Meine Anmerkung zu deiner privaten Fondsrente:
Du verlierst jedes Jahr ca.1% an Kosten, die dir für den Zinseszinseffekt fehlen. Füttere mal einen entsprechenden Rechner mit deiner Monatsrate von ca. 87€, einer Laufzeit von 35 Jahren und Zinsen von 6% für den ETF und 5% für die Versicherung.
Der Unterschied beträgt etwa 22.000€, die dir durch die Versicherung in der Ansparphase verloren gehen. Damit könnte man das ein oder andere Extrajahr seine Rentenlücke schließen.
Falls du zum Rentenbeginn immer noch eine private Rentenversicherung möchtest, könntest du das mit dem selbstinvestierten Geld dann immer noch machen. Halte ich aber nicht für empfehlenswert.
Danke für deine Meinung, das ist spannend, kann man (zumindest ich) mir gar nicht vorstellen, dass bei der eher kleinen Rate und "nur" 1% dieser Betrag dahintersteht.
Du würdest also zur Kündigung raten? Oder doch Beitragsfreistellung - da kommt aber tatsächlich eine sehr sehr kleine Rente raus, da die Verträge noch recht frisch sind.
Hast du vielleicht eine Antwort auf meine obige Frage, das würde mich noch interessieren:
Kündigen wäre auf jeden Fall ein Verlustgeschäft, da gezahlte Beiträge > Guthaben. Steuer wären dann aber nicht zu zahlen oder? Und kann man die Differenz dann im Rahmen der Steuererklärung geltend machen und bekommt einen Verlust bescheinigt, den man mit anderen Gewinnen (z.B. Dividenden etc.) verrechnen kann?