Beiträge von Namurai

    Ihr Lieben

    Mir ist schon länger folgendes aufgefallen:

    Ich be spare LU0950674332, der unter anderem auch von Finanztip als "nachhaltiger" ETF empfohlen wird.

    Spannderweise ist hier Tesla und nicht Nvidia die Nr.1 in der Zusammensetzung. Und dies schon länger und öfters.

    Ich bin nun etwas verwirrt. Ein Index ist doch klar definiert. Wie kann es sein, dass hier unter den ETFs gewisse Differenzen in der Gewichtung gibt wenn ich ein Produkt anbiete, das demselben Index folgt?

    Die Rangfolge müsste ja sogar mit einem World Etf vereinbar sein, ausser das halt da gewisse Unternehmen dann fehlen.

    Liebe Grüße

    Namu

    Danke fürs zeitnehmen um hier antworten. Das schätze ich sehr

    Jetzt hab ich zumindest etwas mehr Wissen, auch wenn ich die Auswahlkriterien (wann wird ein Deal zum Deal) noch nicht ganz verstehe. Muss ich aber auch nicht und ist mir nicht so wichtig. Der erste Punkt ist mit viel wichtiger. Und der ist jetzt klar.

    Namurai bei mir wars genau anders, die Deals nur eine nette Zugabe;)

    Ich glaube Du verstehst mich falsch.

    Ich bin so gar nicht wegen der Deals bei Finanztip und mit Werbung eher schwierig zu kriegen. Die Deals machen mich im Gegensatz zum ganzen Rest den es bei FT gibt einfach misstrauisch, weil sie gefühlt für mich einen Werbecharakter haben. Den entdecke ich sonst bei Finanztip gar nicht und da bin ich relativ sensibel drauf. Das passt nicht so ganz zum Rest hier.

    Es ist natürlich am Ende des Tages eine subjektive Empfehlung, bei denen sicherlich auch die guten Erfahrungen mit einzahlen.

    „Alle“ verfügbaren Deals können ja auch nicht abgebildet werden, das würde in mühsamer und die endender Arbeit enden.

    Ich glaube der Punkt ist (und das ist ja auch gut so), dass Finanztip keine eine Stiftung ist, die sich mit den besten "Angeboten und Schnäppchen" beschäftigt. Deshalb wirkt das mit den "Deals" für mich auf den ersten Blick halt irgendwie irrtierend. Vorallem wenn dann "Deals" propagiert werden die gefühlt zufällig herausgegriffen sind (zb. Hat Audible gefühlt das ganze Jahr eine Aktion am laufen, das ist jetzt nix besonderes). Ich sehe dann die restliche Beiträge von Finanztip und merke, das diese so richtig gut aufgearbeitet und präsentiert sind. Das löst in mir den Eindruck aus, dass es da eine Diskrepanz gibt.

    Danke für Eure Antworten

    Namurai Der genannte Steuersparer z.B. ist nicht überall erhältlich und dazu nur kurze Zeit. Somit fällt das schon mal heraus. Tax von Buhl (nutz ich) ist dagegen online bestellbar.

    Hab selbst ein paar Steuerspar-Programme ausprobiert, ob von Aldi oder Lidl. Voraussetzung ist, dass man das Angebot auch bekommt. Sonst muss man das Programm wechseln und fängt mit der Eintragerei von vorne an anstatt Daten übernehmen zu können. Deswegen ist es mir jetzt die 11 EUR mehr wert.

    Black Friday, dafür gibts auch woanders Auflistungen und auch diese sind nur Auswahllisten. Wenn einen etwas speziell interessiert, dafür gibts Idealo & Co;)

    Ansonsten sind die Deals, wenn man regelmäßig die Liste anschaut, vielfältig, interessant und lohnend. Danke an finanztip:)

    In Sachen Verfügbarkeit geht der Punkt an Dich. Klingt etwas nerdig aber ich trag mir sowas immer im Kalender ein, weshalb es die Jahre geklappt hat mit dem Kauf bei Lidl. Aber ich bin da in meinem Umfeld in einigem ein Exot und Vergleiche oft sehr lange bevor ich mich langfristig für ein Angebot entscheide.

    Am Schluss machen die paar Euro aufs Jahr den Braten aber natürlich nicht fett.

    Ihr Lieben

    Finanztip begleitet mich (leider erst) etwa 1.5 Jahr und hat mich sehr wahrscheinlich beim Thema Vorsorge und Sparen unglaublich unterstützt (Tagesgeld und Depot). Und nicht nur mich sondern auch meine Mutter, die ein siebenstelliges Vermögen besitzt und bisher von ihrer Bank mit sehr undurchsichtigen und teuren Produkten "versorgt" wurde. Das allein für mich unbezahlbar. Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle.

    Das einzige Thema bei dem ich leider immer wieder stutzig bin und auch zweifle sind die "Deals" und Produktempfehlungen.

    Konkretes Beispiel: Bei Lidl gibt's ab 11.12 dem Steuersparer 2026 für nur 4.99 Euro. Ein Noname Produkt, hinter dem aber WISO steckt. Finanztip empfiehlt gefühlt durchgehend immer nur ein Steuerprogramm.

    Auch an Black Friday erschien mir die Liste der Produkte ziemlich zufällig und nicht gerade so als wåre es jetzt das Schnâppchen des Jahres schlechthin. Gefühlt sind diese "Deals" der einzige Punkt, bei dem ich den Eindruck habe, dass hier doch subjektivität oder eine bewusst beworbene Auswahl dahinter steckt. Wisst ihr dazu mehr?

    Liebe Grüße

    Namu

    Ja, an dem Punkt hast Du wahrscheinlich recht. Vielleicht gäbe es noch eine leichte Anpassungen mit einem besseren/transparenteren Optimierer, aber grundsätzlich kann ich daran nicht so viel ändern, ausser ich gehe zurück zum "sicheren" Zinskonto mit 0,3%, was Unsinn wäre.

    Danke für Eure Einschätzungen. Es hat mir geholfen ein Stück mehr Orientierung/Relativierung zu bekommen. Und mich dadurch auch ein Stück weit beruhigt.

    Ich hab mein Tagesgeld auch da parkiert.

    Ein Jahr ohne Tagegeldhopping. Die BBVA gibt's schon sehr lange. Wenn ich das richtig verstehe müsste die Bank selber pleite gehen, Spanien seine Einlagensicherungs nicht tragen können und auch der gesamteuropäische Banken-Schutzschirm versagen.

    Falls ich ein besseres, sicheres Angebot entdecken sollte, werde allerdings wieder umsteigen.

    Ich kenne die Schweizer Verhältnisse nicht, weiß allerdings, daß zusammen 35 T€ für eine Altersversorgung nicht besonders viel sind. Wie alt bist Du denn? Berufsanfänger oder rentennah?

    "VZ" kennt die Wikipedia, das ist ein Finanzoptimierer, der sich Vermögenszentrum nennt. Ist das gemeint?

    Wenn das so ist: Warum hast Du Dein Geld einem Finanzoptimierer gegeben und machst das nicht selber?

    Ganz einfach. Weil das nicht geht. Das Geld ist für die Rente gedacht und wird unter dieser Regelementierung nur für ein Eigenheim herausgegeben. Ich kann also nur entscheiden, wer das Geld letztlich verwaltet und nicht ob ich es grundsätzlich verwaltet haben möchte.

    Insbesondere weil für mich ein Eigenheim nicht in Frage kommt. Es sei denn ich würde eine Wohnung erben.

    Danke, das mit Viac nehme ich gerne so auf und werde dort nachfragen das wäre eine mögliche alternative Lösung.

    Und ja, in der Schweiz sind 35000 CHF in der Altersvorsorge tatsächlich nicht viel. Trotzdem wird das in 30 Jahren ordentlich angewachsen sein – daran zweifle ich auch mit der aktuellen Strategie nicht. Und es gibt noch die AHV (ähnliche wie hier in Deutschland die Rentenversicherung).

    Das würde allerdings auch bedeuten, dass mich die VZ (Vermögenszentrum) in diesem Punkt falsch informiert hat. Im Erstgespräch habe ich mehrmals auf die sogenannte Länderwette hingewiesen und nach dem Sinn gefragt, weil sie für mich bei allem, was ich in den letzten Monaten gelernt habe überhaupt keinen Sinn ergibt. Ich habe auch ausdrücklich gefragt, ob ich das ändern könne, da ich das so nicht will.

    Die Antwort war, dass es staatliche Vorgaben für den „Verteilschlüssel“ gebe und man bereits am Maximum der zulässigen Auslands-Quote sei.
    Die VZ verlangt 0,5 % pro Jahr für Verwaltung und Rebalancing, was genau an weiteren Kosten für die ETFs selber anfallen, ist zumindest in klaren Zahlen nicht transparent ersichtlich.

    Das alles funktioniert allerdings nur, solange ich als Schweizer nicht in der Schweiz angestellt ist. Wenn ich also irgendwann zurückkehre und wieder Arbeitnehmer werde, müsste ich das Geld herausnehmen unabhängig davon, wie der Kurs gerade steht oder wie viele Jahre vergangen sind. Das ist ein zusätzliches Pokerspiel. Allerdings sieht das gerade nicht so aus.

    Ich hab mein ganzes Restvermögen nach Deutschland genommen und auch hier in Deutschland angelegt.

    Trotzdem glaube ich, dass ich mit diesem Risiko – selbst wenn es vielleicht nur fünf Jahre sind statistisch besser fahre als mit minimalem Zins und dem Zahn der Inflation. Immerhin liegt die Rendite dieses Jahr, nach Abzug aller Kosten, bei bereits über 8 %.

    Danke für die Einschätzung

    Ich habe die Strategie, dass ich möglichst wenig Geld in offizielle Töpfe wie Pensionskasse/Rentenversicherungen geben möchte und möglichst viel Geld in selbstverwaltete Töpfe, Wie mein Depot. Momentan kann ich in das Schweizer-Depot gar nix mehr Einzahlen. Weil ich als Selbständiger in Deutschland gemeldet bin.

    Das heisst: ausser die Rendite kommt in das Depot der VZ in Zukunft kein einziger Franken mehr hinein.

    Mein restliches Depot (ca. 45k in Euro) ist und wird beständig so gefüttert mit 250 Euro pro Monat.

    50% World

    10% World Small Caps

    20% EM IMI

    20% Europa (da ist natürlich auch nochmals Schweiz drin =/)

    Oje.

    Da haben sich beim Schreiben Fehler eingeschlichen. Sorry.

    Ich kann das Geld *nicht* selber verwalten. Ich glaube, dass ich es zumindest teilweise für eine Immobilie herausholen könnte, aber sonst habe ich keinen direkten Einfluss, ausser die Wahl des Verwalters.

    Es ist scheinbar eine Vorgabe für Vermögensverwalter, die Pensionsgelder/Vorsorgegelder mit dies*em* Verteilschlüssel anzulegen.

    Liebe Community

    Ich bin Schweizer, lebe seit ca 4 Jahren in Deutschland und bin hier selbstständig. Meine Pensionskassengelder (2. Säule, ca 30k) sowie meine Säule 3a (5k) waren für einige Jahre auf einem Freizügigkeitskonto bzw. auf dem 3a Konto mit sehr wenig Zins (0,3 - 0,5%).

    Ende letzten Jahres habe ich sie bei der VZ (Vermögenszentrale) in ETFs angelegt. Allerdings kann ich hier nur nicht beeinflussen, wie die Verteilung ist. Ich hab das passive Anlagemodell mit Kosten von 0.5% pro Jahr gewählt. Die Verteilung ist nun wie folgt:

    50 % World und EM ESG

    50 % Schweiz (SMI) ESG.

    An der Verteilung kann ich nach der Aussage der VZ nichts ändern. Ich kann dieses Geld auch selber verwalten. Es ist scheinbar eine Vorgabe für Vermögensverwalter, die Pensionsgelder/Vorsorgegelder mit diesel Verteilschlüssel anzulegen. Wie ihr seht, habe ich damit aber eine Länderwette am Laufen.

    Ich habe das höchste Risikoprofil gewählt (dh. den höchsten Aktienanteil, der nahe an 100% ist.). Ich bin 35 Jahre alt und habe entsprechend noch mindestens 30 Berufsjahre vor mir und momentan ca 80k weitere Vermögen. Es sieht zudem so aus, als würde ich irgendwann ziemlich gut Erben (einstelliger Millionenbereich) . Entsprechend ist auch meine Angst vor Verlust nicht so gross und kann mir ein gewisse Pokerspiel auch leisten.
    Würdet ihr das trotz der Länderwette machen? Der SMI war in der Vergangenheit relativ stabil, wenn auch viel weniger Renditestark als andere Indizes.

    Danke für eure Unterstützung.
    Namu