Beiträge von Pepekeke

    Kommt auf die Kette an.
    Wenns nix Besonderes ist, verkauf es zum Tageskurs bei einem seriösem Goldankäufer. In Ö ist das bspw. Ögussa, ich vermute das deutsche Degussa ist ein ebenso seriöses Pendant.

    Wenn es was besonderes ist, geh zu einem Auktionshaus - in ö Dorotheum, in D?

    Ich wüsste nicht, wie man das abgrenzen soll. Ich habe die Hälfte eines bescheidenen Hauses aus der Nachkriegszeit geerbt. Wert 60.000 Euro. Dieses Geld habe ich angelegt, indem ich Ein-Zimmer-Wohnungen in einer Unistadt ersteigert habe.

    Heute besitze ich einige andere Immobilien. Was muss ich denn jetzt weitervererben? Die 60.000 Euro, die ich selbst geerbt habe? Oder alle meine Immobilien, da die geerbte ja der Grundstock war?

    Ich habe damals geerbt und beim Anlegen eine glücklche Hand bewiesen, ich sehe es daher heute als mein Eigentum an, wenn ich Pech gehabt hätte, hätte heute ja auch keiner ein Recht auf das Familienerbe.

    Wenn meine Kinder mir sagen würden, was ich mit 60 tun muss, damit sie später keine Erbschaftssteuer zahlen müssen, würde ich mir ernsthaft überlegen, in meinem Testament meine Enkel zu bedenken oder vielleicht noch etwas zu warten, um es dann direkt an die Urenkel zu vererben. Das spart dann richtig Erbschaftssteuer, wenn es nicht 3 x vererbt wird.

    Wo hast du von mir das Wort „müssen“ gelesen?

    Ich schlug ein Reflektieren der Familientradition vor.
    Dabei geht’s nicht darum was die Nachfolgegeneration allenfalls von einem erwartet sondern was einem die Vorfahren diesbzgl. mit auf den Weg gegeben/beigebracht haben.

    Und ganz besonders habe ich drauf hingewiesen, dass niemand Traditionen unreflektiert übernehmen muss.

    Dass du du trotzdem so heftig gegen „müssen“ argumentierst kann daher nichts mit meinem Vorschlag zu tun haben, sondern „muss“ andere Gründe haben.

    Eigentlich ist die Fragestellung und Herangehensweise des TO eine, die dem häufigen Handeln dieses Forenkollektivs doch ziemlich entspricht: Man will die Probleme anderer Leute lösen, die von diesen Problemen (noch) gar nichts wissen. ;)

    Ich glaube, die meisten Menschen wissen von den Problemen, stecken den Kopf angesichts der Mehrdimensionalität und der trüben Kristallkugel was die Zukunft bringen wird, aber hilflos in den Sand.

    Meine Eltern leben sehr sparsam, das Vermögen wurde über Generationen angehäuft und weitergegeben.

    Dies scheint mir ein Ansatzpunkt.

    Es macht einen Unterschied, ob (und wie!) Vermögen von Generation zu Generation weitergegeben (und durch den Startvorteil vermehrt wurde), oder ob man es sich „selbst erarbeitet“ hat.

    Hat man Familienvermögen übernommen, so hat man damit meistens implizit auch den Auftrag bekommen, diese Tradition fortzuführen.

    Solche Aufträge hat man einerseits zwar internalisiert, anderseits ist es Teil einer gesunden eigenen Entwicklung, Tradiertes zu hinterfragen, einiges davon über Bord zu werfen, einiges fortzuführen und einiges an „die neue Zeit“ anzupassen.

    Ich würde mich dem Gespräch mit den Eltern über die Familienhistorie nähern:

    Wie sind die Eltern zum Familienvermögen gekommen? Geerbt, vorzeitig geschenkt bekommen oder selbst erarbeitet?

    Galt in der Historie die Prämisse soviel wie möglich weiterzugeben und sich dafür auch selbst zu beschränken, oder war die Prämisse, es vorrangig sich selbst gut gehen zu lassen, und nur das Übriggebliebene zu vererben…..oder irgendein Graubereich dazwischen?

    Wollen die Eltern diese Tradition fortführen oder wollen sie damit brechen?

    Falls der Wunsch der Eltern besteht die eigenen zukünftigen Erben im Familiengeist zu behandeln, kann man gemeinsam den heute dafür passendsten Weg zu suchen. Und auf mögliche rechtliche Unterschiede zu früher hinweisen, die möglicherweise ein anderes Vorgehen als früher erforderlich machen um dasselbe Ziel wie früher zu erreichen.

    Wenn die Eltern aber die Tradition nicht fortführen wollen, muss man das akzeptieren und bis zum Erbfall aufhören sich damit zu beschäftigen.

    -> summasummarum wird es auf die motivlage der Eltern ankommen.

    :P Da Du es gebetsmühlenartig wiederholst... was ist es denn für ein Vehikel?

    Und v.a. warum verkauft man es nicht, wenn man erkannt hat, dass es ein unnötiger Luxuskauf war?

    Und warum war das verkaufbare Auto - das man ja aufgrund von Homeoffice nicht einmal im entlegenen Kaff und daher noch viel weniger in der Großstadt braucht - ein größerer finanzielle Fehler als ein Penthouse das man nur zur Hälfte nutzt?

    Der wichtigste Rat die Finger vom Produkteverkäufer zu lassen wurde bereits brüsk „bedankt“, auch die Einschätzung des Kaufpreises, der Renovierungskosten und des -Bedarfs schafft die Familie….dann ist doch eh alles klar, schau wer Dir einen Kredit gibt und tu was Du ohnehin tun möchtest.

    Klar kannst du TR „verklagen“.

    So wie du alles und jeden „verklagen“ kannst.

    Du solltest Dir halt überlegen worauf und mit welcher Begründung.

    Aber - da es schon bei der Miete eng wird - solltest Du Dir vor allem überlegen wie Du eine (erfolglose) Klage finanzieren wirst.

    Schon interessant, dass ein thread, der initial thematisiert, dass eine Familie kaum über die Runden kommt sich lange Strecken mit der Lebenssituation von (ehemaligen) Spitzenverdienern beschäftigt.

    Gut, Marksen selbst hat ihn ja nicht eröffnet, sondern ein anderer Spitzenverdiener, und so muss Marksen sich wenigstens nicht doppelt bedroppelt fühlen.


    Von dem Vorgehen von madizens Arbeitgeber profitieren hier vermutlich einige Anleger. Und auch der Arbeitnehmer selbst hat vermutlich vor Jahren davon profitiert, dass einem anderen „alten Eisen“ der golden handshake aufgedrängt wurde.

    Empathie ist keine Einbahnstraße.

    Das mit den Welt-ETFs kommt doch von seiner Frau und aus den Yogakursen.

    Manche Postings hinterlassen - aus diversen Gründen - bleibenden Eindruck.

    Die Kombination aus diesem

    Tomarcy
    1. Juli 2025 um 15:51


    und diesem

    Tomarcy
    11. September 2025 um 23:38

    ließ mich vermuten, dass auch er ein Fan der Welt etfs ist.

    Allerdings hat mich dieses dann bereits ahnen lassen, dass nicht alles so sein könnte wie es scheint

    Hallo zusammen,

    ich habe nun schon öfter im Forum die Kritik gelesen, dass z.B. Finanztip thesaurierende weltweite ETF empfiehlt, obwohl durch die Voraupauschale nun Ausschütter besser dastehen. Sollte das stimmen wäre es nett wenn jemand mal kurz erklären könnte, weshalb genau das so ist oder sogar eine Beispielrechnung zeigen. Danke!

    Achim Weiss hat das hier schon mehrfach vorgerechnet, sollte sich mit der Suchfunktion finden lassen.

    Wer Interesse an alternativen Wirtschaftsformen hat, kann sich ja mal eingehender mit der Gemeinwohlökonomie (Christian Felber) und der Postwachstumsökonomie (Niko Paech) beschäftigen.

    Meine Frage galt dem Threadersteller.

    Weil er selbst gar nichts zur inhaltlichen Auseinandersetzung beiträgt als - dies allerdings sehr insistierend - eine sehr wenig durchdachte Frage zu stellen.

    Das finde ich dann doch etwas billig dafür, dass er sich hier gut durchdachte Antworten erwartet.

    Ich meine "langfristig" im Verhältnis eher "kurzfristig" gedacht. Stellt euch vor, ich bin 18 und frage mich einfach: warum sollte ich/man davon ausgehen, dass unser aktuelles Wirtschafts- und Finanzsystem noch die nächsten 60 - 80 Jahre (durchschnittliche Lebenserwartung) in seiner jetzigen Form Bestand hat? Ich meine das auch gar nicht kritisch. Ich will einfach nur verstehen, WARUM ich/man davon ausgehen sollte, das dem so ist...

    Und ich frage dich noch mal: was ist die Alternative?

    Wenn Du keine zur Diskussion stellst kann man nicht darüber diskutieren.

    Die Leute werden ja in der Werbung mit einer positiven Annotation von Konsumkrediten bombardiert. Exemplarisch zum Beispiel die Smava-Werbung, wo die Dame, die einen Konsumkredit aufnimmt, als "Kreditrakete" gelobt wird. Meiner Meinung nach sollte Werbung für Konsumkredite genauso verboten bzw. stark restriktiert werden wie Tabakwerbung.

    Diese Werbung ist auf mehreren Ebenen schwer erträglich.