Guten Morgen!
Ich setze mich gerade vermehrt mit der Altersvorsorge auseinander.
Ich habe ja den kühnen Plan, bereits mit 45 Jahren das Arbeiten aufzuhören. Bisher klappt es recht gut, wenn es so weitergeht, kann ich ab 45 die Zeit bis zur Rente hervorragend überbrücken.
gut, wenn
Die Rente selbst ist etwas schwieriger. Aktuell bin ich 35, mein Mann ist 32 und Hausmann. Bisher habe ich etwa 180.000 € in die berufsständische Altersversorgung eingezahlt. Außerdem etwa 40.000 € in die Rürup Rente. In die gesetzliche Rente nicht wirklich einen relevanten Anteil.
Bisher habe ich etwa 180.000 € in die berufsständische Altersversorgung eingezahlt. Außerdem etwa 40.000 € in die Rürup Rente. In die gesetzliche Rente nicht wirklich einen relevanten Anteil.
Der Pflichthöchstbeitrag im Versorgungswerk wird bei mir aufgrund des Einkommens immer fällig und beträgt ca 36k jährlich, bleiben noch circa 24k, die man jährlich steuerlich absetzen könnte.
Ich stehe vor der Wahl, was ich damit mache. Zahle ich weiterhin in die Basisrente ein? Mache ich lieber freiwillige Mehrzahldungen ans Versorgungswerk? Oder doch lieber die gesetzliche Rentenversicherung?
Mein Plan war jetzt, für meinen Mann, den Mindestbeitrag in der Rentenversicherung zu bezahlen und den Rest weiter in die Basisrente beziehungsweise Rürup zu stecken, weil ich das Gefühl habe, damit eine höhere Rendite erzielen zu können als mit dem Versorgungswerk.
Ich könnte natürlich das Geld auch einfach so anlegen am Kapitalmarkt. Das möchte ich aber nicht, ich lege ja schon anderweitig Geld am Kapitalmarkt an. Eine gewisse Basis hätte ich schon gern in Form einer lebenslangen Rente, auch wenn dies die Rendite belasten könnte.
Ich sollte noch dazu erwähnen, dass meine Basisrente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt ist. Dass das nicht ideal ist, ist mir inzwischen bewusst, vom Gefühl her würde ich jetzt trotzdem so laufen lassen (falls ich die Basisrente beibehalte), um erneute Abschluss und Vertriebskosten zu meiden und eine erneute Gesundheitsprüfung zu umgehen. Die steuerliche Absetzbarkeit der BU in dieser Variante sehe ich als Zuckerl obendrauf.
Ich versuche einfach zu ergründen, mit welcher Variante ich vermutlich die beste Rendite erzielen kann. Versorgungswerk hat kaum Inflationsausgleich, Basisrente hat gar keinen Inflationsausgleich. Die gesetzliche Rentenversicherung schon, aber ob es jetzt da noch sinnvoll ist, einzuzahlen? Eigentlich wollte ich ab 45 Jahren nichts mehr in die Altersvorsorge stecken, höchstens die Pflichtbeiträge ins Versorgungswerk, falls ich doch noch im geringen Umfang weiter arbeiten möchte.
im Voraus vielen Dank für eure Meinungen!