Beiträge von taunide

    Hi,

    ab und zu klang es hier schonmal an, daß der eine oder andere ethische Grenzen bei den Investments sieht.

    Für einige Anleger wurden die verschiedenen ESG-ETF etabliert, andere schließen von vornherein Investments in China aufgrund der Menschrechtslage oder aus anderen Gründen aus, in den letzten Tagen erschien das Thema Investment auf christlicher Basis.

    Im Islam gibt es die hier auch schon erwähnten speziellen ETF, andere Fonds schließen auch ohne religiösen Hintergrund Werte zu den Themen Waffen, Alkohol oder Tabak aus.

    Zum jetzigen Zeitpunkt, nur als Zuspitzung bzw Polarisierung gedacht, wie weit könnte zum Beispiel die USA eine Diktatur werden, ohne daß es euch bei euren Investitionen juckt? Hauptsache die Kohle rollt...?

    Zuspitzung quasi aus der Vergangenheit:

    Hättet ihr mit Wissen um die Situation in Deutschland zwischen 33 und 45 investiert? Wahrscheinlich weist das jeder weit von sich.

    Wie denkt ihr darüber?

    Er kann machen, was er will. Die Gerichte sind immer weniger ein Hindernis für ihn, deren Urteile interessieren ihn sowieso nicht.

    Wer weiß, was bis zu den Midterms noch alles passiert, die Maschinerie läuft jetzt auf vollen Touren für ihn.

    Rechtssicherheit ist da nicht wirklich mehr gegeben.

    Hi, verstehe ich ansatzweise.

    Zur Zeit besitze ich Aktien von zwei Unternehmen, das eine ist Berkshire, die ich aber eher als Mischfonds ansehe.

    Das andere ist Biontech, da erwarte ich jenseits vom Thema Impfung noch Einiges, kommen ja auch regelmäßig Meldungen zu ihrem eigentlichen Hauptgebiet, der Bekämpfung von Krebs.

    Da gibt es inzwischen gute Vereinbarungen mit Arzneimittelherstellern.

    Hallo,

    ich mache gerade eine sehr originelle und teure Erfahrung mit Europcar, ansonsten war ich mit denen immer sehr zufrieden.

    Ich habe in Glasgow zwei Strafzettel bekommen, Nutzung der Busspur zwischen Hotel und Hotelparkhaus...., darüber wurde ich von Europcar mit zwei Mails informiert. Die Strafzettel machten jeweils 50 Pfund aus. Habe ich bezahlt. Gebühren für Europcar zweimal 45 Pfund, also gut 50€x2=100€.

    So weit so gut.

    Inzwischen hat Europcar aber weitere 150€ von meiner Kreditkarte abgebucht, also in Summe 250€ für Europcar plus 110€ für die beiden Strafzettel.

    Anruf bei Europcar, sehr freundlich, hat mir erklärt, daß jeder einzelne Vorgang bei der Bearbeitung 45 Pfund kostet. Er schaut aber, was es konkret war und warum es sich so aufaddiert hat.

    Noch könnte ich bei der Bank 100€ von den 250€ blocken, aber wer weiß, was das wieder für einen Rattenschwanz nach sich zieht?

    Habt ihr Erfahrungen mit solchen Gebühren?

    Sieht fast wie ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus....

    Falls länger keine oder keine ausreichend zufriedenstellende Antwort käme, würde ich diese Fragen auf den jeweiligen Seiten von Europcar in Social Media stellen, damit war ich bei einem anderen Unternehmen bereits erfolgreich.

    An Testament, Vollmachten und die Hinterlegung von Paßwörtern sollte man denken. Ich habe meine Finanzbeziehungen detailliert in einem Text auf meinem Computer hinterlegt, der mittlerweile 20 Seiten lang ist (Staun!), den ich regelmäßig mindestens alle halbe Jahre auf den neuesten Stand bringe (und mich regelmäßig wundere, wie viel sich in dieser Zeit doch wieder geändert hat). Meine Leute wissen, wie sie an diesen Text drankommen.

    Dieser Text ist gedacht für meinen Tod oder meinen Ausfall (im weitesten Sinne), etwa einen Schlaganfall, der mich plötzlich zum Pflegefall macht.

    @Achim Weiss, das hat mich jetzt doch beeindruckt.

    Seit meinem 60. Geburtstag habe ich ein Testament, drei Leute wissen, wo es liegt und was drin steht.

    Zusätzlich liegt eine kleine Mappe dabei, die ich ein oder zweimal im Jahr aktualisiere, damit es keine Irrungen gibt. Zum Beispiel keine Depots mehr bei OnVista-Bank, Comdirect etc, Verschiebungen in den jetzigen Depots.

    Vollmachten und Passwörter sind bisher noch nicht dabei, wird folgen.

    Hi,

    ich weiß, Ray Dalio ist nur allzu oft ein Bär und kein Bulle, zu oft ein Pessimist und er hat natürlich eigene Interessen.

    Ich teile hier mal zwei Links zu einem Video, schon etwas älter, einmal eine Kurzversion von 5 Minuten, einmal das ganze Paket von 45 Minuten.

    Ich finde es von der Herleitung aus der Historie sehr gut gemacht, die Gegenwart haben wir gerade vor Augen und vieles, was vor drei Jahren bei der Produktion von Buch und Video noch nicht so deutlich war, kommt inzwischen klarer zum Vorschein:

    Anstieg des Goldpreises, des Schweizer Franken, Schuldendynamik in den USA, Aufstieg Chinas, Stellvertreterkrieg, der inzwischen keiner mehr ist.

    Also sehr umfassend.

    Vielleicht kennt ihr das Buch/Video bereits oder schaut mal rein. Für Aktionäre in der langen Version ab 30/35 nicht uninteressant 😉

    Kurz:

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    Dazu empfehle ich das Interview im heutigen (Sonntag, 07.09.) Heute Journal mit dem US-Professor, der nach Kanada ausgewandert ist, weil er die USA im Vergleich bei 1933 sieht, wenn auch noch nicht in 38.

    Es sieht Trump inzwischen als Autokraten an, Gegner würden auch mit abstrusen Methoden verfolgt, juristisch immer weiter belangt werden, die Opposition kraftlos, das System von Check and Balances ausgehebelt.

    Ich kann natürlich nicht abschätzen, wie weit es noch geht, aber zur Zeit wird es definitiv immer schlimmer.

    Den direkten Zusammenhang zur Börse sehen wir über die Besetzung der FED. Wenn die Zinsen dort zu schnell zu stark gesenkt werden sollten und der Dollar gemäß Mar-a-Lago-Accord massiv einknicken würde, würden die Zinsen am langen Ende deutlich ansteigen und eine echte Alternative zu Aktien für die Institutionellen werden. Private Kleinanleger spielen da wahrlich gar keine Rolle.

    Es kann noch ein Quartal oder zwei gut gehen, dann verabschiedet sich Powell sowieso....

    Entweder du bist ein schlechter KI-Troll oder ein apodiktischer Blender.

    Am Ende reicht beides, um dich hinter dem blauen Balken verwinden zu lassen.

    "Apodiktischer Blender", die Beleidigung muss ich mir merken 😎

    Wenn man aber nur "Entweder oder" zulässt, ist man selbst apodiktisch, auch wenn das per se keine Blenderei beinhaltet, aber die Möglichkeit besteht dennoch.

    (Ende von unsinnigem Geplänkel)

    Natürlich steht auch Marketing von Vanguard dahinter.

    Aber ich staune immer wieder, wenn auch bei großen Summen zur Anlage nur ein Notgroschen in Cash/Geldmarkt empfohlen wird. Auch wenn der Fragesteller grundsätzlich noch viel Zeit zumindest bis zur Rente vor sich hat, denke ich, daß bei für die Möglichkeit von starken Kursrückgängen ein Polster vorhanden sein sollte. Und diese Rückgänge gibt es natürlich, kleine häufiger, große seltener, manche dauern mehrere Jahre.

    Speziell wenn es vollkommen unerfahrene Aktien-ETF-Anleger sind, die noch nicht ahnen, wie es sich anfühlt, wenn aus 300.000€ dann 200.000€ werden. Also locker für die meisten Menschen verschwinden dabei zwei bis drei Netto-Jahresgehälter oder mehr.

    Da sind schon Leute mit höheren Einkommen eingeknickt und haben am Tief verkauft. Viele Leute sind nicht so robust wie die Koryphäen und Ehrenmitglieder hier. Und ob diese wirklich robust sind, können, müssen wir einfach mal glauben, wissen tun wir es nicht.

    Deswegen hatte ich den Link zum Artikel gepostet, manchmal kommt es nicht auf die hohe Rendite, sondern hauptsächlich auf den Erhalt eines Vermögens an, ob ein kleines oder ein großes.

    Hi,

    meine 5-Cent:

    Auf der Suche nach Europa und Value bin ich durch einen Hinweis hier auf diesen ETF gestoßen:

    iShares Edge MSCI Europe Value Factor UCITS ETF - EUR DIS

    Ein Dividendenfonds war gar nicht das Ziel, aber Ausschüttung statt Thesaurierung schon, ich bin auch nicht mehr in der Ansparphase.

    Ausschüttungen in der Vergangenheit:

    Historische Dividendenrenditen

    Periode Ausschüttung in EUR Ausschüttungsrendite

    1 Jahr EUR 0,25 4,36%

    2024 EUR 0,24 4,47%

    2023 EUR 0,26 5,19%

    2022 EUR 0,21 3,90%

    2021 EUR 0,19 4,35%