Stimmt das denn, daß Du wiederholt einen Depotübertrag angestoßen hast?
Ja drei, da drei ETF-Positionen. Anders geht es technisch bei TR nicht, außer Gesamtübertrag.
Stimmt das denn, daß Du wiederholt einen Depotübertrag angestoßen hast?
Ja drei, da drei ETF-Positionen. Anders geht es technisch bei TR nicht, außer Gesamtübertrag.
Ich kenne einen Redakteur bei der Wirtschaftswoche. Sende doch bitte eine kurze Mail an die Redaktion mit einem Screenshot dieser interessanten Nachricht.
Dir sammeln gerne solche Sachen und irgendwann wird der Artikel kommen.
Ich denke mal drüber nach
Hast du eine Mailadresse - gern sonst auch per PN.
Verrückt… ich hab drei Aktien übertragen, also auch drei Depotüberträge, war zusammen im guten 100k Bereich. Noch hab ich keine Mail erhalten. Aber echt ein starkes Stück!
Meine Überträge waren Mitte September. Also nicht mehr ganz so frisch.
Also hast Du offensichtlich nicht lediglich ein Depot bei Trade Republic, sondern auch eins bei der ING.
Den Übertrag kann man ja machen; ich hätte das vermutlich ohne Not nicht angestoßen. Du hättest die ETFs ja einfach liegen lassen und bei der ING einen neuen Sparplan anlegen können. Das hat den Vorteil, daß Du genau weißt, welche Posten wann gekauft wurden.
Mittlerweile ja, Betonung lag auf "bis vor kurzem"
Mein innerer Monk mag es lieber, alle ETFs in einem Depot zu haben.
Hallo liebe Leute,
ich hatte bis vor kurzem lediglich ein Depot bei Trade Republic, in dem sowohl die ETF-Sparpläne liefen als auch "Spielereien" mit Aktien etc.
Aufgrund vermehrter Fehler in Steuerberechnungen und des schlicht nicht vorhandenen Kundensupports habe ich beschlossen, die ETFs auf mein Depot bei der ING übertragen zu lassen. Da wird im Laufe der Jahre eine erhebliche Summe zusammenkommen, ich fühle mich einfach besser, wenn ich für den Fall der Fälle einen funktionierenden Kundensupport habe. Damit habe ich bei der ING sehr gute Erfahrungen.
Es ist so, dass man den Depotübertrag TR -> ING nur über die TR-App anstoßen kann, nicht über die ING. Gesagt, getan - aber eben nicht das Gesamtdepot, sondern lediglich die drei ETFs. Aktien bleiben bei TR. Also im Prinzip drei Depotüberträge, da nicht anders möglich.
Mittlerweile sind die auch durch, ging recht reibungslos.
Heute bekam ich aber eine Nachricht von TR:
Zitat...
Im Rahmen unserer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass über Ihr Depot wiederholt ausgehende Wertpapierüberträge initiiert wurden.
Ausgehende Überträge sind kein Standardvorgehen — sie sind dafür vorgesehen, einen vollständigen Übertrag eines Depots zu einer anderen Bank oder einem anderen Broker zu ermöglichen.
Das derzeit in Ihrem Depot beobachtete Nutzungsmuster stellt einen Missbrauch der Plattform und der Übertragsfunktionalität dar. Dies führt auf unserer Seite zu einem erheblichen Aufwand. Sollten wir weiterhin wiederholte Anfragen für ausgehende Überträge aus Ihrem Portfolio feststellen, sehen wir uns gezwungen, Ihr Depot zu kündigen und zu schließen.
...
Also keine Kündigung, aber die versteckte Botschaft "mach uns keine Arbeit, sonst kündigen wir dir". Hat schon mal jemand eine solche Nachricht von TR erhalten?
Evtl. ist auch einfach nicht gewünscht, dass man bei TR mit geringen Gebühren einkauft und die Position dann zu sich in sein Stammdepot holt. Das sollte aber offensichtlich sein, dass ich das nicht tue.
LG!
Ist völlig richtig.
Aber das Kind ist ja jetzt in den Brunnen gefallen (Vertrag läuft seit einigen Jahren). Somit keine kleinere Erhöhung des Vertrages und einfach laufen lassen. Im Verlaufe der Jahre kann parallel dazu eine ETF Position aufgebaut bzw. ausgebaut werden. Die Vertragsgebühren werden relativ zum verfügbaren Einkommen schon alleine durch die Kerninflation immer weniger. Steuerlicher Überlegungen sind auch richtig, aber sollten nicht prioritär sein. Die Verrentung von Kaptital ist ein Thema für sich.
Das ist im Prinzip die Frage: verkaufen oder weiterlaufen lassen. Dieser 1% Kosten macht gut 22k aus, wie mir Katti.diba oben vorgerechnet hat. Das ist weit mehr als der Verlust (dreistellig).
Daher habe ich noch nicht begriffen, wieso ich den Vertrag laufen lassen soll (ohne Dynamik).
Die Steuer bekommst Du offensichtlich nicht aus dem Kopf.
Hehe, sagen wir so: ich weiss halt gern, was mich erwartet und was das in letzter Konsequenz bedeutet. Und die Frage, ob ich den Verlust aus der FRV mit anderen positiven Gewinnen verrechnen kann, stellt sich mir, weil ich in diesem Jahr Gewinne realisiert habe (musste), fernab des gemeinsamen Freibetrags. Von daher bin ich über eine Antwort sehr dankbar.
Gute Nacht ![]()
Meine auch, dass die Dynamik im privaten Rentenvertrag gekündigt werden sollte. Den Vertrag an sich hätte ich zwar nicht abgeschlossen; jetzt aber sollte weiter laufen laufen.
Wurde eine Kapitaloption vereinbart?
Vanguard All World ist eine gute Wahl.
Den Riestervertrag kann ich nicht beurteilen.
Kapitalwahlrecht besteht, ja
Meine Anmerkung zu deiner privaten Fondsrente:
Du verlierst jedes Jahr ca.1% an Kosten, die dir für den Zinseszinseffekt fehlen. Füttere mal einen entsprechenden Rechner mit deiner Monatsrate von ca. 87€, einer Laufzeit von 35 Jahren und Zinsen von 6% für den ETF und 5% für die Versicherung.
Der Unterschied beträgt etwa 22.000€, die dir durch die Versicherung in der Ansparphase verloren gehen. Damit könnte man das ein oder andere Extrajahr seine Rentenlücke schließen.
Falls du zum Rentenbeginn immer noch eine private Rentenversicherung möchtest, könntest du das mit dem selbstinvestierten Geld dann immer noch machen. Halte ich aber nicht für empfehlenswert.
Danke für deine Meinung, das ist spannend, kann man (zumindest ich) mir gar nicht vorstellen, dass bei der eher kleinen Rate und "nur" 1% dieser Betrag dahintersteht.
Du würdest also zur Kündigung raten? Oder doch Beitragsfreistellung - da kommt aber tatsächlich eine sehr sehr kleine Rente raus, da die Verträge noch recht frisch sind.
Hast du vielleicht eine Antwort auf meine obige Frage, das würde mich noch interessieren:
Kündigen wäre auf jeden Fall ein Verlustgeschäft, da gezahlte Beiträge > Guthaben. Steuer wären dann aber nicht zu zahlen oder? Und kann man die Differenz dann im Rahmen der Steuererklärung geltend machen und bekommt einen Verlust bescheinigt, den man mit anderen Gewinnen (z.B. Dividenden etc.) verrechnen kann?
Danke für eure tollen und hilfreichen Antworten!
Endlich mal einer mit einem vernünftigen Riestervertrag (wenn auch leider nicht der Honorartarif)!
Woran machst du das fest?
Nur am Rande: Gehe mal davon aus, daß wesentliche Fragen ("adäquate Rücklage für Notfälle") geklärt bzw. Versicherungen (wie PHV und BUV ggf. auch RLV) vorhanden sind ... ?
klar ![]()
Welchen Vorteil versprichst Du Dir in diesem Fall vom Sparen in einem Vertrag gegenüber Deinem freien Sparen?
...
Ich könnte mir vorstellen, daß ich den Riester mit etwas Bauchgrimmen hielte und die Rentenversicherung kündigen würde. Noch ist die Rentenversicherung jung, noch sparst Du Vertriebskosten, wenn Du Dich davon löst. Sie werden Dir regelmäßig in den ersten 5 Jahren untergeschoben.
Ich habe noch im Hinterkopf abgespeichert, dass private Rentenversicherungen in der Rentenphase einen Steuervorteil haben, da nur der Ertragsteil versteuert werden muss. Gibt es dazu schon Rechnungen, ob dieser Vorteil durch die höheren Kosten wieder zunichte gemacht wird?
Sollte man die FRV beitragsfrei stellen oder kündigen? Kündigen wäre auf jeden Fall ein Verlustgeschäft, da gezahlte Beiträge > Guthaben. Steuer wären dann aber nicht zu zahlen oder? Und kann man die Differenz dann im Rahmen der Steuererklärung geltend machen und bekommt einen Verlust bescheinigt, den man mit anderen Gewinnen (z.B. Dividenden etc.) verrechnen kann?
Hallo.
Denkst Du Dein ING-Depot würde keinen ausreichenden Schutz gegen das Langlebigkeitsrisiko bieten, wenn Du es mit ca. 688,82 EUR pro Monat besparen würdest? Die gesetzliche Rente wird ja auch lebenslang gezahlt, also reden wir über ein Rest-Risiko.
Hallo, mit dem Risiko könnte ich vermutlich leben. Aber ich möchte die Verträge auch nicht aus einer Laune heraus kündigen. Von daher wollte ich hier mal nach einer konkreten Meinung zu den beiden Produkten fragen.
Ist das Risiko einer Berufsunfähigkeit abgesichert ?
Hallo, danke dir. Also würdest du gar nicht mehr weiter erhöhen? Neuabschluss bedeutet, erneute Abschlusskosten, wolltest du darauf hinaus?
Ja, für das Risiko einer BU habe ich eine eigenständige Police bei der Alten Leipziger mit Dynamik, auch 5% meine ich.
Hallo zusammen,
kurz zu mir:
-31 Jahre
-angestellt (unbefristet)
-verheiratet seit 2020
-keine Kinder
-81k Bruttogehalt - den Ehepartner lasse ich hier mal komplett raus, auch wenn wir gemeinsam veranlagt sind
-wohnhaft zur Miete in Hamburg und damit auch zufrieden - soll heißen, es ist nicht nicht geplant, Wohneigentum zu erwerben
Für die Altersvorsorge mache ich derzeit Folgendes:
-ca. 600€/Monat in den Vanguard All World (ING-Depot)
-160,42€/Monat in einen Fondsriester-Vertrag der Condor
-86,82€/Monat in eine private Fondsrentenversicherung der Condor
-und natürlich gesetzliche RV
Ich frage mich, ob ich die beiden Rentenversicherungen der Condor so weiterlaufen lassen soll und hätte da gern eure Impulse zu. Eventuell kennt ihr die Produkte ja auch.
Riester
Bei dem Fondsriester handelt es sich um das Produkt Congenial riester garant, Tarif C70 E1 mit Vertragsstart 01.11.2019. Ich erhalte lediglich 175€ Grundzulage (und damals den Berufseinsteigerbonus) und komme mit meinen Beiträgen plus Zulage auf die für die volle Förderung notwendigen 2.100€. Laut Steuerbescheid erhielt ich in den letzten Jahren durchschnittlich 600€ Steuervorteil über die Zulage hinaus. Die freien Fonds sind IE00B4L5Y983 (80%) und IE00BKM4GZ66 (20%).
Meiner aktuellsten Standinfo entnehme ich: Zum 01.01.2024 steckten ca. 8.720€ in dem Vertrag. Zum 01.01.2025 waren es ca. 12.640€. Dabei wurden 252,70€ Abschluss- und 117,30€ Verwaltungskosten in 2024 einbehalten. Im PIB sind die Effektivkosten mit 1,16% angegeben.
FRV
Bei der privaten Fondsrente handelt es sich um das Produkt Congenial privat, Tarif C78 EN mit Vertragsstart 01.01.2022. Der Vertrag hat eine 5%-Dynamik.
Gemäß Standinfo habe ich für diesen vertrag in 2024 192,84€ Abschluss- und 103,32€ Verwaltungskosten gezahlt. Als Effektivkosten sind in der Standinfo 1,04% angegeben. In der Standinfo 2024 waren es 1,11%.
Ich hätte Bauchschmerzen, beide Verträge zu kündigen, da ich auch etwas gegen das Langlebigkeitsrisiko tun möchte.
Vielen Dank für eure Meinungen ![]()
@Achim Weiss
Die Zahlen waren fiktiv ![]()
Hallo liebes Forum,
ich bin schon länger stiller Mitleser, habe mich aber nun selbst angemeldet, um meine erste Frage zu stellen:
Es geht um einen Depotübertrag von Bank A zur Bank B eines ETF-Sparplans und damit zusammenhängend die Übermittlung der gezahlten Vorabpauschale.
Angenommen ich habe für den ETF im Januar 2024 100€ Vorabpauschale gezahlt und hatte zu dem Zeitpunkt 10 Anteile, also 10€ pro Anteil.
Dann habe ich im Januar 2025 225€ Vorabpauschale bezahlt und hatte 15 Anteile, d.h. 15€ pro Anteil.
Im September 2025 halte ich 17,5 Anteile und möchte einen Depotübertrag durchführen.
Die 17 Anteile werden an die neue Bank übertragen, die Brückstücke (0,5) bleiben im alten Depot.
Zu dem Zeitpunkt wurde insgesamt 100€ + 225€ = 325€ Vorabpauschale gezahlt. Pro Anteil zum aktuellen Zeitpunkt also 325/17,5=18,57€.
Wird die gezahlte Vorabpauschale an die neue Bank übermittelt? Falls ja, wie? Mir fallen da zwei Möglichkeiten ein:
1) 18,57€ ist die gezahlte Vorabpauschale pro Anteil. 0,5 Anteile verbleiben bei der alten Bank, d.h. die alte Bank merkt sich 18,57*0,5 an gezahlter Vorabpauschale und die neue Bank bekommt 18,57*17 übermittelt.
2) Die 0,5 Bruchstücke stammen aus den jüngsten Aktien (nach FIFO werden die 17 ältesten Anteile übertragen). Im Januar 2025 waren nur 15 Aktien enthalten, d.h. auf die 0,5 Anteile wurde gar keine Vorabpauschale gezahlt, da erst in 2025 erworben. D.h. der neuen Bank werden die vollen 325€ gemeldet.
2) erscheint mir logischer. Ich hoffe, meine Frage ist verständlich ![]()
LG!