Beiträge von Micho
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Ich stelle mir die Frage wenn die Mag7 knallen ob Europa, Asien etc dann wirklich verschont bleiben? Denke nicht.
Das wird definitiv Auswirkungen haben. Das hatte es immer, wenn die stärksten 10 Unternehmen ihre hohen Bewertungen (meistens) mit einem Knall abgebaut haben. Aber die stärksten 10 haben immer in den Jahren danach den Gesamtmarkt deutlich underperformed.
Ich denke einfach, dass man sich als Anleger so breit wie irgend möglich aufstellen sollte. Und wenn 1/3 eines globalen ETFs auf 7 Unternehmen fallen, dann ist das für mich ein Problem. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Markt so konzentriert.
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Ich will diese Politik. Ich will das Flüchtlinge aus Kriegsgebieten in meinem reichen Land Zuflucht finden können.
Hast du privat Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan aufgenommen und/oder arbeitest du in einem Flüchtlingsheim? Wohnst du neben einem Flüchtlingsheim oder führst du ein Geschäft dort? Führst du regelmäßig Gespräche mit Anwohnern und Betroffenen? Gehen deine Kinder auf eine Schule im sozialen Brennpunkt oder hast du Töchter über 13, die ins Freibad gehen und regelmäßig schlechte Erfahrungen machen?
(Ernst gemeinte Fragen. Ich habe solche Aussagen noch nie von ,,Betroffenen" gehört, sondern immer nur von Leuten aus einer privilegierten Blase).
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Wie das alles - auch noch gleichzeitig - funktionieren soll? Fehlanzeige!
Deutschland hat fast 4000 Asylanträge pro 1 Mio. Einwohner.
Unsere Nachbarländer Polen und Tschechien haben 210 und 104 pro 1 Mio. Einwohner.
Frankreich hat die Hälfte von uns. Italien auch.
Scheint bei anderen besser zu funktionieren. Warum ist das so?

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Richtig. Da wird einfach irgendein Mist behauptet und auf dem Niveau der Springer Presse rausposaunt.
Aber Hauptsache so tun, als würde man für irgendwelche Leute sprechen, die man gar nicht kennt.
Für mich sind 70% eine Mehrheit.

ARD-DeutschlandTrend: Unzufriedenheit mit deutscher Migrationspolitik wächstLaut ARD-DeutschlandTrend sind viele Deutsche unzufrieden mit der Migrationspolitik. Fast zwei Drittel wollen, dass Deutschland weniger Geflüchtete aufnimmt.…www.tagesschau.de
Umfrage: Bürger wollen andere Flüchtlingspolitik – DW – 05.09.2024Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung hat einen neuen Höchststand erreicht. Nur noch 16 Prozent der Deutschen geben SPD, Grünen und FDP gute Noten.www.dw.com -
An diesem Thread sieht man m.E. gut die Gründe für das Erstarken der AfD. Anstatt die Probleme der Menschen zu diskutieren wird von @Rojiblanco die Art der Diskussion bemängelt und gefordert sich auf ,,den Feind der Demokratie" zu konzentrieren.
Mehr als 10 Mio. Menschen dieses Landes werden wahrscheinlich die AfD wählen. Alles demokratiefeindliche Rechte? Alles Idioten? Ich denke nicht. Das sind überwiegend normale Menschen, die sich nicht gehört fühlen. Mit Dämonisierung wird man das nicht lösen können. Das hat in den USA nicht funktioniert und wird auch bei uns nicht funktionieren. Wenn wir das nicht verstehen, wird über kurz oder lang die AfD die stärkste Kraft in diesem Land werden.
Ich will diese Partei nicht verteidigen. Sie steht gegen alles an was ich glaube und eine starke AfD wird diesem Land definitiv langfristig schaden. Ich hoffe trotzdem auf eine sehr starkes Ergebnis bei dieser Wahl. Der Knall so laut sein, dass man ihn bis ins letzte Berliner WG-Zimmer hört. Vielleicht wacht der eine oder andere auf.
Demokratiefeindlich ist es über viele Jahre eine Politik zu betreiben, die die Menschen nicht wollen. Die Mehrheit will diese Migrationspolitik nicht. Sie wollen keine unsicheren Grenzen, keine Kriegszustände an Silvester, keine Flüchtlingsheime. Sie wollen keine Gängelung aus Brüssel. Sie wollen keinen CO2-Preis und sie wollen kein Heizungsgesetz. Und sie wollen auch keine Sozialabgaben auf ihr Erspartes zahlen. Das kann man für naiv halten, aber es ist eine Tatsache. Und trotzdem wird seit Jahren genau das Gegenteil von dem entschieden, was die Menschen möchten. Den Preis dafür bezahlen wir nun alle.
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Worin besteht denn dieser Nachweis? Auf die letzten 15 Jahre kann man doch nicht schauen (Recency Bias). Dort war eben USA und Tech dominant, welches aber beides nicht diesen Index dominiert.
Das Thema ist sehr gut erforscht. "Hohe Dividenden" sind angeblich keine Faktorprämie und führen anscheinend langfristig zu einer risikoadjustierten Underperformance.
Dividendenstrategien: Fakten und Fantasien – Gerd KommerIn diesem Artikel zeigen wir, dass Aktien mit hoher Dividende keine systematisch attraktive Risiko-Rendite-Kombination darstellen.gerd-kommer.deWas mich an den Dividenden-ETFs extrem stört ist der grosse drawdown in Krisen. Mit der geringen Rendite kann man leben. Wer also sagt er möchte hohe Ausschüttungen und ist bereit auf Rendite zu verzichten: Go for it! Aber wenn das Risiko dadurch steigt....

Von Vanguard gab es diesbezüglich mal ein gutes paper. Ich finde es aber nicht mehr...

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Einfach zu beantworten: Ganz rechts außen, im Gewand der AfD lauert der Feind der Demokratie - und nebenbei auch deines Sparstrumpfs.
Und inzwischen kann sich hinterher niemand mehr darauf hinausreden, er hätte das nicht gewusst oder sich nicht vorstellen können, was der blau gefärbte braune Sumpf bezweckt. Allerhöchstens ein Erstwähler, dieses eine Mal noch.
Warum ist die AfD dann nicht verboten und steht auf dem Wahlzettel?
Eine Partei, die man wählen kann, ist also Feind der Demokratie? Hört sich für mich irgendwie nach einer Ausrede an, die eigene Unzulänglichkeiten kaschieren soll.
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Vanguard FTSE All-World
Vanguard FTSE All-World High Dividend
Vanguard Developed Europa
Bei Portfolio 2 hätte man zwar beim high dividend 44% USA drinnen aber auch 10% EM und 15% Asia Pacific. Er würde den USA Anteil geringfügig senken - die Mag7 dafür umso mehr.
Bitte einmal ausklammern, dass der high dividend ein Ausschütter ist...
Ich spiel jetzt mal den Kritiker. Der High Dividend ist eine Auswahl an Aktien aus dem FTSE All-World, die eine hohe Dividende ausschütten. Oder anders ausgedrückt: Er enthält nur die Aktien aus dem FTSE All-World, die nachweislich eine schlechtere risikoadjustierte Rendite haben. Man würde sich mit einer Beimischung also dafür entscheiden alle Aktien im FTSE All-World, die nachweislich schlechter rentieren, überzugewichten. Oder habe ich da einen Denkfehler?

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es ist ja auch ein MSCI World, nur dass alle unternehmen die in den USA sind rausgefiltert wurden.
wenn da small caps oder ems dabei wären wäre als grundlegender index nicht der world.
Ich weiß auf was du hinaus willst. Ich denke nur diese ex-US ETFs wurden und werden angepriesen wie eine Offenbarung. Schaut man jedoch rein sind sie eigentlich nur ein Europa-ETF und ein Japan-ETF in einem Produkt. Mehr nicht. Okay, ein paar kanadische Banken sind noch dabei. Aber so richtig vom Hocker haut mich das nicht... Andererseits, wenn man die USA rausnimmt und keine EM hat, was bleibt übrig außer Europa und Japan?
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Die MSCI ex-USA ETFs sprechen mich überhaupt nicht an. Das sind im Endeffekt fast 60% Europa und 20% Japan. Wieder keine EM und wieder keine Small-Caps. Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.
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Aber der Feind unsere Demokratie und unseres Sparstrumpfs, lungert woanders herum.
Wo denn?
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Ich wusste nicht dass du Euro Anleihen im Portfolio hast. Kann ich verstehen dass man da dann ein mulmiges Gefühl hat bezüglich Euro. Aber ist das wirklich berechtigt? Angenommen mit dem Euro ist es nicht gut bestellt und es würde vielleicht mal eine neue Währung geben....Die Unternehmen in Europa würden auch weiterhin produzieren und Menschen konsumieren egal in welcher Währung. Mit einem Europa ETF hat man aber zumindest seine Abhängigkeit von Deutschland auch ein wenig reduziert da man halt auch beispielsweise in Frankreich, Schweiz und England vertreten ist.
Ich habe den FIO genommen. Vermutlich ein Beck-Marketing-Opfer.

Ich bin kein Euro-Kritiker, sondern sehe das Risiko eher in einem Europa-Klumpenrisiko.
Wenn ich 10% im Geldmarkt habe, weitere 10% im FIO, mein Häuschen in Deutschland steht, mein Job hier ist und meine Rente später von der deutschen GRV kommt, dann ist bei mir Europa ausreichend abgedeckt und ich benötige keinen zusätzlichen Europa-Aktien-ETF. Viele machen das ja, um den US-Klumpen nach unten zu bekommen: Beimischung von EM und Europa. Ich habe mich für die Small-Caps entschieden.
Aber nochmal: Bei sowas gibt es kein richtig oder falsch. Irgendwie fühlt sich alles falsch an.

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Darf ich fragen wie genau?
Ich habe im Aktienanteil 15% Small-Caps und 10% EM beigemischt (jetzt also 20% EM).
Außerdem hatte ich im Dezember die Aktienquote von 90% auf 80% gesenkt (80 Aktien 10 Anleihen 10 Geldmarkt).
Dadurch wird der US-Tech-Klumpen sehr und der US-Klumpen etwas reduziert (Small-Caps sind auch sehr US-lastig).
Es geht mir dabei nicht darum den Markt zu timen, sondern das Portfolio so breit wie möglich aufzustellen. Perfekt ist das Ganze nicht und mehrere ETFs sind eigentlich auch nicht mein Ding. Die hohen Bewertungen sind allerdings zu offensichtlich. Mir fällt keine andere (steuergünstige) Möglichkeit ein. Über einen zusätzlichen Europa-ETF habe ich auch nachgedacht, aber durch die 20% im Geldmarkt und EURO-Anleihen ist mir der Bereich ohnehin fast zu groß (über die anderen EURO-Assets wie Rentenansprüche usw. denke ich lieber nicht nach...).
Vielleicht fällt jemandem noch was ein. Wenn man nochmal anfangen könnte, wäre der Gerd-Kommer-ETF eine saubere Lösung. Wenn auch nicht ganz billig. Aber jetzt?
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Ich sag' immer ,,Einen Moment bitte,....", leg' das Telefon auf den Tisch und gehe Joggen.
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Das Argument ,,produzieren und verkaufen weltweit, also passt das schon" wurde allerdings widerlegt (siehe Video von Ben Felix "International Diversification"). Das Land der Listung hat ganz erheblichen Einfluss auf die Wertentwicklung der Aktien. Auch wenn die Unternehmen global unterwegs sind.
Man darf sich bei den Magnificent 7 nicht vom recency bias blenden lassen. Vor 20 Jahren waren die größten 10 Firmen ganz andere und von 40 Jahren ebenfalls. Und auch damals konnte sich niemand vorstellen, dass ein Leben ohne diese allgegenwärtigen Firmen funktionieren würde oder ,,so eine etablierte Firma einmal nicht mehr da sein würde".
Ich habe den Klumpen abgebaut. "This time is different" kommt mit gerade zu oft. Bisher war es immer falsch.
Ich finde diese Grafik von Kommer sehr interessant (Quelle: biallo Interview auf youtube).
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Da hilft es auch nichts, wenn andauernd wieder mit Beitragsbemessungsgrenzen, PKV-Mitgliedern und freiwillige Versicherten argumentiert wird. Das alles würde nicht interessieren, wenn man die Vorlage beim Wort nimmt.
Das Problem liegt doch viel tiefer. Deutschland ist Vizeweltmeister bei Steuern und Abgaben, erlebt gerade die größte Deindustrialisierung seit dem 2. Weltkrieg, hat Insolvenzzahlen auf dem Niveau der Finanzkrise, wird in so gut wie jedem Bereich nach hinten durchgereicht und der Wirtschaftsminister will die Steuern erhöhen. Das ist Inkompetenz auf einem Level, das nicht in Worte zu fassen ist. Bereits jetzt investiert doch kein rational denkender Mensch in diesem Land. Und unter ausländischen Fachkräften verursacht ,,Deutschland" als Ziel nur noch ein Lächeln. Und der will die Abgaben erhöhen... Da fällt einem nix mehr ein...
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Ich denke vielen hier ist gar nicht bewusst wie gravierend die Grünen diese Steuererhöhung durchziehen wollen. Hier geht es nicht um ein paar Millionäre oder ein ein paar Euro bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Zitat von Grundsatzprogramm der Grünen
„Die Beitragsbemessung werden wir reformieren und beispielsweise auch Kapitaleinnahmen zur Finanzierung unseres Pflege- und Gesundheitssystems heranziehen“ : „ ... indem alle Bevölkerungsgruppen mit allen Einkommensarten herangezogen werden“. -
Da scheint noch jemand begeistert zu sein von Habeck's Vorhaben.
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Fasst es gut zusammen. Und das doofe Grinsen sagt auch viel.
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