Beiträge von Jovog

    Danke für die Antworten!

    Ich weiß, dass man erstmal die Zukunft genau planen sollte, um zu wissen, welche Summen man wann benötigt. Das ist für mich schwierig, denn ich habe relativ junge Kinder, bei denen ich nicht weiß, welche Unterstützung nötig sein wird. Sicher ist nur: niedrige Rente (um 1000€) und keine Miete - aber welche Reparaturen fürs Eigenheim anfallen, kann ich auch nicht vorhersagen (altes Haus). Habe ansonsten keine größeren Einmalausgaben vor, meinen Lebensstil kann ich nach unten anpassen.

    Eine Zinstreppe habe ich bereits angelegt - es geht nun um das Tagesgeld. Dies ebenfalls in eine Zinstreppe zu packen, oder flexibler als Geldmarktfonds anzulegen, wäre eine Idee, aber es kommt halt wenig dabei heraus. (Einen Teil würde ich natürlich immer als Tagesgeld zurückhalten).

    Wie gesagt, ich scheue davor zurück, es bei der derzeit teuren Börse in ETFs zu stecken, weil ich erwarte, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre gewaltig runtergeht und dann lange braucht, bis wir wieder über den jetzigen Stand kommen. (Nach dem Dotocom-Crash wäre der MSCI World - den es damals noch nicht gab - 20 Jahre lang nicht mehr auf seinen alten Stand zurückgekommen. Aber vielleicht sollte ich denken wie ESch.

    Oder erst Mal bei Chase vier Monate anlegen und dann weitersehen...

    Frage noch Tomarcy: Kündigt man so ein Chase-Konto dann nach 4 Monaten einfach wieder? (Ich habe aus früheren Tagesgeld-Geschäften noch 2 Bankkonten vor sich hindümpeln und weiß nicht so richtig, was ich damit machen soll.)

    Jovog

    Liebe Forum Mitglieder,

    Ich steure auf die 64 zu und habe einen Betrag um die 50.000 € auf einem Tagesgeldkonto mit derzeit 1,3% verzinst liegen. Nach der intensiven Lektüre von Finanztip-Artikeln und Videos ist mir noch nicht klar, ob das die geeignete Lösung ist - die meisten Tipps beziehen sich auf junge Leute und da ist klar: ETFs wären besser. Aber die 15-Jahre Regel lässt mich zögern, weil ich das Geld vielleicht schon früher benötige.
    Ich habe durchaus einiges Geld in ETFs investiert, auch in Festgeld. Das Tagesgeld macht allerdings mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens aus.
    Finanztip empfiehlt Geldmarktfonds, aber die Renditen scheinen unter denen von Festgeld zu liegen.
    Also alles so belassen - oder gibt es eine bessere Lösung?

    Jovog

    Danke für die Beiträge, vor allem für jene, bei denen man sich nicht dumm füphlen muss, weil man unerfahren ist. Ich befasse mich durchaus schon länger mit dem Thema, gehöre aber zu jenen Menschen, die bislang weitgehend die Finger von Börsengeschäften gelassen haben (bei mir aufgrund schlechter Erfahrungen in der Bankenkrisen-Zeit).

    Kleine Korrektur: Es handelt sich nicht um eine 6-stellige Auszahlung, sondern 5-stellig (Vertipper), rund 50.000. Und wenn ich noch 40 wäre, würde ich durchaus ohne mit der Wimper zu zucken einen großen Teil in ETFs stecken. Einiges kommt in ETF-Geldmarktfonds und Festgeld - aber die bringen ja nicht wirklich viel Rendite. Darum mein Nachdenken darüber, wie risikoreich ein größerer Teil in MSCI World ETF angelegt ist, wenn ich in 15 Jahren auf das Geld angewiesen bin.

    Ich habe mir aus einer privaten Rentenversicherung eine sechsstellige Summe auszahlen lassen (statt Rente). Nach Lektüre von "Finanzen ganz einfach" (Saidi Sulilatu) erwäge ich, einen Teil des Geldes in Geldmartfonds/Festgeld und einen Teil in einen MSCI World zu stecken. Ich hadere aber mit dem Zeitpunkt bezüglich des ETF, da es durchaus sein kann, dass ich das Geld in 15 Jahren schon brauche - und natürlich beeinflussen mich auch die "Blasen"-Prognosen. Würdet ihr trotzdem jetzt eine größere Summe in einen ETF stecken, oder das Geld erstmal parken und noch abwarten?

    Danke für die vielen Antworten! Hier die Fakten:

    - Die Kapitalabfindung beträgt rund 50.000 €
    - Die LV wurde 2004 abgeschlossen, es wurde 21 Jahre eingezahlt - die Kapitalabfindung müsste also steuerfrei sein, wenn ich richtig liege.
    - Die LV ist nicht gefördert.
    - Die Jahresrente beträgt rund 2700 € mit angenommenem Wertzuwachs von 2,7% p.a. (Steigend um 0,01 % p.a.)
    - Ich bin 62, mit 82 hätte die Rente den Abfindungsbetrag erreicht. Meine Eltern wurden über 90 Jahre alt.
    - Wieviel Steuern ich zahlen muss, wenn ich in Rente gehe, weiß ich heute noch nicht. Ich vermute, dass ich knapp über den Freibetrag liegen werde.

    Ich habe aus euren Beiträgen herausgelesen, dass die meisten die Abfindung vorziehen würden. Mein Problem ist, dass ich bei der momentanen Börsenlage das Gefühl habe, womöglich ziemlich auf die Nase zu fallen, wenn ich jetzt 50.000 € zum Beispiel in einen MSCI World investiere, d.h. erst in 15 Jahren überhaupt daran denken kann, auf das Geld zuzugreifen.

    Hallo,

    meine Lebensversicherung läuft aus und ich muss entscheiden, ob ich das angesparte Geld als einmalige Abfindung ausgezahlt bekommen möchte, oder aber als lebenslange Rente. Die Abfindung klingt verlockend, allerdings wüsste ich gar nicht, wie ich einen 5-stelligen Betrag anlegen soll. Gut möglich, dass ich in 10 Jahren über das Geld verfügen möchte / muss. Die Rente beliefe sich hingegen nur auf rund 200 € im Monat und müsste versteuert werden - wäre aber natürlich eine sichere Sache. Ich zögere, zum jetzigen Zeitpunkt große Summen in ETFs zu stecken. Was meint ihr?