Beiträge von Anleger1985

    Das Thema wurde hier doch schon einmal angerissen:


    alexdehnert82
    18. November 2024 um 10:14

    Mit ähnlicher Diskussion und offensichtlich fruchtlos ............

    Risingstar14

    ... dann bleibe bei dem Vanguard und gut ist.

    Das Spakassenprodukt kenne ich nicht, hört sich aber "teuer" und "provisionsorientiert" an. Ich würde (falls das so ist) dieses Produkt "beitragsfrei" stellen und bei einer anderen Bank ein Tagesgeldkonto machen (siehe hierzu die einschlägigen Vergleiche bei finanztip oder finanztest).

    Das würde aus meiner Sicht völlig ausreichen.

    Frage: Wo ist dein Depot??? Hoffentlich bei einem kostenlosen "Nicht-Sparkassen-Anbieter"???

    In unserem Erbfall blieb das Depot bestehen (allerdings "normale" Volksbank) und wurde dann nach einiger Zeit auf die Erbin umgeschrieben.

    Vermutlich scheut hier TR die Kosten und den Aufwand (denn den gibt es).

    PS: Und wenn sich die Erben einig sind, wird pi mal Auge verteilt und notfalls bar ausgeglichen. Je nach Höhe des Erbes wird es auf ein paar Euro hin oder her nicht ankommen.
    Bei Zoff oder Neid verkaufen und Bares aufteilen .........

    Lass dich einfach bei einer Beratungsstelle (vermutlich VdK oder Verbraucherzentrale) mit den konkreten Daten "Erstberaten". Die kennen auch die aktuelle Rechtslage und haben vermutlich ordnerweise Urteile zu solchen Sachverhalten.
    Der VdK (oder auch die Caritas?) können notfalls sicher weitervermitteln, falls sie selbst nicht entsprechend Auskunft geben können.

    Frag lieber nicht die KI (hier Perplexity - die liefert die Quellenangaben gleich mit), denn das Ergebnis habe ich gleich weggedrückt.

    Für mich stellt sich die Frage, ob nicht beide Bausparer zusammengelegt werden können (wenn sie jetzt schon mal da sind) und einen Teil der Finanzierung sein können (mit allen "Nachteilen"). Der Rest als ganz stinknormales Immo-Darlehen mit der Möglichkeit der 10% Sondertilgung (kann man dann machen, muss man nicht).

    Finanztip hat zu den Kreditvermittlern doch Beiträge und (Affiliate-)Links??? Da sollte doch dann was Passendes rauskommen?

    PS: Und dann darauf achten, dass das Darlehen groß genug ist und für den Kaufpreis verwendet wird/werden kann. Wir hatten da ein Erlebnis mit einem Kreditvermittler, wo nachher was anderes als das von uns Gewünschte rauskam. Nämlich Eigenkapital für den Kaufpreis und das Darlehen für die Renovierung (Ratenweise Auszahlung nach Angebotsvorlage und Strafe bei Nichtausschöpfen des Dahrlehensbetrags - ja, was es nicht alles gibt :) )

    So ganz kann ich nicht folgen. Wenn das 700k Grundstück nicht bebaut ist würde ich dort meine "Wunschimmobilie" drauf bauen. Dann meine jetzt bewohnte verkaufen oder vermieten.

    Das Restvermögen würde ich, wie auch immer, in breite ETF mit Aktien und oder Anleihen, Tages-/Festgeld .... anlegen. Wobei deine Aktien (ich hoffe da bist du entsprechend diversifiziert) schon fast ein eigener ETF sind.

    Dein Netto reicht vermutlich fürs Leben.

    Also wozu das Klumpenrisiko einer weiteren Immobilie mit Erhaltungsaufwand etc.??

    Darüberhinaus sollte der Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis stehen. Für wen soll denn "so viel" übrig bleiben, wenn es keine "direkten" Erben gibt???? (Abgesehen davon, sollte der Nachlass dann auch schon im Vorfeld geregelt werden, damit das Erbe "zielgerichtet" ankommt).

    Wenn du auf (regelmäßige) Ausschüttungen aus bist, kannst du alternativ in einen High Yield ETF anlegen, z.B. von Vanguard. Da sind dann ca. 3% Ausschüttungsrendite (vor Steuern) bei der ETF-typischen (breiten) Streuung drin. Dann aber täglich verfügbar bei der üblichen ETF-TER und den Einstiegskosten bei deinem Broker. Also zwischen nix, geringer Fixgebühr oder als Sparplan zu den Sparplankosten.

    Das sind die Vehikel, bei denen die Bank meist doppelt verdient. Erst die Abschlusskosten und dann, wenn der Kurs doch fallen sollte werden die versprochenen Zinsen nicht gezahlt. Rückkauf dann nur mit Verlust oder warten bis zur Endfälligkeit. Oder, wenn es doch gut laufen sollte, wird das Zertifikat von der Bank gekündigt, da für sie Minusgeschäft.
    Ich spreche aus leidvoller (indirekter) Erfahrung, da mein Schwiegervater so was auf Bayer hat. Für 80k gibt es (da die Barriere durchbrochen wurde) 80 Euro Ausschüttung pro Jahr und wir sind immer noch knapp 15% im Minus.

    Lese das Informationsblatt und nur wenn du es komplett verstanden hast und dann immer noch dort anlegen willst, tu es.

    pinky letztendlich musst du dich mit deiner Aufteilung wohl fühlen. So wie es ausssieht, bist du eher der sicherheitsorientierte Anleger. 10k auf dem Giro wären mir viel zu viel. Was soll in dieser Größenordnung "spontan und völlig unerwartet" kommen??
    Selbst bei Tagesgeld gibt es mittlerweile die Echtzeitüberweisung. Da wäre dein Konto sekundenschnell wieder aufgefüllt.

    Deine "Komfortreserve" ist eigentlich schon der risikoarme Teil deiner Gesamtanlage.

    Den abschließenden gedanklichen "Kassensturz" musst du alleine machen. Wieviel (schlechtverzinste) Sicherheit brauche ich? Was kann an "größeren" oder "unerwarteten" Ausgaben kommen? Wie hoch können die maximal sein?

    Und wenn es hart auf hart kommt, muss halt ein Teil der ETF (notfall mit einem Minus, das aber mit der Anlagedauer sehr relativ wird) dran glauben.

    Bei meinen schon lange laufenden ETF bin ich teilweise bei 80% im Plus. Ob ich dann mit 50% oder 60% Gewinn (falls doch das Börsentief auf den Verkauf fällt) raus komme, wäre zwar bitter, aber im Notfall grad Wurscht.

    Auf dem Sparkassentagesgeldkonto würde ich nur den "schnell buchbaren" Notgroschen liegen lassen. Ansonsten ein (oder bei der Summe zwei) besser verzinstes Tagesgeldkonten "extern".
    Oder - falls du dich besser fühlst, einen Teil des Geldes in einer Festgeldtreppe anlegen.

    Mit dem frei gewordenen Geld würde ich all-in in deinen ACWI. Dein Anlagehorizont erscheint mir lang genug. Und dann kommen ja 2034 auch noch die LVen.

    Bei deinen "Kleinanlagen" würde ich mir überlegen, diese glatt zustellen und auch in den ACWI zu gehen. Verlust tut weh, aber es sind keine "lebensentscheidenden" Anlagen.

    Auf der Homepage des Verkäufers müsste alles Wichtige stehen. Der Verkäufer ist auch dein Vertragspartner. Bei deinem Verkäufer musst du widerrufen. Klarna ist nur der Zahlungsdienstleister, ähnlich PayPal. Vermutlich hast du nach der Rücksendung ein Nullsummenspiel, da der Kaufpreis deinem Klarnakonto?!!? wieder gutgeschrieben wird (zumindest läuft es so bei PayPal). Da ich Klarna aber nicht nutze, kenne ich die dortigen Gepflogenheiten nicht im Detail.
    Vermutlich stehen im Bestätigungsmail des Kaufs schon alle wichtigen Dinge. Viele Verkäufer hängen da schon das Widerrufsformular rein.

    Höchstwahrscheinlich bekomme ich gleich zu hören, dass ich hier ganz schöne Dopplungen drin habe.

    ... du hast es bereits selbst erkannt. Diese kleinen Bestände machen nicht Muh und nicht Mäh.

    Mit den iShares MSCI ACWI UCITS ETF USD (Acc), dem iShares Core MSCI World UCITS ETF und dem Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Acc hast du eigentlich schon das notwendige Fundament, auch von der Bestandsgröße her. Der kleine Rest drumrum ist vielleicht für das Gewissen gut, bringt aber nur eine gewisse Verzettelung. Aber auch die drei überdecken sich zum großen Teil?!?!

    Ich würde das "Kleinvieh" stehen lassen und mich auf einen der drei Großen ETF konzentrieren. Wenn der dann einen gewissen Wert erreicht hat, kann du bei einem der beiden anderen weiter machen (auch später bei einem Verkauf geschickter - da gibt es irgendeinen Finanztip-Artikel dazu) und irgendwann später einen der "Satelliten" dazu nehmen.

    Und hier: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-diversifikation gibt es einen interessanten Artikel dazu.

    Und zu deiner Frage 2

    Welche Ideen habt ihr für den Aufbau eines soliden monatliches passives Einkommens bei dem das langfristige Sparen für die Rente trotzdem nicht zu kurz kommt?

    Mit deinen ETF arbeitest du schon an deinem Vermögensaufbau. "Pasives Einkommen" ist ein sehr relativer Begriff. Auch 30/Monat sind passives Einkommen. Um ein "merkbares" "Monatseinkommen" zu generieren, muss dein Bestand entsprechend hoch sein. Da müsstest du aber aus Diversifikationssicht eher einen High Yield ETF als Beimengung nehmen z.B. den A1T8FV mit um die 3% Auschüttungsrendite. Der hinkt aber widerum bezüglich der Gesamtwertentwicklung dem MSCI World hinterher. Bezüglich der Einzelaktien hast du das Schwankungsrisiko ja schon erkannt.
    Aus meiner Sicht kannst du "später" deine ETF nach und nach verkaufen, um deine Rentenlücke zu schließen.