Beiträge von Morning-Star

    Kein Künstler ist übrigens gezwungen, seine Werke bei Spotify anzubieten, wenn er mit der Vergütung nicht einverstanden ist.

    Na gut, das muss niemand: Aber was gibt es für Alternativen? Es gibt Plattformen, die haben fast so etwas wie ein Monopol und es bleibt vielen Künstlern (fast) nichts anderes übrig, als daran teilzunehmen, auch wenn sie noch so sehr über die Bedingungen schimpfen. Eben, weil es keine besseren Möglichkeiten gibt.

    Die Antworten von ChatGPT sind von unterschiedlicher Qualität. Manchmal bekommt man Antworten, die besser sind, als sie ein Nobelpreisträger geben könnte und dies sind sehr hilfreich.

    So habe ich schon gegen eine Reihe von Experten gewonnen, obwohl ich selber keiner bin, mit meinen Überlegungen und der Hilfe von ChatGPT. Und manchmal kann man mit den Antworten überhaupt nichts anfangen. Man muss eben jedesmal selber beurteilen, ob das richtig und hilfreich ist, was man zur Antwort bekommt.

    Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von anderen Künstlichen Intelligenzen, die nicht so bekannt sind, aber für bestimmte Zwecke eventuell sogar hilfreicher sein können. Ich kenne mich selbst auch noch nicht so gut aus, habe aber trotzdem schon einige gute Ergebnisse erzielt.

    Ich mache mal einen eigenen Thread aus der von blayfex aufgeworfenen Frage:

    Wie würdet Ihr heute und jetzt 1. Mio EUR anlegen (bzw. erweiterte Frage was würdet ihr sonst damit machen - man muss das Geld ja nicht zwingend anlegen, man könnte es ja auch ausgeben 😇).

    Einen Teil des Geldes würde ich für Reisen ausgeben und vielleicht etwas für meine Wohnung. Die Erlebnisse, wenn man sich fremde Länder und schöne und interessante Orte oder Sachen ansieht, gehören zu den schönsten Erfahrungen im Leben, die man machen kann. Aber, ich würde trotzdem kein Geld für Luxushotels, oder ähnliches, ausgeben, sondern alles möglichst preisgünstig halten.

    Den anderen Teil würde ich anlegen und zwar in ETFs. Das ist die kostengünstigste und gewinnversprechendste Methode sein Geld anzulegen. Nach fünf Jahren dürfte es sich schon ziemlich vermehrt haben.

    Und das gäbe mir wiederum Gelegenheit noch einen Teil des Gewinns für die schönen Dinge des Lebens auszugeben. Etwa für weitere Reisen, oder andere Wünsche, die ich mir gern erfüllen würde.

    Außerdem würde ich mir aber Gedanken darüber machen, ob ich nicht mit einem Teil meines Geldes etwas gutes Bewirken tun könnte. Bereits zu meinen Lebzeiten sowie vielleicht noch danach. So gibt es viele gemeinnützige Organisationen, die sehr Wichtiges für uns Alle leisten und die dringend Unterstützung benötigen.

    Wenn man dabei einige Projekte unterstützen könnte, die unsere Welt um einiges besser machen könnten und die notwendig sind, die aber unter finanziellen Schwierigkeiten leiden, so wäre das doch sehr gut. Ich würde solche aussuchen, die mir selbst am Herzen liegen und die mit meinem Geld viel bewirken könnten. Das wäre doch viel besser, als das ganze Geld - welches man ja vielleicht gar nicht alles braucht - nur auf irgendein Bankkonto zu legen und dort sinnlos verstauben zu lassen.

    Ich habe Aktien und ETF´s mit noch nicht realisierten Gewinnen in Höhe von mehreren 1000 Euro, sie übersteigen also die 1000 Euro Sparerpauschbetrag deutlich. Ich bin Student und habe einen Minijob (ca. 520€ im Monat). Unabhängig vom Sparerpauschbetrag gibt es ja aber auch den Grundfreibetrag von 12.096€. Mit meinem Minijob komme ich ja gerade mal auf ca. 6.240€ im Jahr. Wäre es möglich und sinnvoll, am Ende des Jahres meine ganzen Positionen bis zu einem Gewinn von 5.856€ zu verkaufen und dann direkt wieder zu kaufen, um so die Gewinne zu realisieren, die Steuern zu zahlen und dann Anfang nächsten Jahres zurückzuholen per Steuererklärung? Ich habe nichts gefunden was dagegen spricht, aber mich wundert dass das nicht populärer ist, es gibt ja sicherlich viele Studenten a.ä., in der selben Situation.

    Danke schonmal für eure Antworten :)

    Es gibt bekanntlich ausschüttende und thesaurierende Fonds und ETFs.

    Die ausschüttenden zahlen ihre Gewinne jedes Jahr aus. Wenn du so einen, oder mehrere, wählst, brauchst du nicht jedes Jahr zu verkaufen und wieder zu kaufen - das ist eigentlich völliger Unsinn. Dabei würdest du bestimmt jedesmal etwas verlieren!

    Die theaurierenden Fonds und ETFs zahlen keine Gewinne aus, sondern legen sie jedes Jahr automatisch wieder an. Deshalb werden dir in den Jahren zwischendurch auch keine Gewinne berechnet. Die musst du erst zahlen, im letzten Jahr, in dem du endgültig verkaufst. Und das könntest du dann auch auf mehrere Jahre aufteilen.

    JahrGrundfreibetrag
    202512.096 €
    202411.784 €
    202310.908 €
    202210.347 €
    20219.744 €
    20209.408 €
    20199.168 €

    In den letzten Jahren ist der steuerfreie Betrag - wie du siehst - jedes Jahr gestiegen. Das ist bestimmt auch eine wichtige Information.

    Zitat von Taust

    Kursrally schürt Blasensorgen

    Am Markt ist zuletzt zunehmend die Sorge aufgekeimt, dass sich die außergewöhnliche Kursrally der letzten Jahre - insbesondere bei Technologie- und KI-Aktien - zunehmend von realwirtschaftlichen Grundlagen entferne.

    "Die Technologie-Multiplikatoren sind ausgereizt", bestätigte nun auch Goldman-CEO Solomon laut "Reuters". Er schränkte dabei jedoch auch ein, dass dies für den breiteren Markt seiner Ansicht nach nicht gelte.

    Da gibt es zwei völlig unterschiedliche und entgegengesetzte Meinungen, und ich weiß noch nicht so recht, welche die richtigere ist:

    1. Technologie ist derzeit völlig überbewertet, man muss befürchten, das sie in einer Blase ist und diese bald platzt. Sie steht vor einem Crash und die Anleger müssen befürchten, schon sehr bald einen großen Teil ihres Geldes zu verlieren.

    2. Technologie ist langfristig und stark im Aufwind - derzeit investieren die Unternehmen weltweit, so in den USA, Deutschland, Europa, und überall sonst, langfristig und massiv in Künstliche Intelligenz, Clouds, Halbleiter und Chips. Und man darf noch viele Jahre große Gewinne erwarten.

    Hallo Phoebe

    es gibt da einen Ratgeber, ein Handbuch, der Stiftung Warentest, über Geldanlage mit ETF. Vielleicht wäre dies ja etwas für dich. Das solltest du vielleicht einmal lesen. Da findest du eigentlich alles Wichtige, was ein Neuling über ETF wissen muss. Und das ist viel mehr, als wir hier schreiben könnten.

    Es wird da übrigens - soweit ich mich erinnere - auch empfohlen, 70 % seines Vermögnes etwa in den MSCI World anzulegen, und 30 % in einen anderen ETF, der z.B. die Schwellenländer der ganzen Welt abdeckt. Dabei ist es natürlich auch möglich, die Gewichtungen anders zu verteilen und Rebalancing kann man auch machen.

    Aber, wenn man sich einbildet, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und glaubt: Das ist jetzt der richtige Weg und Zeitpunkt einen Teil zu verkaufen und einen anderen zu Kaufen und damit steigt automatisch mein Gewinn. Hinterher laufen die Dinge oft ganz anders.

    Es ist richtiger, nicht so oft und nicht so viel zu ändern. Das wird früher oder später jeder merken. Schon viele Anfänger haben versucht teuer zu verkaufen und billig einzukaufen. Später haben sie dann meist festgestellt, das genau das Gegenteil eingetreten ist.

    Hallo Liuda Nardas,

    ich kann dir genau sagen, warum ETFs nicht empfohlen werden. Ich habe es früher auch nicht gewusst und genau denselben Fehler gemacht, wie die meisten Leute auch.

    Bei einem normalen Fond, wie ihn Banken empfehlen, da bezahlst du die Manager des Fonds, du bezahlst die Bank dafür, das sie deinen Fond aufbewahrt in einem Depot, du bezahlst einen Ausgabeaufschlag beim Kauf der Anteile deines Fonds, du bezahlst für die Beratung der Bank.

    Kurz gesagt, bekommen eine Menge Leute eine goldene Nase und verdienen sich dumm und dämlich, wenn du auf dem konventionellen Weg, wie er von diesen Finanz-Gurus empfohlen wird, dein Geld anlegst. Du hast bestimmt schon von den Millionengehältern gehört, die z.B. Fondsmanager oder Banker bekommen. Ich kann nicht alles aufzählen, aber bei diesen Kosten sind z.B. auch die Gewinnausschüttungen dieser Unternehmen, bei denen sie ihren Aktionären jedes Jahr einen Haufen Geld schenken. - Das musst du alles bezahlen!

    Bei einem ETF in Deutschland hast du dagegen - beispielsweise - etwa nur ein Zehntel der Kosten eines normalen Fonds, den dir die Bank empfiehlt. Die anderen Ausgaben entfallen, da du ja niemanden mehr bezahlen musst. Wenn du dir noch dazu einen Broker im Internet suchst, der dein Geld - anders als dir bei deiner kommerziellen Beratung empfohlen wird - kostenlos verwahrt und wo du für deine einzelnen Order möglichst nichts, oder nur ganz wenig bezahlen musst. Dann sparst du eine unglaubliche Menge Geld.

    Es gibt eine Menge Ratgeber und Rechner im Internet, wo du genau erfahren kannst, wieviel Geld du dadurch einsparen kannst und welche Gewinne du in welchem Zeitraum voraussichtlich erwarten kannst, bei einer Geldanlage in ETFs. Und du wirst bemerken, das sich dein Vermögen nach einigen Jahren dadurch erheblich besser steigern lässt.

    Der einzige Wermutstropfen ist, das die Finanzberater, die Banker, die Fondsmanager, die Versicherungen, und wer sonst noch alles an deinem Geld verdient hätte, das die nun alle in die Röhre gucken und nicht wissen, wie sie denn jetzt ihre großen Luxushäuser mit den tollen Swimmingpools, ihre teuren Reisen und ihre anspruchsvollen Freundinnen bezahlen sollen. Und das sie dadurch in Gefahr geraten, dich auf der Straße um einen Euro bitten zu müssen. 8o

    Hallo MaPaRi ,

    ich habe noch einmal nachgesehen und folgende Informationen gefunden (ohne Garantie und Gewährleistung):

    Die Gefahr eines Insolvenzrisiko bei ETFs und des Verlustes der eigenen Kapitalanlage besteht NICHT, wenn der Anbieter Pleite geht. Denn sie gelten als Sondervermögen und sind vor einer Insolvenz des Emittenten geschützt. Das Anlagekapital der Anleger ist vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt.

    Bei einer Bank, wenn diese aufgrund einer finanziellen Schieflage nicht mehr in der Lage ist, die Einlagen auszuzahlen, gilt in der EU die Einlagensicherung. Es gibt bei Girokonto, Tages- und Festgeld bis zu einer Höhe von 100.000 Euro eine Garantie ür das eigene Geld pro Person und Institut.

    Und so wie ich es gelernt habe, sind ETFs, die in Irland und Luxemburg angesiedelt sind, besonders günstig und empfehlenswert, etwa wegen vergleichsweise niedrigerer Steuern und Kosten.

    Ich hoffe, das ich dir damit helfen konnte. Du solltest natürlich alles selbst noch einmal genau prüfen, damit du auf der sicheren Seite bist.

    Hallo aggi ,

    ich habe mal im Internet nachgesehen und folgendes gefunden:

    Wenn du Broker-Vergleich eingibst, dann findest du eine ganze Reihe von Einträgen in der Suchmaschine. Bei einem der besseren Vergleiche habe ich gefunden, das die comdirect auf dem 15. von 41 Plätzen liegt. Diejenigen auf den vordersten Plätzen sind komplett kostenlos und werden besonders empfohlen.

    Für das Angebot der comdirect musst du dagegen Gebühren zahlen, und was ich da gelesen habe, war gar nicht so wenig. Ich möchte für niemanden Werbung machen, deshalb nenne ich keine Namen von besonders empfehlenswerten Brokern, aber du kannst bestimmt eine Menge Geld sparen, wenn du zu einem anderen Anbieter wechselst, wo du nichts bezahlen musst.

    Von entsprechenden Ratgebern werden teilweise sehr hohe Summen genannt, die man sparen kann, im Verlaufe einer Reihe von Jahren, wenn man sich bemüht, die Kosten so gering wie möglich zu halten.

    Dieser Aspekt wird von vielen Anlegern sehr unterschätzt und sie bekommen deshalb oft viel weniger Geld bzw. Renditen heraus, als möglich gewesen wäre. Du musst wohl selbst einmal nachsehen und entscheiden, was du machen möchtest.

    Ich wünsche dir viel Erfolg, eine gute Entscheidung zu treffen.

    Morning-Star
    8. November 2025 um 09:54

    Ich konnte den nachfolgenden Text leider nicht mehr einfügen. Weil die Möglichkeit zum Editieren nicht mehr zur Verfügung stand. Deshalb hole ich das hier nach, für den betreffenden Beitrag #70:

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    Lieber McProfit

    Wenn du wissen möchtest, in welchem Land der Welt du denn am längsten überleben wirst und wo du also - statistisch gesehen - am längsten noch etwas von deinem Vermögen haben wirst, dann sieh dir doch bitte mal die folgende Liste an, die auf http://www.marcopolo.de veröffentlicht worden ist:

    Platz 5: San Marino (Ø 84,1 Jahre)

    Einer der kleinsten Staaten der Erde (gut 33.900 Einwohner) kann eine der höchsten Lebenserwartungen vorweisen. San Marino hat keine Staatsschulden, eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen und eine äußerst geringe Arbeitslosenquote. Damit lebt es sich gut – und lang.

    Platz 4: Japan (Ø 85,0 Jahre)

    Die japanische Insel Okinawa ist als "Insel der Hundertjährigen" bekannt. Nirgendwo sonst gibt es so viele alte Menschen. Zahlreiche Wissenschaftler haben versucht, ihnen ihr "Geheimnis“ zu entlocken und sind – neben ausreichend Bewegung – auch hier auf die gesunde Ernährung gestoßen: viel Obst und Gemüse, durchaus Fleisch, aber alles in Maßen, viele Nüsse und Fisch. Zusätzlich wird, und das scheint wichtig, an rund 100 Tagen im Jahr gefastet. Das tut dem Körper offensichtlich gut.

    Platz 3: Macau (Ø 85,2 Jahre)

    Unweit von Hongkong liegt Macau, die zweite Sonderverwaltungszone von China. Ein rasanter Wirtschaftsboom hat den Lebensstandard in die Höhe schnellen lassen – und damit einhergehend auch die Lebenserwartung. Auch der gesunden Ernährung – viel Gemüse und Obst – ist diese zu verdanken.

    Platz 2: Singapur (Ø 86,5 Jahre)

    Singapur ist nicht nur eine der grünsten Metropolen Asiens, sondern investiert eine Menge in Forschung und Prävention chronischer Krankheiten. Dazu kommt eine der niedrigsten Säuglingssterberaten weltweit. Auch auf gesundes, ausgewogenes Essen wird hier großer Wert gelegt.

    Platz 1: Monaco (Ø 89,6 Jahre)

    Einen gewaltigen Sprung macht die Lebenserwartung im Fürstentum Monaco, nämlich auf fast 90 Jahre. Bei den Frauen beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung sogar 93,5 Jahre. Mit 39.500 Einwohnern handelt es sich auch hier wieder um einen Zwergstaat – und um einen äußerst wohlhabenden noch dazu: Fast zwei Drittel aller Einwohner sind Millionäre! Nachdem viele Reiche aufgrund der fehlenden Erbschaftssteuer ihren Wohnsitz hierher verlegen, beeinflussen diese die Statistik natürlich auf sehr positive Weise.

    Der dritte Punkt bei dir ist, wenn ich das richtig verstehe, was du geschrieben hast, das du 25 % in Europa angelegt hast. Das ist eigentlich ein bisschen viel, denn ich habe noch nicht gehört, das das jemand genauso gemacht hätte. Die Stiftung Warentest empfiehlt, glaube ich, 70 % MSCI World und 30 % Schwellenländer. Europa ist im MSCI enthalten und wird nicht extra erwähnt. Danach sollten es wohl etwa 65 % USA sein. Aber, die Ansichten darüber, ob das richtig ist, sind verschieden.

    Ich finde jedenfalls persönlich, das du mindestens 30 % - bis maximal 40 % - in die Schwellenländer investieren solltest, und dabei mehr in die asiatischen. Es wird zwar gesagt, das dies ein höheres Risiko bedeutet, als in die Industrieländer zu investieren, aber auch das dies möglicherweise, mit Vorbehalt, höhere Gewinne verspricht - natürlich auch mehr Verluste bedeuten kann. Mehr als 10 % bis maximal 15 % Europa sollten es aber wohl eigentlich nicht sein. Den Anteil der USA kannst du so lassen, oder auch erhöhen, je nachdem, was du für richtig hältst. Wie gesagt, die Meinungen darüber sind verschieden.

    Wenn du dein Risiko verringern möchtest, besonders gegen die Zeiten sinkender Aktienwerte, dann kannst du dein Vermögen aufteilen und 70 % davon in Aktien anlegen und die restlichen 30 % deines Portfolios in Anleihen investieren. Wenn du so verfährst, wirst du zwar zeitweise nicht so hohe Gewinne haben, etwa wenn die Aktien gerade hoch stehen, aber du wirst bei sinkenden Kursen auch nicht so viel verlieren. Das richtet sich aber nach deinen persönlichen Vorlieben und jeder macht das so, wie er es für richtig hält. Ganz Risikobewusste, nehmen noch weniger Gewinne in Kauf, und sichern sich ab durch eine Aufteilung von 50 % in Aktien und 50 % in Anleihen. Aber wie gesagt, das musst du selbst entscheiden und dies kann dir niemand abnehmen.

    Hallo, ich habe das ebenfalls viele Jahre lang gemacht, und in eine Versicherung eingezahlt, um meine Rente aufzubessern und mir dann monatlich einen Betrag, zusätzlich zu meiner staatlichen Rente, auszahlen zu lassen. Damals hatte ich noch keine Ahnung, ich hatte mich noch nie mit dem Thema der Geldanlage beschäftigt und hielt das für eine sehr gute Idee. Inzwischen habe ich gelernt und festgestellt, das das eine völlig falsche Entscheidung war, die ich getroffen habe, weil ich keine Ahnung gehabt habe.

    Es ist so, das habe ich aus eigener Erfahrung festgestellt, und ich habe mir das auch durch verschiedene Quellen von Ratgebern und Experten - im Internet, aus Büchern, Zeitschriften u.s.w. - bestätigen lassen, das eine Versicherung für eine Altersvorsorge völlig ungeeignet ist. Ich habe eine ganze Menge darüber gelesen und kann hier nicht alles schreiben, was ich gelernt und erfahren habe. Aber man muss die Versicherung bezahlen, die natürlich eine Menge Geld verdienen will und die Rendite, die diese mit unserem Geld erwirtschaftet - sehr oft an der Börse - behält sie natürlich zum größten Teil selbst. Dafür darf man der Versicherung natürlich auch noch Gebühren bezahlen, denn schließlich müssen die Manager von irgendetwas leben und ihre Millionengehälter irgendwoher bekommen. Die Versicherungen sind meist auch noch Aktiengesellschaften und müssen daneben auch noch ihren Aktionären Gewinn ausschütten, und die wollen natürlich auch möglichst viel.

    Es ist sehr viel besser, wenn man das, was man die Versicherung machen lässt - das Geld anlegen und damit verdienen - wenn man das selber macht. Dann kann man nämlich den ganzen Gewinn selber einstreichen und muss niemandem etwas davon abgeben. Man muss niemanden dafür bezahlen, das er mit dem eigenen Geld Gewinn erwirtschaftet, von dem man selber nichts hat.

    Die beste Methode, mit der man sehr viel mehr erreichen kann, als mit einer Versicherung, ist die, wenn man bei einem Broker im Internet, der so etwas anbietet, ein kostenloses Depot eröffnet. Dabei sollte man noch darauf achten, das möglichst keine Gebühren für Order verlangt werden. Für solche Anbieter findet man Vergleiche im Internet. Dort sollte man, je nach seinem Kenntnisstand, ETFs eröffnen und entweder in einem monatlichen Sparplan Geld einzahlen, oder aber in einem Einmalbetrag. Die Stiftung Warentest hat zum Beispiel ein Heft als Ratgeber für Geldanlagen mit ETFs herausgebracht. Man findet aber bestimmt auch hier etwas darüber. Und auch sonst gibt es viel im Internet, was man erfahren kann. Dabei gibt es natürlich auch Risiken und Schwankungen, mit denen müsste man aber auch bei einer Versicherung leben. Man wird auf diese Weise, wie bereits geschrieben, jedenfalls sehr viel mehr Gewinn erzielen, als mit einer Versicherung. Wenn man mit einer Geldanlage erfolgreich sein will, dann muss man sich aber auf jeden Fall vorher gründlich informieren, damit man nicht hereinfällt und alles schief läuft.

    Nachdem ich deinen Beitrag noch einmal gelesen habe, möchte ich noch darauf hinweisen, das ich außerdem auch gelernt habe, das Finanzberater für ihre Beratung Geld verlangen. Da gibt es welche, die nehmen einen Anteil von dem Gewinn, der mit deinem Geld erwirtschaftet wird. Und es gibt noch viele weitere Methoden, mit denen du bei einem Finanzberater einen Teil deines Geldes lassen kannst. Die Finanzberater haben auch überhaupt kein Interesse daran, genausowenig wie die Banken und die Versicherungen, dich auf eine Weise zu beraten, wo du möglichst keine, oder wenig Kosten, für deine langjährige Geldanlage hast. Je mehr du dafür bezahlen musst, desto mehr verdienen sie daran. Deshalb wird in der Regel, weder ein Finanzberater, noch eine Bank, noch eine Verischerung, eine Empfehlung geben in ETFs zu investieren. Denn dabei können sie am wenigsten überhaupt verdienen. Du bezahlst nämlich bei einem günstigen Broker fast keine Kosten für eine Geldanlage in ETFs. Das bedeutet natülich einen höheren, den ganzen Gewinn, für dich. Doch wovon sollen die armen Finanzberater, Banken und Versicherungen leben, wenn sie nichts bekommen?

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Geldanlage.

    Bei einer Immobilie, also einem Haus, oder einer Wohnung, handelt es sich um eine feste Anlageform, die nicht überall, nicht in der Welt, nicht im ganzen Land, sondern nur lokal oder regional, verfügbar ist.

    Das ist schon mal eine große Einschränkung zu der Alternative in einen Immobilienfond, oder einen Immobilien-ETF zu investieren. Dieser wäre weltweit verfügbar und man könnte von überall auf seine Investition zugreifen, diese viel leichter kaufen, oder verkaufen, als eine Wohnung, oder ein Haus, als Geldanlage.

    Außerdem investiert man bei einem solchen Fond, oder ETF, nicht nur in eine einzelne Immobilie, sondern in viele hundert, oder sogar tausend, entweder z.B. in Deutschland, Europa, den USA, oder sogar der ganzen Welt.

    Das bedeutet, das man damit sein Risiko beträchtlich vermindert und die Chance auf Gewinn dadurch erheblich steigt. Wenn du also mit Immobilien Gewinn erzielen möchtest, dann solltest du dir dies als Alternative überlegen.

    Es gibt aber Anlageformen, die auf lange Sicht, über mehrere Jahre, wesentlich bessere Renditen versprechen. Wo man - jedenfalls meistens - einen besseren Gewinn erwirtschaftet und das Risiko - statistisch gesehen - dennoch vertretbar ist.

    Das kommt z.B. bei einer Geldanlage in einen, oder mehreren ETF, wie z.B. dem MSCI-World, oder dem MSCI-All-World, und einem, oder mehreren ETF zusätzlich, infrage. Darüber solltest du dich jedenfalls einmal informieren, bevor du dich entscheidest.

    Man sollte aber nirgendwo investieren, bevor man sich nicht, möglichst gründlich und umfassend, darüber informiert hat. Ansonsten läuft man Gefahr eine falsche Entscheidung zu treffen und womöglich sein Geld zu verlieren.

    Die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem Ratgeber - wenn ich mich recht erinnere - einen Anteil des MSCI World von 70 % und einen Anteil der USA von etwa 65 %. Eine Finanz- und Börsen-KI, einer gefragten Plattform, die ich gefragt habe, hat geschrieben, das ein Anteil von 40 % USA zu hoch sei und man diesen verringern sollte. Ein Anleger hat geschrieben, das er sein Geld seit Jahren zu 100 % in den USA angelegt hat und das er nichts besseres machen konnte. Dann gibt es die Meinung, das die USA in den letzten Jahren und ganz besonders jetzt, kein guter Platz für einen Anleger wären und man sein Geld lieber zu einem größeren Teil in dem Rest der Welt, etwa in den Schwellenländern und Europa anlegen sollte. Letztlich weiß es niemand genau und es kommt darauf an, wen du fragst. Der MSCI World ist aber wohl seit Jahrzehnten einer der sichersten Plätze sein Geld anzulegen. Dort hätte angeblich noch niemand sein Geld verloren.

    Also, ich bin ja nicht DER Finanz-Guru. Aber, wenn du mich fragst, sind Krypto-Währungen der sicherste, leichteste, einfachste und schnellste Weg, sein Geld zu verlieren.

    Das ist noch sehr viel schlimmer, als Lotto zu spielen, wo die Chance, das du verlierst, über eine Million mal größer ist, als die Chance auf einen Hauptgewinn.

    Lies dir mal die Ratschläge der Experten durch, dann wirst du sehr schnell feststellen, das es wahrscheinlich keinen schlechteren Weg gibt, sein Geld anzulegen, als diesen. Das Risiko ist unglaublich hoch und die Entwicklung ist unvorhersehbar und hochspekulativ.

    Die meisten Leute, die es mit Krypto versuchen, sehen ihr Geld nie wieder. Manche davon müssen dann einen Obdachlosen auf der Straße nach einem Euro fragen. ;(

    Das beste, was du tun kannst, und das möchte ich dir als Alternative vorschlagen: Eröffne bei einem Broker, bei dem du dein Depot kostenlos führen kannst und der keine Gebühren für Transaktionen nimmt, ein Depot und lege ein paar der empfehlenswertesten ETFs an. Entweder als monatlicher Sparplan, oder als Einmalanlage. Damit fährst du viel besser. Wenn du vielleicht auch nicht ganz so schnell Millionär wirst.