Beiträge von ohne_Peil

    Ganz ehrlich gesagt:

    Wenn bei einem Ehepaar einer der Partner plötzlich aus irgendeinem Grund kein Einkommen und keine Rücklagen mehr hat, dann muss der andere Partner ohne Wenn und Aber einspringen.

    Klar, man kann sich scheiden lassen, aber das dauert lange und man ist, je nach Konstellation, auch nach der Scheidung mit Unterhaltspflichten belastet.

    Ein nicht verheiratetes Paar kann sich innerhalb von Tagen trennen und dann finanziert der Staat den (Ex-)Partner...

    Genau das ist der Unterschied....

    Aber wenn das Gesamteinkommen durch die Anzahl der Familienmitglieder dividiert wird, dann ändert sich für das kinderlose Ehepaar nichts.

    Die Erhöhung des Steueraufkommens zwecks größerer Umverteilung wird so nicht erzeugt...

    Ich würde erst mal alle Zeiten checken, wenn da irgendwas fehlt, dann solltest Du das bemerken und richtigstellen. Irgendwann ist nämlich zu viel Zeit vergangen, als dass man noch die fehlenden Zeiten vernünftig nachweisen kann.

    Meine Erfahrung ist, dass die Hotline ziemlich kompetent ist.

    Man kann auch eine elektronische Postbox dort einrichten und darüber kommunizieren. Sachverhalte, die zu komplex für die Hotline sind, würde ich auf diesem Weg erfragen.

    Es leuchtet mir aber trotzdem nicht ein, dass der Handwerker, der mit fünfzehn seine Lehre angefangen hat, genauso bis 70 Arbeiten soll wie der Akademiker, der zehn Jahre später ins Erwerbsleben eingestiegen ist und zudem noch statistisch eine höhere Lebenserwartung genießt.

    Der Handwerker hat aber während seiner Ausbildung schon Geld bekommen und hat diese begonnen, während der zukünftige Akademiker noch die Schulbank gedrückt hat.

    Und der Handwerker hat schon Geld verdient, während der Student immer noch ohne Einkommen studiert hat.

    Der tatsächliche Zeitaufwand war oft nicht sooo unterschiedlich.

    Der Akademiker verdient dann meistens mehr, aber er musste erst mal einen gewissen Invest an Lebenszeit ohne Einkommen tätigen.

    Vor nicht allzu langer Zeit mussten noch knapp 20% in die Rentenkasse einbezahlt werden, und man konnte das nicht mal von der Steuer absetzen. Klar war das nicht toll, aber ich finde es schon befremdlich, dass grad bezüglich dieser ehemaligen Einzahler jetzt überlegt wird, wie man denen am besten die Renten kürzen kann, weil ähnliche Beiträge wie früher in Zukunft zu viel verlangt sind.

    Aber das eigentliche Problem bei den Sozialversicherungsbeiträgen ist doch inzwischen die GKV. Und zwar in erste Linie weil zu viele Mitglieder, die gar nicht einzahlen, da drin stecken, und weil das ganze System die falschen Anreize setzt.

    So mancher ist seit der Einführung der elektronischen Patientenakte erstaunt, was bei ihm so alles abgerechnet wird...

    Als wegfallende Vertragsbestandteile kenne ich (1) den gesetzlichen Zuschlag in Höhe 10% auf den Versicherungsbeitrag sowie (2) den Beitrag für die Krankentagegeldversicherung, der entfällt (typischerweise) ab Renteneintritt. Beide kenne ich, da weiss ich also genau, um wieviel Euro sich der Monats- oder Jahresbeitrag der Versicherung reduziert. Entsprechend wirst du die für deinen Vertrag auch kennen, nehme ich an. ;)

    Was wird bei deinem Vertrag entfallen?

    Ich habe inzwischen bei der Hotline angerufen und jetzt sind auch die Schreiben zu den Beitragsanpassungen in meiner Postbox.

    LG

    ohne_Peil

    ...

    Das was ich schreibe, ist übrigens keine Vermutung oder Interpretation, sondern statistisch erwiesen.

    ...

    Man könnte aus den Statistiken schließen, dass die niedrigere Lebenserwartung im niedrigen Einkommen begründet ist.

    Man könnte aber auch auch die Schlußfolgerung ziehen, dass das niedrige Einkommen und die geringe Lebenserwartung beide auf eine gemeinsame Ursache zurückgeführt werden könnten.

    Kausalität vs. Korrelation...

    LG

    ohne_Peil

    Danke fürs Feedback!

    Mal schaun, wann dann das unselige Schreiben in der Postbox erscheint.

    Ich hab diverse Vertragsbestandteile, von denen jetzt auch einer wegfallen sollte (und trotzdem ist es offensichtlich insgesamt teurer geworden), darum bin ich ziemlich daran interessiert, die Berechnung zu sehen.

    LG

    ohne_Peil

    Hi,

    das etwas erhöhte Unfallrisiko im körperlich schweren Beruf erkenne ich auch, nur führt sowas eher zu einem Ableben während der Jahre, in denen man arbeitet, und nicht danach, ab Verrentung ist die arbeitsbedingte Unfallgefahr Null.

    Das Thema Luftverschmutzung, weniger Grünflächen und hohe Besiedelungsdichte (oft auch korreliert mit Häusern in schlechtem Zustand) kennzeichnet Wohnungen im städtischen Bereich . Und grad dort sind die Mieten eigentlich inzwischen so teuer, dass nur betuchtere Leute sich dort neu einmieten bzw. einkaufen können.

    Und von den hohen Mieten und Anschaffungskosten im innerstädtischem Bereich abgesehen, ist die Auswahl zwischen Stadt und Land meistens ein Lifestylethema. Manche wollen es lieber ländlich und andere städtisch. Billiger ist es meistens, wenn man ziemlich weit nach draussen zieht.

    Allgemein ist der Standart hier in Deutschland, was Arbeitssicherheit und Zustand der Wohnungen angeht, eher hoch.

    Ich sehe sogar das Paradoxum, dass Leute, die auf der Einkommensleiter ganz unten stehen, besser wohnen (das Amt zahlt... ) als Menschen aus der Mittelklasse.

    LG

    ohne_Peil

    Ich bin bei der Barmenia und in der App kann ich offensichtlich schon die neuen (natürlich erhöhten) Beiträge sehen. Aber das dazugehörige Schreiben (wo das Ganze auch aufgeschlüsselt sein sollte) ist noch nicht in der Postbox aufgeschlagen.

    Ist das bei anderen Barmenia-Versicherten hier im Forum auch so?


    LG

    ohne_Peil