Beiträge von Evaluise

    Na schön, Jens-L1966 will keine Rentenpunkte nachkaufen, ist doch egal wieso - diese Diskussion bringt gerade niemandem was.

    Aber in den Beiträgen bis einschließlich Nr. 22 wurden doch einige bedenkenswerte andere Vorschläge gemacht. Einigkeit scheint zu bestehen, dass der Sicherheitspuffer mit "reicht für 10 Jahre" sehr hoch angesetzt ist.

    Mir würde ein großzügig kalkulierter Puffer von "nur" fünf Jahren plus neues mittelprächtiges Auto reichen; allerdings komme ich aus einer weniger langlebigen Familie als Jens-L1966 und habe weniger einschneidende Umbrüche erlebt als er. Aktuell scheint ja noch die Möglichkeit zu bestehen, weiter zu sparen - warum nicht ab sofort alles, was neu dazukommt, in den im Beitrag Nr. 22 empfohlenen SPDR-Fonds stecken?

    Ich prüfe nicht, ob ich zufällig gerade Ausschüttungen erhalten habe.

    Bei Ausgaben, die sein müssen, tu ich das auch nicht, durchaus aber bei Ausgaben, die ich nur gerne tätigen würde. Die kommen auf eine Warte-/Wunschliste, und wenn das nächste Mal eine Ausschüttung reinkommt (oder ein dickes Trinkgeld oder eine Steuererstattung oder ich finde überraschend in einer alten Reisetasche einen Hunderter), betrachte ich das als Wink des Schicksals.

    Oft habe ich dann aber schon vergessen, was ich denn vor drei Wochen so gerne gekauft hätte. Oder festgestellt, dass es eh Schrott und/oder überteuert war. Oder drauf gekommen, dass ich was Ähnliches schon habe. Oder gemerkt, dass ich dafür keinen sinnvollen Platz finden könnte, der noch innerhalb meiner Kürmelgrenze wäre.

    Wenn das alles nicht zutrifft und ich die Ausgabe immer noch tätigen möchte, ist es okay wg. Wink des Schicksals, und solche Ausgaben habe ich auch selten bereut. Aber es spart 'ne Menge Geld, auf solche Winke zu warten: mag blöd sein, funktioniert aber.

    Ist aber schon irgendwie traurig, wenn man so etwas von der Höhe der Ausschüttung abhängig macht.

    Nö, find ich normal, wenn man jahrelang nach dem Motto "reicht uns" und nicht "ist oberaffengeil" gelebt hat. Immerhin hat uns dieses Motto ein hübsches Depot und einen hübschen Tages-/Festgeldbestand verschafft. (Die Erbschaft kam noch obendrauf, macht aber nicht den Großteil aus.)

    ... den ganzen Blödsinn ...

    Na schön, vom ursprünglichen Threadtitel haben wir uns eh entfernt:

    Ich halte Börsenfegers Verfahrensweise nicht für Blödsinn und denke dabei an einen alten Thread, in dem es darum ging, dass Leute jahrelang gespart haben und sich jetzt schwer damit tun, aus dem Sparmodus wieder rauszukommen. Da sind Ausschütter einfach psychologisch (jaja, Schwachzocker kriegt jetzt wieder grüne Flecken im Gesicht) praktisch:
    Kürzlich waren mein Mann und ich ein paar Tage unterwegs und haben dabei auch seine und meine Familie besucht. Ein paar Tage vorher hatten wir eine Ausschüttung von rund 950 Euro erhalten. Der Betrag wurde für diesen Kurzurlaub reserviert, und so haben wir hemmungslos ein etwas größeres Hotelzimmer mit Balkon gebucht statt bloß Schuhkartonzimmer und haben beide Familien ausgiebig zum Essen eingeladen. Ohne die Ausschüttung wären wir da sparsamer/geiziger gewesen. (Trotzdem blieb was übrig und das wurde dann in den aktuell besparten ETF gesteckt.)

    Die größte Frage wäre ob ich bei den ETF´s evtl. auf Ausschüttende umsteigen soll und was wir mit dem Geld auf dem Tagegeldkonto am besten machen.

    Bei den ETFs ist es angesichts des bisherigen Depotwerts ziemlich schnuppe, denn die Beträge bei Ausschüttern dürften sich im Pommes-plus-Mayo-Bereich bewegen. Bei höherem Depotwert finde ich in der Auszahlphase Ausschütter sehr praktisch und handhabe das inzwischen auch selbst so.

    Depot mit rund 45 % Einzelaktien ... wäre mir zu heiß. Hatte ich anfangs allerdings auch und habe draus gelernt.

    Das Tagesgeld ist recht großzügig bemessen, denn anscheinend habt Ihr keine "Rentenlücke", oder doch?

    Versuch's trotzdem, schaden wird es ja nicht. Ich erinnere mich, dass in meiner Grundschulzeit jemand vor einem ähnlichen Problem stand. Der Lehrerin Bescheid gesagt, Lehrerin hat uns allen einen Zettel mit der Frage nach möglicher Hilfe mitgegeben => es haben sich gleich mehrere Familien gemeldet.
    Und könntest nicht unter leichter Anpassung der Arbeitszeiten Du das morgendliche Anziehen + Frühstückmachen übernehmen?

    Steck den ganzen Betrag in den von Dir genannten SPDR und bespar den auch per Sparplan. Für Satelliten-, geschweige denn Einzelaktienspielchen ist es zu wenig Kohle - das wären vom Betrag her nur Pipifaxpositionen. Und zumindest die Einzelaktien sind sehr oft sowieso keine dolle Idee, dafür aber stressträchtig.

    Ich gebe dann vorläufig auf.

    Hab ich schon lange. Ich lass einfach auf dem Verrechnungskonto von Ende Dezember bis ca. Mitte März (weil die Steuer oft erst deutlich nach dem Jahresanfang abgebucht wird) sicherheitshaber 1.000 Euro stehen und hol mir die zuviel gezahlte Steuer im nächsten Jahr per Steuererklärung zurück, die ich wg. Selbständigkeit ja sowieso machen muss. Freisteller wurde schon vor Jahren gelöscht, nachdem vor Jahren durch ein eheliches Missverständnis mal zu viel freigestellt war.

    In einem anderen Thread hat mal jemand ausgerechnet, wie viel es an Opportunitäts- oder Wasweißichwas-Kosten ausmacht, dass mit der überzahlten Steuer erstmal nicht ich, sondern der Finanzminister arbeiten kann. Hab die Zahl nicht mehr im Kopf, aber sie lag glaub ich unterhalb dessen, was ich jährlich spare, indem ich meine Eisbecher zu Hause genieße statt in der Eisdiele.

    Nun gab es zwar einen leckeren Eisbecher, allerdings hätte ich möglicherweise trotzdem monatlich noch 1 oder 2 Hunnis übrig, sodass ich überlegt hatte, den Sparplan von 600 auf 700 oder 800 Euro im Monat aufzustocken.

    Hatte überlegt, ob ich die 1 oder 2 Hunnis lieber in den Sparplan stecken oder dem Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zuschlagen soll. Mal sehen. Vielleicht reichen auch 600 Euro für den Sparplan und den Überschuss kann man heute schon verjuxen.

    Ich bin doch so kompromissfreudig: 1 oder zwei Hunnis sind gemittelt 150 Euro => Sparplan + 50 Euro, Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto (hoffentlich nicht bei der ING - die verzinst lausig) 50 Euro - und die restlichen 50 Euro bewusst zum Verjubeln reservieren.
    Ich hab extra einen Posten "verjubeln" in meiner monatlichen Finanzplanung, um nicht in Sparhysterie zu verfallen. Wird zwar oft kaum genutzt, aber wenn doch, hab ich überhaupt kein mieses Gefühl dabei.

    Werde die zu den 100k fehlenden Beträge noch per Einmalanlage bei der ING anlegen, sobald das Geld verfügbar ist, also in den nächsten Wochen oder Monaten. Kostet dann 1 Mal 1,90 Euro, höchsten 2 Mal.
    Ist aber schon richtig: Beim Verkauf sind die ETFs nicht im Angebot, sondern es würde bei diesem Volumen dann 69,90 Euro bei der ING kosten. Ein Verkauf ist aber auch frühestens in 10 Jahren geplant.

    Übrigens: Hatte letztens irgendwo hier im Forum einen guten ETF-Rechner gefunden. Da konnte man dann aus einer Vorauswahl den ETF angeben oder eine eigene Rendite angeben, die FIRE-Zahl berechnen, schauen, wie man stünde, hätte man vor 5, 10, 15 oder 20 Jahren mit dem Sparplan begonnen u.v.m.
    War kein ETF-Rechner von irgendeiner Börsenseite glaub ich. Und gar nicht kompliziert. Mit grünem Hintergrund, wenn ich mich richtig entsinne.

    Kann den leider nicht mehr finden. Wäre super, wenn ggf. jemand den Link schicken könnte, falls bekannt.:)

    69,90 würde es bei der ING nur dann kosten, wenn Du mehr als so etwa 26.000,- auf einen Schlag verkaufen würdest, und das hast Du vermutlich nicht vor.

    Und der ETF-Rechner ... abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wo der steckt: was soll das?! Du wolltest doch Deine Nerven beruhigen und hast bisher auch nichts davon geschrieben, dass Du nach einem neuen + nervenaufreibenden Hobby suchst. Würde es nicht Deinen bisherigen Planungen eher entsprechen, erst wieder tätig zu werden, wenn die noch anzulegenden Beträge verfügbar sind?

    Jo, das mag so sein, allerdings gefällt mir das Gesamtangebot dort besser.
    Keine Angebots ETF oder dein Preis begrenzt auf 200 ETF, sondern rundherum.
    Klick mal auf den o.a. Link und schau dir nur mal die Gebühren für Einzelaktien an.

    Ist für Goldie doch schnuppe, denn sie hat jetzt ein ING-Depot und das reicht. Groß traden will (und sollte) sie ja sowieso nicht.

    Vielen Dank. Ja, ein dickeres Fell könnte ich da auch gut gebrauchen. Es stellt sich aber leider bisher nicht ein. :(

    Ging mir 'ne Zeitlang auch so. Inzwischen hab ich mal eher zufällig eine Weile nicht ins Depot geguckt und festgestellt, dass mir das nicht gefehlt hat. Hoffentlich läuft's bei Dir ähnlich.