Beiträge von DancingWombat

    Für die bereits vorliegenden Diagnosen wird eine Versicherung im Regelfall nicht zahlen. So eine Versicherung schließt man ab, bevor der Zahnarzt sagt das eine Behandlung notwendig ist.

    Ob sich das rechnet hängt wesentlich von der eigenen Zahngesundheit ab. Wer seine Zähne pflegt, wird seltener Bedarf haben und könnte besser abschneiden wenn er das Geld lieber anlegt. Gerade beim Zahnarzt läuft aber inzwischen auch für GKV sehr vier über Privatabrechnung, so dass häufig relevante Eigenanteile bleiben.

    Zähne mit Füllungen sind in der Regel versichert, solange nichts konkret angekündigt wurde. Zähne mit bereits vorhandenem Behandlungsbedarf sind in der Regel immer ausgeschlossen. Die Versicherungen stellen Gesundheitsfragen welche wahrheitsgemäß zu beantworten sind. Hier sind die Fragen nicht immer gleich. Ob wurzelbehandelte Zähne versichert werden hängt demnach von der Versicherung ab. Ggf. gibt es dafür Risikoaufschläge.

    Es ist nicht korrekt was du schreibst. Achim Weiss hat es richtig dargestellt.

    Es gibt aber ein paar Möglichkeiten das ganze steuerlich zu optimieren. Du könntest z. B. eine wertgleiche Position aus deinem Depot an die Kinder verschenken die hoch im Gewinn ist. Die Kinder haben den Grundfreibetrag von jährlich ca. 12k und können so Gewinne steuerfrei realisieren.

    Wenn du Sicherheit willst, verkaufe am besten mit einer Order an einem Nachmittag wenn auch die US Börsen auf haben (z. B. 1600).

    Bei den vergleichsweise kleinen Beiträgen hast du sonst unnötig hohe Ordergebühren. Wenn du es zeitlich verteilen möchtest, kannst du ja an zwei Terminen jeweils die volle Positionen verkaufen.

    Das ist doch ein ganz üblicher Sachverhalt. Man kauft eine leere Wohnung, muss vielleicht noch renovieren und hat dadurch ein paar Monate leerstand. Das ist vollkommen normal und ändert nichts an der Absicht zu vermieten. Wahrscheinlich habt ihr ja auch Rechnungen von Handwerker oder Material in der Zeit was ihr auch absetzt. Alles kein Problem. Strittig wäre es ggf. wenn das jetzt alles sehr lange gedauert hätte.

    Ich denke das du mit den üblichen Brokertips nichts anfangen kannst, da eine Stiftung eben sehr speziell ist.

    Ich würde es an deiner Stelle mal bei einer lokalen Bank versuchen. Bei den Volksbanken gibt es z. B. Geno Broker.

    Alternativ wenn mehr Handelsaktivität im Depot passiert schau mal bei Interaktive Broker mit entsprechendem Wertpapierverbuchungsservice für den Steuerberater.

    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Es kommt auf die Reihenfolge an. Das Thema ist viel komplexer als hier dargestellt. Zum einen müsste man genau wissen zu welchen Kursen welche Anteile zu welcher Zeit gekauft wurden. Davon hängt der Verkaufsgewinn bei Teilverkäufen ab. Hinzu kommt noch die Vorabpauschale welche jedes Jahr anfallen kann und Auswirkungen auf den Verkaufsgewinn hat. Sicher ist es aber, dass durch den Verlusttopf die jährlichen Freibeträge verloren gehen und deshalb zu einem späteren Termin mehr Steuern anfallen.

    Darüber hinaus wird hier unterstellt, dass im Depot sonst nichts passiert.

    Ich denke eigentlich schon. Man betreibt doch Steuerstundung. Die 3x10 Strategie bringt ja auf ähnliche Weise Vorteile.


    Und dass der Freibetrag verfällt ist doch egal, wenn man einen Verlusttopf von ein paar Tausend Euro hat.

    Es kommt auf die Reihenfolge an. Im konkreten Beispiel macht es keinen Unterschied.

    Einkauf für 200k, dann Verkauf zu 100k und direkter Rückkauf - Verlusttopf 100k

    Der Wert steigt auf 250k. In beiden Fällen sind 50k zu versteuern.

    Allerdings hat man in der Zwischenzeit die Freibeträge nicht nutzen können für Vorabpauschale, Ausschüttungen...

    Sowas kann unter Umständen sinnvoll sein. Zum einen bekommst du ggf. bereits gezahlte Steuern auf Vorabpauschale zurück die du investieren kannst. Zudem hast du so die Möglichkeit ohne Steuern das Depot umzubauen, sofern das erforderlich ist.

    Es gibt aber auch einige Nachteile. Du kannst bei einem bestehenden Verlusttopf deinen Freibetrag nicht nutzen und der verfällt.

    Insgesamt ändert sich an der Steuerlast aber nichts. Ein konkreter Steuervorteil ergibt sich also nicht.

    Ich bin ich Verfechter des prognosefreien Investierens mit breit gestreuten ETF für den Aktienteil.

    Aus deinem Post scheint es mir, dass du allein in dem einen ETF investiert bist. Für die Vergangenheit war das sicher keine schlechte Entscheidung, es ist aber alles andere als breit gestreut. Daher wäre es aus meiner Sicht grundsätzlich anzustreben breiter zu streuen.

    Ein Verkauf dürfte, trotz der aktuellen Kursverluste viele Steuern auslösen was nicht optimal wäre. Um das zu beurteilen muss man aber die Gesamtsituation kennen.

    Du solltest auch generell deine Asset Allocation festlegen. Wieviele Aktien und Anleihen willst du haben?

    Der Arzt stellt dem Patienten eine Rechnung. Der Patient kann schauen, ob und wieviel er von der PKV wiederbekommt. Das sind unabhängige Vorgänge; steht die Rechnung im Raum, ist der Patient erstmal zahlungspflichtig, und zwar unabhängig davon, was die PKV davon erstattet (ich war mal bei einem Spezialisten (nicht ironisch gemeint) da stand im Behandlungsvertrag dass er Faktor 3,5 abrechnet, egal ob die PKV das erstattet oder nicht. Ohne Unterschrift kam man da garnicht dran und Faktor 3,5 erstattet niemand).

    Faktor 3,5 ist absolut üblich mit Begründung und ist in den allermeisten Verträgen versichert. Dazu braucht es nichtmal gesonderte Regelungen mit dem Arzt.

    Die Begründung lässt sich immer finden als Arzt.

    Zu deiner eigentlichen Frage.

    Ja, sowas kommt häufiger vor. Als Privatpatient hat man auch eine gewisse Verantwortung sowas etwas zu steuern. Du hättest z.B. sagen können ich möchte auf XYZ getestet werden und stelle mir dafür einen Bluttest vor. Der Arzt hatte dir dann vielleicht gesagt, dass es dafür aber sinnvoll ist auch Urin zu testen und die Nieren zu untersuchen. Wenn du dann gesagt hättest, daß du nur den Bluttest möchtest hätte er auch nicher nicht mehr gemacht.

    Als Privatpatient macht der Arzt mehr oder weniger alles was man bestellt.

    Als Kassenpatient ist man das nicht gewohnt, da grundsätzlich nur das nötigste gemacht wird.

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem was ihr erreicht habt.

    Was möchtest du denn wissen?

    Wenn ich du wäre würde ich ein Haus mieten und das Geld vernünftig anlegen. Die Erträge daraus werden wesentliche Teile der Miete erwirtschaften.

    Wenn es eine eigene Immobilie sein soll, dann zumindest weg vom Tagesgeld in kurzlaufende Anleihen (ETF) oder Geldmarktfonds. Einen Teil kannst du sicher auch in Aktien ETF anlegen. Wenn ihr eine Immobilie kauft könnt ihr entweder einen Teil finanzieren oder ein paar Positionen verkaufen.