Neuer ETF Sparplan (Neuling)

  • Wenn da "ausgeführt" steht, ist die Sache erledigt, auch wenn es ein bisschen dauern kann, bis die Kontobewegung angezeigt wird - und noch ein bisschen länger, bis der Kaufbeleg ins ING-Postfach gelegt wird: der kommt wahrscheinlich erst heute abend oder morgen. Aber ab "ausgeführt" kannst Du mit Eisbecher feiern.

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    Und jetzt legst du noch eiskalt Sparpläne auf diesen ETF an….

    Schon passiert. Eiskalter Sparplan greift ab 3. August. ^^

    Gern geschehen ... aber reiß uns nicht den Kopp ab, wenn ein Dip kommt => Du feststellst, dass Du später günstiger hättest kaufen können. Das ist normal, passiert ständig und ist kein Grund zur Aufregung.

    Nein, nein, kann ja keiner wissen, was kommt.

    Idealerweise würde ich jetzt gar nicht mehr reinschauen ins Depot die nächsten Jahre. Habe bei dem Sparplan auch alles automatisiert angelegt (Geldübertrag, Echtzeit-Dauerüberweisungen usw.), sodass das jetzt eigentlich alles en passant ohne die geringste Aufmerksamkeit meinerseits mitlaufen kann.

    Werde aber leider nochmal ins Depot reinschauen müssen, weil

    a)wegen Freistellungsauftrag für Vorabpauschale nächstes Jahre/jedes Jahr. Bei 100k + 7.200/Jahr (bzw. Januar 2027 103k gesamt) schätze ich, dass man ca. 500 € freistellen müsste. Hatte online auch schon nach einem genauen Vorabpauschalenrechner gesucht, aber mit den gefundenen kam ich leider nicht so richtig zurecht.
    Für die Freistellungsaufträge muss man aber glaub ich bei der ING nicht ins Depot schauen, sondern da gibt es im Hauptmenü eine Vorlage für alle bei der ING geführten Konten/Depots zusammen, wenn ich es richtig gesehen habe.

    b) die Einmalanlage aufgrund Zuflussverzögerung leider eine Zweimal-, wahrscheinlich sogar Dreimalanlage wird. Werde im August/September noch einen 2. Teil anlegen müssen und schlimmstenfalls Ende des Jahres noch einen 3., bis die 100k voll sind.
    Und für diese weitere(n) Einmalanlage(n) muss ich zwingend ins Depot. Dann sehe ich den Depotstand und natürlich auch den dann aktuellen ETF-Kurs, wodurch ich sofort sehe, ob bei der vorangegangenen, also heutigen Einmalanlage ein Verlust oder ein Gewinn besteht, denn ich kenne ja den Kurs, zu dem ich heute gekauft habe.
    Mein Gehirn wird dann ganz automatisch, ganz ohne Hilfe eines Taschenrechners und sogar gegen meinen Willen meinen Verlust oder Gewinn bis auf die 3. Nachkommastelle im Nu ermitteln. :)

    Sollte es zum Zeitpunkt der neuen Einmalanlage einen Verlust geben, steigt der Stresspegel. Sollte dann aber ein Gewinn vorliegen, wäre das erstmal erfreulich. Der Stresspegel steigt dann aber auch, weil der Kurs im Gewinnfall höher als der heutige Kurs ist und ich mich aufregen werde, dass ich die neue Einmalanlage nicht schon einbringen konnte, als der Kurs noch so niedrig wie heute war. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Stressreaktionen und Gedankenkreisen liegt also bei mindestens 100% =O

    Klar, aufregen ist sinnlos und solche Gedankenspiele sind sinnlos. Passiert voraussichtlich dennoch ganz automatisch.

  • Werde aber leider nochmal ins Depot reinschauen müssen, weil

    a)wegen Freistellungsauftrag für Vorabpauschale nächstes Jahre/jedes Jahr. Bei 100k + 7.200/Jahr (bzw. Januar 2027 103k gesamt) schätze ich, dass man ca. 500 € freistellen müsste. Hatte online auch schon nach einem genauen Vorabpauschalenrechner gesucht, aber mit den gefundenen kam ich leider nicht so richtig zurecht.
    Für die Freistellungsaufträge muss man aber glaub ich bei der ING nicht ins Depot schauen, sondern da gibt es im Hauptmenü eine Vorlage für alle

    Falls du genug Freistellungsauftrag für die ganze Vorabpauschale übrig hast, kannst du auch erst mal 1000€ festlegen und dann irgendwann nach Abrechnung der Vorabpauschale den Freistellungsauftrag auf den tatsächlichen Betrag abändern.

  • Falls du genug Freistellungsauftrag für die ganze Vorabpauschale übrig hast, kannst du auch erst mal 1000€ festlegen und dann irgendwann nach Abrechnung der Vorabpauschale den Freistellungsauftrag auf den tatsächlichen Betrag abändern.

    Naja, am 1. Januar jedes Jahres sind ja für das laufende Jahr immer noch die kompletten 1000 Euro da. Könnte man also schon so machen. In welchem Monat findet denn die Abrechnung der tatsächlichen Vorabpauschale denn üblicherweise statt?

    Weiß gar nicht, ob mir für das laufende Jahr 2026 jetzt auch noch eine Vorabpauschale berechnet wird.

  • Schon passiert. Eiskalter Sparplan greift ab 3. August. ^^

    Und jetzt legst du dir noch die Sparpläne für den

    7.

    15.

    und

    23.

    bei der ING an


    Dann bekommst du dein Geld schnell und wie im Autopilot unter.

    Außerdem nutzt du bei den heute üblichen „erratischen“ Kursschwankungen wegen Donald Trump noch Glättungseffekte.

  • Naja, am 1. Januar jedes Jahres sind ja für das laufende Jahr immer noch die kompletten 1000 Euro da. Könnte man also schon so machen. In welchem Monat findet denn die Abrechnung der tatsächlichen Vorabpauschale denn üblicherweise statt?

    Weiß gar nicht, ob mir für das laufende Jahr 2026 jetzt auch noch eine Vorabpauschale berechnet wird.

    Ja, die wird für 2026 berechnet, fällt aber 2027 an. Die Abrechnung kommt Ende Januar/Anfang Februar, Zahltag ist allerdings der 1. Januar (bzw. der erste Wochentag im Januar), da sollte das Konto gedeckt bzw. der Freistellungsauftrag erteilt sein.

  • Das Geld wird aber trotzdem noch auf dem Verrechnungskonto angezeigt, nur im Depot ist es schon weg.

    Weiß jetzt gar nicht, was aktueller Stand ist bei der Order - gekauft oder noch nicht. Steht jedenfalls "ausgeführt" da. Der Kurs scheint aber um 10:03 Uhr kurz auf 11,118 runter, ist dann ja unter 11,120. Vermutlich wurde dann gekauft.

    Dieses ganze Verbuchen kostet ungefähr 2 Tage Zeit.
    Steht im Depot "ausgeführt", dann ist es ausgeführt. Sonst ist es "offen"

    Sollte es zum Zeitpunkt der neuen Einmalanlage einen Verlust geben, steigt der Stresspegel. Sollte dann aber ein Gewinn vorliegen, wäre das erstmal erfreulich. Der Stresspegel steigt dann aber auch, weil der Kurs im Gewinnfall höher als der heutige Kurs ist und ich mich aufregen werde, dass ich die neue Einmalanlage nicht schon einbringen konnte, als der Kurs noch so niedrig wie heute war. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Stressreaktionen und Gedankenkreisen liegt also bei mindestens 100%

    Da habe ich mir eine geistige Sperre gelegt.
    Dieses "hätte, hätte, Fahradkette" macht alles schlimmer.
    In einer Nachschau sage ich mir dann: "Zum Zeitpunkt meiner Entscheidung habe ich die für mich günstigste Entscheidung getroffen" (Nachträglich weiß ich/andere es vielleicht besser, aber zu dem damaligen Zeitpunkt war es für mich die richtige Entscheidung.)
    Diese Entscheidung kann ich nicht mehr ändern, ich lebe damit, also warum ärgern/aufregen oder nerven lassen von so etwas.
    Komme ich bei der Nachschau auf einen Punkt, den ich damals versehentlich nicht berücksichtigt hatte, dann wird dieser Punkt als "Lernerfahrung" in die nächsten Entscheidungen mit hinein genommen.
    Durch diese innere Einstellung bin ich wesentlich ruhiger geworden,....8)

  • Das mit den Glättungseffekten gefällt mir. :)

    Möglicherweise habe ich unklar kommuniziert: Aktuell gibt es leider gar kein Geld mehr zum unterbringen. Die weiteren Teile der Einmalanlage stecken noch fest und stehen voraussichtlich erst Mitte August oder im September (oder teilweise noch später) zur Verfügung. Mit denen war dann eine weitere Einmalanlage geplant.

    Und auch für weitere Sparpläne steht nichts mehr zur Verfügung. Habe einen zum 1. des Monats eingestellt und den gesamten Monatsbeitrag dort reingebuttert.

    Sicher könnte man noch zu den 3 genannten anderen Monatsterminen zusätzliche Sparpläne einrichten - sofern man noch Geld übrig hat.

    Auch Evaluise hatte ja oben schon etwas in dieser Richtung angesprochen. Habe es bisher nicht im ING-Account ausgetestet. Aber theoretisch würde ich es schon für möglich halten, dass man dort

    a) sowohl 4 Sparpläne/Monat auf denselben ETF (hier: ACWI IMI) einrichtet zu den 4 angebotenen Einstiegstagen 1., 7., 15. und 23.

    und

    b) als auch 4 oder sogar unendliche viele parallele Sparpläne auf denselben ETF (hier: ACWI IMI) zu einem einzigen der angebotenen Einstiegstage (hier: der 1. eines Monats) und mit jeweils dem Maximalbetrag von 1.000 Euro.
    So könnte man dann per kostenlosem Sparplan an einem einzigen Einstiegstermin eine beliebig hohe Summe (z. B. bei 4 parallelen Sparplänen auf einen einzigen ETF dann max. 4.000 Euro) einbringen, ohne die Gebühr für die Einmalanlage entrichten zu müssen (1,90 Euro bzw. 4,90 + 0,25%).
    Wollte man etwa 50k am Monatsersten in ein und denselben ETF einbringen und sich dabei die Gebühr für die Einmalanlage sparen, müsste man demnach (mindestens) 50 kostenlose Sparpläne auf denselben ETF für den Monatsersten einrichten.

    Dennoch bin ich zumindest bei Variante b) skeptisch, dass das systemseitig funktioniert (bei Variante a) auch, aber das halte ich für wesentlich wahrscheinlicher, dass das funktioniert). Denn die Bank hat diese Möglichkeit wahrscheinlich auch bereits erkannt und einen Riegel vorgeschoben, weil sie ja auch - per Einmalanlage - mehr mitverdienen will.

    Finanztip schreibt rechtzeitig, womit zu rechnen ist. Der Betrag passte bisher ziemlich gut.

    Super, vielen Dank.:thumbup:Werde später mal recherchieren, was Finanztip für 2026 bzgl. Vorabpauschale geschrieben hatte.

    Vielen Dank. Ja, ein dickeres Fell könnte ich da auch gut gebrauchen. Es stellt sich aber leider bisher nicht ein. :( Auch solche rationalen Überlegungen, wie von Dir dargestellt, werden bei entsprechenden Stressreaktionen jedenfalls bei mir gnadenlos automatisch übertönt. Daher bis auf Weiteres lieber so gut wie möglich das Depot bereits von vorherein ausblenden, "vergessen".

    Die einzige stressarme Konstellation, die ich mir bisher vorstellen könnte, wäre, wenn ich bei einem wahrscheinlich kommenden Blick ins Depot (im Rahmen der nächsten Einmalanlage) feststellen würde, dass ich in der Gewinnzone bin. Wie oben beschrieben, würde das zwar auch Stress auslösen (wegen höherer Einstiegskosten der neuen Einmalanlage), aber es wäre dennoch ein gutes Gefühl, zumindest das eingesetzte Kapital noch vollständig erhalten vorzufinden. :)

  • Vielen Dank. Ja, ein dickeres Fell könnte ich da auch gut gebrauchen. Es stellt sich aber leider bisher nicht ein. :(

    Ging mir 'ne Zeitlang auch so. Inzwischen hab ich mal eher zufällig eine Weile nicht ins Depot geguckt und festgestellt, dass mir das nicht gefehlt hat. Hoffentlich läuft's bei Dir ähnlich.

  • Goldie Such dir einen Depotanbieter, der einen Festbetrag im niedrigen Bereich für Einmaleinzahlungen verlangt. Wenn ich 5 oder 6 stellig anlegen möchte, wäre mir das kurzfristige Anlegen von zich Sparplänen einfach viel zu aufwendig. Bei meinem Anbieter zahlst du auf eine Einmalzahlung für AktienETF, egal wie hoch, 5,90 €. Bei 4 Handelsplätzen kommt noch eine Kostenpauschale von 2€ hinzu. Bei der Investitionssumme sind das Peanuts und den von dir angedachten Aufwand nicht wert. Sparpläne und Depotführung sind kostenlos.

  • Goldie Such dir einen Depotanbieter, der einen Festbetrag im niedrigen Bereich für Einmaleinzahlungen verlangt. Wenn ich 5 oder 6 stellig anlegen möchte, wäre mir das kurzfristige Anlegen von zich Sparplänen einfach viel zu aufwendig. Bei meinem Anbieter zahlst du auf eine Einmalzahlung für AktienETF, egal wie hoch, 5,90 €. Bei 4 Handelsplätzen kommt noch eine Kostenpauschale von 2€ hinzu. Bei der Investitionssumme sind das Peanuts und den von dir angedachten Aufwand nicht wert. Sparpläne und Depotführung sind kostenlos.

    Eine Einmalanlage auf den gewählten ETF kostet bei der ING 4€ weniger als bei deinem Anbieter. Ich weiß es nicht mehr genau, aber das war Flatex, oder?

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