener Laufleistung kaufen.

    Ehrlich gesagt kaum zu glauben. Wenn ich den Markt so beobachte sind Jahreswagen kaum günstiger als Neuwagen (sofern man nicht zum UVP kauft). Grundsätzlich ist ein Auto natürlich günstiger, je älter es ist. Jahreswagen bilden hier eine große Ausnahme. Bevor ich mir einen Jahreswagen kaufen würde, würde ich lieber auf gute Angebote warten und neu kaufen.

    Ich beschäftige mich auch schon lange mit dem Thema und irgendwie konnte mir bisher noch niemand erklären wofür drei Monatsgehälter gut sein sollen.

    Das kostet doch nur Geld.

    Also ich könnte bis zu einem Monatsgehalt an unerwarteten Kosten wohl irgendwie stemmen. Notfalls wäre man mal ein paar Wochen im minus oder man pausiert mal einen Monat den RTF-Plan.

    Aber drei Monatsgehälter? Wofür?

    Ich kann doch jederzeit einen Kredit aufnehmen oder Aktien verkaufen. Wieso sollte ich die restliche Zeit auf Rendite verzichten?

    Gibt es überhaupt Fälle, den dritten Weltkrieg mal ausgenommen, in denen das finanziell irgendwie Sinn macht?

    Extrakosten von 2-3 Monatsgehältern. Sowas passiert vielleicht 2-3 mal in meinem gesamten Leben.