Beiträge von Dividendendan

    Darf ich fragen, was der Gedanke hinter dieser Aufteilung ist? Ich gehe mal davon aus, dass im Hauptdepot nicht exakt 980 Euro Kapitalerträge anfallen? Warum nicht bei einer Bank die vollen 1000?

    Ist historisch gewachsen... bei einem Bankkonto konnte ich nicht 0 eintragen sondern nur 1 als kleinster Wert. Erst später gesehen das ich ein anderes Knöpfchen für "kein Freistellungsauftrag hinterlassen" hätte drücken können. Bei dem Hauptdepot fallen gut 3 mal so viel Kapitalerträge an und bei dem anderen um etwas die Überraschung von der "Vorab-Raubpauschale" zu mildern.

    Wie handhabt ihr das in der Praxis? Macht ihr es pauschal mit 1.000 € bei jeder Bank oder rechnet ihr den Rest manuell aus?

    Danke und Grüße!

    Ich habe bei meinem Hauptdepot 980 Euro eingetragen und bei den Nebenkonten jeweils 1 bis 10 Euro.

    Unter dem Jahr ist die genaue Aufteilung eigentlich völlig egal, es sei den man hat seinen Fokus auf ein bestimmtes Konto wo man so wenig Steuerabzüge möchte wie möglich. Wichtig ist nur, dass am Ende alle Freistellungsaufträge zusammen die Summe von z. B. 1.000 Euro ergeben.

    Wenn man die Zahlen später im Jahr ändert, verrechnet die Bank das automatisch: Man bekommt entweder Steuern zurückgezahlt oder es wird noch etwas abgezogen. Da ist also nichts in Stein gemeißelt das man da genau vorher planen muss wo wie viel.

    1/3 der Bezugsgröße! (Kann man nachlesen!)

    Ich bin schon länger raus aus dieser Sorte Krankenversicherung. Hab eben den Zettel von der Krankenkasse Anno 2016 rausgesucht... da nennen die es "gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage" die 968,33 Euro betrug. Heute sei die laut KI schon 1318,33 Euro

    Das runde 1/4 hatte ich wohl noch im Kopf durch diese Hinweise welche die immer ganz unten abgedruckt haben... vom 17.12.2012. Grad nachgerechnet... 22,8% von der damaligen Beitragsbemessungsgrenze... ist grob die 1/4.

    Mein Vater, der der Erfinder des Perpetuum Mobile war, erfand auch diesen Spruch: Das Leben ist eins der unfairsten.

    Es ist schlicht weg unfair wenn zur Berechnung des Krankenkassenzwangsbeitrags bei "Freiwillig-zwangsversicherte" die nur vom ersparten und von Hand in der Mund leben und keine Sozialhilfe beziehen möchten, ein fiktives Mindesteinkommen als Grundlage verwendet wird, das 1/4 der Beitragsbemessungsgrenze ist, vollkommen egal dass man so einen hohen Monatlichen Betrag überhaupt nicht hat und gänzlich utopisch ist.

    In den Medien und Politik schwafeln die auch immer dass das anheben der Beitragsbemessungsgrenze nur die Spitzenverdiener trifft. Dem ist nicht so.

    Kann man den Zwangsbeitrag länger als 2 Monate nicht bezahlen, wird schon mit dem Zoll gedroht der eine Zwangsvollstreckung vornehmen soll und gleichzeitig die Aufforderung die Versicherungskarte zu vernichten oder zurück zu geben. Außer Notfallbehandlungen gibt es nichts mehr von der Medizin... man kann rückwirkend Arztkosten noch selbst aufgedrückt bekommen und zahlt noch Mahngebühren und Säumniszuschläge. Ich hab in einem Jahr so rechnerisch 14 Monatsbeiträge bezahlen müssen.

    Kann das sein, dass du den Thread bisher überhaupt nicht verstanden hast? Es geht nicht um unverschuldete Sozialfälle, sondern um Menschen, die bewusst nicht vorsorgen, um im Rentenalter dann auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.

    Leute wie ich die gar nicht daran glauben aus gesundheitlichen Gründen das Rentenalter überhaupt zu erreichen und nur vom gierigen Staat ausgelutscht werden und gar nicht "Vorsorgen können" selbst wenn diese wollten.

    Prinzipiell finde ich es sehr sinnvoll, die Selbständigen zur Vorsorge zu zwingen, da insbesondere die kleinen, nur bedingt erfolgreichen Soloselbständigen oftmals nicht (ausreichend) privat vorsorgen und am Lebensende im Regelfall auch kein nennenswertes Betriebsvermögen vorhanden ist, von dessen (Verkaufs-)erlösen gelebt werden kann. Unterm Strich landen die also oftmals in der Grundsicherung und müssen dann vom Steuerzahler "durchgefüttert" werden.

    Ja genau... sollen die welche mehr schlecht als recht aber gerade so über die Runden kommende Selbstständige zum Wohle der Rentenversicherung sofort mit dieser Extrabelastung das Genick gebrochen und als Unternehmerinvalide in die Grundsicherung verfrachtet werden, statt verzögert in X Jahren. (Der Regelsatz in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei über 600 Euro im Monat)

    (Ist halt immer so ein Dilemma, wenn jemand sagen müßte "Die OP könnten wir machen, aber du hast kein Geld, also lassen wir dich verrecken,...")

    Im kleinen gibt es das ja schon länger.... aktuelles Beispiel die Hautkrebsvorsorge... Hautarztpraxis sagt, dieses Jahr gibt es keine freien Termine mehr. Zahle ich es selbst, was nur runde 100 Euro sind, ist der frühest mögliche Termin in 2 Wochen bzw. bei mir am 3.Juli.

    Du meinst Personengruppen, die sich wo immer möglich davor gedrückt haben in Sozialversicherungssysteme einzuzahlen aber privat nicht genug vorgesorgt haben, nicht darauf angewiesen zu sein?

    Es macht schon einen Unterschied ob man sich vor etwas z.B. aus Geiz drückt oder es schlicht weg nicht leisten kann. Als ich durch Arbeit voll Sozialversicherungspflichtig wurde, läuft das bis heute auf Mindestlohnbasis.

    In USA könntest du deinen Traum ausleben

    Glaub ich nicht... Wie dem auch sei, genug von dem Thema.

    Bis dich mal eine Krankheit/Unfall/etwas nicht Vorhergesehenes trifft und dich zu zu einem evtl. dauerhaften Sozialfall macht.
    Unter dem Motto "Was solls, Die Gemeinschaft hilft schon."

    Das wäre mir ein zu großes Risiko.

    In so einem Fall würde mein Erspartes ohnehin nie und nimmer ausreichen. Folgt man dem Thema weiter wird es nur Düster. Wie dem auch sei, habe ich darauf aufmerksam gemacht das es schräge Personengruppen wie mich gibt, wo die Altersvorsorge großteils sinnlos ist, genau so wie der Traum von Freiheit und Selbstbestimmung. Lebe im falschen Ort zur falschen Zeit.

    Stimmt man sollte sein Geld verprassen können, wenn man dann krank wird, sollten andere für einen bezahlen, wenn man ins Pflegeheim muss, mit Rundumversorgung, bitte auch andere bezahlen. So wie es jetzt läuft Frechheit, besser du ziehst in eine weit entfernte Hütte…:rolleyes:

    Ich hab runde 8-9 Jahre ohne Krankenkasse gelebt und das nicht schlecht. Als die SPD Ulla Schmidt die Versicherungspflicht aller ehemaliger gesetzlich krankenversicherter eingeführt hat, wurde mein wenig erspartes aufgefressen und war in der Zeit auch nie so wirklich voll Versichert. Es gab ein Versicherungsjahr wo ich rechnerisch mehr Monatsbeiträge bezahlt habe als ein Jahr hat, durch diese wachsenden Säumniszuschläge. Die Berechnung des Mindestzwangsbeitrag ist unfair. Ich hab noch nie im Leben Sozialhilfe etc. bezogen und werde das hoffentlich auch nie.

    Das würde mir gefallen...

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    Du könntest auch einen eigenen Staat gründen. Geht sogar mit eigener Währung, habe ich mal gehört.

    Solche Konstrukte werden allenfalls eine gewisse Zeit geduldet und dann landet man im Knast.

    Er will auch keine Krankenversicherung.

    Aber er will versorgt werden, wenn er seinen Job verliert und sein Depot dabei behalten dürfen.

    "will versorgt werden".... nein, das was nötig ist selber kaufen. Wenn es nur um Nahrung ginge, würden die Dividendeneinnahmen jetzt schon locker reichen.

    Ja, ist schon eine Frechheit, dass man sein Leben mit eigenem Geld bestreiten muss und nicht mit dem Anderer...

    Die Frechheit ist, dass man nicht 100% frei hierzulande leben kann. Fängt schon mit der Zwangskrankenkasse an wo einem der Mindestbeitrag für die "Freiwillige-Krankenversicherung" schon das Ersparte aufzehrt. Man kein Land besitzen kann ohne Grundsteuer und sonstige Bürokratie. Ginge es nur um das finanzieren von Essen/Trinken könnte ich gut auf einem eigenen Waldgrundstück in einer Hüte mit dem bisher ersparten leben.

    Würde ich voll unterschreiben das Altersvorsorge sinnlos ist.

    Ich hab sehr wohlhabende Leute gesehen denen alles genommen wurde... Entmündigung durch die Kinder oder Leersaugen des Bankkontos durch das Pflegeheim.

    Frage ich die KI zu einem Szenario zu meiner Person: "Ich hab XX 000 Euro gebunden in ETFs. Was würde passieren wenn ich von heute auf morgen arbeitslos werde und keine Arbeit mehr finde?

    ANTWORT: GOOGLE GEMINI

    . Die staatliche Auffanglinie: Arbeitslosengeld I (ALG 1)

    Wenn du von heute auf morgen arbeitslos wirst, fliegst du nicht sofort aus dem System. Wenn du in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast, hast du Anspruch auf ALG 1.

    • Die Höhe: Ca. 60 % deines letzten Nettoeinkommens (67 %, wenn du Kinder hast).
    • Die Dauer: Meistens 12 Monate (wenn du älter als 50 bist, unter Umständen länger).
    • Wichtig für deine ETFs: In dieser Zeit interessiert sich das Arbeitsamt überhaupt nicht für dein Vermögen. Du musst deine xx.000 Euro weder angeben noch anfassen. Sie können einfach weiter im Depot liegen und im besten Fall für dich arbeiten.

    2. Der Härtefall: Bürgergeld (nach dem ALG 1)

    Solltest du nach einem Jahr wirklich gar keine Arbeit finden, rutschst du ins Bürgergeld (früher Hartz IV). Erst hier wird das Thema Vermögen relevant. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten:

    • Die Karenzzeit (Das erste Jahr Bürgergeld): Im ersten Jahr, in dem du Bürgergeld beziehst, gilt eine Schonfrist für dein Erspartes. Vermögen bis zu 40.000 Euro ist komplett geschützt.
    • Was passiert mit deinen XX.000 Euro? Du liegst XX.000 Euro über der Grenze. Das bedeutet: Das Amt würde verlangen, dass du diese überschüssigen XX.000 Euro aufbrauchst (also einen Teil deiner ETFs verkaufst), bevor du volles Bürgergeld bekommst. Die restlichen 40.000 Euro darfst du behalten.
    • Nach der Karenzzeit: Wenn das erste Jahr Bürgergeld rum ist, sinkt das Schonvermögen auf 15.000 Euro pro Person in der Bedarfsgemeinschaft. Spätestens dann müsstest du den Großteil der ETFs flüssig machen, um dein Leben zu finanzieren.


    Wer klug ist, hört bei 15 000 Euro mit dem sparen auf ;) Mein Verdienst ist so niedrig, dass ich schon bei ALG1 60% des letzten Nettoeinkommens schon das Depot anknabbern müsste.

    Nun sind sie (endlich) da: Die Vorschläge der Rentenkommission.

    Ich habe mir die Empfehlungen der Rentenkommission angesehen. Besonders auffällig sind die geplante Kapitalrente, die Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung und die Einbeziehung weiterer Berufsgruppen.

    Was haltet ihr davon?

    Sind das die Reformen, die unser Rentensystem langfristig braucht, oder werden die eigentlichen Probleme nur vertagt?

    Letztlich kann man es eindampfen auf Mehr zahlen, weniger bekommen und Länger Arbeiten und wer das nicht kann bekommt noch weniger.

    Für diese Geistesblitze muss man kein Professor sein, die von ihren Renten-Eintopf selbst nicht futtern werden.

    Mir wäre am liebsten die Möglichkeit aus dem Rentensystem komplett auszusteigen. Nichts zahlen, nichts erhalten.

    Ich habe mir auch überlegt, einfach mal DroneShield-Aktien für 100 Euro zu kaufen, nur damit ich mal ein Gefühl dafür bekomme und Einzelaktien ausprobiere. Gehebelte ETFs auf Langzeitbasis sind, glaube ich, auch nicht so schlau

    Mit Droneshield hab ich mir böse die Finger verbrannt... Wenn man Risiko und Spielsuchtähnliche Mechaniken einbauen will wo sich das Gehirn ganz kurz freut, dann lieber mit Limitorders ein Wertpapier einen Tick billiger zu bekommen versuchen, als im Sofort-Handel.

    Ich mag Sparpläne auch nicht, sind aber oft der beste Weg um Kleinstbeträge zu sparen ohne das Orderentgelte vieles weg futtern.

    Hallo zusammen,

    ...

    Ich freue mich über einen kurzen Austausch hier, ob solche Probleme bei der Santander Bank zum Alltag gehören oder ob ich vielleicht nur zur falschen Zeit am falschen Ort bin.

    Besten Dank,

    BankerSH

    Hab neulich auch ein Girokonto und Tagesgeldkonto bei denen eröffnet, weil die 150 Euro Prämie zu sehr lockte. Die App geht bei mir auch mit WLAN aber das ganze Prozedere relativ umständlich mit Codes die man nur per Briefpost erhält etc. Hatte anfangs auch extreme Login Probleme weil die App das Konto sofort sperrt, wenn man das Kennwort von einer anderen App kopiert und ins Login Feld einfügen möchte. Die scheinen sehr auf Sicherheit bedacht zu sein, allein die vielen SMS die man bekommt wenn man Google Pay etc. aktiviert. Leider geht die Transaktionsfreischaltung nur mit einem Endgerät aber zumindest die Kontostände kann man mit mehren Endgeräten einsehen.

    Nach drei Anläufen und vier Aktivierungsbriefen ging es dann und sobald man die App vollständig aktiviert hat braucht es wohl auch nicht mehr die altmodische TAN Liste.

    Der Kundenservice scheint extremst ausgelastet zu sein vielleicht wegen dieser 150 Euro Aktion und dieser Openbank Zusammenführung... auf mein erstes Hilfegesuch haben die nach 3-4 Wochen allgemein geantwortet... da hatte ich mein Problem aber schon längst selbst gelöst.

    Mein Hauptkonto ist bei der Comdirect... das Santander ist mehr so als Notfallreserve falls ich wegen der Unicredit von der Comdirect weg muss. Es kostet vorerst nichts und sicherlich nützlich wenn man beim Supermarkt irgendwelche Geldzurück Aktionen nutzen möchte, kann man mehrfach abstauben durch die ganz andere IBAN.

    Ich hab Gehaltseingang bei Comdirect, zahle aber trotzdem 1,90 im Monat für die echte VISA Karte. Das Girokonto selbst ist "kostenlos" da mehre erfüllte Bedinungen wie eben der Gehaltseingang größer X, Depot Sparplan sowie diesen Comdirect ETF im Depot. Die Visa-Debit Karte gäbe es noch kostenlos aber ich hab lieber das Original.

    Wie dem auch sei, wer weiß was das Mittelfristig bedeutet wenn Unicredit die Mama Commerzbank übernimmt.