Beiträge von Einundzwanzig

    Naja, der Vergleich ist jetzt aber unfair… da musst du schon zugeben, dass das komplett unterschiedliche Welten sind.

    War doch ironisch gemeint ;)


    Ich glaube Bitcoin ist aktuell auf seinem Höhepunkt, in drei bis vier Jahren wird der Hype vorbei sein und dann nur noch in den Geschichtsbüchern der Finanzwelt als digitale Tulpenzwiebel stehen. Ich würde jetzt zusehen das Zeugs solange es noch was dafür gibt schnellstens loszuwerden.

    Meinst du etwa, dass Bitcoin ist?

    https://bitcoindeaths.com/


    Lies mal den Wikipedia-Beitrag, den du gepostet hast, und versuche dann herauszufinden, warum der Vergleich hinkt.

    Ein Argument wird nicht richtig oder falsch, nur weil jemand einen Posten hat oder nicht oder nicht mehr.

    Das stimmt, deswegen ist deine Aussage:

    Würdest du Jerome Powell anführen, wäre es glaubwürdig.

    auch irgendwie widersprüchlich.

    Zumindest zeigt die Haltung der USA, dass man sich zunehmend intensiver mit dem Thema „Digital Assets“ beschäftigt. Der CLARITY-Act würde zudem dazu beitragen, dass digitale Vermögenswerte noch stärker in das Banken- und Wirtschaftssystem integriert werden. Meiner Meinung nach absolut logisch und folgerichtig, wenn man sich die Entwicklung der letzten 10 Jahre anschaut. Digitale Assets werden in Zukunft tendenziell eher eine größer und keine geringere Rolle spielen, da sind wir uns wahrscheinlich einig.

    Vertrauen? Das ist wohl eine der dümmsten Strategien bei der Geldanlage. In Falle von Bitcoin ist es aber wohl her Hoffnung. Die Hoffnung, dass man früh genug verkauft, bevor die Blase platzt.

    Das gibt es also so eine mathematische Spielerei, entwickelt von einem bis heute Unbekannten. Wie das funktioniert, versteht wohl kaum einer derjenigen, die ihr Geld dort investieren, um Profit zu machen. Viele lassen sich davon blenden, dass Dinge wie Begrenztheit (kann nicht beliebig erschaffen werden) und Unabhängigkeit von den bösen Banken in den Vordergrund gestellt werden. Aber letztlich hat man nur elektronische Tulpenzwiebeln geschaffen.

    Kann man damit bezahlen? Kaum. Tesla hatte ja mal für kurze Zeit Bitcoin als Bezahlung akzeptiert. Elon Musk merkte dann sehr schnell, dass das nicht eine seiner besten Ideen war. Zuverlässig bezahlen kann man mit Bitcoin natürlich bei Ransomware-Erpressern. Die freuen sich darüber, dass Bitcoin endlich das Problem der Lösegeldübergabe löst. Fun Fact: vor einigen Jahren flogen solche Erpresser in St. Petersburg auf. Die russische Polizei präsentierte Teile der beschlagnahmten Beute. Man erkannte auf dem Foto gut die ca. 70 kg Gold. So groß war wohl das Vertrauen in Bitcoin dann wohl nicht.

    Sag das den USA ... ;) – Digitale Assets sind die Zukunft, das kann man gut finde, das kann man blöd finden, ändert aber nichts.

    https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/b…ity-act-231865/

    Und genau das sehe ich kritisch: Das klingt für mich eher so nach "Rettungsanker". Auf Reddit hat jemand mal STRC vor ein paar Tagen als "algorithmic stablestock" bezeichnet, und irgendwie gibt mir das "Luna-Vibes".

    Disclaimer: Bin aktuell bisschen short auf MSTR, aber primär, um den "Bitcoin-Dip" mitzunehmen. STRC habe ich nichts drin.

    Ja, mal schauen. Die Überlegungen zur zweimaligen Ausschüttung pro Monat resultieren meiner Meinung nach eher aus den Erfahrungen der ersten Monate mit STRC. Ich glaube, man hatte nicht wirklich auf dem Schirm, wie viele Anleger ihr Geld direkt nach dem Ex-Dividenden-Tag wieder abziehen. Dem versucht man nun entgegenzuwirken. Außerdem bekommt STRC mit Strive, die ja ab Mitte Juni täglich und noch höhere Dividende zahlen, mittlerweile Konkurrenz.

    Tim92
    27. Mai 2026 um 20:34

    Ich hoffe jedenfalls, dass das Voting am Montag durchgeht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass STRC davon profitieren wird.

    Ein MSTR-Short kann natürlich ein cleverer Hedge sein, mir persönlich wäre das aber irgendwie zu anstrengend. Ich lasse einfach meinen Sparplan laufen. Langfristig geht BTC meiner Meinung nach ohnehin nach oben. Für diese ganzen Spielereien zur Renditeoptimierung bin ich mittlerweile zu alt.

    Dir aber viel Erfolg damit :):thumbup:

    FiWenn Bitcoin angeblich der Gegenentwurf zu einem schuldenbasierten Geldsystem ist, dann ist Strategy ausgerechnet die radikale Rückübersetzung von Bitcoin in dieses System.

    Ich würde eher das Gegenteil argumentieren. Strategy nutzt die Mechanismen eines schuldenbasierten Systems, um Kapital aus genau diesem System in ein knappes Asset umzuleiten.

    Bitcoin wird dabei quasi zum Fieberthermometer des Systems, je mehr Geld und Schulden geschaffen werden, desto mehr Kapital sucht langfristig nach knappen Wertspeichern desto höher steigt der Wert von Bitcoin.

    (KI-generiert)

    Genau in diese Richtung argumentieren mittlerweile selbst Notenbanker wie FED-Chef Kevin Warsh (ersten 30 Sekunden):

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    Strategy bekämpft das bestehende System nicht von außen, sondern nutzt dessen eigene Regeln gegen es.

    Bei dem Abstand zu den 100$ ist das ATM doch jetzt auch nicht aktiv, bis wieder PAR erreicht ist, oder? Damit kann Saylor ja nichtmal mehr günstiger zukaufen...

    Richtig. Solange STRC deutlich unter den 100 $ notiert, ist das ATM nach den aktuellen Regeln nicht aktiv. Kann man hier auch gut einsehen:

    https://strc.live/

    Aktuell werden keine BTC gekauft. Genau für solche Situationen wurde aber ja die variable Dividende konstruiert. Die Idee ist, die Ausschüttung so anzupassen, dass die Nachfrage wieder steigt und sich der Kurs langfristig Richtung 100 $ bewegt. Es wird interessant zu sehen, wie Strategy jetzt reagiert.

    Am Montag steht zudem die Abstimmung an, ob die Dividende künftig zweimal pro Monat statt einmal monatlich ausgezahlt werden kann. Sollte das durchgehen, könnte ich mir vorstellen, dass die Volatilität von STRC noch einmal abnimmt. Wer die Ausschüttungen regelmäßig reinvestiert oder als Cashflow betrachtet, muss dann nicht mehr einen ganzen Monat warten, sondern erhält alle zwei Wochen eine Zahlung. Das könnte die Attraktivität und damit auch die Stabilität des Produkts weiter erhöhen.

    https://www.strategy.com/strc/vote

    Aber wenn man an BTC glaubt heißt das ja nicht das der weiter steigen muss.

    Das stimmt. Die meisten Bitcoiner glauben auch nicht, dass Bitcoin automatisch steigen muss. Die Annahme lautet vielmehr, dass die Geldmenge langfristig weiter ausgeweitet wird. Dadurch werden Besitzer von Geldvermögen relativ betrachtet ärmer, sofern sie ihr Kapital nicht investieren und eine Rendite erzielen, die zumindest die Inflation ausgleicht. Die entscheidende Frage lautet dann, wohin fließt die neu geschaffene Liquidität?

    MMT-Anhänger würden argumentieren, dass eine souveräne Währung beliebig ausgeweitet werden kann, solange die Realwirtschaft die zusätzliche Nachfrage absorbiert und keine problematische Inflation entsteht. Bitcoiner sehen das anders. Sie gehen davon aus, dass die zusätzliche Liquidität früher oder später in Vermögenswerte fließt und dort Preise nach oben treibt.

    Bitcoin fungiert in dieser Logik als knappes Gut, das einen Teil dieser Liquidität wie ein Staubsauger aufsaugt. Man kann sich das wie einen Staubsaugerbeutel vorstellen, ständig wird neue Liquidität erzeugt und ein Teil davon landet im Beutel. Wer Bitcoin besitzt, hält einen kleinen Anteil an diesem Beutel. Ich hab diese Metapher mal mit KI generiert, vielleicht ist das anschaulicher.

    Hinzu kommt die Annahme, dass Bitcoin langfristig Kapital aus anderen Assetklassen anziehen wird, beispielsweise aus Anleihen, Gold, Immobilien oder Cash-Beständen, weil Bitcoiner seine Eigenschaften für überlegen halten (Knappheit, Dezentralität, Zensurresistenz, Teilbarkeit, Transportierbarkeit und Fälschungssicherheit).

    Der entscheidende Punkt ist dabei Vertrauen. Solche Prozesse passieren nicht über Nacht. Gold brauchte Jahrtausende, um seine Rolle als Wertspeicher zu etablieren. Bitcoin existiert erst seit gut 17 Jahren. Deshalb ist Bitcoin heute noch so volatil und umstritten. Man sieht es ja schon an den Diskussionen hier im Forum.

    Trotzdem schreitet die Adoption kontinuierlich voran. Unternehmen, Vermögensverwalter, Staaten und teilweise sogar Zentralbanken experimentieren inzwischen mit Bitcoin und prüfen, ob das Netzwerk hält, was es verspricht.

    Das ist letztlich die eigentliche Wette, nicht, dass Bitcoin morgen steigt, sondern dass sich seine fundamentalen Eigenschaften langfristig durchsetzen und immer mehr Menschen Vertrauen in das Netzwerk entwickeln.

    „If it sounds too good to be true, then it probably is not true.“

    Alte Börsenweisheit, genauso wie:

    „There is no free lunch.“

    Bei 11,5% angepriesener Dividende oder Zinsen aus XYZ kann man auch Anleihen von Kuba oder Libanon kaufen… da gibt’s noch mehr…

    Naja, wenn man berücksichtigt, dass Bitcoin in den letzten 10 Jahren im Schnitt ca. 60 % Rendite pro Jahr gemacht hat, dann sind die 11,50 % gar nicht mal so gut. Es ist immer die Frage, womit man diese Anlage vergleichen möchte. Zieht man das Sparbuch oder klassische Tagesgeldkonto heran, dann klingt STRC natürlich zu schön, um wahr zu sein.


    Das Ganze funktioniert nur solange sich genügend Dumme finden, die da einsteigen und Geld einwerfen. Es ist einfach Ponzi 2.0. Auf die alte Bernie-Madoff-Nummer würden heute wohl nicht mehr so viele hereinfallen. Also wirft man die Leute mit Marketing-Geschwurbel zu, damit sie den Scam nicht so schnell durchschauen.

    Ein Scam setzt voraus, dass die versprochenen Vermögenswerte gar nicht oder nicht in dem behaupteten Umfang existieren. Strategy hat nachweislich rund 840.000 BTC auf der Bilanz.

    Man kann das Geschäftsmodell für riskant, überbewertet oder zum Scheitern verurteilt halten, aber Scam und Ponzi treffen eben nicht zu.


    Im tiefsten Inneren weiß auch Einundzwanzig das das dauerhaft nicht funktionieren kann. Deswegen macht er auch hier dazu Werbung damit wenigstens sein eingesetztes Geld länger erhalten bleibt durch neue Marktteilnehmer.

    Man ersetze bei so einem Modell Bitcoin durch Gold, jeder würde sagen was ist das den für ein Hokuspokus, das kann doch nie klappen, was es auch nicht würde, aber bei Bitcoin soll das anders sein? Das kann noch nicht mal der TO ernsthaft glauben.

    Sicherlich. Und du glaubst, die paar Leute hier im Forum würden nur irgendwas am Kurs von STRC ändern? Also, jetzt wirklich? Bitte sag, dass du trollst ... ;(


    wenn ich in bitcoin glauben täte, würde ich direkt in bitcoin investieren

    etntweder per ETN's/ETC's oder direkt kaufen.

    warum der umweg über eine Firma mit fragwürdigem geschäftsmodell, welches für mich dann auf Bitcoin wettet?

    Bitcoin ist extrem volatil, damit können viele Anleger nicht umgehen bzw. sind in Lebenssituationen, in denen sie sich volatile Assets nicht mehr leisten können. STRC glättet diese Volatilität zu lasten der Rendite, aber für regelmäßigen Cashflow. Einfach Beitrag Nr. 1 in diesem Thread lesen, da hab ich versucht, das Ganze anschaulich zu erklären.


    Man kann das Ganze aus meiner Sicht deutlich einfacher herunterbrechen. Wenn Bitcoin langfristig scheitert, scheitern Strategy und damit auch STRC. Wenn Bitcoin langfristig weiter adoptiert wird und an Wert gewinnt, funktioniert das Modell. So kompliziert ist es eigentlich gar nicht.

    Bitcoin ist letztlich ein Gegenentwurf zu einem schuldenbasierten Geldsystem. Strategy versucht lediglich, diesen Vermögenswert über die Kapitalmärkte zu hebeln und zugänglicher zu machen. Ob das am Ende funktioniert, hängt daher viel stärker an Bitcoin als an Michael Saylor.

    Deshalb dreht sich die Diskussion immer wieder um dieselbe Frage, glaubt man langfristig an Bitcoin oder nicht? Und in Zeiten der Digitalisierung und in einem inflationierendem auf Schulden basierenden Geld- und Wirtschaftssystem, stehen die Chancen für ein knappes, nicht zensierbares, dezentrales und fälschungssicheres Assets nicht so schlecht. Man darf sich halt nicht von kurzfristigen Stimmungsschwankungen des Marktes zu sehr beeinflussen lassen, sondern sollte das Große Ganze im Blick haben. When in doubt, zoom out ;)

    Mit Juli werden dann 42.000 Dollar zur „Widerstandszone“. Wetten ?

    Kann gut sein. Wobei viele aktuell eher davon ausgehen, dass das Tief erst gegen Ende des Jahres erreicht wird.

    Das Problem ist nur, dass heute noch niemand das makroökonomische Umfeld zu diesem Zeitpunkt kennt ;) Inflation, Zinsen, geopolitische Entwicklungen oder Liquidität können bis dahin noch einiges verändern, von daher bleibe ich beim Sparplan.

    Natürlich hängt das Modell daran, dass der Kapitalmarkt mitspielt. Das bestreitet ja niemand. Der Punkt, an dem wir uns unterscheiden, ist die Frage, ob das ein Fehler des Modells ist oder genau dessen Zweck. Strategy versucht ja gerade, den Kapitalmarkt als Ressource zu nutzen, um mehr Bitcoin pro Aktie zu akkumulieren. Das ist die eigentliche Strategie.

    Und ja, wenn MSTR irgendwann nur noch zum NAV gehandelt wird und Bitcoin gleichzeitig über Jahre nicht performt, bekommt das Modell Probleme. Da würde ich sofort zustimmen und sage ich ja auch in jedem Post. (!) Was ich nicht teile, ist die Schlussfolgerung, dass deshalb alles nur auf „Vertrauensseligkeit“ beruht. Denn das mNAV kommt nicht aus dem Nichts. Der Markt bewertet Strategy bewusst höher als einen Spot-ETF, weil das Unternehmen bisher gezeigt hat, dass es über Kapitalmarktinstrumente mehr Bitcoin pro Aktie akkumulieren kann.

    Letztlich läuft die Diskussion immer wieder auf dieselbe Frage hinaus, kann Strategy langfristig schneller Bitcoin pro Aktie akkumulieren als die Finanzierungskosten wachsen? Wenn die Antwort Ja lautet, funktioniert das Modell. Wenn die Antwort Nein lautet, scheitert es.

    Die Beschreibung des „Grundproblems“ ist so leider nicht korrekt und so funktioniert STRC auch nicht. Natürlich kann Strategy Liquidität zum Bedienen der Verpflichtungen generieren, auch wenn Bitcoin selbst keinen laufenden Cashflow erzeugt. Das wurde hier inzwischen ja auch schon mehrfach erklärt.

    Ein wesentlicher Teil der Liquidität entsteht aktuell durch die Ausgabe neuer Stammaktien (MSTR). Solange die Aktie mit einem positiven mNAV-Aufschlag gehandelt wird, kann Strategy durch eine Verwässerung mehr Kapital einsammeln, als dem inneren Wert der ausgegebenen Aktien entspricht. Dieses Kapital kann wiederum genutzt werden, um zusätzliche Bitcoin zu kaufen und/oder Verpflichtungen zu bedienen.

    Genau deshalb schaut Strategy permanent auf das mNAV. Ist es hoch, ist die Kapitalaufnahme über Stammaktien attraktiv. Ist es niedrig, werden andere Wege sinnvoller, etwa Cash-Reserven, Vorzugsaktien oder in kleinen Mengen auch Bitcoin-Verkäufe. Die zuletzt verkauften 32 BTC zeigen ja, dass man hier inzwischen pragmatischer agiert.

    Strategy hat kommuniziert, dass die Dividenden langfristig bei einer Bitcoin-Wachstumsrate von rund 2–3 % pro Jahr tragfähig wären. Ob diese Annahme realistisch ist, kann man diskutieren. Die eigentliche Frage ist daher, ob Bitcoin langfristig schneller wächst als die Kosten der aufgenommenen Mittel. Daran hängt letztlich das gesamte Modell.

    Das sind ja beste Voraussetzungen:

    1. Die Dividende wird aus dem Kapital der (Neu-)Anleger gezahlt.

    2. Wenn der Wert des Kapitals und die Nachfrage sinken, wird die Dividende erhöht.

    Dann nur den Ausstieg nicht verpassen, bevor die Ponzi-Falle zuschnappt…

    Es wäre eine Ponzi-Falle, wenn die gesamte Konstruktion ausschließlich von immer neuen Anlegern leben würde. Genau das ist hier aber nicht der Fall und wurde im Thread bereits mehrfach diskutiert. Steigt die Nachfrage nach STRC, sinkt die Dividende übrigens. Dadurch kann der Kurswert von rund 100 US-Dollar relativ stabil gehalten werden.

    Wenn ab dem nächsten Monat tatsächlich zweimal pro Monat ausgeschüttet wird, dürfte die Volatilität von STRC sogar noch weiter sinken. Die eigentliche Wette bei STRC lautet nämlich nicht, dass ständig neue Anleger nachkommen müssen, sondern dass das eingesammelte Kapital in Bitcoin investiert wird und Bitcoin langfristig stärker wächst als die Kapitalkosten.

    Wenn Bitcoin langfristig nicht performt, wird das Modell Probleme bekommen oder scheitern. Wenn Bitcoin dagegen performt, sieht die Rechnung anders aus. Genau das ist der entscheidende Punkt.

    Warum wird Dir keine Steuer abgezogen, hast Du noch Freibetrag/Verlustvortrag?

    Richtig:

    Da ich noch einen kleinen Verlusttopf bei Trade Republic für ETFs, Derivaten und Co. habe, fällt dieses Jahr keine weitere Steuer an, langfristig wären es eher um die 9 %.


    In neun Jahren hättest Du also Deinen Einsatz wieder heraus, falls die Dividende bis 2035 weitergezahlt wird.

    Natürlich nur, wenn es bei den 11,5% p.a. bleibt.

    Ich gehe davon aus, je länger sich STRC hält, desto niedriger die Dividende ausfallen wird, da das Vertrauen steigen würde und das Interesse langfristig steigen würde. Jetzt im Bärenmarkt könnte ich mir aber vorstellen, dass das Vertrauen eher sinkt und die Dividende, so wie ja von Beginn an kommuniziert wurde, noch angehoben wird, um den Kurs bei 100 $ zu halten. Laut Zyklustheorie sollte dieser Bärenmarkt bis ungefähr Ende des Jahres gehen. Abwarten.


    Mal sehen wie dieses Konzept aufgeht, wenn der Bitcoin sich Richtung 30.000 US-Dollar bewegt.

    Die 30.000 bis 40.000 US-Dollar sind tatsächlich ungefähr der Bereich, in dem vergangenen Bärenmärkte ihren Boden gefunden haben (ca. -75 %). Wenn es darunter gehen würde, wäre ein Trend gebrochen, der sich von Beginn des Netzwerks gehalten hat.

    Wer an Chart-Technik glaubt, der kann sich die ersten Minuten mal anschauen. Schon auffällig, wie sich die Muster, basierend auf den Halvings alle 4 Jahre, wiederholen. Zu 100 % darauf setzen würde ich aber auch nicht ;)

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    Das sind für Bitcoin keine ungewöhnlichen Zahlen. Bitcoin ist extrem volatil und nicht vergleichbar mit Aktien. Ich gehe fest davon aus, dass wir noch die 5 und sehr wahrscheinlich die 4 ganz vorne sehen werden (in Dollar). Diese Volatilität ist aber auch für Strategy nicht überraschend, sie haben bereits in der Vergangenheit Bärenmärkte durchgemacht, in denen es auch knapp 80 % runterging.