Beiträge von Anleger1985

    Der geneigte Leser des Artikel kann feststellen, dass der "Modellkunde" (der ein gesundheitliches Problem hat) sich bei einem Makler hat beraten lassen (der auch die entsprechenden anonymen Anfragen bei den Unternehmen gestellt hat) und dass auch darauf hingewiesen wird, dass es auch in anderen Fällen sinnvoll ist, sich von einem Makler beraten zu lassen.
    Mit diesem Input und dem Testergebnis kann dann jeder entscheiden, welchen Weg er geht. Insbesondere, da auch auf die Fußangeln bei der Antragstellung explizit hingewiesen wird.

    Die entsprechenden Makler kann dann jeder hier bei Finanztip finden.

    plugged Das Kindergeld ist natürlich für den Anfang ein "festes" Einkommen. Zu 100% würde ich es aber nicht in die Finanzierung einplanen. Lieber für den "Pufferteil".
    Es hängt auch davon ab, wie ihr "einsteigen" wollt. Vieles gebraucht kaufen - von Bekannten übernehmen, Einwegwindeln - oder waschen, stillen - oder kaufen (müssen).
    Die Kosten sind nicht zu unterschätzen, Kinderwagen, Trageschale, Kindersitz, .... Später Schuhe, "Außenbekleidung", Spielgeräte, Dreirad, Laufrad, ........ und die Kleinen wachsen in der Regel sehr schnell :)

    Bevor du was änderst solltest du sicher gehen, dass du bei einem anderen Anbieter eine BU bekommst (was vermutlich aufgrund der bestehenden erhöhten Anforderungen zur Polizeidienstfähigkeit und deinem vermutich nicht zu hohen Alter kein Problem sein sollte). Die jetziges Versicherung hast du auf jeden Fall "sicher".
    Beide Teile trennen dürfte vermutlich insgesamt dann kostengünstiger und renditestärker sein.

    Für die BU würde sich ein Blick in die Zeitschrift Finanztest lohnen, da war der neue Test im Mai diesen Jahres (und ggfs. würde sich das Geld für den kostenpflichtigen Download lohnen / oder vielleicht hast du ja einen Abonnenten im Verwandten- oder Bekanntenkreis :) ).
    Und fürs Sparen einfach einen breiten ETF.


    PS: Gerade bei der Einstellung versuchen die Versicherungen gleich bei den "Jungen" zu landen. Sei es bei der BU oder der Anwartschaft für die Krankenversicherung (die aber ebenfalls wichtig ist und eine "lebenslange" Bindungswirkung hat).

    Vom Kreditgeber ist diese Versicherung keine Pflicht. Wird aber gerne dazu „verkauft"

    Vom Kreditgeber wird in der Regel gerne eine Restschuldversicherung verkauft und in den Darlehnsbetrag mit eingerechnet (das ist richtig teuer - haben wir durchrechnen lassen, da sie beim Erstangebot ungefragt dabei war).

    Die Risiko-LV bringt weder so richtig Abschlussprovison noch Bestandsprovison.

    ... ach ja, und eine Risikolebensversicherung die den gesamten Kredit plus ein paar Euro für den Lebensunterhalt des Überlebenden sichert, sind natürlich Pflicht - jeweils zugunsten des anderen, also zwei Verträge (Partnerversicherungen waren damals teurer). Und ggfs. eine BU-Versicherung.

    Eine Restschuldversicherung zusammen mit dem Darlehen ist in der Regel sehr teuer.

    plugged Du hast doch schon alles fast bis ins Detail durchgerechnet. Da du im öffentlichen Dienst bist, scheinst du eher "standorttreu" zu sein. Auch dein Dienstherr (Kommune /Landkreis??) kann dich nicht "bundes- oder weltweit" verschicken. Hier scheint es keine Gefahr eines erzwungenen Wohnortwechsels zu geben.
    Letztendlich ist dann erstens "nur" die Entscheidung "will ich ein Eigenheim" (die scheint ja aber gefallen zu sein und zweitens dann die Rechnung "kann ich?". Und hier hast du ja schon viel Vorarbeit geleistet. Auch scheint ihr bei Interhyp nicht "durchgefallen" zu sein. Allerdings besteht dort möglicherweise die Gefahr des "Schönrechnens".

    Ich würde auf jeden Fall den Puffer für Unerwartetes nicht zu klein halten und würde mit mehr finanzieller "Ausfallzeit" bezüglich des Kindes/der Kinder rechnen (du weißt nie, wie "anstrengend" diese werden oder ob ein längerer Betreuungsbedarf notwendig wird).
    Nur mit deinem Gehalt plus vielleicht einem Minijob deiner Frau rechnen, wäre eine sichere Alternative (so haben wird das gemacht - von einem Einkommen gelebt, ihr Einkommen gespart und geschaut, ob wir damit hinkommen).
    Da ihr ja sicher die Möglichkeit von Sondertilgungen im Vertrag habt, könnt ihr immer noch nach einigen Jahren Teile des Puffers als Sondertilgung einbringen. Wenn das Geld gleich in die Finanzierung eingebracht ist, ist es "unwiederbringlich" weg.
    So war damals der Finanzierungsvorschlag der Interhyp - erst Eigenkapital einbringen und dann das Darlehen nach Renovierungsfortschritt auszahlbar (obwohl unsere Vorgabe ganz klar anders war :) ).

    Eine eigene Immobilie ist ein großer Schritt. Im Endeffekt ist die Planung auf 30 Jahre eh kaum möglich. Eine Scheidung - was ich natürlich bei euch nicht hoffe - läßt sich auch nicht planen und nicht verhersehen. Diese mischt die Karten sowie so komplett neu.

    .... so lange es keine sinnvolle Regelung für pflegende Angehörige gibt, die entweder nur Teilzeit arbeiten oder in Rente sind, sind die Rentenpunkte zumindest eine kleine Anerkennung für das Geleistete.
    Die Pflegeleistung durch Angehörige spart den Pflegekassen und den Sozialämtern sicher den einen oder anderen Euro. Da sind die 7 Euro "Pflege"-Rente pro Monat (die zudem erst mit den regulären Renteneintritt fließen) nicht mehr als eine "Anerkennung".

    ......

    eine Versicherung mit "Wertpapiermantel" die dann Steuerfrei ausgezahlt wird wann ich 65 Jahre alt bin, aber die Anfangskosten waren enorm.

    die lässt sich sicher beitragsfrei stellen. Ist der "Wert" auch der Rückkaufswert oder nur der "fiktive" Wert?
    Auf jeden Fall würde ich die 150 Euro stoppen und anderweitig investieren (=ETF).

    Und bei deinem "DJE Mittelstand" könnte ein Ende mit Schrecken die bessere Alternative sein. Wer weiß, ob und wann sich dieser Fonds erholt. Und dann hast du immer noch kein Plus gemacht.
    Was heißt "einfrieren der Sparrate"??? Keine mehr oder wird nicht mehr erhöht.
    Falls du nicht mehr einzahlst ist das doch das Zeichen, dass du von der Anlage nicht mehr überzeugt bist.

    silvercloud ... wenn du dir über deine Ziele im Klaren bist, dann kannst du dir die Frage vermutlich selbst beantworten.

    200 Euro machen den Kohl nicht fett. Wenn du das Geld zum Leben nicht brauchst, spare weiter oder gönn dir was oder mach andere damit glücklich ..........

    Wenn dir deine Rücklagen für die Herausfordungen der Zukunft reichen (hast du ein Haus, für das du Rücklagen brauchst, brauchst du bald ein anderes Auto, .....) dann geb dein Geld aus.
    Wenn du nicht weißt, was mit dem Geld anfangen spare einfach weiter.

    Ohne Eckdaten ist es tatsächlich schwierig, dir einen "sachkundigen" Rat zu geben.

    "Alter" allein ist leider keine tragfähige Grundlage für einen Rat.

    In den letzten Tagen habe ich mich etwas schlauer über die DIY Vorsorge gemacht. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, außer der Aufwand der selbst betrieben werden muss.

    Nun ja, der "Aufwand" ist sooooo groß nicht, wenn man es einfach hält. Theoretisch (und auch praktisch) würde ein ETF auf den MSCI World oder einen ACWI bei einem kostenlosen Anbieter vollkommen reichen. Sparplan drauf und fertig. Die 4900 Euro kannst du dann gleich als Einmalanlage einbringen :-).

    Du bist der Herr über deine Anlage und kannst im schlimmsten Fall sogar zwischendrin (was du natürlich nie tun solltest!!!) einen Teil entnehmen. Zudem wärst du bei deinen Sparraten und Einmalanlagen maximal flexibel.

    Vielen Dank, das schaue ich mir mal genauer an.

    Also niemand für Vermietimmobilie?

    Nein, aus den bereits angeführten Gründen.
    Und ihr werdet auch nicht jünger (hoffentlich sehr alt) und ob ihr euch da im Alter noch das ganze Vermietgedöns antun müsst ist die Frage. Lieber beständige und auf die Dauer eigentlich ziemlich risikoarme Ausschüttungen.

    Nun ja, die Zinsbindung läuft halt irgendwann aus. Da du das Darlehen offensichtlich nicht komplett ablösen kannst, bleibt nur eine Anschlussfinanzierung. Vielleicht kannst du ja schon einen weiteren Teil tilgen, so dass der Anschluss summenmäßig nicht mehr so hoch ist.
    Ansonsten bleibt halt nur der berühmte saure Apfel. Egal wie du dich entscheidest, ob Forward-Darlehn oder Warten - es ist eine Wette wie viele andere.

    Und "jetzt" umschulden geht eh nur theoretisch. Du könntest natürlich dein jetziges Darlehn vorzeitig ablösen, vermutlich sogar ohne Vorfälligkeit :) , aber das ist wenig sinnvoll.

    Du kannst maximal ein Forward abschließen, das dir die (jetzigen) Zinsen sichert und so eine Wette auf steigende Zinsen ist.

    ... "bringt" dir die Fortbildung in Bezug auf deinen aktuellen Arbeitgeber was?? Wird der das finanziell honorieren bzw. kannst du dann irgendwie dort aufsteigen? Oder müsstest du dann in der Folge deinen Arbeitgeber wechseln (mit längerer Anfahrt, ....)?

    ... das Grundproblem ist, wenn der Betroffene nicht einsichtig ist und "mitarbeitet". Danach sieht es nicht unbedingt aus. Im Status quo zu verharren ist oft die bequemste Lösung.
    Solange hier kein Umdenken ist (und dazu gehören auch unbequeme und emotional sicher nicht einfache Änderungen), wird es ganz ganz schwer.
    Letzendlich musst auch du entscheiden "wie weit du gehst". Die Sache eskalieren, mit allen möglichen Konsequenzen (mit denen auch du leben müsstest) oder stillschweigend weiterzahlen und mit der Situation hadern.
    Im Fernsehen lösen sich solche Konflikte immer in maximal 90 Minuten und alle sind einsichtig :) . Das wahre Leben ist leider anders.

    Anregungen hast du ja in den vorherigen Beiträgen schon viele bekommen ........