Beiträge von Sagi

    Gegenfrage: sollte der nächste US-Präsident das Gegenteil von Trump/Vance verkörpern, erhöhst Du dann wieder den US-Anteil?

    Ich frage ja nur. 70% US Wichtung in globalen ETFs sind zu hoch. Ohne die Hochtechnologiewerte stünden die Indices in ihrer Entwicklung deutlich schlechter da. Wie diese sich entwickelt haben oder entwickeln würden hängt nicht von Trump oder einem anderen Präsidenten ab. Sowohl Big Data als aus KI sehe ich als Megatrend an, der noch lange laufen wird. Aber es wird Korrekturen geben, erst mal aber keinen Crash nur nur wegen hoher Bewertung der KI Werte— meine Meinung. Interessant könnten Aktien von Enablern sein etwa Strom, Kühlung oder Verbindungen außerhalb der GPUs.

    Bei Einzelwerten können sich mehrere Depots lohnen, etwa um ausländische Dividenden bei DBA erstattet zu bekommen. Je nach Land sind die Konditionen überall etwas anderes. Bei mir hat sich das nicht gelohnt.

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell am Überlegen welche Aktie aktuell….

    Leider bin ich bei meiner Analyse relativ oberflächlich bei Rheinmetall und daher meine Frage:

    Ist das Investieren in Rheinmetall aktuell sinnvoll und welche Haltedauer wäre bei dieser Aktie angemessen?

    Habe Rüstungsaktien immer gemieden. Nicht aus ethischen Gründen sondern rein wirtschaftlich. Welcher Rüstungswert wann steigt ist unklar. BEIN RHEINMETALL kamen Sondereffekte zum Tragen. Keiner weiß jedoch welcher der vielen Drohnenwerte das Rennen macht?

    Im Falle eines Friedens ist auch mit starken regulatorische Effekte zu rechnen. Die normalen Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage existieren einfach nicht.

    Mehr Spaß hat man an Hochtechnologiewerten und deren Umfeld (Enabler)— persönliche Meinung.

    Habe zwar auch Einzelwerte, in einem Forum dieser Art macht es wenig Sinn diese zu diskutieren. Anders sieht es mit Strategien aus. Ist eine Reduzierung von US Werte derzeit sinnvoll und falls ja welcher? Einen ähnlichen Thread, damals mit ETF Strategien hatten wir schon.

    - die Politik, die mit Riester ein System geschaffen hat, was auf der Annahme dauerhaft hoher Zinsen beruht. Soweit noch halbwegs verständlich und aus dem Kontext einer platzenden Dotcom-Blase nachvollziehbar

    Es bleibt unverständlich, warum das Altersvorsorgeprodukt letztlich nur von Versicherungen angeboten werden konnte und warum die Provisionen nicht gedeckelt wurden. Walter Riester erkennt übrigens bis heute keinen Fehler (Interview mit einem Nachrichtenmagazin).

    Genau! Momentum bildet rein den Herdentrieb aller Anleger ab und lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Aber es funktioniert halt.;)

    Sehe ich auch so. The Trend is your friend excepts in the end when it bends. Börse ist auch Psychologie. Gewinnt einer, möchte ein anderer dabei sein. Irgendwann kommen Fundamentaldaten aber wann die kommen (sich im Aktienkurs widerspiegeln) weiß keiner

    Der Threadtitel ist vielleicht etwas unglücklich gewählt, besser wäre "Menschen die noch nie eine zusätzliche Altervorsorge betrieben haben". Wer normal als Angestellter arbeitet betreibt eh zwangsweise eine Altersvorsorge. Nur ob die auskömmlich ist steht dann auf einem anderen Blatt, darum geht es ja hier.

    Völlig richtig. Die gesetzliche Rente ist nicht auskömmlich und es muss etwas hinzukommen. Eine Tragödie ist, dass Riester so gefloppt ist. Das neue Altersvorsorgedepot kommt für viele zu spät. Notwendig ist auch eine bessere betriebliche Vorsorge. Früher gab es mal das Konzept der Direktversicherung. Dieses wurde leider rückwirkend besteuert und dieses ausgerechnet mit der Einführung der Riesterente.

    Norwegen und die Schweiz. In Norwegen ist diese völlig irrelevant (1% des Steueraufkommens) und in der Schweiz moderat (5% des Steueraufkommens). Der Rest der Welt nennt die Grundsteuer eine Vermögensssteuer.

    Zur Schweiz noch folgendes. Es gibt zwar eine (kleine) Vermögenssteuer, aber Aktiengewinnen (und Verluste) sind dort steuerlich nicht relevant. Sieht man das gesamte System ist Deutschland eher ein Höchststeuer. Handlungsbedarf bestand allenfalls bei der Erbschaftssteuer, hier kommt bald ein Urteil. Endlich mal sparen und die frühe Steuerprogression vermindern!

    Hi Langaroth und willkommen. Ein ETF reicht auch, weltweit diversifiziert, ich empfehle einen ETF auf den FTSE All-World.

    keep it simple! und bleibe diszipliniert. (das ist das schwerste, weil langweiligste)

    Sehe ich auch so. Habe noch die Zeit ohne ETF erlebt und war mit Einzelwerten unterwegs. Hier und Heute ein oder zwei globale ETF und in diesem Alter keine ! Rentenpapiere und keine Versicherungsangebote.

    Das Problem ist tatsächlich eine gewisse Monotonie bei großer Informationsdichte.

    Hallo zusammen, wir würden gerne für unseren Enkel (<1 Jahr ) sparen.

    Es soll zum einen ein Grundstock für erste kostspielige Aktivitäten sein und zum anderen ein beginn der Altersvorsorge .

    Bisher dachte ich an zwei Dachfonds…..

    Also bei dem großen Zeithorizon bietet sich ein globales ETF an. Bei Dachfonds wäre ich schon wegen der Gebühren vorsichtig. Sicherer sind sie auch nicht.

    Dem Anleger wird suggeriert, dass er in ein tolles Produkt investiert, bei dem er überdurchschnittlich gewinnen kann (die Betonung liegt auf "kann") - das eigentliche Risiko trägt er jedoch.

    Die Bank, die das Produkt kreiert hat, verdient immer an der Provision und zwar bei jedem Szenario, das ist vollkommen richtig.
    Das Risiko (der Bank) wird immer auf Andere übertragen bzw. weitergereicht.

    Alle richtig. Nur muss man begrifflich trennen: Optionsscheine und Derivaten (hier verdient die Bank gut) und Optionen und Futures, hier verdient die Bank nur an Transaktionskosten.

    Der Handel mit Optionen und Futures führt zu einer schnellen Preisfindung, auch für den Basiswert. Es gibt 2 grundsätzliche Herangehensweisen. Entweder sichere ich mit eine Position, etwa Aktien aber auch Rohstoffe etc. ab, begrenze also mein Verlustrisiko oder die erwarte höhe Kurse und möchte überproportional daran profitieren. Das eine existiert nicht oder das andere.

    Man mag Spekulationen ablehnen aber Absicherungen?

    Hi zusammen,

    bin aktuell bei ca. 110k im Depot (siehe Screenshot), fast komplett FTSE All-World, dazu noch ein kleiner Bitcoin Anteil (aktuell bei -3%). Hab über die Jahre einfach stumpf nach Finanzfluss/Finanztipp angespart und es hat soweit gut funktioniert.

    Bin 34, m, Single, wohne zur Miete, keine Schulden, Versicherungen alle geprüft.

    Jetzt beschleicht mich aber so ein Gefühl: Das ist halt der Standard-Tipp…..

    Weiter so. Eher die Bitcoin Position irgendwann eliminieren. Eine Depot mit einem globalen ETF ist gut.

    Eine Geldanlagestrategie mit Stillhalteroptionen wäre grundsätzlich vorstellbar. Das müßte aber über einen ausländischen Broker erfolgen. Der sofortige Steuerabzug, wie in Deutschland praktiziert, verschließt diesen Weg für deutsche Anleger. Optionsscheinen, die bei Neobrokern häufig als Optionen bezeichnet werden, taugen wegen der Kosten nichts.

    Dann würde sich die PKV so langsam zu einer Krankenversicherung für Reiche entwickeln. Mit "Reiche" meine ich nicht unsere Wirtschaftsministerin, sondern den Kreis der sehr einkommensstarken Bürger.

    Das ist zwar richtig. Das Problem liegt aber noch bei der PKV sondern bei der GKV bzw. der Finanzierung. Transferleistungsempfänger und deren Versicherung müssen vom Bundeshaushalt bezahlt werden. Die Transfers sind politische Maßnahmen. Die GKV bedürfen zwar auch dann weiterer Reformen, es wäre aber dann nicht so eng.

    Ich bin auch gegen Neiddebatten gegen Beamte. Wir brauchen gute Beamte, aber nicht so viele. Ein Kurswechsel kann nur langsam erfolgen. Bemerkenswert ist, dass alle Hochkulturen, etwa Ägypten, etwa China Beamte hatten. Die neue Regierung hatte versprochen, Stellen in Ministerien abzubauen. Vielleicht mit KI.

    Ich hoffe, dass sie dieses Versprechen hält.