Beiträge von Neat-Bet1413

    Einmalkäufe über 100.000€ kosten bei der ING pauschal 69,90 €, es sei denn, du nimmst einen Aktions-ETF. Einer mit Schwellenländern wäre der SPDR MSCI All Country World ETF, für den müsstest du aktuell bei der ING nur 1,90€ bezahlen:

    Genau das Gleiche würde ich auch tun.

    Dieser ETF deckt Industrieländer, Schwellenländer und kleine Unternehmen (Small Cap). Deckt somit 99% des Marktes ab.

    Zumal kostet er aktuell bei ING nur 1,90€.


    Steht dir natürlich auch frei, deinen Sparplan auch darauf umzustellen und den MSCI WORLD einfach liegen zu lassen.

    Macht weniger Arbeit, als extra noch ein EM zusätzlich zu besparen.

    Keep It simple.

    Die wichtige Sache ist doch, dass ein ETF nichts ist, was man mit Geld machen sollte, dass man in den nächsten 10-15Jahren brauchen wird.

    Bitte ETF nicht verallgemeinern.


    Für Aktien-ETF stimmt deine Aussage.

    Für Geldmarkt-ETF stimmt deine Aussage nicht.

    Scalable hat 2,5%.

    Über deren Tagesgeld kann man sich ja selbst informieren, ob das einem "zu riskant" wäre. Derjenige dürfte aber dann auch bei Swap basierten Geldmarkt-ETF (DBX0AN) Schweißausbrüche bekommen.

    Dort dauert aber der Transfer von Tagesgeld zu Giro 1 Banktag.

    Daher haben ich einen kleinen Notgroschen bei der Hausbank zu niedrig Zinsen und alles darüber zu 2,5% bei SC.

    Schon die anderen Beiträge gelesen?

    Es hat sich bisher nichts geändert.


    JoRo45
    22. Januar 2025 um 08:55


    Für dich wäre wohl Finvesto sinnvoll. Kommst du für 10€ genauso jederzeit raus, verlierst halt die Förderung.

    Bei der ING kommt man nur mit höherer Zwangszahlung raus. Lohnt sich daher überhaupt nicht. Da bevorzuge ich die 10€ Variante von Finvesto viel eher.

    Es gibt da noch den (illegalen) Trick mit Fidelity zu Bonusprogramm, obwohl man nicht berechtigt ist... Zu finden in obigen Beitrag.

    Es gibt sehr wohl Frauen, die gerne mehr beruflich machen wollen.

    Selbstverständlich gibt es diese unterdrückten Frauen.

    Aber unter uns...

    Die Anzahl der Ehen, welche freiwillig einem Vollzeit/Teilzeit/Alleinverdiener Modell folgen, und durch ein Wegfall des Ehegattensplittings benachteiligt werden, würde ich einfach mal pauschal um ein Vielfaches höher einschätzen, als die Anzahl, von arbeitsunterdrückenden Ehen...


    Wenn die Frau sich bei diesem Thema schon nicht durchsetzen kann, gibt es weitaus andere Probleme, als das Ehegattensplitting abzuschaffen. Frauen die mehr arbeiten wollen, machen das in der Regel auch.


    Für mich sind das alles vorgeschobene Gründe, damit der Staat mehr Steuern einnimmt.

    Wieso soll das so sein?

    Verbessere mich bitte, wenn es falsch ist.


    https://www.lohnsteuer-kompakt.de/rechner/veranlagungsrechner


    Rechne es doch selbst aus.


    Mann: 50.000€

    Frau: 8.000€

    Zusammenveranlagung 7.872,00 €

    Einzelveranlagung 10.548,00 €

    Ersparnis bei der Wahl der Zusammenveranlagung 2.676,00 €


    Je höher die Differenz zwischen den Gehältern, umso höher ist das Ersparnis. Oder die geforderte erhöhte Steuernachzahlung.

    Und wie bereits erwähnt, haben wir (Vollzeit + Elternzeit) eine Rückzahlung von 1500€ erhalten bei Splitting, bei Einzelveranlagung hätten wir 500€ nachgezahlt. Somit 2000€ Steuern mehr gezahlt.

    Ergo geht es hauptsächlich darum, dass Frauen mehr arbeiten gehen. Oder beide in Teilzeit gehen, um die Gehälter anzunähren.

    Es gibt Frauen, die in der Mutterrolle aufgehen und nicht Kinder dafür bekommen, um diese 40h+ pro Woche von anderen Menschen erziehen zu lassen. Die allermeisten Frauen bevorzugen wohl eine Teilzeittätigkeit. Und nach meiner eigenen Erfahrung im Bekanntenkreis würden sehr gerne, fast alle Frauen, Vollzeit "Zuhause" bleiben und sich nur um die Kinder kümmern, was finanziell aber nicht machbar ist.


    Ich kenne eine Bekannte Mutter, mit 3 Kindern, welche alle ihre Kinder in die Betreuung gibt und Vollzeit arbeitet, täglich ihr Leben verflucht, da deren damalige 10 Jahres Zinsbindung vom Neubau nun ausgelaufen ist und sie quasi Vollzeit arbeiten, oder das Haus verkaufen muss, da ihr Gehalt in Teilzeit (15h) nicht mehr ausreicht.

    Naja was heißt altmodisches Modell.


    Selbst bei Mann: Vollzeit, Frau: Teilzeit, was heutzutage wohl die Regel ist, da ein klassischer "Alleinverdiener" kaum noch möglich ist, reden wir von hohen steuerlichen Nachzahlungen, wenn das Splitting abgeschafft wird. Besonders auch beim Thema Elterngeld.


    Also ich hätte dieses Jahr anstatt 1500€ Rückzahlung eine 500€ Nachzahlung, bei Einzelveranlagung.

    Ob es im Endeffekt Sinn macht oder nicht, muss jeder selbst für sich entscheiden.

    Für mich persönlich wären 25% EM schon zu viel.

    Ob du nun ein Small Cap oder Europa dazu mischst, musst du auch selbst wissen. Ich würde wohl Europa dazu nehmen.

    Das ist ja das tolle an ETF, du kannst es dir so mischen, wie du möchtest, wenn du denkst, dass es was bringt.


    Für mich persönlich wären 25% EM zu viel, ebenso 3 ETF zu viel und speziell in Europa würde ich auch nicht investieren.


    Um weniger USA zu haben, gibt es heutzutage auch mehr Möglichkeiten. Natürlich geht das durch Verringerung vom World ETF auf 65%, im Endeffekt verringert du dadurch aber auch jegliche andere Länder wie Europa, Kanada, Japan, usw. Würde ich persönlich nicht unbedingt wollen.


    Daher bespare ich persönlich, aus meinen persönlichen oben genannten Gründen, einfach:

    80% FTSE All World (Industrie + EM + bisschen Small Cap)

    20% MSCI All World Ex USA


    Dadurch bleibe ich Weltweit investiert, habe USA weniger, relativ wenig EM (~9%), bisschen Small Cap, und Europa/Japan/Kanada und Co bleiben weiterhin hoch erhalten.


    Aber wie immer: persönliche Überzeugung. Der Markt wird sich schon regulieren.

    Das was du tust, wird sicherlich auch gut laufen. Mache das, wovon du überzeugt bist. Und schau in 10 Jahren, ob es noch passt oder ob es was neues gibt.

    Angenommen, eine Person hält ETF-Anteile im Wert von 70.000 Euro zum 1. Januar.

    Ein Jahr später, zum nächsten Bewertungsstichtag, liegt der Depotwert bei 100.000 Euro.

    Hier wird es jetzt interessant.

    Woher stammen die 30000€?

    Ausschließlich aus Gewinnen der vorhandenen ETF Anteile?

    Oder zählt hier auch der Mehrwert durch Sparplan und Nachkäufe eine Rolle?


    Faktisch müsste man zum 31.12 genau soviele Teile verkaufen, wie Anfang des Jahres minus Freibetrag zu haben. Und paar Tage später wieder nachkaufen.

    Oder müsste man sich die genaue Summe des Gewinnes des Jahres auszahlen lassen?


    Oder wie möchte man das System effizient ausnutzen?

    Hallo.

    Mich beschäftigt momentan, wie ich meinen Sicherheitsbaustein effizient ansparen kann.

    Ich habe einen Notgroschen bei der ING liegen.

    Nun möchte ich die monatlichen Ersparnisse zu 40% in ETF und 60% sicher ansparen.

    Ich habe keine extra Sparraten für Urlaub/Auto/defekte Waschmaschine etc, dies wird alles aus den 60% mit finanziert. Optional mal ein wenig ETF verkauft für den Freibetrag.


    Ich frage mich nun, ob es blöd ist, eine halbwegs gute Verzinsung für die 60% haben zu wollen, da ING nur 0,75% weiter gibt. Geldmarktfonds fallen bei ING wegen den Gebühren raus, da man ja öfter an das Geld dran muss.


    Am liebsten wäre mir ein Gemeinschaftskonto.

    Von Trade Republic halte ich nichts.

    Scalable Capital ist super hässlich, hätte ich auch gerne benutzt, leider lässt sich das Gemeinschaftsgirokonto nicht verknüpften, da es von der ING unter meinem Namen versendet wird. Der Support antwortet auch nicht wirklich auf die Fragen. Ich habe das Problem erklärt, warum es nicht geht und um manuelles hinzufügen gebeten. Als Lösung wurde mir genau das erklärt, was ich zuvor gemacht habe und nicht funktioniert. Danke auch. Auf den Saftladen kann ich auch direkt verzichten.

    Gibt es gute Alternativen? Ich hätte auch nichts gegen Geldmarktfond einzuwenden, wenn sich die Gebühren im Zaun halten.

    Viele Alternativen wegen Gemeinschaftskonto fallen mir nicht ein.

    Oder wie macht ihr das / oder habt es in der Vergangenheit gemacht? Mache ich mir zuviele Gedanken wegen 2%? Einfach alles bei ING liegen lassen und von der Inflation auffressen lassen?

    Oder sollte ich den Notgroschen umdeklarieren, in einen Geldmarktfond investieren und alles über Summe X auf dem Tagesgeldkonto ebenfalls in den Geldmarktfond stecken?


    Ich hätte auch kein Stress mit FLATEX, gibt es hier Erfahrungen? Immerhin sind die weitaus günstiger als ING. Wäre auch sinnvoll für späteres FIFO, da das Depot auch ein Gemeinschaftsdepot ist.


    Vielen Dank.


    Ich bin überfragt...

    Warum etwa die letzten beiden?

    Etwas Sicherheit außerhalb von Aktien, wobei man in diesen Regionen wohl auch einfach Aktien verkaufen kann, notfalls mit Verlusten, die Rendite tut ihr übrigens.


    Weshalb Deine Überzeugung?

    Persönliche Einschätzung der politischen Lage. Manche Parteien sind sehr sozialistisch eingestellt, werfen ständig mit den Worten "Enteignung" und "Reichensteuer" umher. Diese werden aus Gründen von Neid und Mißgunst jedoch immer mehr und mehr gewählt.

    Und wie man bekanntlich weiß, geht es dem Sozialismus nur solange gut, wie man auf das Geld von anderen Zugriff hat. Daher wird wohl mit allen Mitteln versucht, die Menschen im Land zu behalten. Waffengewalt ist ja zum Glück verboten und würde niemals dafür eingesetzt werden, die Menschen im Land zu behalten *hust*.

    Hätte ich 1.6 Millionen Euro, würd ich wohl wie folgt vorgehen:

    Wegzugbesteuerung wurde bereits genannt mit 500k. Bin aber der Überzeugung, dass diese langfristig niedriger wird. Würde meine Summen also weit darunter anlegen.

    Ich würde auch auf ausschüttende ETF setzen.


    Aufteilen würde ich es wie folgt:

    50% World FTSE/ACWI

    10% MSCI World Ex USA

    10% EU

    10% EM

    20% Geldmarktfond


    160k Invesco FTSE Dist

    160k Vanguard FTSE Dist

    160k Amundi Prime ACW Dist

    160k Amundi Prime ACW Acc

    160k SPDR ACWI IMI Dist

    160k XTracker MSCI World Ex USA Dist

    160k XTracker Euro Stoxx 600 Dist

    160k iShares EM IMI Dist

    160k DWS ESG Euro Money Market

    160k Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap 1D

    Ich hatte 2019 mit Amundi angefangen. Sie hatten in den kommenden 2-3 Jahren zweimal (!!!) den Index gewechselt und 2023 schließlich den Fonds mit einem anderen steuerschädlich nach Irland verschmolzen, also wieder anderer Index. Habe daraufhin alles verkauft.

    Sowas meine ich.

    Oder dass einige ETF einfach zu ESG wurden.

    Wäre das nicht, hätte ich wenig Probleme mit Amundi.

    Aber ich kaufe nicht einen "nicht ESG" ETF, um später einen ESG ETF aufgezwungen zu bekommen...