Ich denke bei diesem Vorschlag ist auch viel Parteitaktik dabei und deswegen denke ich nicht dass das so kommt. Selbst ich als Laie sehe schon dass so eine Änderung nicht so problemlos und einfach umgesetzt werden kann. Da gibt es z.B. jene die Privatversichert sind, d.h. hier ist schon fraglich ob diese Personen eine zusätzliche Abgabe für die gesetzliche KV zahlen müssen. Wenn nicht, dann sind die Gutverdiener schon mal außen vor, oder es wird mehr Leute geben die in die PKV wechseln. Und damit fällt dann schon ein sehr großer Teil der Leute weg, die wirklich in nennenswerten Umfang Kapitalanlegen haben. Übrig bleibt dann nur der angestellte Arbeiter, Ingenieur, ... der mit fleißigem Sparen etwas Geld auf die Seite gelegt hat.
Beiträge von SandroW
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Ich habe eine Riester Rente alleine mit dem Hintergrund abgeschlossen, um die Rentenlücke aus der Reform der 2000er Jahre auszugleichen, da ich auch keine Betriebsrente bekomme. Daher würde ich schon auf das Vorsorgedepot wechseln wenn es in der Auszahlphase flexibler ist.
Darüber hinaus spare ich noch in ETFs um es im Alter dann komfortabel zu haben
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Vielen Dank für die interessanten Beiträge.
Für mich hört sich das AVD auf jeden Fall interessanter an, als mein aktueller Riester Vertrag. Vor allem weil ich selbst über die Länge der Auszahlphase entscheiden kann. Das ist neben dem Entfall der Beitragsgarantie der große Vorteil.
Aber bisher ist das nur ein interner Entwurf, über den die Finanz-/Versicherungslobby noch nicht drübergeschruppt hat. So schön wird es daher womöglich nicht werden
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Habe meinen Riestervertrag schon vor einigen Jahren beitragsfrei gestellt (UniProfiRente Select). Die Rahmenbedingungen zum Altersvorsorgedepot klingen gar nicht so schlecht finde ich. Bin daher ernsthaft am überlegen noch im Dezember etwas einzuzahlen um die Förderung bzw. steuerliche Vergünstigung für 2025 mitzunehmen und dann asap auf das neue Produkt idealerweise bei einem neuen Anbieter zu wechseln. Ist natürlich ein Omlette aus ungelegten Eiern... Was meint Ihr?
Ich habe meine Riester Rente (ebenfalls UniProfiRente) immer weiter gezahlt, da es bei mir keine nennenswerte Betriebsrente gibt. Daher brauche ich eine zusätzliche Rente auf jeden Fall.
Und aufgrund er hohen Steuerersparnis ist die Riester Rente für mich kein VerlustgeschäftSofern es zukünftig mit der Neuregelung ein Angebot gibt bei dem eine realistische Rentenlaufzeit (z.B. 85 Jahre) festgelegt ist, werde ich auf jeden Fall auf dieses Model wechseln
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30% bis 1200€ und darüber hinaus 20% bis 1800€.
Insgesamt also max 30%*1200 + 20%*600, ggf. zzgl. Kinderzulage.
Dann kommt es darauf an wie der persönliche Steuersatz ist. Wenn der recht hoch ist, ist die heutige Riester-Förderung deutlich besser
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Der Sparteil klingt ja nicht dumm, der Knackpunkt wird eher wieder die Auszahlungsphase sein.
Also abwarten, was kommt.
Ja da bin ich auch gespannt. Ich bin mit meinem Riester Vertrag schon zufrieden, aber ich weiß dass ich sehr sehr alt werden muss damit ich keinen Verlust mache
Ich hoffe dass es beim Altersvorsorge Depot besser gemacht wird. Dann würde ich wechseln
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Ich habe aktuell einen Riester Fondssparplan und bin mit der Entwicklung sehr zufrieden. Aber wie überall zu lesen ist kommen für die Auszahlphase hohe Abschlusskosten hinzu und ich muss sehr alt werden damit ich davon profitiere. Das relativiert den Anlageerfolg wieder.
Daher würde ich mir wünschen wenn das Vorsorgedepot flexibler gestaltet ist und jeder sich seine Rente ohne eine zusätzliche Rentenversicherung zusammenstellen kann. Zu so einem Vorsorgedepot würde ich mit meiner Riester-Rente gerne wechseln
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Ich denke einen einfachen Tipp wird dir keiner geben können, da durchaus vorstellbar ist dass deine Versicherung im Leistungsfall alles durchforstet und prüft ob sie zur Zahlung verpflichtet ist. Die andere Frage ist natürlich auch ob zum Leistungszeitpunkt, der ja auch erst in 20 Jahren sein kann, noch alle Unterlagen vorhanden sind um dir eine falsche Angabe nachweisen zu können.
Ich habe bei meiner BU auch Schwierigkeiten beim Abschluss gehabt. Ich habe die noch zu einer Zeit abgeschlossen, bei der die Versicherung gleich eine Unterschrift zur Arztauskunft wollte. Aus diesem Grund hatte meine erste BU auch eine Reihe von Ausschlüssen.
Ich habe dann auch einige Zeit bei dem Thema herum gedocktert bis ich eine BU ohne Ausschlüsse hatte. Aber aufgrund dieser Erfahrung ist mein Vertrauen in diese Versicherung und die Versicherungsvermittler nicht so besonders groß ausgeprägt, so dass meine Absicherung eher sehr niedrig ist