Beiträge von Rafa87

    Ein Arbeitskollege von mir hatte es wie folgt gemacht (er war vorher so gut wie nie krank und hatte 15 Jahre Betriebszugehörigkeit), er hatte sich kurz nach seinen 63 Geburtstag, 6 Wochen krank schreiben lassen und dann das Gespräch mit der Firma gesucht, er hat klar kommuniziert das er nicht gewillt ist zurückzukehren und hat um seine Kündigung gebeten und im Gegenzug auf eine Abfindung verzichtet. Der AG hat dem zugestimmt, ihn freigestellt und zahlt sogar noch 6 Monate Lohn in der gesetzlichen Kündigungsfrist.

    Ich hatte vor kurzem eine "freie" Beratung mit einem (hier aktiven) Makler, bzw. einen seiner Angstellten der eigentlich eher bekannt ist für BU´s :). Ich war vor geraumer Zeit auf seiner Homepage und hatte da mal meine Daten dagelassen, wenige Tage später kam ein Anruf ob wir uns nicht einmal zusammen setzen wollen. Gesagt getan, meine bitte war meine bestehenden Altersvorsorge und Versicherungs-Produkte mal überprüfen zulassen, was weg kann oder ausgetauscht gehört. Ich habe alle Verträge auf seinem Portal hochgeladen.

    Ich war von dieser Beratung sehr enttäuscht, der "Kollege" wollte mir sofort was neues aufschwatzen ohne das er sich mit meinen bestehenden Verträgen außeinander gesetzt hat. Im Endeffekt hätte ich ein (letztes Jahr abgeschlossenes Vorsorgeprodukt) bei ihm neu abgeschlossen unter wesentlich schlechteren Konditionen. Hier im Forum wurde mir von den Produkt abgeraten, das ich es kündigen sollte - hier war der Makler so ehrlich das er diesen Vertrag zu seinen Konditionen nicht unterbieten kann und gratulierte mir sowas abgeschlossen zu haben ?!

    Leider war das 1,5h verschenkte Lebenszeit - was mich nicht schlauer gemacht hat - sondern eher noch mehr verunsichert hat.

    Irgendwas ist immer. Gibt bei jedem Anbieter Vor- und Nachteile.

    Mir sind in erster Linie höhere Zinsen wichtiger als das keine Echtzeit-Überweisung funktioniert.

    Bin auch bei der TF Bank und auch bei mir hatte es paar Tage gedauert bis das Geld angekommen ist. Stört mich jetzt nicht so.

    Was mir noch eingefallen ist:

    Zitat

    Franz, 27, Verheiratet, 2 Kinder, meine Frau Krankenschwester, ich Fitnesstrainer.

    Wir beide haben zusammen ein Einkommen von ca 4500€ + Kindergeld & 2x Weihnachts und Urlaubsgeld.

    Ich habe letztes Jahr ein Nebengewerbe gegründet um online Coaching anzubieten.

    Was ist aber wenn der Job als Fitnesstrainer in den nächsten Jahren nicht mehr so boomt ? Auf diesem Sektor sind einige unterwegs, die quasi das Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Gym´s sparen sich aufgrund des Kostendrucks, sich die Anstellung von Personal oder reduzieren zumindest die Arbeitszeiten. Und wenn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, wird wohl als erstes beim Personal Coach der Rotstift angesetzt werden als am Familienauto.

    Was ist wenn deine Frau plötzlich auch nicht mehr Fulltime arbeiten kann und die Stunden reduzieren muss weil die Kids anstrengender werden und es nicht mehr machbar ist alles unter einen Hut zu bekommen.

    Das sollen nur 2 mögliche Szenarien sein, deswegen würde ich langfristig nicht unbedingt mit eurem (scheinbar) hohem Einkommen bis auf den Euro genau rechnen. Ich könnte mir auch Vorstellen das bei der Bank dieses Thema auch eine Rolle spielen wird ob ihr einen Kredit bekommt oder nicht.

    Zitat

    Zum Thema Arbeit: ich arbeite in einem genialen Studio, der Chef ist Mitte 50 und hat keine Kinder. Irgendwann wird sowieso ein Umbruch kommen und es wird wahrscheinlich einer der drei Angestellten übernehmen.

    Ich nehme an der Chef ist Eigentümer ? Wieso kommst du darauf das einer von den Angestellten das Studio übernehmen wird, der Chef wird seine Firma euch kaum schenken. Kennst du dich in Betriebswirtschaftlichen Themen überhaupt aus - es könnte sein das einer von Euch das Studio zum Kauf angeboten wird, das sind dann nochmal andere Zahlen als ein möglicher Immobilienkredit vom Haus deiner Oma. Und dann hättest du 2 Kredite an der Backe. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, in meinem Gym war der Chef froh das Studio an eine (kleine) Kette verkauft zu haben. Das erste war der neue Eigentümer getan hat, Personalkosten einsparen ... .

    Ich will nicht alles negativ reden, aber ich hoffe du kannst einen neutralen Blick auf die Dinge gewinnen. Der Traum vom Haus muss jetzt auch nicht unbedingt sterben, wenn du mit deiner Partnerin wirklich planst eine Immobilie zu erwerben, habt ihr noch ein gutes Alter zum sparen, Familienplanung ist abgeschlossen, nehme ich mal an ? Dann fangt mit einem Sparplan an, 500 € auf ein Tagesgeldkonto oder besser in einem ETF - nach 5 oder 10 Jahren rechnet ihr zusammen und überdenkt nochmal die Entscheidung, vielleicht ist jetzt die Oma gegen Auszug bereit ihr Haus zu verkaufen oder ihr kauft euch ein anderes Haus, vielleicht auch dann mithilfe eines Erbteils der Oma, auch wenn es irgendwie moralisch verwerflich ist damit zu spekulieren.

    Viele Grüße ins 30km entfernte Schneeberg :). Die Gegend da ist echt schön, wir sind da auch regelmäßig mit dem MTB oder zum wandern unterwegs - allerdings ist die Gegend wie schon angesprochen sehr strukturschwach, leider ist Sachsen sehr von der Automobilindustrie und dem Maschinenbau abhängig - die wirtschaftliche Lage in diesem Feld ist bekannt und ich sehe hier absolut keine positiven Zeiten in den nächsten Jahren entgegen, leider ! Es werden demnächst viele junge Häuser auf den Markt kommen, weil die Häuslebauer nicht mehr die Rate wegen Job-Verlust oder andauernde Kurzarbeit bezahlen können.

    Euer Einkommen hört sich für die Region gut an, eine Finanzierung ohne Eigenkapital halte ich für zu Riskant. Wäre eine Finanzierung noch möglich wenn deine Frau ausfällt (BU, weiteres Kind usw), sicherlich nicht und wenn wird es sicherlich sehr eng ? Außerdem frage ich mich wieso es euch nicht möglich war in den letzte Jahren zumindest etwas Eigenkapital aufzubauen.

    Meine Großeltern hatten uns Enkel vor 15 Jahren ein ähnliches Angebot gemacht bzw. hier stand sogar zur Debatte Haus gegen Erbteil auszutauschen, allerdings war bzw ist hier das Haus in die Jahre gekommen und 100 Jahre alt, am Ende hatte sich kein von 4 Enkeln gefunden - und nun, meine Großeltern sind mittelweile Ü90 und wohnen immer noch drin und haben (berechtigter Weise) Angst vor einem Umzug ins Altersheim.

    Ein Eigenheim hat sicherlich seinen Charm - auch wer vielleicht selbst so aufgewachsen ist - möchte später auch so leben, allerdings stellt sich die Frage ob einem das wirklich alles soviel Wert ist, ihr müsstet auf einen langen Zeitraum auf viel verzichten nur damit ihr ein Haus euer Eigen nennen könnt und solch ein Thema hat schon so einige Beziehungen gekilllt, wenn deine Partnerin da nicht genauso offen wie du gegenüber steht.


    Edit: Wäre die Oma für den Vorschlag zu haben in eure "günstige" Mietswohnung zu ziehen und ihr dafür nach Kauf sofort in ihr Haus, wäre das eine Option ? Wie ich herauslese bräuchtet ihr jetzt das Haus und nicht erst in 5 oder 10 Jahren.

    Zitat

    Wie hoch wäre denn Deine Rente, wenn Du morgen berufsunfähig würdest?

    Rente wegen voller Erwerbsminderung wäre 1.428,44€.

    BU von der Allianz 650 €.

    Zitat

    Der Finanzprodukteverkäufer freut sich darüber. Wenn Du vor Ablauf von 5 Jahren kündigst, muß er Provision zurückzahlen. Ich könnte mir vorstellen, daß ich mir diese Police verkniffen hätte.

    Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, ich wollte was für die Altersvorsorge machen und das hatte sich alles gut angehört, wie das so ist bei den Finanzverkäufern.

    Zitat

    Schreib das doch alles mal zusammen, damit Du einen Überblick hast!

    Das habe ich getan in einer Excel.

    Riester beitragsfrei liegt bei 18.000 € (monatliche Garantierente 125 €)

    BAV beitragsfrei (hier hat nur der AG eingezahlt) 10.300 € (monatliche Garantierente 33 €)

    Allianz Privatrente hier sind 16.000 eingezahlt, Rückkaufswert 11.000 (bei Beitragsgestellung Garantierente von 73 €)

    Just Invest Rente AXA hier wurden bisher "nur" 1.500 € eingezahlt, Sparplan läuft weiter

    Sonst liegen bei Scalable 10K auf dem ETF Sparplan und 40K auf dem Tagesgeldkonto, 20K Festgeld

    Zitat

    Ist eine spätere Verbeamtung im Bereich des Möglichen? Dann sollten Sie über eine BU mit DU / Dienstunfähigkeitsklausel nachdenken.

    Eine Verbeamtung ist auch auf längerer Sicht nicht geplant.


    Vielen Dank für die Antworten, darüber werde ich mir jetzt intensiver Gedanken machen das umzusetzen.

    Hallo,

    meine Eltern haben zu meinem Ausbildungsstart 2004 bei der Allianz eine private Rentenversicherung kombiniert mit einer BU abgeschlossen, damals zu einem garantierten Rechnungszins von 2,75 %. Seit 2007 zahle ich selbst in diesem Vertrag ein.

    Aktueller Beitrag liegt bei 111,52 €. Dieser ergibt sich aus:

    • ZukunftsRente Klassik ohne Beitragsrückzahlung 57,80 €
    • Konstanter Todesfallschutz 18,82 €
    • Beitragsbefreiung Plus bei Berufsunfähigkeit 5,82 €
    • Berufsunfähigkeitsrente Plus 29,08 €

    Wie ihr euch denken könnt hält bei den Beiträgen der Rentenanspruch sowie der BU-Anspruch in Grenzen.

    Nach dem einlesen hier im Forum weiß ich das man solche Verträge kündigen sollte und die BU separat abschließen sollte.

    Nun ist es so, das ich nach dem Jahreswechsel aus der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst wechseln werde. Deswegen will ich jetzt den Vertrag bei der Allianz kündigen. Stilllegen macht wenig Sinn (16.000 sind im Topf), der Rückkaufswert liegt aktuell bei 11.000 € - diese Summe geht dann größtenteils in meinem ETF Sparplan.

    Für die Absicherung im Alter habe ich dieses Jahr bei der AXA eine JustInvest Rente abgeschlossen, vielleicht nicht unbedingt clever - ich will diese aber erstmal die nächsten Jahren 5 Jahre laufen lassen und dann entscheiden ob weiter oder weg damit. Für den langfristen Vermögensaufbau nutze ich bei Scalable einen MSCI ETF als Sparplan.

    Ich denke das ich durch eine gute Einstufung und dadurch den höheren VBL Anteil die Rentenlücke (hoffentlich) nicht zu hoch ausfallen wird, ich habe noch einen Riester und eine ältere BAV die Beitragsfrei liegen + im optimal Fall die JustInvest Rente, wobei ich nicht sicher bin ob diese sich wirklich etabliert.

    Zum Thema BU, hier liegen mir einige Angebote vor. Ich möchte meine Berufsunfähigkeit bis 1.500 € absichern, bin mir aber noch unschlüssig ob bis 65 oder 67. Jahren. Kostenpunkt wären hier um die 60 €/Monat. Den Vertrag werde ich erst nach Dienstantritt abschließen. In der Vergangenheit gab es übrigens einige Verdachtsdiagnosen (Autoimmunerkrankung) die im Raum standen, bestätigt wurde da aber noch nichts und mein Arzt betrachtet mich als Gesund, er kann aber nicht ausschließen das im Alter sich doch was entwickelt. Gerade deshalb halte ich eine BU in meinem Fall für unabdingbar.

    Habt ihr noch für mich Tipps und Anregungen auf was ich noch achten sollte und ob mein Vorgehen überhaupt so richtig ist ?

    Zitat

    Dazu hast Du ja eigentlich auch Deine Steuerberaterin. Was sagt die denn dazu? Wird die konkret? Ach ja, auch nicht, deswegen fragst Du im Forum?

    Meine Steuerberaterin (eine Freundin von meinem besten Kumpel) meint das alles möglich ist, also diivers Rückzahlungsforderungen vom Finanzamt oder es ist möglich das gar nix kommt, weil ich in den letzten Jahren mein Gewerbe mit (wenn auch sehr geringem) Gewinn abgerechnet habe. Ich hatte die Hoffnung das jemand hier ein ähnliches Problem hatte.

    Zitat

    Eigentlich ganz einfach: Wenn die alten Bescheide in diesem Punkt nicht unter Vorbehalt stehen, dann kann das Finanzamt auch nichts zurückfordern.

    Leider stehen sie unter Vorbehalt.

    Hallo,

    ich habe 2016 ein Nebengewerbe angemeldet als freier Fotograf, ich war damals schon davor einige Jahre als Sportfotograf (F1, und MotorradGP) unterwegs. Angefangen hat es als Hobby, irgendwann verkaufte ich Bilder an Zeitungen und Agenturen - deshalb die Anmeldung des Nebengewerbes. Bei der 1. und 2. Steuererklärung rechnet mein damaliges Steuerbüro alle Unkosten mit rein (Ausrüstung, Reisen, Arbeitszimmer usw) und ich bekam dadurch eine "gute" Steuerrückerstattung, schon damals meinte die Steuerberaterin das ich unbedingt nach 4-5 Jahren Gewinn erzielen muss da sonst mir das Finanzamt Liebhaberei unterstellen wird und ich die Beträge wieder zurückzahlen müsste.

    Die ersten Jahre liefen ganz gut, ein Gewinn konnte ich allerdings nie erzielen (durch die hohen Unkosten), dann kam Corona und mir sind einige Auftraggeber abgesprungen (durch Insolvenz oder Betriebsschließung), die letzten Jahren konnte ich nur noch einen niedrigen Umsatz in 3 stelliger Höhe erzielen. Aufgrund dieser Situation habe ich mich entschlossen mein Gewerbe abzumelden und die Fotografie wieder nur noch als Hobby mit geringerem Aufwand zu betreiben.

    Im Bescheid steht aktuell ein vortragsfähiger Gewerbeverlust von 7000 € zu Buche. Nun stelle ich mir die Frage ob das Finanzamt nach meiner Abmeldung diverse Steuerrückerstattungen von 2016 und 2017 zurückfordert ? Meine aktuelle Steuerberaterin meinte das ich Glück haben könnte da ich in den letzten Jahren mein Gewerbe immer mit Gewinn (niedriger 3 stelliger Betrag) abgeschlossen habe.

    Kennt sich jemand von Euch hier aus ?

    Meine Partnerin kommt leider auch nicht zurecht mit ihrem Geld, das hat bei ihr aber einen anderen Grund. Deshalb hat sie auch keinen Zugriff auf mein Konto. Müssen wir uns deshalb trennen? Nein.

    Wenn dich das nicht stört und deine Partnerin auch kein Problem damit hat ist das für Euch doch okay ?! In den meisten Fällen kommt es aber zur späteren Trennung wenn man (gravierend) unterschiedliche Vorstellungen zu diesen Thema hat, weil eben ein Partner sich eingeschränkt fühlt oder Angst vor einer gemeinsamen Zukunft hat.

    Darf man fragen wie sie heute zurecht kommt und ob es einen neuen Sponsor gibt? Manche Leute müssen erst mal ganz unten sein bevor sie aufwachen….

    Ich habe danach den Kontakt gekappt aus Selbstschutz. Das blöde war auch das noch ein Kind im Spiel war (nicht meins) und deswegen für alle Beteiligte das nicht so einfach war. Ich glaube aber da sie wieder jemand gefunden hat, attraktiv ist sie und hat auch sicherlich viele gute Charaktereigenschaften. Ich kann mir aber nicht vorstellen das sich ihre Ansichten zum Thema Finanzen großartig geändert haben, sie hat es auch nie anders gelernt in ihrer Familie - ihre Mutter ist ein ähnlich schwerer Fall, die mit Anfang 50 ein Erbe in Wohnung und neues Auto verprasst hat, anstatt Schulden und Ausgaben zu begleichen um dann immer noch vor den selben Problem zu stehen.

    Auch wenn das eigentlich ein Beziehungs-Thema ist, aber wenn man bei diesem Thema nicht zusammen an einem Strang zieht und gravierend unterschiedliche Meinungen zum Thema Geld, Schulden, Vorsorge ect. hat, ist eine Trennung oder Scheidung irgendwann vorprogrammiert.

    Meine Ex Freundin hatte leider auch wenig Interesse sich mit ihren Finanzen auseinanderzusetzen und lebte vor unsere Beziehung ständig über ihre Verhältnisse. Leider hat man als Partner am Anfang oft die Rosa-Rote Brille auf und redet sich so manches schön. Bei ihr kam alles nach und nach raus als sie bei mir eingezogen war, das es nicht nur Schulden von ihrem Ex sind, sondern auch ihre. Hatte ihr sogar einen höheren 5 stelligen Betrag geliehen damit sie die größten Posten erstmal bedienen konnte, auch Vorschläge gebracht wie sie ihre Schulden minimiert und mit ihrem Einkommen auskommt, keine Chance, sie wollte sich nicht Belehren lassen - als dann nach 5 Jahren immer noch Mahnungen und gelbe Briefe, darunter vom Gerichtsvollzieher im Briefkasten waren, war für mich Schluss und ich habe sie aus meiner Wohnung geworfen mit dem Angebot wenn sie innerhalb 2 Wochen auszieht erlasse ich ihre Schulden. Das war dann auch so. Mir waren damals die 5.000 € in diesem Moment egal. Sie plante damals schon Nachwuchs und Hochzeit und hatte die Phantasie von schicken Eigenheim - auch wenn die Zeit nach der Trennung für mich echt schwierig war, mit dieser Frau wäre ich in meinem Leben nicht glücklich geworden und wäre mir für immer als Sponsor vorgekommen.

    Meine Freundin hat sich entschieden in den Scalable MSCI AC World Xtrackers zu investieren und hat da einen Sparplan eingerichtet wo ab November 250€ im Monat einzahlt, leider ist meine Freundin bei solchen Entscheidungen gerne voreilig, ich hätte mir ihr zusammen gern hier nochmal das Forum durchgewälzt. Offenbar hat sie sich mit Arbeitskollegen ausgetauscht und der besagte ETF wurde ihr wohl von einigen empfohlen. Sie will allerdings erst nach 1 Jahr entscheiden ob sie die 20.000 als Einmalzahlung in den ETF steckt, bis dahin will sie die Summe erstmal auf ein Tagesgeldkonto legen.

    Hallo,

    meine Partnerin hatte vor einiger Zeit einen Termin bei Ihrer Bank, sie möchte nun auch endlich über einen ETF Sparplan, Geld anlegen. Da wir mittlerweile den Banken und ihren Beratern wenig Vertrauen schenken, möchte Sie über Scalable Wealth einen Sparplan einrichten. Erfahrungen mit ETF´s haben wir beide eher wenig. Meine Freundin hat ein Benutzerkonto auf Scalable und möchte nun da gern investieren, sie hat vor 20.000 als Einmalzahlung zu investieren mit einer monatlichen Sparrate von 250 € über 10 Jahre.

    Scalable bietet 3 Möglichkeiten an (Weltportfolio Klassich, Gold und ESG), wir sind nun unschlüssig welches am besten geeignet ist. Was macht hier am meisten Sinn, eigentlich wollte sie die klassische Variante nehmen, ist sich aber nun unschlüssig ob es nicht besser ist Gold mit reinzunehmen.

    Könntet ihr uns hier Tipps geben ?

    Bei dem ganzen Stress und Überlegungen wie man das Geld richtig anlegt sollte man nicht vergessen zu leben ! Was willst du mit Ende 60 als Millionär wenn du mit Pech mit 70 die Zielflagge siehst.

    Werde dir erstmal bewusst ob es nicht besser wäre Geld in Freizeit, Hobbys, Reisen (Leben) anzulegen 😉.

    Wie würde ich in Deinem Alter das Geld anlegen ? 50.000 jeweils den Kindern schenken, 100.000 aufs Tagesgeld, 200.000 in ETF's und für die 500.000 mich aus dem Arbeitsleben verabschieden und das Leben genießen. Dann hast du in den nächsten 10 Jahren über 4000 im Monat zur Verfügung und kannst hier auch entscheiden ob du privat für die Rente was machen willst oder ob dir der aktuelle Rentenanspruch reicht. Natürlich gehen davon noch diverse Versicherungen weg ect., ich würde mir dann eine kleinere und günstigere Wohnung suchen, wo auch immer zu willst.