Beiträge von fischermann25

    Ein Depot ohne Musk..... nun wirds wild.

    Ein Depot ohne seine Firmenbeteiligungen? Machbar.

    Ein Depot ohne Firmen die an seinen Gewinnen partizipieren? Jetzt wirds interessant und undurchsichtiger.

    Wo will man da seine Grenze setzen?

    Manche sollten einfach mal ihren Moralkompas neu kalibirieren und aus den "unethischen Gewinne" die man erzielt schlichtweg ein Herzensprojekt oder Verein der Wahl unterstützen. Damit wäre wahrscheinlich dem Seelenheil usw mehr gedient.

    Ja, aber er will es halt so.

    Man muss es selber weder befürworten noch ablehnen. Ich werde nicht alles verkaufen was ich da habe wegen diesem Milliardär.

    Allerdings werde ich aufgrund der aus meiner Sicht zu erwartenden Turbulenzen genauer beobachten und eher in Gold anlegen die nächste Zeit.

    Ein zentralistisch-planwirtschaftlicher Ansatz, der mit Blick in die Erfahrungen aus der Geld-, Währungs- und Finanzgeschichte als geradezu genial eingestuft werden muß.

    Solltest Du - wie heute bei vielen Protagonisten üblich - einige Kreditkarten haben: Laß mir doch für einige Jahre wenigstens mal einige davon zukommen ... Für meinen Teil zahle ich zwar ausnahmslos bar oder per Überweisung, aber mir fallen zwei Patenkinder (jüngere Damen) ein, an die ich die gerne weitereichen würde ... :)

    Der Verfasser greift zu kurz, hat die Thematik nicht ansatzweise erfasst.

    Es gibt eine EZB. Es gibt eine FED. Es gibt eine Bundesbank. Alle entscheiden zentral. Nun gibt es halt eine EU und einen Euro. Auch hier müssen Währungsfragen zentral entscheiden werden, da man eine Währung hat, den Euro.

    Der Einwand des Verfassers lässt ergo eine völlige Abwesenheit logisch-konsequenten Denkens erkennen.

    Am Rande des Abwegigen; unbrauchbar in der Sache.

    Zustimmung!

    Ich empfand die Argumente und Haltung von Lucke aber als noch schädlicher als das, was die Regierung damals gemacht hat. Ich war da argumentativ eher bei Flassbeck und bin es bis heute.

    Das Problem war damals, dass es beim Euro um eine politische Entscheidung ging bei der der Euro eine Bedingung Frankreichs für die Zustimmung zur Wiedervereinigung war.

    Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Wiedervereinigung sinnvoll war - wenn sich politisch Dinge endlich mal im Bewusstsein ändern und man Freiheit nicht nur als Reisefreiheit und staatliche Maximalunterstützung begreift sondern auch den Begriff der Eigenverantwortung ernst nimmt, gerne.

    So aber sehe ich, dass der Euro inzwischen unverzichtbar ist (sehr wohl alternativlos, wenn man unsere Wirtschaft nicht in ein Nirvana stoßen will), aber eine massive Vertiefung der Integration in Europa zwingend ist.

    Weg mit den Einstimmigkeitsregeln in der Beschlussfassung. Durchsetzen der demokratischen und rechtsstaatlichen Standards , Eurobonds und eine Zentrale, die die Wirtschaftsentscheidungen auch mal mitbestimmt - supranational.

    Ansonsten: man kann keine gemeinsame Währung erfolgreich umsetzen, wenn man komplett verschiedene Systeme dafür zu Grunde legt.

    Also ganz sachlich:

    Du scheinst eine Wahrnehmungsstörung besonderer Art zu haben…Ich äußere mich hier zu 99 Prozent zu Finanzfragen.

    Als Demokrat widerspreche ich aber auch klar entschieden rechten und faschistoiden sonderbaren Nutzern, die sich hier im Schutz eines Finanzforums herumtreiben.

    Die Anfrage bezieht sich auf die Möglichkeit beim Aufbauen eines Depots auf Aktien zu verzichten, in die Elon Musk involviert ist mit einer seiner Firmen.

    Elon Musk mischt sich weltweit mit libertär-neurechtem Gedankengut in die Politik der verschiedenen Länder ein und nutzt dafür seine Sozialen Medien.

    Ich habe zu bedenken gegeben, dass ich momentan generell denke, man solle wachsam sein, wenn es um den Kauf von Aktien geht - mehr als sonst und zwar auch aus rein wirtschaftlichen Gründen, die wiederum aus einer fatal nationalistischen Politik abzuleiten sind; Trump, Putin, Musk, Orban, Milei.

    Daraufhin meldet sich ein Forenmitglied mit aus meiner Sicht her ziemlich unsauberen Diskussionsbeiträgen - er macht das standartmäßig.

    Ich persönlich halte das Mitglied nicht für boshaft; ich habe das bereits dargelegt. Es ist weniger als das: er versteht schlicht nichts von dem, was seinen Horizont übersteigt meine ich. Ich nenne den Namen nicht mehr, werde ihn ansonsten ignorieren.

    Wenn er damit nicht klar kommt, dass er mit seinen Aussagen zur Sache nicht auf tosenden Beifall trifft, kann man da nichts machen:

    Das ist hier kein Parteitagsforum der AFD.

    Eklatante Armut, tiefe gesellschaftliche Spaltung, Rassismus an allen Ecken und Enden, …

    Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht alles!

    Wenn das halbe Land abbrennt und die Villen dazu, wird es eh anders bewertet im Nachhinein.

    Zudem könnte das Land zahlungsunfähig werden, was uns dann alle runter reisst.

    Die Art da zu wirtschaften, halte ich für sehr fraglich.

    Schon klar! Nur aus der Nähe betrachtet ist Trump eine grundsolide, demokratische Person ohne jeglich narzisstische Züge, der wirklich nur das allerbeste für das US-amerikanische Volk möchte. Selbstverständlich vollkommen uneigennützig.

    Didl gehört zu denen, die einfach nichts verstehen – oder verstehen wollen. Vermutlich kann er es auch gar nicht, also nicht zu böse sein. Er kann nicht...

    Diese "wiaaa sin das Folk"-Schreier leben in einer Blase, die so fest ist, dass kein Argument hindurchdringt. Der Horizont reicht nicht ansatzweise.

    Man kann noch so geduldig debattieren, es bleibt sinnlos. Deshalb mein Rat: Solche Typen konsequent ignorieren. Genau das mache ich ab jetzt auch mit ihm und anderen, wie diesem ewigen Verteidiger der CDU-Rhetorik.

    Die CDU war unter Merkel einst eine ernstzunehmende Partei, fast hätte ich sie gewählt. Aber unter Merz bewegt sie sich unaufhaltsam nach rechts. Ich sage voraus: Früher oder später wird er doch mit den Faschisten gemeinsame Sache machen. Die Geschichte zeigt, dass selbsternannte "Konservative" das schon einmal getan haben.

    Antwort:

    Halte die Bildung gering, füttere die Leute ganztags mit leichter Scheis.. (vieles im TV, gerade unsere Privaten), Lüge am Fließband (irgendwas bleibt immer hängen), mache ihnen regelmäßig Angst (und freue sich insgeheim über jedes Attentat) und biete einfache Lösungen und Parolen. Ja, zu letzterem gehört leider auch "Wir stellen Recht und Ordnung wieder her" unserer gerade größten Partei.

    Ach ja, und bringe eiligst Medien und dann Gerichte unter deine Kontrolle. Genau DAS Muster sieht man mittlerweile überall in unseren leider nicht wetterfesten Demokratien um sich greifen.

    Dem kann ich beipflichten:

    Die CDU rückt gefährlich nah an die AfD, um Wähler zu gewinnen – ein Spiel mit dem Feuer, das unsere Demokratie untergräbt. In Österreich sitzen Rechtsextreme in der Regierung, und weltweit treiben imperialistische Interessen sowie libertäre Gier die Welt ins Chaos.

    Klimawandel, Armut und Massenflucht? Diese echten Probleme werden ignoriert. Ein starker Dollar könnte Afrika in die Krise stürzen, Schuldenlast und Verarmung erhöhen – mit massiven Fluchtbewegungen nach Europa. Doch die Marktideologen kümmern sich nur um Profite, nicht um Lösungen.

    Es braucht endlich eine Politik, die global denkt.

    Ein Depot ohne Musk...

    Musk und seine Fanboyz werden uns in massive nie gekannte Probleme bringen.

    Ich überlege eher, wie ich mein Depot durch Umschichtung sicher machen kann.

    Ich frage mich eh, was mit dem Aktienmarkt wird.

    Trump will 60% Zölle auf China, 20% auf Mexiko und Kanada und 10% auf alle anderen.

    Das heizt die Inflation dort an. Es wird billige Waren aus China hierher schwemmen. Unsere Wirtschaft wird noch mehr unter Druck geraten, die USA müssten die Zinsen anheben und der Dollar gewinnt an Wert.

    Werden die USA zahlungsunfähig, wird das ein Erdbeben geben vermute ich.

    Ob ich in so eine Situation jetzt rein in Aktien investieren würde...

    Ich investiere momentan eher in Gold und schaue mir das mal an.

    Ob Gold "Musk - frei" ist? Ich denke ja.

    Lies dir nochmal deinen Beitrag Nr. 41 in diesem Thread durch....

    Ich kenn dich nicht und hab jetzt nur deine Beiträge in diesem Thread gelesen. Aber nach über 25 Jahren in Internet-Foren erkenne ich einen Troll, und du bist ein Troll wie aus dem Lehrbuch. Da reicht dieser Thread um das zu erkennen.

    Der Verfasser den ich anspreche bemühte sich stets einen herablassenden Ton einzubringen, tat nichts dazu die Debatte zu versachlichen und übte sich kontinuierlich vom Thema abzulenken.

    Er war ausser Stande den Standpunkt den er vertrat als seinen zu zeichnen und kennzeichnete ihn als den "eines Kollegen".

    Meine Kritik an alledem war noch milde-zurückhaltend.

    Es ist halt nicht angenehm, wenn es dann jemand dem anderen schlicht so nicht durchgehen lässt.

    Beleidigt habe ich aber an keiner Stelle, nirgends.

    Du regst Dich halt auf, weil ich dies aufdecke.

    Libertäre Beiträge die ad hominem gegen die Person gerichtet sind, finde ich halt nicht eben zielführend.

    Höflichkeit und Respekt sind in diesem Forum eigentlich mehr als gern gesehen. Die Praxis ist gerade in letzter Zeit anders.

    Du bist das glatte (positive) Gegenbeispiel.


    Deine Kritik ist deutlich und zugleich sachlich-höflich. Hab es ja auch erfahren ;)

    Es geht eigentlich und da hat der Leser dann auch was davon - man muss ja nicht zustimmen, aber ich denke nach.

    Das was ich teilweise hier von den Aggro-Kandidaten lesen darf, ist dann doch eher unbrauchbar, da es keinerlei Anregung zum Nachdenken gibt und keine wertsteigernde Einsicht in die Sachmaterie bietet.

    Mal sehen, wie viele dann geblockt werden müssen.

    Fischermann, du kündigst in jedem Thema an das du nichts mehr schreiben willst oder das Forum nichts für dich ist trollst hier aber immer weiter rum. Laß den Worten Taten folgen.

    D.

    Ich habe bislang nicht in einem einzigen Beitrag "getrollt".

    Mein Ton ist stets sachlich und in der Kritik konstruktiv. Es ist bedauerlich, wenn Dir das entgangen sein mag.

    Ich muss sagen, dass ich neurechten-libertären Inhalt allerdings nicht schätze, weil er destruktiv und langweilig auf mich wirkt.

    Oder zahlt Du ihr zumindest einen Ausgleich dafür, dass sie Deinen Teil der Erziehungsarbeit übernimmt, während sie gleichzeitig auf (eigenes) Einkommen verzichtet und daher sowohl beim der Rente als auch im Trennungsfall das Nachsehen hat?

    Hierbei möchte ich anmerken, dass in einer solchen Situation vor allem darauf geachtet werden sollte, dass beide Partner langfristig abgesichert sind. Würde ich in einer solchen Lage sein, würde ich alles daran setzen, dass meine Ehefrau absehbar ihr Gehalt maximal steigert.

    Ein klar geregelter Ehevertrag wäre vielleicht doch recht essenziell, um solche Szenarien transparent und fair zu gestalten, nein?

    Gleichzeitig sollte mindestens der komplette Betrag der Einsparung durch den Vorteil des Ehegattensplittings in ein Rentenausgleichsmodell zugunsten der Ehefrau investiert werden.

    Das wäre nicht nur fair, sondern würde auch die Balance der gegenseitigen Verantwortung innerhalb der Partnerschaft wahren.

    fredirain :

    „Haushaltsbuch führen, um Potenzial für weitere Einsparmöglichkeiten zu finden, z. B. Thema 'Überversicherungen'“

    Die Idee eines Haushaltsbuchs ist hervorragend, um mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren. Bei Versicherungen wäre meine Empfehlung, sich auf die wesentlichen Policen zu beschränken:

    Eine Haftpflicht- und eine Krankenversicherung sind unverzichtbar, eventuell ergänzt durch eine Auslands-Krankenversicherung für Reisen. Alles andere ist in den meisten Fällen entweder zu teuer oder schlicht nicht notwendig.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wäre zwar grundsätzlich wichtig, kommt aber in eurem Alter und unter den gegebenen Umständen wahrscheinlich zu spät, um noch einen vernünftigen Beitrag zu erzielen.

    „Sparrate auf ETF möglichst zeitnah erhöhen. Meine Idee ist, das Tagesgeld auf 40k-50k € anzusparen und dann alles auf den ETF zu lenken. 1.500 €/Monat sollten drin sein.“

    Hier stellt sich die Frage, warum erst ein so hoher Betrag auf dem Tagesgeldkonto angesammelt werden soll. Was bringt euch diese Summe an Sicherheit? Natürlich ist ein gewisses Polster sinnvoll, aber ein Betrag in dieser Größenordnung erscheint übertrieben. Stattdessen würde ich empfehlen, mit einem Sparplan in ETFs zu beginnen. Ein gestaffelter Einstieg minimiert das Risiko, dass ihr alles auf einmal investiert und dann die Kurse plötzlich fallen. Das bietet eine wesentlich größere Flexibilität und senkt die emotionale Belastung bei Marktschwankungen.

    „Erhöhung Arbeitsstunden meiner Frau, sobald möglich. Job- oder Arbeitgeberwechsel ist keine Option für meine Frau.“

    Das Einkommen zu erhöhen ist ein zentraler Hebel für die Verbesserung der finanziellen Situation.

    Ein Arbeitgeberwechsel ist dabei oft eine der besten Möglichkeiten, um nicht nur das Gehalt zu steigern, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen oder Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten. Warum ist ein Wechsel keine Option? Diese Frage sollte unbedingt offen und ehrlich diskutiert werden, da sie wichtige Chancen für die Zukunft betreffen könnte.

    „Dass wir grundsätzlich etwas spät mit Sparen angefangen haben, aufgrund mäßigen Einkommens und dem Gedanken im Kopf 'Wir erben ja auch noch'. Übermäßig gelebt haben wir aber definitiv nicht.“

    Ich sehe das keineswegs als „zu spät“ an.

    Im Gegenteil: Der wichtigste Schritt ist, das Problem zu erkennen und aktiv etwas zu verändern – und das habt ihr geschafft! Es ist großartig, dass ihr lange vor der Rente beginnt, eure Situation zu analysieren und anzugehen. Der Gedanke, auf zukünftige Erbschaften zu setzen, ist zwar verständlich, sollte jedoch nicht die Grundlage eurer Planung sein. Eigenverantwortlich zu handeln, so wie ihr es jetzt tut, ist der nachhaltigste Weg zu finanzieller Sicherheit.

    Die Beiträge von „Sovereign“ sind immer:

    - zu lang

    - unangenehm Ego-zentriert

    - herablassend formuliert

    - stören oftmals den konstruktiven Verlauf

    Ich habe den Eindruck, dass es dem Verfasser des Threads gar nicht so sehr um das Thema selbst geht. Stattdessen scheint es, als würde er gerne provozieren, indem er andere Meinungen voranstellt oder steile Thesen in den Raum wirft, ohne selbst fundiert Stellung zu beziehen. In einem anderen Thread zum Thema Energie schrieb er beispielsweise, dass er lediglich einen Text eines Kollegen kopiere und selbst nichts vom Thema verstehe.

    Damit lässt er die Leser oft mit den unbegründeten Thesen allein, was den Eindruck erweckt, dass es eher um Provokation als um einen konstruktiven Austausch geht.

    Ich hatte den Eindruck, dass dieses Forum eine seriöse Plattform ist.

    Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil ich auf YouTube einen spannenden und verständlich aufbereiteten Beitrag über Vermögensaufbau gesehen habe, der mich sehr angesprochen hat. Leider stelle ich hier fest, dass einige Diskussionen von Trollen oder stark selbstdarstellerischen Nutzern dominiert werden. Das finde ich schade, denn ich habe mich auf einen sachlichen Austausch und die Möglichkeit zur Wissensvertiefung gefreut.

    Ein weiteres Ärgernis: Der Thread erinnert mich in auffälliger Weise an meine eigene Geschichte, die ich in einem anderen Thread gepostet habe – fast bis ins Detail, nur mit anderen Altersangaben. Ob das ein Zufall ist oder eine gezielte Masche, weiß ich nicht, aber es wirkt merkwürdig und irritiert mich. Vielleicht ein Irrtum, Missverständnis oder was auch immer aber im Gesamtzusammenhang verwirrt mich das.

    Altersvorsorge, Vorbereitung - Altersvorsorge - Finanztip Forum

    Leider scheint hier die Moderation nicht ausreichend zu greifen, um solche Dynamiken zu unterbinden. Mir ist meine Zeit dafür zu schade, und ich denke darüber nach, mich wieder abzumelden. Eine gute Diskussionskultur erfordert Respekt, echte Auseinandersetzung mit den Themen und eine faire Moderation.

    Das wollte ich an dieser Stelle anmerken, weil ich mir von diesem Forum eigentlich mehr erhofft hatte. Vielleicht wird sich die Atmosphäre ja wieder verbessern, sodass ein konstruktiver Austausch möglich ist.

    Das Forum ist leider nichts für mich.

    Mit dieser Deiner Heran- und Vorgehensweise hätte ich vermutlich bis heute finanziell gesehen kaum bis nix "auf die Kette" gebracht. Das fände ich dagegen tatsächlich schlimm. Dabei sollten wir es bewenden lassen.

    Sovereign, deine Antwort zeigt leider wieder den passiv-aggressiven Ton, den ich schon zuvor kritisiert habe.

    Deine Unterstellung, mit meiner Herangehensweise würde man „kaum bis nix auf die Kette“ bekommen, ist nicht nur abwertend, sondern völlig spekulativ. Es gibt viele Wege, finanziell erfolgreich zu sein – deiner mag für dich passen, meiner basiert auf Mut machen, Reflexion und konstruktiven Denkanstößen.

    Dass wir unterschiedliche Ansichten haben, ist völlig in Ordnung. Was weniger hilfreich ist, sind persönliche Spitzen, die weder die Diskussion noch den Thread-Ersteller voranbringen.


    Dabei sollten wir es sachlich bewenden lassen. 😊



    Sovereign, ich muss ehrlich sagen, dass mich dein Beitrag enttäuscht hat.

    Während ich versucht habe, dem Thread-Ersteller Mut zu machen, indem ich auf positive Aspekte hinweise und Anregungen gebe, wirkt dein Beitrag durchweg pessimistisch und demotivierend. Natürlich darf und soll Kritik geäußert werden, aber dein Tonfall und die Art deiner Aussagen lassen jegliche Empathie und Konstruktivität vermissen.

    Schon dein Einstieg, mit dem Hinweis, dass andere einen „Riesenrückstand“ haben könnten, wirkt wie ein unnötiger Dämpfer. Statt darauf aufzubauen, was schon erreicht wurde – zum Beispiel eine solide Sparquote und keine Schulden –, hebst du ausschließlich hervor, was vermeintlich fehlt oder schwierig ist. Das mag inhaltlich teilweise korrekt sein, aber es ist weder hilfreich noch ermutigend.

    Auch deine Einschätzung, dass ein Netto von 4.700 € nur ein „gutes“ Einkommen sei, unterschlägt, wie viele Familien in Deutschland mit deutlich weniger auskommen müssen. Es ist richtig, dass eine teure Wohnregion wie der Münchner Speckgürtel finanzielle Herausforderungen mit sich bringt. Aber die Aussage, dass die Familie trotz ihrer Sparquote nicht auf einem „sehr guten Weg“ sei, ist schlichtweg unfair. Wer regelmäßig 1.100 € spart – und das bald auf 1.300 € erhöhen will –, tut mehr für seine finanzielle Zukunft als viele andere in einer vergleichbaren Situation.

    Deine Reaktion auf die Idee eines Umzugs ist ein weiteres Beispiel für deine einseitige Betrachtung. Natürlich kostet ein Umzug Geld, und ja, es gibt mögliche Nebenkosten wie höhere Mobilitätskosten. Aber ein Umzug bleibt dennoch eine mögliche Option, die je nach den Umständen sinnvoll sein kann – vor allem langfristig. Diese Möglichkeit so kategorisch abzulehnen, nimmt dem Thread-Ersteller jede Chance, diese Idee ernsthaft zu durchdenken.

    Besonders problematisch finde ich deinen Vorschlag, „am Humankapital“ zu arbeiten, insbesondere bei der Partnerin. Diese Formulierung wirkt nicht nur distanziert und kalt, sondern ignoriert, wie schwer es für viele Eltern ist, Beruf und Familie zu vereinbaren.

    Die Partnerin leistet offensichtlich schon einen Beitrag zur Familie, und wenn sie in Teilzeit arbeitet, wird dies sicherlich gute Gründe haben. Solche Herausforderungen pauschal als Optimierungsproblem zu betrachten, zeigt wenig Verständnis für die Lebensrealität von Familien.

    Am meisten enttäuscht mich aber dein Fazit: „Alles andere wird – rein finanziell gesehen – eher mau bis traurig weitergehen.“

    Solche Aussagen wirken demotivierend und völlig unangebracht. Anstatt dem Thread-Ersteller das Gefühl zu geben, dass seine Situation hoffnungslos ist, wäre es hilfreicher gewesen, konkrete, ermutigende Vorschläge zu machen, wie er mit kleinen Schritten weiter vorankommen könnte.

    Kritik darf sein, und auch ich weiß, dass die Situation nicht perfekt ist. Aber anstatt sie schwarz zu malen, hätte ich mir von dir gewünscht, dass du zumindest versuchst, positive Ansätze zu finden und Unterstützung anzubieten.

    Die Aufgabe in so einem Thread sollte doch sein, Mut zu machen und Perspektiven aufzuzeigen – und nicht, jemandem die Motivation zu nehmen.

    fredirain

    Hallo,

    ich kann deinen Beitrag sehr gut nachvollziehen, denn auch ich kenne das Gefühl, dass andere "viel weiter" sind. Gerade bei Finanzen und Vermögensaufbau scheinen manche einen Riesenvorsprung zu haben – da fragt man sich natürlich, wie das geht.

    Zu eurer Situation: Ich finde, dass ihr finanziell wirklich schon viel erreicht habt! Ein Netto von 4.700 € ist ein sehr gutes Einkommen, und dass ihr keine Schulden habt, ist ein riesiger Pluspunkt. Eure Sparleistungen, sowohl bei den ETFs als auch beim Tagesgeld, sind beachtlich. Dass ihr monatlich 600 € in ETFs steckt (und bald 800 €!), zeigt, dass ihr langfristig denkt und schon viel für eure Zukunft tut.

    Was deine Frau betrifft, würde mich interessieren: Ist sie in einer Ausbildung oder arbeitet sie in einem Teilzeitjob, der vielleicht nicht so gut bezahlt ist? Falls ja, könnte man – rein als Überlegung – schauen, ob es Perspektiven für eine Weiterbildung oder einen Wechsel gibt, um das Einkommen zu steigern. Das ist natürlich leichter gesagt als getan und hängt davon ab, was für euch als Familie gerade passt.

    Eine andere Frage: Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, in eine günstigere Gegend zu ziehen? Ich weiß, dass das mit Kindern und Jobs nicht einfach ist, aber der Münchner Speckgürtel gehört ja zu den teuersten Regionen Deutschlands. Ein Umzug könnte langfristig vielleicht einiges an finanzieller Entlastung bringen – nur so als Denkanstoß.

    Was das Thema Investieren angeht, geht es mir ehrlich gesagt ähnlich wie dir. Ich bin auch nicht immer sicher, was die besten Entscheidungen sind. Es gibt so viele Meinungen und Tipps, dass man leicht den Überblick verliert. Aber das zeigt nur, dass Unsicherheit bei dem Thema ganz normal ist – du bist damit definitiv nicht allein.

    Eine Frage hätte ich noch: Wie hoch ist eure monatliche Sparquote insgesamt? Vielleicht ließe sich da noch etwas optimieren, ohne dass es sich anfühlt, als würde man auf alles verzichten.

    Unterm Strich finde ich, dass ihr auf einem sehr guten Weg seid. Es ist leicht, sich von Vergleichen unter Druck setzen zu lassen, aber jeder hat seinen eigenen Weg und seine eigenen Prioritäten.

    Ihr macht das meiner Meinung nach schon sehr gut!

    Viele Grüße und alles Gute!

    P.S.

    Habe nun gesehen was Deine Frau macht. Meine ist in der Ausbildung, identisches Gehalt nahezu. Ich habe vielleicht 600 Euro mehr Netto im Monat, etwa. Aber unsere Sparquote liegt bei 2000 - 2200 Euro im Monat. Aber wie gesagt: 800 Euro im Monat sind doch recht gut und ihr seid jung!

    (Das meine ich absolut sachlich-nüchtern).

    Ich frage mich gerade warum und wir verreisen sehr viel - auch 2 Kinder bei uns.