Das Problem besteht darin, einen geeigneten Anbieter zu finden, der nach 5/10 Jahren immer noch existiert.Wenn Du den erst mal gefunden hast, ist es einfach.
Beiträge von 90 Prozent Aktien
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Bei hohem Sicherheitsbedürfnis kann man auch mit einer niedrigen Aktienquote von vielleicht 30-40 % arbeiten. Es muss Dir aber bewusst sein, dass Du dann im wesentlichen nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich hinbekommen wirst für Dein Vermögen. Gleichzeitig entnimmst Du jedes Jahr 18.000 Euro + Inflation.
Ich gehe davon aus, dass ihr am Ende nichts vererben wollt, es darf das Kapital also aufgebraucht werden. Eure Rente fängt vermutlich frühestens mit 64 an, sofern ihr nicht schon vor Erhalt der Rente in den Ruhestand gehen wollt.
Es gibt einige Entnahmerechner im Netz, mit denen Du spielen kannst. Die beiden nur exemplarisch. Da muss man sich ein wenig einarbeiten!
https://predict-fi.com/
https://ficalc.app/Wie alt ist eigentlich Deine Partnerin? Bei Paaren muss man die Entnahmedauer etwas großzügiger planen. Sollte sie jünger sein als Du gilt das noch verstärkt. Grundsätzlich halte ich eine Entnahme von 1500 Euro pro Monat für machbar, sofern ihr bereit seid, die Entnahmehöhe an die Rahmenbedingungen anzupassen. Stichwort (teil-)dynamische Entnahme. Ich denke allerdings auch, dass Du zu Beginn nicht unter 50 % Aktien runter gehen solltest, wenn Du vermutlich eine Entnahmedauer von mehr als 30 Jahren abdecken musst. Wenn Ihr keine 50 % Aktien aushaltet, solltet ihr die Entnahmehöhe etwas reduzieren. Wenn ihr nur 1000-1200 Euro entnehmt, könnt ihr auch defensiver starten.
Für die ersten Rentenjahre eine höhere Entnahme einzuplanen, klingt vernünftig. Beispielsweise in den ersten zehn Jahren 1500 Euro pro Monat und danach allmählich abnehmend bis auf 1000 Euro. Im hohen Alter können dann nochmals höhere Ausgaben kommen, wenn man Hilfe benötigt.
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Es geht doch darum, dass man VL möglichst unkompliziert und einfach gestaltet. Warum nicht auch ins AV-Depot ?
Im Gegensatz zum AV Depot kommst Du hier nach 7 Jahren an Dein Geld ran. Ich hab mal unseren Zweitwagen so finanziert. Und wenn man sieht wie ein ETF Sparplan "funktioniert", wagt man sich später auch leichter an das Thema ran.
VL halte ich für einen guten Weg nur leider hat sich da in den letzten Jahrzehnten kaum etwas angepasst, wenn ich es richtig beobachtet habe. Und ja, es ist viel zu kompliziert einen kostengünstigen ETF Sparplan zu füttern mit VL. Die meisten Anbieter nutzen die Chance, die Sparer abzuschröpfen.
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Man kann es auch als Motivator sehen. Wie immer ist für den einen das Glas halb voll und für den anderen halb leer.
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Macht Euch Gedanken über Eure Wünsche und Träume. Vielleicht könnt ihr mit dem Geld auf dem Konto noch was besseres anfangen als es zu hegen und zu pflegen. Es muss ja nicht gleich was riesig großes sein und hängt natürlich stark davon ab, was Euch Spaß macht. Noch seid Ihr "Jungrentner"! Alt und gebrechlich kommt früh genug. Für ein Boot wird es wohl nicht reichen, aber warum nicht jeden Monat ein kleines Event zelebrieren? Spontan fallen mir ein: Theaterbesuch, verlängertes Wochenende, Wanderung, Eselwanderung, fein Essen gehen oder oder oder ...
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an.
1) einen ausschüttenden Geldmarktfonds für 70-80 % des Kapitals
2) Den Rest in einen breit aufgesetzten ausschüttenden ETF steckenDas ist dann auch gut übersichtlich, falls das später Deine Holde verwalten müsste.
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Von Boersenfeger kann man lernen, wie man das Problem entspannt angeht. Das alleine ist schon ein gutes Beispiel, wie es gehen kann. Und nicht vergessen, noch geht seine Holde arbeiten. Neben seiner Rente kommt also auch noch ein Gehalt rein. Passt doch alles.
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Gerade wenn es der Frau nicht so gut geht, wäre eine Hilfe für zu Hause vielleicht eine gute Idee. Die kann dann nicht nur das Kind abholen sondern auch zu zu Hause etwas zu essen richten bzw. Muttern zur Hand gehen.
Den Vormittagspart (Frühstücken und hinbringen) solltest Du hinbekommen, wenn Dein Arbeitgeber nicht auf stur schaltet.
Falls das Kind länger in der Kita bleiben soll als derzeit, würde ich die Umstellung vor der OP machen.
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Wobei der Bund zumindest einen Teil der Kosten zahlt, wenn auch aus Sicht der Versicherten deutlich zu wenig. Auch das ist übrigens ein guter Punkt im "Gesamtpaket", dass man zukünftig zu versicherungsfremden Leistungen Transparenz haben will. Dass man das nicht immer klein-klein ausrechnen kann ist ja ok. Aber hier geht es zweifellos nicht um klein-klein.
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Die Kosten für die Gesetzliche Rentenversicherung belaufen sich auf knapp 10 Mrd. pro Jahr. Quelle
Schließlich leben diese "Frührentner" nicht von Luft und Liebe

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O.K., nach deiner Logik hat ja auch jeder die Chance 45 Jahre zu arbeiten und ordentlich Rentenpunkten zu erwerben, oder ist das die Schuld der gesunden, besser verdienenden Männer ?
Klar hat jeder diese Chance und soll auch seine (erworbene) Rente bekommen. Das ist fair. Ich kann nicht erkennen, wodurch man sich hier einen Extra Bonus verdient hätte, egal ob Männlein oder Weiblein. Es war ein großer Fehler diese Option einzuführen auf Kosten der Versichertengemeinschaft.
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Wenn du schon ein Problem mit gesunden Männern hast (so eine Aussage ist schon mehr als Grotesk), was ist den mit den Frauen die im Schnitt 4 bis 5 Jahre Älter als Männer werden, die müssten nach deiner Logik ja bis 75 arbeiten.
Männer haben die gleiche Chance so alt zu werden, aber anscheinend schaffen sie es nicht (von Mönchen abgesehen). Ist das die Schuld der Frauen?
Und was machen wir mit noch besser verdienenden Akademikern, die gesund sind und noch mehr verdienen, aber nur 30 oder 35 Beitragsjahren haben ?
Wer wenige Jahre eingezahlt, hat weniger Rentenpunkte sofern er/sie keine Karriere gemacht hat. Auch Akademiker starten in der Regel nicht mit Höchstbeitrag und manche erreichen ihn niemals. Das Studium (insbesondere das selbst verdiente) ist ein hohes Risiko was diejenigen eingehen. Hinzu kommen all diejenigen, die ihr Studium nicht zu Ende führen. Ob es sich auszahlt weiß keiner. Leichter tut man sich, wenn man sein Studium mit einem Arbeitsvertrag in der Tasche absolviert. Wer nach seinem Studium nur noch 30-35 Jahre Berufstätigkeit hat, muss zwangsläufig mehr verdienen, wenn er am Ende nicht noch draufzahlen soll.
Und an allem sind Männer Schuld die 45 Jahre und mehr eingezahlt haben und alle anderen hatten einfach Pech, warum auch nicht mal belohnen wenn sich einer nach der Lehre hochgearbeitet hat und warum hatten Mindestlöhner immer nur Pech?
Den Mindestlohn gibt es noch gar nicht so lange. Es geht hier auch nicht um Schuld oder Belohnung. Die Rente soll ein Einkommen im Alter garantieren, was durch eigene Beiträge erworben wurde. Insofern wird gerade bei der Rente Leistung belohnt oder zumindest sollte es so sein. Warum sind Rentenpunkte von denjenigen mit 45 Jahren Berufstätigkeit plötzlich mehr wert, als von jemandem, der nur 43 Jahre gearbeitet hat?
In einer (hoffentlich noch) Leistungsgesellschaft gehört auch Leistung belohnt, gefallen lassen wird bei uns keiner, nur finanziell gleich stellen mit Leuten die immer gearbeitet haben finde ich nun mal nicht i.O.
Mir scheint diese Denke sehr weit weg zu sein von der Realität. Drogen- Alkoholkonsum und womöglich noch Gefängniszeiten führen zweifellos zu einer weit unterdurchschnittlichen Rente. Verhungern lassen kann man diese Menschen mit einer in der Regel deutlich verkürzten Lebenserwartung dennoch nicht, aber daraus wird noch lange keine überdurchschnittliche Altersversorgung.
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Ein erleichterter Zugang zu Erwerbsminderungsrenten bei körperlichen Einschränkungen ist ja auch angekündigt im Rentenpaket. Das ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil, denn zweifellos gibt es Arbeitnehmer mit 45 Jahren körperlich anstrengender Arbeit, deren Gelenke etc. einfach am Ende sind und nicht jeder kann auf eine Bürotätigkeit umgepolt werden. Genauso gibt es aber auch diejenigen, die nicht überstrapaziert sind und auf ein zwar langes aber vergleichsweise entspanntes Berufsleben zurück blicken. Bei letzteren finde ich keinen Grund, warum wir sie mit Beiträgen subventionieren sollen, die andere mühsam aufbringen. Bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen darf es dagegen im fortgeschrittenen Alter gerne einfacher werden, eine entsprechende Rente zu bekommen.
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Diejenigen die 45 RP oder mehr haben werden das System später nicht belasten durch Aufstockungen, aber die sind ja nach Lesart der Politik Schuld an der Misere.
Und weil diejenigen ohnehin schon eine höhere Rente haben, kann man ihnen gerne noch ein paar zusätzliche Rentenjahre schenken auf Kosten aller anderen.
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Wichtig ist, dass zum erforderlichen Zeitpunkt oder besser noch 14 Tage vorher die erforderliche Liquidität vorhanden ist. Ob das nun aus dem jetzt verfügbaren Geld kommt oder durch zukünftige Sparraten ist weitgehend egal. Geld was für diesen Zweck vorgesehen ist, würde ich auch ganz überwiegend sicher anlegen. Eine Euro Staatsanleihe passender Laufzeit wäre genauso ok wie eine von der KFW und mittlerweile gibt es auch was von der EU. Das wäre am Ende auch flexibler als Festgeld.
Man muss aber nicht den kompletten Betrag investieren, denn es kommen ja auch Zinsen rein. Wie genau man sich das ausrechnen will ist eine Frage wie stark man perfektionieren will.
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5 Jahre ist für einen Multifaktor eher zu wenig.
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Das wären beim RAFI rein von der Anzahl her unter 2 % der Positionen betroffen und davon noch einige raus/rein oder umgekehrt. Erscheint mir nicht extrem viel.
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Warum fragst Du dann? Ist doch alles klar oder sollte es sein.
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@SZ Vermutlich hast Du Dich noch wenig mit dem Thema Liquiditätsplanung im Ruhestand beschäftigt. Das würde Deine Frage möglicherweise erklären.
Davon abgesehen ist Geld Geld.
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Gibt es auch ausschüttend (IE0008YN55P8), allerdings nur gut 200 Werte enthalten und 1/3 Tech.