Beiträge von DancingWombat

    Mit Ehe sind mögliche Schenkungen steuerlich nicht so problematisch.

    Ungleiche Verteilungen im Grundbuch sind für viele Banken ein Problem. Das müsstet ihr erstmal mit der finanzierenden Bank besprechen was hier überhaupt der Lösungsraum ist.

    Ansonsten könntet ihr vom Ansatz her so vorgehen den Trennungsfall zu regeln in der entsprechend geregelt ist was passiert (mit Anteilen und ggf wertausgleich). Dazu kann euch ein Notar beraten.

    Eine Alternative könnte auch sein das ein Partner kauft und der andere eine Art Miete zahlt. Das macht insbesondere Sinn, wenn einer kaufen möchte und der andere eher nicht.

    Eine Dritte Option könnten private Darlehen sein. Auch hier kann der Notar und ggf. Steuerberater beraten.

    Ich würde den günstigeren nehmen.

    Einige meiden Amundi, da es dort aufgrund der Konsolidierung nach der Übernahme von Comstage Zusammenlegungen von ETF gab die mit einem Domizilwechsel verbunden waren. Aus meiner Sicht ist das Vergangenheit und hat nichts mit Amundi zu tun. Vermutlich wäre das bei jedem anderen auch so oder so ähnlich gekommen.

    Wie ist das bei Euch? Schafft Ihr diese durchschnittlichen 1063 €? Oder muß man hierzu mal eine Umfrage auflegen? (Einer muß ja mindestens 2126 € zurückbekommen, wenn ich schon nichts zurückbezahlt bekomme.)

    So ist das halt mit Durchschnittswerten.

    Ich habe in den letzten Jahren zwischen einigen tausend Nachzahlung und 20k Erstattung alles gehabt. Das liegt aber primär am Immobilienbestand und Einmaleffekten. Grundsätzlich versuche ich immer die Immobilien steuerlich negativ dastehen zu lassen und teile der gezahlten Lohnsteuer zurück zu bekommen. Sofern das bei Immos nicht sinnvoll ist, gibt es noch Rürup und PKV Vorauszahlungen.

    Für den typischen Arbeitnehmer gibt es allerdings leider wenig Möglichkeiten signifikant etwas steuerlich zu gestalten.

    Ich finde die Kombination absolut OK und durchdacht. 4 ETF sind auch nicht übermäßig kompliziert und fürs rebalancing relativ einfach zu handeln über die Zuflüsse

    Wenn dir jedoch eine ein ETF Lösung lieber ist, dann ist jetzt die Zeit das zu ändern, da du bisher kaum aufgelaufene Gewinne hast. In ein paar Jahren kostet der Umbau potenziell heftig Steuern.

    Danke! ich habe mich unter Annahme der Ratschläge hier im Forum schon auf einen einzigen ETF (FTSE all world) heruntergeschraubt, mein geplanter Rendite Baustein fand nicht so viel Anklang hier. Den All world gibt es ja auch als ETF inklusive Small Caps, darauf habe ich dann aber doch verzichtet, aufgrund der Befürchtung einer vielleicht höheren Volatilität. Und ja, du hast vollkommen recht, meinen Sicherheitsbaustein habe ich auf ein bis zwei ETFs (einen overnight Geldmarkt und einen auf deutsche Staatsanleihen mit 0 bis 1 Jahr Laufzeit) reduziert. Nächste Woche werde ich dann anfangen alles umzusetzen, ich bin auch wegen der vergleichsweise kurzen Ansparphase von nur ein paar Jahren und der dann geplanten Entnahmephase von thesaurierenden zu ausschüttenden ETFs umgestiegen, auch in Umsetzung der Ratschläge hier.

    Ich werde auch nicht alles, was ich jetzt investieren kann (250k) in das oben genannte pantoffel-portfolio stecken, sondern 50k in den vanguard life strategy 60%.

    Super Plan. Das hört sich sehr strukturiert an und macht es dir einfach das auch sauber durchzuhalten.

    Ich finde dein Renditedepot super. Wenn du hier etf sparen willst könntest du auch den ACWI IMI nehmen ggf. angereichert mit ex USA (wenn gewünscht).

    Auf der Anleihenseite verzettelst du dich. Nimm hier 1 oder Max. 2 ETF. Vorschlag wäre hier z. B. kurzlaufende Staatsanleihen (z. B. 1-3 Jahre) und ggf. noch etwas Geldmarkt. Mehr ETF bringen nur mehr Komplexität, bringen aber praktisch keinen Vorteil.

    Wie du bereits selbst geschrieben hast, ist die medizinische Notwendigkeit der potenzielle Streitpunkt. Wenn ein Arzt sagt, daß Behandlung xyz notwendig ist, dann ist das erstmal auch für die Versicherung nicht zu bestreiten. Interessant wird es immer dann, wenn die Behandlungen nicht vernünftig zur Diagnose passen oder Leitlinien nicht eingehalten werden.

    Weitere Streitpunkt könnten Zifferkombinationen sein die nicht passen. Ich kenne einen Fall wo bei einer OP darum gestritten wurde ob Ziffer C nicht in Ziffer y enthalten ist und daher nicht separat angerechnet werden darf. Das sind dann aber eher Probleme mit der Arztrechnung selbst.

    Für deinen Fall würde ich erstmal davon ausgehen das alles medizinisch notwendige abgedeckt ist, solange der Tarif hier nicht explizit einschränkt. Das gilt andersherum natürlich genauso. Vorsorge und Impfungen sind normalerweise nicht nicht medizinisch notwendig, werden aber in den meisten Tarifen trotzdem erstattet.

    Und klar zahle ich auch einen Preis für die geringen Kosten. Muss schon gucken, dass ich zuhause und in der Firma immer im WLAN bin. Sonst wird das nix.

    Du könntest auch einfach einen größeren Tarif nehmen. Inzwischen gibt es für ähnlich viel Geld Tarife mit deutlich mehr Volumen. Die Telekom hat gerade eine Aktion mit 360GB für 99€ pro Jahr inkl. Flatrate für Telefon und SMS. Vodafone hat vermutlich ähnliches.

    Denke trotzdem, dass der Marketingtrick der Netzanbieter und damit der Weg zu gut zahlenden Kunden ist: Dem Kunden eine maximale Bandbreite anzubieten und ihm zu suggerieren, dass er diese auch braucht und möchte.

    Du sprichst vermutlich von Datenvolumen. Am Ende verbraucht man auch mehr weil man das eigene Nutzungsverhalten anpasst. Die Zeiten wo man wegen Kosten Daten sparen muss sind zum Glück vorbei.

    Ähnlich sehe ich es bei Smartphones, wo viel für Funkionen und Technik zahlen, die sie eigentlich nicht brauchen.

    Aber das ist das gute Recht der Industrie.

    Genau. Jeder kann das wählen was er/sie möchte.

    Hab noch mal überlegt, ich hab meinen Tarif von 130€/pro Jahr, was auch schon günstig ist, auf nun 52€ gedrückt, ohne wirklichen Nachteil.

    Prima. Das große Sparpotenzial ist ohnehin woanders.

    Wenn man so argumentiert könnte man genauso sagen, das das Netz ja sowieso da ist und es keine Rolle spielt ob eine Sim Karte mehr im Netz ist. Die Grebzkosten für den Anbieter sind nahezu Null. Trotzdem gibt es Mobilfunk nicht for free.

    Das Pricing ist gerade im Mobilfunk ein perfektes Beispiel für Kapitalismus. Es gibt eine ausreichende Anzahl von Anbietern die sich gegenseitig unterbieten. Ist einer zu teuer oder hat ein schlechtes Angebot kann der Kunde ohne großen Aufwand und Kosten wechseln.

    Bei 2,5Mio Vermögen ( hier wohl +X was vorher da war abzgl. ggf. Erbschaftssteuer) bist du für den Ruhestand sehr komfortabel aufgestellt und kannst ohne Probleme zu bekommen einen mittleren fünfstelligen Betrag entnehmen, wenn du magst ab sofort.

    Ich an deiner Stelle würde in ein weltweit breit gestreutes Aktienportfolio (z. B. ACWI Imi) und einem Teil in einen Anleihen ETF investieren. Wieviel Risiko du akzeptieren kannst, hängt an dir. Nach dem was du schreibst ist 50:50 oder klassisch 60:40 vermutlich nicht ganz falsch.

    Lies doch mal etwas ein, es wurde hier schon gute Literatur genannt. Du solltest nichts überstürzen, ich würde aber schon zielstrebig vorgehen.