Beiträge von AlexK34

    Ich halte Dinnda für sehr wohl fähig, nachzulesen oder nachzufragen, was genau SRI bedeutet - wenn das relevant ist.

    Weil du sie/ihn gut kennst?

    Verstehe die Diskussion nicht. Er/Sie sagt selber kompletter Neuling zu sein und dann sollte er doch auch darauf hingewiesen werden.

    Wenn bei dem ETF geblieben wird, ist es doch selbstverständlich in Ordnung.

    Da jetzt was zu unterstellen, ist schon schräg.

    Ich habe auch sowohl bei der ING, als auch bei Traders Place ein Depot.

    Du machst bei beiden nichts falsch.

    Da du selber geschrieben hast, dass du Anfänger bist und selber kein Depot hast, würde ich dir die ING empfehlen. Ich finde den Aufbau deutlich einfacher und übersichtlicher.

    Dein hauptsächliches Anliegen ist der mtl. Sparplan. Der ist bei beiden kostenlos möglich.

    Bei der ING kannst du nachher sehr einfach umschichten und was deine Kinder dann nachher damit machen, können sie dann entscheiden. Evtl. Übertrag zu einer anderen Bank ohne oder geringeren Verkaufsgebühren.

    Bei der ING kannst du dir relativ sicher sein, dass die noch lange existiert. Hinter Traders Place steht die Baader Bank. Ob die in ein paar Jahren eine andere Idee haben, ist schwer vorherzusagen.

    Abschließend sollten die geringeren Tagesgeldzinsen nicht die große Rolle spielen. Wenn dort Geld eingezahlt wird ( zB Weihnachtsgeld) kannst du 4 x im Monat einfach für die Summe einen neuen Sparplan anlegen und nach Ausführung löschen. Dann ist das ebenfalls kostenfrei investiert.

    P.s. Kenne die Höhe des Startkapitals nicht. Die ING hat derzeit für Neukunden eine Altion 3% aufs Tagesgeld. Zwar nur für 4 Monate. Bis dahin hättest du aber Zeit zu investieren.

    Gruß

    Glückwunsch zum Aufstieg!

    Aber verstehe ich das richtig? Du übst bereits die Funktion des Amtsleiters in der Praxis aus, musst aber die theoretische Qualifikation noch nachweisen, um auch wie einer bezahlt zu werden?

    Ja tatsächlich. In der Entgeltordnung steht ab EG13 und gilt dann für EG 14 und 15 folgendes:

    (D) Entgeltgruppen 13 bis 15

    Entgeltgruppe 13

    1. Beschäftigte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben.

      Wie gesagt fehlt mir die wissenschaftliche Hochschulbildung und so wird darauf abgestellt, dass ich noch die Erfahrung in diesem Bereich sammeln muss.

    Bin 36, arbeite im öD als Verwaltungsmitarbeiter und bin derzeit nach EG12, Stufe 4 eingruppiert. Sind, wie man ja leicht nachschauen kann, ca. 5.7 k brutto und mit Jahressonderzahlung ca. 73 k Jahresbrutto.

    Seit dem 01.01. bin ich von einer stv. Amtsleitung zum Amtsleiter aufgestiegen. Die Stelle ist nach EG 15 bewertet. Da ich jedoch kein Masterstudium habe, werde ich noch Qualifizierungslehrgänge absolvieren müssen und wahrscheinlich in zwei Jahren danach eingruppiert.

    Ich bin sehr zufrieden, da ich selber niemals mit der Möglichkeit dieser Stelle und eines solchen Gehaltes gerechnet hätte.


    Den Grundgedanken kann ich ja durchaus nachvollziehen.

    Finde es nur wieder interessant, dass die große Politik in Berlin wieder alles pauschal auf die Verwaltungen schiebt, anstatt sich mal den Beitrag der Gesetzgebung an langen Verfahren anzuschauen.

    Ich will damit nicht sagen, dass es bei den Verwaltungen keine Besserungsbedarfe gibt. Das kommt auf die Kommune und die Mitarbeiter an.

    Ich selber komme aus einem Bereich, indem wir Bauanträge nicht selbst genehmigen, aber in solchen als Naturschutzbehörde und/oder Wasserbehörde beteiligt werden. Solche Verfahren sind leider oft komplex und dauern halt.

    Es gibt immer Extrembeispiele, die eine an sich sinnvolle Aussage ad absurdum führen.

    Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland betrug im Jahr 2024 62.235 EUR. Das sind grob 37.000 EUR netto = monatlich rund 3.100 EUR.

    Siehe https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbe…sverdienst.html

    Die hier genannte Tabelle spiegelt nur den Durchschnitt der Branchen wieder und nicht der Einzelpersonen.

    Eine Seite vorher (sh. Anlage) spricht das Statistische Bundesamt von etwas über 4.600 mtl. Durchschnittsverdienst und somit jährlich über etwas mehr als 55.000 €. Das kommt dann wohl eher hin.

    Gleichzeitig finde ich das Mediangehalt sowieso interessanter. Und das liegt „nur“ bei etwas mehr als 52.000 €

    An oberster Stelle steht der SPDR MSCI World (IE00BFY0GT14) ohne Kaufgebühr und mit TER 0,12%. Wenn ich dich richtig verstehe macht es mehr Sinn dann eine 2. Position in meinem Depot mit dem SPDR MSCI World (IE00BFY0GT14) anzulegen... oder?

    Naja, Liz hat vom SPDR selbst geschrieben. Den Sie anscheinend ebenfalls bei Flatex kostenlos bekommt.

    Also würde ich das an Ihrer Stelle so tun.

    Und dann kommt die generelle Anlageneigung dazu: Ich bin Aktionär im Herzen, ich würde davon ETFs kaufen. Diese Ansicht kann man aber nicht generalisieren. Andere Leute fürchten das Kursrisiko und setzen alles auf Festgeld oder mischen. Je nach Lage könnte Dein Haus mit den Jahren an Wert gewinnen (wenn Du etwa in der Nähe einer größeren Stadt wohnst), könnte sein, daß Dein Ort abgehängt ist und die Zahl des Maklers Illusion. Das läßt sich alles nicht allgemeingültig bestimmen, weil das von zu vielen mir unbekannten Faktoren abhängt.

    Das Haus steht tatsächlich ländlich und nicht in der Nähe einer großen Stadt. Große Wertsteigerungen erwarte ich ehrlicherweise nicht. Die 450.000 € Wert sind denke ich sehr human geschätzt. In Gesprächen über das Thema wurden mir diese auch schonmal angeboten. Aber natürlich nichts verbindliches.

    Einfache Frage, keine einfache Antwort :)

    (Aber Du hast ja noch ein Weilchen Zeit.)

    Möchte das Thema einfach frühzeitig angehen.

    Vielen Dank für deine ganzen Gedanken und deine Zeit

    Die nächste wichtige Frage ist die nach Deiner Partnerschaft: Ihr habt wohl zwei gemeinsame Kinder, seid aber nicht verheiratet. Du wohnst im Haus Deiner Frau (vermutlich steht sie allein im Grundbuch), hilfst ihr beim Abtragen des Hausdarlehens, zahlst also so etwas wie eine Miete. Man müßte sich diesen Betrag anschauen, denn Du erwirbst damit ja kein Eigentum an dem Haus. Trotzdem wäre eine Miete ja ok, Du wohnst dort ja auch.

    Ja genau, haben zwei gemeinsame Kinder und sind unverheiratet. Als ich 2017 umgezogen bin, stellte sich zunächst die (finanzielle) Frage, ob wir beide Häuser überhaupt behalten können/wollen. Haben uns dann dazu entschlossen und vereinbart beide Häuser separat als Alleinbesitzer zu halten. Ich bezahle (als Miete) dort mit ab. Der Betrag war auch aufgrund der Elternzeiten sehr unterschiedlich. Derzeit sind es ca. 800 €.

    Gerade, wenn man nicht verheiratet ist, sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, was wäre, wenn die Partnerschaft platzt (auch für ein Ehepaar sind solche Überlegungen nicht verkehrt). Wenn die Partnerschaft intakt ist, gehen solche Vereinbarungen viel leichter als im Rosenkrieg. Als Nichtverheirate sollte man sich speziell Gedanken darüber machen, was passiert, wenn einer unvermittelt stirbt. Ihr habt zwei gemeinsame Kinder, die dann das Vermögen des Verstorbenen hälftig erben, der andere Elternteil bleibt erstmal Vormund. Du würdest in diesem traurigen Fall dann in der Luft hängen als Mieter Deiner Kinder.

    Ja das stimmt. Eine Hochzeit stand bei mir eigentlich nie auf der Agenda. Mit zwei Kindern denkt man rational, allein wegen der Versorgung, nochmal anders darüber nach. Von daher könnte das in näher Zukunft Folgen.

    Du hast als Hausabzahler verständlicherweise relativ geringe sonstige Ersparnisse. Es ist eine Anlageentscheidung, ob man Sparbeiträge (die Du jetzt ja hast) ins Haus steckt (also sondertilgt) oder parallel anlegt (so wie Du das tust). Was zahlst Du für Deinen Hauskredit? (Zinssatz, Bindungsfrist, Restschuld nach Plan bei Prolongation?). Wenn der Zins niedrig ist (Könnte sein bei Abschluß 2017), spart man besser separat.

    Das war einer der ersten Entscheidungen die ich mit Hilfe der Meldungen hier im Forum getroffen hatte.

    Es handelt sich um 2 Darlehen:

    1. Restschuld ca. 60k, 1,90 % Zinsbindung bis 31.12.2030 (15 Jahre)

    2. Restschuld ca. 60k, 1,30 % KfW, Zinsbindung bis Ende Darlehen im Jahr 2036

    Die Entscheidung lag dann bei den Sparplänen. Auch Aufgrund der Möglichkeit die Zinsen bei Vermietung abzusetzen.

    Hallo zusammen,


    zunächst möchte ich mal einen Dank an die fleißigen Schreiber hier im Forum da lassen. Aufgrund eures freiwilligen Aufwandes konnte ich für mich schon super viel mitnehmen. In verschiedensten Bereichen.

    Nach langem Mitlesen würde ich mich über eure Gedanken zu meiner Frage sehr freuen:


    Zunächst zu mir und meinen finanziellen Verhältnissen:


    Ich bin 35, ledig, 2 Kinder (2 und 7). Arbeite im öD und habe ca. 3.500 € netto.

    2015 habe ich ein Grundstück geerbt. Zu diesem Zeitpunkt kam bei mir der Entschluss darauf zu bauen. Es war immer der Wunsch in meinem Heimatort zu bleiben und das Haus auch selbst zu bewohnen. Es handelt sich um eine ländliche Gegend in NRW. Das Haus wurde Anfang 2017 fertiggestellt. Aktueller Wert/Verkaufspreis: (Durch einen befreundeten Immobilienmakler geschätzt) 450.000 - 480.000 €, Restschuld ca. 120.000 €.

    Kurz vor der Fertigstellung habe ich meine jetzige Partnerin kennengelernt und wohne auch seit 2017 mit den Kindern in Ihrem Eigentumshaus: Wert: ca. 500.000 €, Restschuld: 230.000 €


    Dadurch ist mein Haus derzeit vermietet. Ich erhalte 1.450 € Kaltmiete. Bisher habe ich keinerlei Probleme mit dem Mieter, ist aber natürlich alles auch noch relativ neu.

    Jetzt frage ich mich frühzeitig, ob ich nach Ablauf von 10 Jahren nach Fertigstellung, das Haus als Mietobjekt behalten soll oder es sinnvoller wäre das Geld anderweitig zu investieren.

    Meine sonstigen Ersparnisse sind relativ gering.( Tagesgeld: 10.000 €, ETF ( FTSE All World: 15.000 €, Geldmarktfond: 5.000 €. Lag auch daran, das meine Partnerin mit Elternzeiten nicht so viel bekommen hat. Seit sie nun wieder arbeitet, bespare ich den ETF mit 600 € mtl. und den Geldmarkt mit 150 € mtl.

    Habe auch noch eine Lebensversicherung, die meine Mutter 2004 (ich war 14) abgeschlossen hat (Wert ca. 15.000 €) und eine Riester Rentenversicherung von 2006 ( ca. 30.000 €). Diese muss ich mir nun auch genauer anschauen. (Übersicht der Rückzahlungsmodalitäten ist beantragt, soll hier aber nicht im Vordergrund stehen, nur der Vollständigkeithalber).

    Was sollte ich unbedingt bei meiner Entscheidung beachten? Wäre über alle Gedanken dankbar. Sollten Informationen fehlen liefere ich die gerne nach.


    Freundliche Grüße

    Alex

    Hallo SabiSabi,

    über welche Bank hast du denn damals den KfW-Kredit beantragt und laufen dort noch weitere Kredite? Meistens ist das ja so. Dann wäre es mE zunächst das einfachste die Konditionen der Anschlussfinanzierung der KfW mit denen dieser Bank zu vergleichen.