Da gab es in meiner Geburtsstadt (eine Kurstadt, die als ältestes Kurbad Europas gilt) weder "Waffenverbotszonen" in der Innenstadt noch an Zu- und Ausgängen derselben extrem häßliche und massive "Betonbarrieren als Auto- bzw. LKW-Sperren" (hätte ich mir früher, wenn überhaupt, nur für den Fall von Krieg- oder Bürgerkrieg vorstellen können - offiziell leben wir aber in Friedenszeiten).
Das stimmt ja leider so nicht!
Das Waffengesetz ist ja nicht großartig verschärft oder verändert wurden.
Auch damals gab es „Waffenverbotszonen“ nur eben überall.
Nun muss man es offensichtlich noch genauer präzisieren bzw. wiederholen.
Aber Waffen waren damals genauso verboten wie heute. Faktisch hat sich nichts geändert, außer die (in dem Fall falsche) Wahrnehmung der Menschen.
Und zu den „Autosperren“ auf Weihnachtsmärkten, etc.
Es wollten die Bürger! Nach dem Anschlag in Berlin musste die Politik vor Ort überall handeln und ein Gefühl (!) der Sicherheit sichtbar bringen, weil sonst die Weihnachtsmärkte massenhaft gestorben wären…
Und zwar weil zu wenige hingegangen wären!
Es ist exakt diese falsche Wahrnehmung von Risiken der Leute wie Du und ich, die uns in diese Lage und in diese Hysterie versetzt haben.
Noch einmal ganz deutlich, die nackten Zahlen bei knapp 85 Mio. Menschen in Deutschland geben diese Aufregung nicht her! Die gefühlte Wahrnehmung hingegen schon!