Beiträge von hobartR

    Kannst du dir nicht in Dänemark eine Girokonto eröffnen für die Überweisung dieser Kleinstbeträge ?

    Das war meine erste Überlegung, nur gibt es praktisch keine Bank ohne Kontoführungsgebühren, so dass diese dann zusammen mit dem nichtersehbaren Wechselkurs der Bank auf ungefähr dasselbe wie die Wisegebühren hinauslaufen, und zweitens ist es ein Riesenaufwand bzw. extrem schwer, dort ein Konto als Nicht-Ansässiger zu eröffnen. Das gilt für alle skandinavischen Länder. Die scheren sich nicht darum, dass es eine EU-Regelung gibt, die besagt, dass jeder EU-Bürger in jedem EU-Land problemlos ein Basiskonto eröffnen darf. Sie machen einfach ihre eigenen Regeln, verweigern es Leuten aus anderen Ländern, fordern hunderttausend Nachweise, bestehen darauf, es würde nur mit Personennummer gehen usw...

    Die Einzahlung kann in Euro erfolgen und die Umrechnung passiert intern bei Wise (Währungsumtausch) zu halbwegs humanen Gebühren.

    Bei Wise muss man ja noch nicht mal vorher umtauschen oder GEld bei ihnen führen - man kann direkt überweisen. Aber egal was man wählt, für kleine Beträge, und die habe ich oft, ist Wise teuer. Ich habe viele kleine Rechnungen, die z.T. nur 10-30 Euro sind, und dafür fallen deutliche Gebühren bei Wise an. Bei größeren Summen so ab 1000 Euro ist Wise aber ideal und viel günstiger.

    koho Du hast Recht, Revolut ist eine Bank (wenn auch nicht mit deutscher Einlagesicherung). Wise ist aber keine.

    Es geht um regelmäßige Überweisungen von kleineren Beträgen, alles von ca. 10 Euro bis 100 Euro, ca. 35-40 Mal pro Jahr. Ins EU-Ausland, das aber keinen Euro hat.

    Wie ist das eigentlich bei Revolut: wenn man innerhalb seines Kontos Geld in eine andere Währung wechselt, bspw. von Euro in dänische Kronen (zu einem guten Kurs), und dann später irgendwann diese Kronen nach Dänemark auf ein anderes Konto(Rechnungszahlung) überweist, ist diese Überweisung dann kostenlos? Wäre das günstiger als direkt über Revolut eine Überweisung von Euro nach Dänemark zu tätigen? Bei Wise ist es minimal günstiger, erst das Geld zu wechseln.

    Ja, Revolut ist bei kleineren Beträgen günstiger - zumindest zeigt es das ann. Allerdings habe ich von vielen Leuten gehört, dass die angebenen Kosten nicht unbedingt die endgültigen sind und durch zwischengeschaltete Banken weitere Kosten hinzukommen können. Das steht auch bei Revolut irgendwo im Kleingedruckten, ist also nicht so transparent wie bei Wise. Waren bei Euch denn die Überweisungen immer 1:1 so wie angegeben?

    Danke, Revolut hatte ich auch gesehen, allerdings liest man leider sher viel negatives darüber (Konten werden einfach geschlossen/deaktiviert, Gelder sind weg (ist ja keine Bank, wobei Wise das auch nicht ist) etc). Auch sind dort leider die Gebühren nicht transparent dargestellt, soll heißen, es können immer noch andere banken zwischengeschaltet sein und dadurch höhere Gebühren/Kosten entstehen, als Revolut eigentlich anzeigt. Das habe ich von vielen anderen gehört. Da ist Wise wohl deutlich besser in der Hinsicht.

    Kennt jemand eine kostengünstige Möglichkeit, um immer wiederkehrende Rechnungen im Nicht-Euro-EU-Ausland zu zahlen? Klar, man kann eine normale SEPA-Überweisung in Euro tätigen, dann weiß man aber nicht, wieviel der Empfänger letztenendes in seiner Währung erhält, da die Empfängerbank ja keine Wechselkurse zur Verfügung stellt. Dies ist bei Rechnungen dann unpraktisch. Ich kenne Wise, allerdings ist das eher für größere Beträge günstig; bei vielen kleinen Rechnungsbeträgen bspw. über 10-20 Euro sind die Gebühren dann schon ziemlich hoch auf Dauer. Ein Bankkonto im Ausland wäre aber auch wieder mit Kontoführungsgebühren verbunden und zusätzlich dem unklaren Wechselkurs der Bank.

    Habt Ihr eine Idee?

    Jetzt bei 5000 € Guthaben -> alles verzinst. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass ich etwas falsch verstanden habe ?( ...

    Du hast es richtig verstanden. Hier verdeutlicht es die Ascory Bank. Aber das hat natürlich trotzdem nichts damit zu tun, ob man ihr vertraut oder nicht.

    investiert in einen GeldmarktETF

    Das macht aber nur Sinn, wenn man für Kauf und Verkauf keine oder nur ganz niedrige Kosten hat.

    mocean mich wundert es halt, dass Finvesto bei Raisin 1,9 % gibt, aber auf der eigenen Website 0,75 %. Bei Raisin steht auch nichts von Aktionszinssatz - allerdings, dass es nicht verlängert werden kann, aber ohne Zeitangabe...

    Ich bin etwas unsicher, ob ich das dann als Bank für Tagesgeld wollte...bei FT werden sie ja nicht als Empfehlung genannt bisher.

    Alterntaiv habe ich noch Ford Money im Hinterkopf, kann da jemand was zu den Zinsen für Bestandskunden sagen, also ob sie dauerhaft okay sind oder ob Ford money bekannt dafür ist, gleich nach Aktionsende alles wieder auf 1 % zu senken?

    Hat jemand Erfahrung mit dem Tagesgeld von Finvesto über Raisin? Es steht kein bestimmter Aktionszeitraum, gleichzeitig aber "Laufzeit nicht verlängerbar"...weder Finvesto noch Raisin konnte mir dazu etwas sagen. Genausowenig zum Zins: klar, der ist variable, nur steht bei Raisin eben derzeit 1,9 % und bei Finvesto selber nur 0,75 %...

    Und kann jemand etwas zu Varengold(jetzt Ascory) sagen? Erfahrungsberichte findet man praktisch gar nicht, nur ein paar negative Abmahnungen der Bafin...

    Nein, es geht nicht um größere Summen. Wäre innerhalb der EU.

    Die Frage ist, ob es eben Sinn macht, ein Depot zu eröffnen und mit ETFs zu beginnen, wenn man das ganze dann in 1-2 Jahren evt. auflöst. Oder kann man das Depot auch auf einen ausländischen Broker übertragen? Wäre wahrscheinlich etwas kompliziert, auch die steuerlichen Aspekte...

    Das wäre super, wenn sich die Baader Bank gebessert hat!

    Das Zinskonto funktioniert auch problemlos. Ich nutze es jedoch nur für kleinere Beträge, meistens lege ich freie Beträge direkt (kostenfrei) in einem Geldmarkt-ETF an.

    Hättest Du Bedenken, auch größere Beträge dort im Tagesgeldkonto anzulegen? Und wie sieht es mit Steuerbescheinigungen und Erträgnisaufstellungen: waren diese bei Euch immer korrekt bzw. habt Ihr sie überhaupt erhalten? Ich hatte da teilweise sehr negatives gehört, dass bspw. erst gar keine Steuerbescheinigungen zur Verfügung gestellt wurden.

    Danke, das klingt ja schon mal gut. Nur dass die Baader-Bank dahintersteckt, macht mir etwas Sorgen. Hast Du zwei Zugänge/Apps, einmal für die Baader-Bank und dann noch für Smartbroker+, oder läuft das alles über Smartbroker+?

    Wie sind Eure Erfahrungen mit Smartbroker+, sowohl für Depot als auch für das Zins-/Tagesgeldkonto? Steckt Smartbroker+ die Gelder vom Zinskonto auch in Geldmarktfonds, so wie es Trade Republic tut?

    Wie sieht es mit dem Kundensupport aus?