Ich verstehe Lena schon, deshalb habe ich auch meine Abstimmung mit Nein getätigt, ich habe es mir die letzten Tage auch mittels einiger Rechner und KI mit eigenen Werten mal beispielhaft durchgerechnet. Im Grunde genommen ist es wie immer man selbst also der Staat gibt Milliarden für alles mögliche aus und der Bürger bekommt Peanuts. (z.B. 7ct mehr pro Kilometer Spritgeld)
Aber ja die kalte Progression schlägt zu. Und das ja schon ab um die 65-70k €, diese war früher mal beim Doppelten bis Dreifachen. Dann bekommt man ein höheres Gehalt und dies wird dann gleich im neuen Jahr verringert durch steigende Krankenkassenbeiträge und das höher Rutschen in der Lohnsteuertabelle. Und dann wird der Grundfreibetrag so minimal erhöht, dass man vielleicht unterm Strich vor Abzug der gestiegenen Krankenkassenbeiträgen 10€ / Monat mehr hat.
Und man darf zur Freunde dann noch in ein marodes Schneeballsystem einzahlen ohne Opt-Out Funktionalität. Daher verstehe ich das schon von Lena, den größten Anteil der Steuerlast zahlen ja genau diese Gruppen, die dann auch gehen, weil die Check und Balances nicht mehr stimmen in diesem Land.
Diese Lösung ist ehrlich gesagt auch nichts Neues, das hätte man so viel besser gestalten können.
Ohne Sonderkommission und zig Millionen Euros dafür zu verschwenden und auch innerhalb einer Woche. (Auf dem Land gibt es btw. auch solche Gehälter
. )
Die Berechnung ist doch ganz einfach : höheres Einkommen = Mehr Rentenpunkte, dadurch höhere Rente, ggf. gibts bei dem einen oder anderen noch eine BAV , dazu kommt dann das AV-D und schwups ist man dann wieder beim Höchstsatz, oder über 18,4% . Das ist dann die entscheidende Grenze.
Was auch ich auch für geringe Einkommen schade finde ist, dass die Einkommen die für einen Rentenpunkt benötigt werden auch immer sehr schnell steigen von Jahr zu Jahr und manch einer gar nicht diese Erhöhung seines Gehaltes bekommt. Und somit eine noch geringere Rente bekommt.
Ich finde es schade, dass bei dem ganzen Gerede um das AV Depot genau der steuerliche Aspekt nicht beachtet wird auch vom Finanztip. Nur die Gebühren sind wichtig, ja das mag für den LEO der zur Sparkasse geht richtig sein, aber für die Menschen die sich zunehmend im Netz ihre Informationen holen eher weniger, die werden dann zu ihren kostenlosen Neobrokern gehen.
Zumal es von Anfang an klar war, dass die 1,5% bzw. 1% Maximalpreise / Gebühren waren und nicht für jedes Produkt gilt.
1,5% und 45% sind halt auch schon ein Unterschied.
Man "schenkt" quasi dem Bürgern Geld und nimmt es Ihnen dann wieder bei der Auszahlung.
Da ist mir das ganze mit dem AP7 und dem 2,5% vom Bruttogehalt dann doch logischer. + anderer Altersvorsorge Ausgestaltung.
Meine Negativpunkte sind hierbei :
- Steuerlast
- Unflexibilität
- Vertrauen darauf, dass man nicht später irgendwelche lustigen Steuersätze oder sonstiges einführt