Wie in meinem Beitrag bereits geschrieben, habe ich die Riester-Rente seinerzeit förderschädlich gekündigt und folgende Zahlen liegen dem Ganzen zu Grunde:
gebildetes Kapital: 41.117,59€
abzüglich Zulagen und Steuervorteile: 12.960,10€
Auszahlungsbetrag: 28.157,49€
Meine Einzahlungen über die Jahre betrugen insgesamt 32.462,06€, so dass ich quasi einen Verlust von 4.304,57€ erlitten hatte. Wie gesagt, ganz bewusst von mir so entschieden.
Nun habe ich in meinen Steuerunterlagen für 2025 die "Rentenbezugsmeldung" der Versicherung bekommen und dort in der Zeile 9c. Leistungen wegen schädlicher Verwendung i.H. von 5.626€ gesehen. Da ich die Rohdaten alle bereits eingetragen hatte und zusammen mit meiner Frau die Steuererklärung mache wurden uns quasi mit dieser Rentenbezugsmitteilung ca. 3.000 € Steuern berechnet!
Deshalb meine Frage an die Experten: mir war sehr wohl die förderschädliche Verwendung klar, aber kann es denn wirklich sein, dass ich für Verluste nunmehr noch Steuern zahlen muss? Die Steuervorteile sowie die Zulagen wurden alle ordnungsgemäß vorab an die ZfA durch die Versicherung abgeführt.
Ich habe bereits die Versicherung gebeten, die Zahlen zu erläutern und die Berechnung nochmal zu überprüfen. Sollte das aber alles "rechtens" sein, falle ich echt vom Glauben ab! Steuern auf Verluste? Ernsthaft?