Beiträge von Ubuntu13

    Das ist ja nur die halbe Miete und damit im Zweifelsfall wertlos.

    Wann genau wird die Mindestbewertungszahl erreicht? Zum gleichen Zeitpunkt?

    Vielen, lieben Dank schonmal für den Hinweis, den Bausparer zu prüfen. Ich merke gerade, dass meine bisherige Annahme / Rechnung im Bestcase nicht aufgeht.^^


    Die Zinsbindung für das aktuelle Wohnbaudarlehen (Zinssatz 1,7 %) läuft im April 28 aus.

    Ein paar Eckdaten zu meinem Bausparvertrag aus 2018:

    https://www.schwaebisch-hall.de/content/dam/dambsh/bsh/dokumente/abb-pib/tarifuebersicht.pdf

    Tarif: FuchsImmo 2, Bausparsumme: 56000 €

    Mindestsparguthaben ohne Wahlzuteilung: 40 % (die von mir in einem vorherigen Beitrag genannten 35 % sind falsch!)

    Derzeitiger Stand: 14.416 € , aktuell gehen monatlich 200 € rein. Bewertungszahl aktuell 29,818

    Mindestbewertungszahl laut Bausparkasse: 44 ?


    Jetzt gibt es ja diese lustige Zuteilungsmasse. Wenn ich das korrekt verstehe, müsste ich min. mal 40 % von 56000 €, sprich 22400 € an Guthaben im Vertrag haben und die Bewertungszahl min. 44 betragen um als Kandidat an Stichtag x in die Zuteilung zu kommen? Das Ganze hat dann noch Vorlaufzeiten von 3 Monaten, etc. bis man frühstens auf das BS - Guthaben zugreifen kann und das Darlehen in Anspruch nehmen kann?

    D.h. ich müsste die verbliebene Zeit, bis sagen wir Anfang 2028, also 24 Monate so besparen, dass ich 7984 € (22400 €-14416 €) bis dahin noch zusätzlich einzahle, was einer Rate von ~ 332 € / Monat entspräche.

    Je mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, desto fragwürdiger erscheinen mir diese Bausparprodukte....


    Ich freue mich auf eure konstruktive Kritik und Ideen zur Gestaltung :)

    Vielen Dank für die Anregung. Der BS ist aktuell so getaktet, dass er 2 oder 3 Monate vor Zinsbindungsende des aktuellen Wohnbaudarlehens die Mindestsparleistung (35%) erreichen würde.

    Ich habe ein relativ langweiliges ETF - Portfolio als Sparplan laufen mit:

    - 50 % xtrackers MSCI World

    - 30 % xtrackers MSCI Emerging Markets

    - 20 % Amundi Euro Stoxx 600


    Nachdem ich mich zu lange mit Union Investment und Einzelaktien rumgeschlagen habe, ist das für mich in Ordnung.

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier, Mitte 30 und würde mich über eine Einschätzung der Community zu folgendem Sachverhalt freuen:

    2018 habe ich eine kleine Wohnung für knapp 80k (inklusive Sanierungsleistung) gekauft, diese saniert, einige Jahre selbst bewohnt und seit 2023 vermietet. Diese trägt sich vor Steuern aktuell komplett selbst. Nach Steuern muss ich wenige Euro im Monat zuschießen. Ab 2026 trägt Sie sich dank Staffelmiete auch nach Steuern selbst.

    Während der Eigennutzung habe ich zusätzlich über 3 Jahre insgesamt ca 12k Sondertilgungen geleistet.

    Stand heute, würde ich für besagte Wohnung nach aktueller Marktlage ca. 120k bekommen.

    2028 läuft die Zinsbindung für mein Wohnbaudarlehen aus. Restschuld des Darlehens wird sich auf ca. 41k belaufen.

    Über einen Bausparer hätte ich zu diesem Zeitpunkt ca. 25k zur Verfügung und zusätzlich die Möglichkeit den Rest über das damit verbundene Bauspardarlehen günstig weiterzufinanzieren. Es wäre allerdings auch kein Problem 2028 die Restschuld komplett zu tilgen mit weiterem, verfügbaren EK.


    Nun sehe ich für mich aktuell drei Möglichkeiten:

    Option 1: Restschuld komplett tilgen. Vorteil: Wohnung gehört vollständig mir. Mieteinnahmen kann ich nach Abzug von Rücklagenbildung zusätzlich in mein ETF - Depot schieben. Nachteil: Keine Zinsen mehr zum Absetzen in der Steuererklärung.


    Option 2: Restschuld komplett tilgen. Wohnung für vermutlich >120k verkaufen, ETF Depot ordentlich aufstocken, ein Teil ggf. in rollierendes Festgeld. Vorteil: Hohe Liquidität.


    Option 3: Wohnung über Bauspardarlehen günstig weiterfinanzieren. Vorteil: Mieter zahlt weiterhin die Wohnung ab. Potentiell, weitere Wertsteigerung der Immo möglich. Nachteil: Klumpenrisiko.


    Freue mich auf eure Gedanken.