Guten Morgen,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Da ich im Familien- und Freundeskreis niemanden habe, der in einen ETF-Sparplan investiert, brauchte ich für mein Wohlbefinden einfach eine positive Rückmeldung.
Danke dafür 😉
Das mit den 15 bis 20 Jahren sagen sie alle. 
Da schwimme ich wohl einfach mit dem Strom mit. In 15–20 Jahren gebe ich dann Feedback. 😉
Der gewählte ETF ist ganz ok. Ich würde die die ausschüttende Variante nehmen, also IE00B3RBWM25. Der ETF sieht sehr ähnlich aus, möglicherweise steckt sogar das gleiche Portfolio dahinter. Seit der Einführung der unseligen Vorabpauschale sind ausschüttende Fonds günstiger als thesaurierende. Vorher war es andersherum. Ja, ich weiß, daß Saidi das andersherum sagt (oder sagte). Offenbar sind seine Videos nicht auf dem neuesten Stand.
Guter Hinweis (auf „Ausschütter“ geändert) 😉
Nach meinem Dafürhalten liegt da etwas zu viel Bargeld herum. Für einen Hauseigentümer ist es kein Schaden, wenn er etwas mehr Liquidität auf der Seite hat, aber 63 Mille müssen das nicht sein. Was bekommst Du dafür an Zins? Ist es nicht günstiger, zumindest einen Teil des Geldes ins Immobiliendarlehen zu stecken, vielleicht 20 oder 30 T€? Oder ist der Darlehenszins etwa niedriger als der Habenzins? Könnte ja sein, vor 2020 gabs ja Immodarlehen zu 1,x% oder gar 0,x%.
Wenn es nach mir ginge, müsste ich auch nicht so viel Bargeld herumliegen haben. Für meine Frau ist die ganze Aktiengeschichte allerdings ein Hexenwerk.
Sie möchte weiterhin, dass monatlich 1.000 Euro auf das Tagesgeldkonto gehen.
Dem Hausfrieden zuliebe bleibt das auch so.
Den Hauskredit wollte ich ursprünglich vor drei Jahren vollständig ablösen. Allerdings wären dabei so hohe Vorfälligkeitszinsen angefallen, dass ich ihn nun die verbleibenden vier Jahre regulär weiterlaufen lasse.
Mit einer monatlichen Rate von 1.000 Euro und einer jährlichen Sondertilgung von 1.700 Euro bin ich dann exakt zum Ende der vereinbarten 20 Jahre schuldenfrei. Aktuell sind noch rund 46.000 Euro offen.
Günstig an Deiner Rentenversicherung ist, daß sie vor 2005 abgeschlossen wurde, so ist die vermutlich magere Rendite immerhin steuerfrei. Allerdings ist die Rendite vermutlich mager. Hast Du Dir sie mal ausgerechnet? Wenn es meine wäre, würde ich sie vermutlich trotzdem stehen lassen. Wenn Du die Versicherung bei einem guten Anbieter hast, könnte die Versicherung nach Steuer 2,75% oder so bringen; für quasi ein festverzinsliches Papier ist das so schlecht nicht.
Die Versicherung läuft bei der DEVK. Genauer habe ich mir das Ganze bislang noch nicht angeschaut.
Stand jetzt sollen für beide zum Renteneintritt rund 150.000 Euro ausgezahlt werden.
Ich lasse die Verträge erst einmal weiterlaufen und schaue dann, wie es aussieht, wenn es soweit ist.
Wenn es klappt, hast Du den Gewinn. Wenn es nicht klappt, trägst Du den Schaden. Damit will ich den Teufel nicht an die Wand malen, aber niemand kann in die Zukunft schauen.
Laß Dich nicht verrückt machen! Andere Leute kochen auch nur mit Wasser.
Wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter. Hoffentlich 😉
Ganz am Ende zahlt man beim Gesamtverkauf auf den Thesaurierer weniger Steuer als auf den Ausschütter, weil man während der Laufzeit schon einen größeren Teil der Gewinne versteuert hat. Aber diese Frage interessiert möglicherweise Deine Erben eher als Dich.
Da wir keine Kinder haben, kann später ohnehin nur jemand aus der Verwandtschaft erben. Die dürfen sich dann selbst mit dem ganzen Kram herumschlagen.
Aber wie alle anderen geben wir natürlich alles bis auf den letzten Euro aus. Ist doch klar. 😄