Suchst du nach den Namen oder den Kennnummern der ETFs? Die Nummern sind eindeutig. Bei den Namen gibt es Abweichungen. Versuch es vielleicht einmal mit der ISIN.
Beiträge von Motas91
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Was spricht denn gegen Oskar?
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Nur so ein paar Gedanken meinerseits. Vieleicht regen Sie ja zu eigenen an? Egal mit welchem Ergebnis...
Ich selbst habe nach erfolglosem Herumprobiieren mit Einzelaktien lange mit einem üppig bemessenen Safe-Asset-Floor gelebt. Den Begriff kannte ich da noch nicht, finde ihn auch sperrig - das Safe-Gefühl war trotzdem da und gut.
Genau der ganzheitliche Blick, vom dem du schreibst, lässt mich inzwischen mutiger werden. Eigentlich ist Mut der falsche Ausdruck, rationaler ist es ja.
Geholfen hat mir das Tracken in verschiedenen Tools einschließlich Stift und Zettel. Übrig geblieben sind Portfolio Performance (PP) und Extra-ETF.
In PP mehr als den Aktienanteil einzutragen, war der Augenöffner. Entsprechend verkleinere ich den Safe-Asset-Floor inzwischen.
100 Prozent Aktien - so viel weiß ich mittlerweile, obwohl ich die Studie interessant finde - werden niemals meine Lösung sein. Natürlich wäre ein höherer Anteil vor allem in den vergangenen 15 Jahren schlau gewesen. Aber das ist jetzt auch egal.
Mein Hauptargument gegen die 100 Prozent aus der Studie ist dieses: Zu wissen, dass man nicht ans Depot muss, sondern auch anders an Geld kommt, ist unbezahlbar.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich dieses Gefühl in einen Lebenszeit-IZF mit einberechne.

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Mein derzeitiges Depot besteht ausschließlich aus dem Vanguard FTSE All World Acc (IE00BK5BQT80) - eine Empfehlung, die ich ursprünglich auch von Finanztip hatte.
Mein Problem an dem ETF ist jedoch für mich seine leicht zu hohe US-Gewichtung (ca. 56 %) sowie die Tatsache, dass die 10 größten Positionen ca. 24 % des gesamten ETFs ausmachen.
Moin!
Laut Vanguard-Factsheet hatte der FTSE All-World am 30. Juni 2026 einen USA-Anteil von 61,7 %.
Ist nicht dramatisch mehr, aber beim Unwohlsein kommt es ja auf jeden Prozentpunkt an.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung.
😄
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Die Transaktionskosten, die Fondsweb.com so schön aufbereitet, stehen auch im KID eines ETF, dem Key Information Document, auf Deutsch meist Basisinformationsblatt.
Vor der Investition von fünfstelligen oder noch höheren Summen in einen ETF, den man bisher nicht hatte, könnte man da mal reinschauen, um sich später nicht ärgern zu müssen.
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Genau, die fondsinternen Transaktionskosten die man immer erst im Nachgang für das vorherige Jahr erfährt.
Der Kommer hat demnach eine feste TER von 0,45% + 0,08% Transaktionskosten. Aber die Kosten fallen eben an und müssen vom Anleger bezahlt werden.
Der SPDR MSCI ACWI IMI hat neben der TER keine zusätzlichen Transaktionskosten ausgewiesen (schon seit Jahren). Ebenso der Vanguard FTSE All World dessen TER gerade auf 0,14% gesenkt wurde. Kann natürlich sein, dass in einem Jahr auch mal hier Transaktionskosten anfallen werden. Der Kommer-ETF hat aber durch seinen Aufbau bzw. seine Spezialitäten prinzipiell schon mal höhere Transaktionskosten als ein rein marktkapitalisierter ETF.Seit einiger Zeit argumentieren einige von uns mit TER plus Transaktionskosten, andere weiterhin nur mit der TER, die aber so gar nicht "total" ist. Das führt zwar manchmal zu Missverständnissen - aber ich denke, dass die zusätzliche Zahl für mehr Transparenz sorgt.
Die krasseste Abweichung, die ich bisher gefunden habe, ist der Amundi Prime Eurozone. Da beläuft sich die TER auf 0,05 %. Aber dazu kommen laut Fondsweb.com erstaunliche 0,16 % an Transaktionskosten - also deulich mehr als die TER-Unterschiede, die wir hier manchmal so diskutieren.
Auch ohne solche Ausreißer können die Transaktionskosten oder die Swap-Gebühren aus einem vermeintlichen Kampfpreis-ETF einen Durchschnitts-ETF machen. Faustregel: Wenn sich seit der kräftigen Senkung einer TER oder dem Markteintritt eines Discount-Konkurrenten nach einigen Monaten noch keine Outperformance gegenüber anderen ETF auf den exakt gleichen Index eingestellt hat, lohnt sich ein Blick auf die Transaktionskosten.
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Das beantwortet der Artikel ganz gut.
Insgesamt kann das Investieren in Tages- und Festgeld eine beruhigende Ergänzung zu riskanteren Anlageformen wie Anleihen ETFs sein.
Du bist da bei einem Werbeartikel gelandet:
"Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot des Anzeigenpartners in Kooperation mit der Handelsblatt Media Group"
Könnte sein, dass da die verlinkten Anbieter von Tages- und Festgeldkonten etwas zu gut wegkommen und Anleihen etwas zu schlecht. Könnte.
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Mein Favorit ist die Nummer 2, also nichts ändern. Du hast da einen Industrieländer-ETF samt Südkorea und Polen. Man könnte sagen: reicht doch!
Ich meine, Extra-ETF-Gründer Markus Jordan hatte mal gesagt, dass der Developed World auch sein einziger Aktien-ETF sei - oder zumindest damals war. Bist also in guter Gesellschaft.
Oder sind für dich die 100k die psychologische Schwelle, jetzt nicht mehr weitere Anteile von dem ETF zu kaufen? Wäre auch ein Ordnungssystem. In dem Fall bieten sich zur ETF-Diversifikation aus meiner Sicht die 5 und die 6 an - oder als Außenseiteridee die Franklin-Variante von deinem jetzigen ETF, wenn die dir mit 19 Mio. nicht vom Volumen her zu klein ist.
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So lustig und freundlich hat das der User nicht gemeint wie du das jetzt ausdrückst
Erfahrungswert.Ob das Video nerdig ist und wieviel Mathe notwendig, entzieht sich meiner Kenntnis, weil ich das Video nicht geschaut habe. Eine Entnahmestrategie muss einfach sein. Oder das Geld geht mit 80+ Jahren in eine Sofortrente.
Okay. Verstehe. War jedenfalls nicht böse gemeint.
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{potenziell herabwürdigende Aussage durch Mod entfernt}
Die Sache ist die, dass Menschen sehr alt werden können und es einen Zeitpunkt gibt, an dem Routinen laufen müssen. Da ist sowas irgendwann zuviel.
Lesen ist übrigens effizienter als bunte bewegte Bilder zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Zeitfresser.
Guten Morgen! Was habe ich mit meinem Emoji falsch gemacht? Ich fand nur die Anmerkung lustig und treffend, dass man beim Gucken des herrlich nerdigen Notgroschen-Kanals mit Mathe nun wirklich nicht auf Kriegsfuß stehen darf.
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Moin! Wenn du mit deinem Ansatz weiterhin zufrieden bist (guter Plan!), musst du dich vom Finanztip-Rat (besserer Plan?) nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Du hast weniger USA, mehr Europa und mehr Schwellenländer als ein Portfolio nach Marktkapitalisierung. Machen viele so, nicht nur Anfänger, die sich haben beraten lassen.
Dein Problem ist eher, dass du über einen Randaspekt grübelst. Die Ländergewichtung deines Weltportfolios ist nämlich weniger wichtig für deinen Erfolg als die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen oder anderen Zinsanlagen.
Wenn du das verstanden hast (und auch glaubst!), dann kann die Gelassenheit kommen. Dauert bei manchem länger. Einige schaffen es gar nicht. Dass du die Frage hier diskutierst, ist aber schon mal ein guter Schritt.
Deine Gedanken kommen mir jedenfalls sehr bekannt vor. Ob ich die Phase schon völlig hinter mir gelassen habe? Eher nicht. Aber ich kann immerhin schon klug drüber schreiben.
😉
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Mit keinem der genannten Standard-ETF machst du etwas falsch. Für die Bequemlichkei bei der Postbank müsstest du etwas höhere Handelskosten bei Einzelkäufen hinnehmen.
Hört sich also alles sinnvoll an. Schadet nicht, wenn du nach und nach etwas Wissen über Geldanlage ansammelst. Ist keine Startbedingung. Macht aber ruhiger, wenn es an den Börsen mal ruckelig zugeht.
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Wenn man über 5-10 % seines Depots redet wird es kein Überlebenskriterium sein, ob der geldmarktähnliche Fonds nun mit oder ohne Leihe arbeitet. Wenn ich aber bei Renteneintritt stark auf risikoarme Assets setze und damit ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis habe, würde ich das tendenziell über eine Anleihenleiter aus erstklassigen Euro-Anleihen abbilden statt über einen ETF, der stark mit Leihe arbeitet.
Welche Laufzeiten ungefähr würdest du dafür nehmen?
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Ja, der Vergleich DBX0AN (Geldmarkt-ETF) und DBX0T8 (ultrakurzlaufende Bundesanleihen-ETF) ist passend. Beide stammen sogar vom selben ETF Anbieter Xtrackers (Deutsche Bank Gruppe). Beide haben eine ähnliche Renditeerwartung. Der Geldmarkt-ETF hat aufgrund des SWAP-basierten Konstruktes bzw. Gegenparteirisikos jedoch eine geringfügig höhere Renditeerwartung als der physisch replizierende Anleihen-ETF. Das Eingehen des Gegenparteirisikos wird also entlohnt. Wer dieses Risiko nicht möchte um sich bspw. gegen einen systemischen Crash abzusichern und daher auf den Anleihe-ETF ausweicht, bekommt dieses Risiko dann aber trotzdem über die Wertpapierleihe durch die Hintertür. Wer absolute Sicherheit will, muss die Bundesanleihen folglich direkt kaufen und darf den ETF-Mantel in diesem Segment nicht nutzen. Oder er kann gleich den Geldmarkt-ETF nehmen und die geringfügig höhere Rendite mitnehmen. So meine Interpretation.
Wäre für euch der iShares-Staatsanleihen-ETF DE000A0Q4RZ9 eine so viel sicherere Alternative, dass ihr vom DBX0T8 wegwechseln würdet? Oder nerden wir gerade etwas herum?
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Macht mir die Entscheidung zwischen xtrackers und vanguard wieder schwerer für den nächsten Wechsel.
Xtrackers hat jetzt immerhin 70mio Fondsvolumen erreicht und die Positionen ein Stück weit aufgebaut. Wenn man genauer schaut sind da aber auch noch einige Basteleien wie ein India Swap etf in den vorderen Positionen enthalten. Ich denke die 100mio werden dann in den ersten 6 Monaten locker erreicht.
Ja, das denke ich auch.
Laut Fondsweb hat Xtrackers mit 0,03 % auch die Transaktionskosten im Griff. Mit Gesamtkosten von 0,07 % TER und 0,03 % Transaktionskosten, also 0,10 %, unterbietet Xtrackers damit sogar den bisherigen Welt-ETF-Preissieger Amundi Prime All-World, der zuletzt bei gleicher TER, aber 0,05 % Transaktionskosten lag.
Der FTSE All-World von Xtrackers ist damit schon ein sehr gutes Angebot. Anfangs natürlich noch mit etwas höherem Spread, aber das sollte sich über die Zeit geben.
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Warum ?
Na ja, wenn 83 % meiner Wertpapiere auf Reisen gehen, damit ich sieben Basispunkte Rendite bekomme, finde ich das unangemessen. Ich sehe schon, dass die Aktion üppig abgesichert ist. Aber mir wäre wohler, wenn zumindest das meiste an Anleihen bei mir bliebe.
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Die Frage beschäftigt mich eher bei Bundesanleihen-ETFs wie bspw. DBX0T8. Handelt man sich dort über die Wertpapierleihe nicht durch die Hintertür doch ein gewisses Gegenparteirisiko ein? Obwohl man mit kurzlaufenden Bundesanleihen eigentlich die höchstmögliche Sicherheit sucht

In der Tat sind das bei dem verliehene Größenordnungen, bei denen ich ins Grübeln komme. Habe hier mal die neuesten Daten von der DWS-Seite kopiert:
Wertpapierleihe DBX0T8
Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 UCITS ETF 1C
Aktuell verliehener Anteil
83,20%
Durchschnittlicher täglicher Prozentsatz der Ausleihungen
67,10%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung)
105,02%
Anzahl der Leihekontrahenten, die über 3% des NAV geliehen haben
3
Aktuell verliehener Anteil
409,92 Mio. EUR
Maximaler täglicher Prozentsatz der Ausleihungen 83,74%
Jährliche Rendite aus Wertpapierleihgeschäften
0,0694%
Quelle: DWS 20.07.2026 -
Kennt ihr eine Übersicht, welche Anbieter welchen Anteil an Aktien verleihen und welche nicht? Oder wäre das zu pauschal und man muss jeden ETF einzeln prüfen?
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Ich komme mal zur Ausgangsfrage zurück.
Ich bin evangelisch getauft und konfirmiert. Zeitweise war ich auch als Erwachsener regelmäßig in der Kirche.
Mal war und ist mir die Kirche näher und mal fremder. Mit ihrer Geschichte sowohl während der Reformation als auch in der Nazizeit und in den Nachkriegsjahrzehnten (Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung) habe ich mich auseinandergesetzt. Manches in der Gegenwart finde ich komisch, manches ärgerlich. Den Gedanken auszutreten hatte ich schon häufiger und habe mich über das Verfahren informiert.
Aber ich bin geblieben. Und da ich das aus freiem Willen getan habe, zahle ich in der Konsequenz auch die Kirchensteuer freiwillig.
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Genau. Ich sage dazu nur Effizienzmarkthypothese. All das ist doch auch ohne "exzellente Kontakte" hinlänglich bekannt. Vielleicht nicht jedem einzelnen Investor en Detail bekannt, aber dem Markt. Diese politischen und wirtschaftlichen Risiken sind daher längst in den Aktienkursen eingepreist. U.a. deshalb hat China am Weltaktienmarkt schließlich auch nur einen mikroskopisch kleinen Anteil von 2,x% der Marktkapitalisierung bei einem Anteil von 15-20% des weltweiten BIP. Und diese 2,x% rauben mir nicht den Nachtschlaf, zumal jedem Risiko auch eine Chance gegenübersteht.
Ich habe - Weltportfolio halt - auch etwa zwei Prozent China im Aktienteil. Dazu kommen noch ein paar Staatsanleihenkrümel - 0,x %.
Auch wenn ich auf die Einflussnahme der Kommunistischen Partei ähnlich blicke wie Tomarcy - die Konsequenz, mich davon zu trennen und nur noch Ex-China zu investieren, habe ich bislang nicht aufbringen können. Zumal ich mir sage: Mein Depot schwankt täglich um Werte, die nicht viel kleiner sind als mein China-Anteil - also regt mich das nicht auf.
Stimmt natürlich nicht, deswegen diskutiere ich hier ja mit. Denn tief im Inneren hätte ich am liebsten eine markteffiziente, prognosefreie Anlage und zum Political-Risk-Factor zusätzlich gern ein reines Gewissen.
Aber na ja! So verstecke ich mich hinter dem Pareto-Prinzip und einem 80,x-Prozent-Guter-Mensch-Ansatz. An den saudi-arabischen Staatsanleihen kann ich im Portfolio-Tracker ja schnell vorbeiscrollen.
🫣