Beiträge von Mischu

    Mein Tipp bei sowas, auch wenn du der Meinung bist das das wirtschaftlich aktuell ungünstig ist, Haus verkaufen ! Und zwar aus mehreren Gründen, lieber jetzt etwas Verlust auf beide aufteilen und einen sauberen Cut machen. Meinst du in 10 Jahren wäre die Verkaufssituation eventuell besser ? Was ist wenn du selbst eine neue Partnerin findest und mit der da wohnst und deine Ex dir das evtl. vergönnt, auch wenn es jetzt scheinbar funktioniert ?

    Und sei ehrlich zu dir, willst du wirklich loslassen oder ist das eine Art weiterhin in Kontakt zu bleiben ? Bei solchen Sachen lohnt besser immer den finalen Cut zu machen, ist fair und macht beide Seiten unabhängig und jeder kann seine Wege gehen.

    Wenn die ganzen Großkonzerne meinen jetzt Deutschland und der EU komplett den Rücken zu kehren wäre ich dafür das alle Supventionen, Infrastrukturprojekte und Sterersparnisse incl. Zinseszins zurück gezahlt werden müssen, können sich das Geld ja in China organisieren.

    Lindner hat in einem Interview zu politischen Gestaltungsmöglichkeiten gesagt, wenn ein Politiker eine 180 Grad Wende ansagt, kann er froh sein, wenn er eine Kursänderung von 45 Grad erreicht (frei wiedergegeben).

    Dann macht die Aussage von Annalena jetzt auch Sinn mit ihrer 360° Wende, die wollte nur in die andere Richtung und hat etwas stärker eingelenkt um am Ende Richtig rauszukommen, genial.

    Wieviel Rente netto ist den zu erwarten ? Hast du irgendwelche Ziele, eigenes WoMo oder Boot? Viel Reisen geplant ? All das sind Fragen die nur du beantworten kannst.

    Also Ziel hier mal definieren, wie Alt du bist, wie lange du noch arbeiten willst/musst und was für eine Nettorente dann zu erwarten ist. Danach kommen sicherlich jede Menge hilfreiche Info hier zusammen.

    Mir fällt bei sowas immer der Spruch vom Daila Lama ein:

    „Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern und der andere ist morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben, Tun und in erster Linie zum Leben ist.“

    Es ist löblich das du gerne Alt werden willst und was für deine Gesundheit tun willst, aber bei allem sollte man nicht das Leben vergessen, gute Freunde und auch mal etwas Blödsinn.

    ? Fotoman

    Meine Rücklagen bestehen aus rund 20 Jahren monatlich ~ 200€ zur Seite legen und möglichst nicht anrühren. Diese lag die durchweg mies verzinst auf einem Volksbankkonto ....

    Und damit du dich mal Richtig Ärgern kannst, hättest du diese 200€ monatlich über 20 Jahre direkt in einen breitgestreuten MSCI World gesteckt bei TER von rund 0,2% wärst du jetzt bei rund 110.000€!

    Das ist leider nicht genutzte Vergangenheit (habe ich leider auch falsch gemacht), aber nachdem du hier aufgeschlagen bist würde ich heute noch mit dem Sparplan anfangen.

    Ich weiss ja nicht was du für dein Haus an Hypotheken im Monat zahlst, ich rate jetzt mal 800€.

    Dann sieh dir mal diese Rechnung an:

    7 Jahre 40.000€ Startkapital, 200€/monatlich Sparrate bei 5% Verzinsung sind rund 76000€.

    Diese 76000 dann für 13 Jahre mit einer Sparrate von 1000€ (200€ plus gesparte Hypothek) ergibt dann am Ende rund 361000€.

    Wenn sich das nicht lohnt mit einem popliegen MSCI World oder FTSE dann weiss ich nicht.

    Da brauchst du keine Risikoanlagen, was soll diese 10% Momentum Welt ETF in so einem Portfolio ?

    Warum legst du nicht die 40.000€ in einen Welt ETF und hebst die 10.000€ als Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto auf, die Risikovariante lass sein.

    Bei 40.000€ Startkapital, 200€ Sparrate/monatlich und 5% Verzinung bist du in 20 Jahren auf ca. 187000€ vor Steuern, bei nur 10.000€ Startkapital, 200€ Sparrate und 5% Zinsen/a kommst du in 20 Jahren "nur" auf rund 108000€, also bei Variante 1 hast du am Ende rund 80000€ mehr auf der Habenseite. Wäre für mich keine Frage ob ich die 40000 oder die 10000 als Einlage zum Sparbeginn nehmen würde. Dazu kommt noch das du in 7 Jahren die Sparrate signifikant erhöhen kannst.

    Und warum nur bei diesen Assets? :/
    Warum nicht auch 20.000€ p.a. Freibetrag auf Aktien- und Dividenden, usw.? Oder noch besser: 20.000€ Freibetrag auf Alles Gewinne unabhängig auch welcher Quelle Sie kommen?
    Dann wären wir aber mit dem Grundfreibetrag schon bei > 30.000€ steuerfreiem Einkommen im Jahr. :/

    Ich habe damit kein Problem. Ich befürchte aber, dass anderen Foristen auch das nicht reichen würde.;)

    Hättest du alles zitiert. wäre auch mein letzter Satz dabei gewesen und deine Frage beantwortet.

    Es wäre besser bei Gütern wie BTC, Gold und Oldtimer den Freibetrag der Gewinne deutlich anzuheben, z.B. jährlich z.B. 20.000€ sind steuerfrei, das wäre auch ein Signal an die Leute die sich damit ein Altersschutz aufbauen wollen. Wer darüber liegt ist meist eh ein Großinvestor und hat garantiert nicht die eigene Altersvorsorge im Blick. Ich kann als Staat ja nicht immer eigene Vorsorge predigen und dann alles einkassieren was der privaten Altersvorsorge dient. Ebenso müssten auch Aktien und ETF Gewinne in diesem Freibereich liegen bei Privatpersonen.

    Sollte nicht bei Gesetzen grundsätzlich der Gleichheitsgrundsatz gelten? Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Besteuerungen von Vermögenswerten/Sachwerten?
    Mir ist klar, dass man den Handel (und damit die Besteuerung) von Aktien/Fonds ungleich leichter kontrollieren kann wie die physischen Handel von Gold, Uhren, Oldtimern, usw.
    Aber das darf ja kein Grund dafür sein, dass man es dann gleich mal ganz sein lässt. :rolleyes:
    Es muss einfach entsprechende harte (Haft)Strafen geben, wenn jemand seine Gewinne nicht versteuert. Und auch keinerlei Möglichkeiten sich davon freizukaufen wenn man erwischt wird.

    Dann kann sich jeder überlegen, ob er das Risiko eingeht und an der Steuer vorbei handelt.

    Klar, harte Haftstrafen ! Nehmen wir mal an du machst mit BTC oder Gold 10.000€ Gewinn, wären rund 2500€ Steuerschuld (so wie hier gewünscht oder auch nicht, je nach Sichtweise). Harte Haftstrafen beginnen bei einem Jahr, was kostet den Staat die Haft ? Der Protagonist wird wohl auch seinen Job verlieren und liegt ab dann den Sozialkassen auf der Tasche. Fordern kann man viel, aber auch mal über Konsequenzen und Kosten nachdenken !

    Ich habe auch spät angefangen, so wie du Mitte 40, zufällig ist mein selbst bewohntes EFH in 2033 mit meinem Rentenbeginn dann auch abbezahlt. Hatte wie du auch mit rund 200€ angefangen, allerdings erst mit Edelmetall, was Rückblickend zu diesem Zeitpunkt ein Volltreffer war. Grundstock hatte ich keinen, nur habe ich zu diesem Zeitpunkt zwei Direktversicherung ruhend gestellt, deren Auszahlung werde ich nutzen um die Restschulden des EFH in 2033 zu tilgen. Mittlerweile spare ich pro Monat mehr als 700€, vorwiegend in einen ETF ( hatte dieses Jahr umgeschichtet von UnionDepot zu Invesco FTSE AllWorld). Vermögen mittlerweile 6 stellig und es kommen noch 7 Jahre hinzu. Also es lohnt sich auf jeden Fall.

    Da zeigt sich doch die wahre Fratze der Bitcoinjünger, wenn es schon sonst keinerlei Vorteile des BTC gegenüber Gold gibt, muss wenigstens alles dafür getan werden das Gold besteuert wird. Dafür wird sogar mal das Grundgesetz mit abenteuerlichen Argumenten missbraucht. Es ist interessant zu beobachten wie aus anfangs angeblich weltoffenen und liberalen BTC Jüngern jetzt auf einmal Goldhater werden weil es beim BTC nicht wie erhofft läuft.

    Das ist schon Lustig hier, Einundzwanzig will auch Gold besteuert haben wenn es BTC betrifft, weil das wäre nur Gerecht so wie er schreibt. Aber überall lese ich von ihm er will sich möglichst der Solidargemeischaft mit BTC entziehen. Das nenne ich mal Doppelmoral. Mir egal ob BTC besteuert wird oder nicht, werde auch so eine Unsinnspetition nicht unterzeichnen.

    Man könnte die besser verdienenden und gesunden Männer mit 65 Jahren nach 45 Beitragsjahren in den Ruhestand entlassen und nicht zukünftig dazu nötigen bis 70 zu arbeiten bis die auch dauerhaft Krank sind und so die GKK zusätzlich belasten obwohl die ein paar Jahre davor kerngesund waren.