Dann hoffe ich für dich, dass dich die neue erhöhte Topverdienersteuer trifft.
Arbeite auf Mindestlohn manchmal mit Nacht- und Feiertagszuschlag.
Dann hoffe ich für dich, dass dich die neue erhöhte Topverdienersteuer trifft.
Arbeite auf Mindestlohn manchmal mit Nacht- und Feiertagszuschlag.
Und wenn man am dritten Tag immer noch so krank ist, dass man das Haus nicht verlassen kann, sollte man sich ohnehin Gedanken machen, ob nicht eher ein Krankenhausbesuch angebracht ist. Dann erledigt sich die Frage nach der Krankschreibung ohnehin von selbst.
Mach das mal mit Fieber und ohne Auto. Hat was von "wenn die kein Brot zum essen haben sollen die halt Kuchen essen".
Wer das nicht auf sich nehmen will, ist wohl nicht krank genug, sondern kann arbeiten gehen. Damit ist das Ziel erreicht.
Meine Realität ist das ich vor Ärzten einen sehr großen Bogen mache und nur dort hin gehe wenn es nicht anders geht... wie zuletzt mit Magensickerblutungen nach dem es nach drei Tagen nicht aufgehört hat. Nur zu manchen Vorsorgeuntersuchungen gehe ich freiwillig.
Krank sein heißt bei mir, das ich das meinem Arbeitgeber mitteile und der halt in 8 von 10 Fällen sagt das er niemand hat der für mich einspringen kann. Die Kunden sind empfindlich und schnell für immer verloren, darum oft genug mit Fieber oder angeknaxtem Knie mit Krücken die Arbeit erledigt. Ich hatte die vergangenen Jahre nur eine einzige wirkliche Krankschreibung wegen Corona Quarantänepflicht.
Wenn es mir mal richtig schlecht gehen sollte werde ich das wohl eher auf Urlaubstag buchen lassen (nehme nie Urlaub) weil mir das mit Arzt am ersten Tag zu blöd wäre. Weiß noch wie ich damals mit einem verstauchten Bein ewig im Wartezimmer hockte und andere wie blöd gehustet haben und ich das dann später auch bekam und das so übel war das die Nachbarin das Gerücht verbreitete ich hätte wohl Tuberkulose.
Der Staat ist einfach übergriffig in so vielen belangen!
Es ist leider doch nachteilig für viele. Es gilt aber nur(?) bis 2030.
Das hat der Kaiser mit der Einführung der Sektsteuer einst auch versprochen... nur so lange bis der Aufbau der kaiserlichen Kriegsflotte (mit F125 Fregatten??) und den Nord-Ostsee-Kanal abgeschlossen sind.
Der Regierungschef im O-Ton:
„Wir machen uns stark, damit wir in der neuen Zeit gut leben können.“
„Wir wollen Deutschland flottkriegen. Es ist klar: Die Zukunft beginnt jetzt.“
Es ist immer lustig Politiker danach zu fragen, was mit "wir" gemeint ist.
Realitätsfern bist eher du unterwegs. Jeder Hausarzt hat eine Akut Sprechstunde. Nur warten musst du dann halt.
Nicht jeder Arbeitnehmer hat einen Hausarzt ![]()
Da kann man nur darüber lachen.
600 Euro im Jahr soll es für manche geben... und 800 Euro darf man dann wohl woanders wieder draufzahlen. ![]()
Unverschämt ist das Arzt Attest am ersten Krankheitstag für den Arbeitgeber. Völlig realitätsfern da man nie und nimmer von heute auf morgen einen Arzttermin bekommt oder stundenlang im Wartezimmer herumgammelt.
Ich verstehe den Sinn des Threads nicht... genau so könnte man auch vom Gegenteil berichten, falls es denn kurstechnisch passen sollte.
Läuft unter "Secular Religion".
Die „Sünde“: Market Timing, Einzelaktien, FOMO.
Die „Heiligen“: Warren Buffett, John Bogle, Finanztip oder Finanzfluss.
Die Beichte: Der Verfasser sucht die Absolution der Gruppe („Gut gemacht, Bruder, bleib stark!“), um sein Verhalten für die Zukunft zu festigen.
Da ich in den siebzigern geboren wurde, wird meine Planung damit obsolet, aus Rente mit 63 mit 0,3% Abschlägen pro Monat wird Rente mit 64,x mit möglicherweise höheren Abschlägen in Prozent pro Monat….
Oder eine Offenlegungspflicht wie viel Altersvorsorge privat besteht und das wird dann von der gesetzlichen Rente abgezogen. Solche Gemeinheiten würde ich der Regierung in den kommenden Jahren zutrauen.
Darf ich fragen, was der Gedanke hinter dieser Aufteilung ist? Ich gehe mal davon aus, dass im Hauptdepot nicht exakt 980 Euro Kapitalerträge anfallen? Warum nicht bei einer Bank die vollen 1000?
Ist historisch gewachsen... bei einem Bankkonto konnte ich nicht 0 eintragen sondern nur 1 als kleinster Wert. Erst später gesehen das ich ein anderes Knöpfchen für "kein Freistellungsauftrag hinterlassen" hätte drücken können. Bei dem Hauptdepot fallen gut 3 mal so viel Kapitalerträge an und bei dem anderen um etwas die Überraschung von der "Vorab-Raubpauschale" zu mildern.
Wie handhabt ihr das in der Praxis? Macht ihr es pauschal mit 1.000 € bei jeder Bank oder rechnet ihr den Rest manuell aus?
Danke und Grüße!
Ich habe bei meinem Hauptdepot 980 Euro eingetragen und bei den Nebenkonten jeweils 1 bis 10 Euro.
Unter dem Jahr ist die genaue Aufteilung eigentlich völlig egal, es sei den man hat seinen Fokus auf ein bestimmtes Konto wo man so wenig Steuerabzüge möchte wie möglich. Wichtig ist nur, dass am Ende alle Freistellungsaufträge zusammen die Summe von z. B. 1.000 Euro ergeben.
Wenn man die Zahlen später im Jahr ändert, verrechnet die Bank das automatisch: Man bekommt entweder Steuern zurückgezahlt oder es wird noch etwas abgezogen. Da ist also nichts in Stein gemeißelt das man da genau vorher planen muss wo wie viel.
1/3 der Bezugsgröße! (Kann man nachlesen!)
Ich bin schon länger raus aus dieser Sorte Krankenversicherung. Hab eben den Zettel von der Krankenkasse Anno 2016 rausgesucht... da nennen die es "gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage" die 968,33 Euro betrug. Heute sei die laut KI schon 1318,33 Euro
Das runde 1/4 hatte ich wohl noch im Kopf durch diese Hinweise welche die immer ganz unten abgedruckt haben... vom 17.12.2012. Grad nachgerechnet... 22,8% von der damaligen Beitragsbemessungsgrenze... ist grob die 1/4.
Mein Vater, der der Erfinder des Perpetuum Mobile war, erfand auch diesen Spruch: Das Leben ist eins der unfairsten.
Es ist schlicht weg unfair wenn zur Berechnung des Krankenkassenzwangsbeitrags bei "Freiwillig-zwangsversicherte" die nur vom ersparten und von Hand in der Mund leben und keine Sozialhilfe beziehen möchten, ein fiktives Mindesteinkommen als Grundlage verwendet wird, das 1/4 der Beitragsbemessungsgrenze ist, vollkommen egal dass man so einen hohen Monatlichen Betrag überhaupt nicht hat und gänzlich utopisch ist.
In den Medien und Politik schwafeln die auch immer dass das anheben der Beitragsbemessungsgrenze nur die Spitzenverdiener trifft. Dem ist nicht so.
Kann man den Zwangsbeitrag länger als 2 Monate nicht bezahlen, wird schon mit dem Zoll gedroht der eine Zwangsvollstreckung vornehmen soll und gleichzeitig die Aufforderung die Versicherungskarte zu vernichten oder zurück zu geben. Außer Notfallbehandlungen gibt es nichts mehr von der Medizin... man kann rückwirkend Arztkosten noch selbst aufgedrückt bekommen und zahlt noch Mahngebühren und Säumniszuschläge. Ich hab in einem Jahr so rechnerisch 14 Monatsbeiträge bezahlen müssen.
Kann das sein, dass du den Thread bisher überhaupt nicht verstanden hast? Es geht nicht um unverschuldete Sozialfälle, sondern um Menschen, die bewusst nicht vorsorgen, um im Rentenalter dann auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.
Leute wie ich die gar nicht daran glauben aus gesundheitlichen Gründen das Rentenalter überhaupt zu erreichen und nur vom gierigen Staat ausgelutscht werden und gar nicht "Vorsorgen können" selbst wenn diese wollten.
Prinzipiell finde ich es sehr sinnvoll, die Selbständigen zur Vorsorge zu zwingen, da insbesondere die kleinen, nur bedingt erfolgreichen Soloselbständigen oftmals nicht (ausreichend) privat vorsorgen und am Lebensende im Regelfall auch kein nennenswertes Betriebsvermögen vorhanden ist, von dessen (Verkaufs-)erlösen gelebt werden kann. Unterm Strich landen die also oftmals in der Grundsicherung und müssen dann vom Steuerzahler "durchgefüttert" werden.
Ja genau... sollen die welche mehr schlecht als recht aber gerade so über die Runden kommende Selbstständige zum Wohle der Rentenversicherung sofort mit dieser Extrabelastung das Genick gebrochen und als Unternehmerinvalide in die Grundsicherung verfrachtet werden, statt verzögert in X Jahren. (Der Regelsatz in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei über 600 Euro im Monat)
(Ist halt immer so ein Dilemma, wenn jemand sagen müßte "Die OP könnten wir machen, aber du hast kein Geld, also lassen wir dich verrecken,...")
Im kleinen gibt es das ja schon länger.... aktuelles Beispiel die Hautkrebsvorsorge... Hautarztpraxis sagt, dieses Jahr gibt es keine freien Termine mehr. Zahle ich es selbst, was nur runde 100 Euro sind, ist der frühest mögliche Termin in 2 Wochen bzw. bei mir am 3.Juli.
Das mit der Freiheit und der Selbstbestimmung, solltest du noch einmal ausführen, was bedeutet das für dich?
Vermutlich erheblich mehr als den meisten anderen.
Ich hab mich bei dem Thema hinreisen lassen mehr zu schreiben als ich eigentlich wollte. Ich belasse es dabei.
Du meinst Personengruppen, die sich wo immer möglich davor gedrückt haben in Sozialversicherungssysteme einzuzahlen aber privat nicht genug vorgesorgt haben, nicht darauf angewiesen zu sein?
Es macht schon einen Unterschied ob man sich vor etwas z.B. aus Geiz drückt oder es schlicht weg nicht leisten kann. Als ich durch Arbeit voll Sozialversicherungspflichtig wurde, läuft das bis heute auf Mindestlohnbasis.
In USA könntest du deinen Traum ausleben
Glaub ich nicht... Wie dem auch sei, genug von dem Thema.
Bis dich mal eine Krankheit/Unfall/etwas nicht Vorhergesehenes trifft und dich zu zu einem evtl. dauerhaften Sozialfall macht.
Unter dem Motto "Was solls, Die Gemeinschaft hilft schon."Das wäre mir ein zu großes Risiko.
In so einem Fall würde mein Erspartes ohnehin nie und nimmer ausreichen. Folgt man dem Thema weiter wird es nur Düster. Wie dem auch sei, habe ich darauf aufmerksam gemacht das es schräge Personengruppen wie mich gibt, wo die Altersvorsorge großteils sinnlos ist, genau so wie der Traum von Freiheit und Selbstbestimmung. Lebe im falschen Ort zur falschen Zeit.
Stimmt man sollte sein Geld verprassen können, wenn man dann krank wird, sollten andere für einen bezahlen, wenn man ins Pflegeheim muss, mit Rundumversorgung, bitte auch andere bezahlen. So wie es jetzt läuft Frechheit, besser du ziehst in eine weit entfernte Hütte…
Ich hab runde 8-9 Jahre ohne Krankenkasse gelebt und das nicht schlecht. Als die SPD Ulla Schmidt die Versicherungspflicht aller ehemaliger gesetzlich krankenversicherter eingeführt hat, wurde mein wenig erspartes aufgefressen und war in der Zeit auch nie so wirklich voll Versichert. Es gab ein Versicherungsjahr wo ich rechnerisch mehr Monatsbeiträge bezahlt habe als ein Jahr hat, durch diese wachsenden Säumniszuschläge. Die Berechnung des Mindestzwangsbeitrag ist unfair. Ich hab noch nie im Leben Sozialhilfe etc. bezogen und werde das hoffentlich auch nie.
Das würde mir gefallen...
Du könntest auch einen eigenen Staat gründen. Geht sogar mit eigener Währung, habe ich mal gehört.
Solche Konstrukte werden allenfalls eine gewisse Zeit geduldet und dann landet man im Knast.
Er will auch keine Krankenversicherung.
Aber er will versorgt werden, wenn er seinen Job verliert und sein Depot dabei behalten dürfen.
"will versorgt werden".... nein, das was nötig ist selber kaufen. Wenn es nur um Nahrung ginge, würden die Dividendeneinnahmen jetzt schon locker reichen.
Ja, ist schon eine Frechheit, dass man sein Leben mit eigenem Geld bestreiten muss und nicht mit dem Anderer...
Die Frechheit ist, dass man nicht 100% frei hierzulande leben kann. Fängt schon mit der Zwangskrankenkasse an wo einem der Mindestbeitrag für die "Freiwillige-Krankenversicherung" schon das Ersparte aufzehrt. Man kein Land besitzen kann ohne Grundsteuer und sonstige Bürokratie. Ginge es nur um das finanzieren von Essen/Trinken könnte ich gut auf einem eigenen Waldgrundstück in einer Hüte mit dem bisher ersparten leben.