Beiträge von Chra

    Höre auf zu graben wenn du aus dem Loch kommen willst ( Beitragsfrei stellen )


    Steige von deinem Pferd wenn du merkst das es tot ist ( Kündigen)


    Musst du jetzt entscheiden ob du im Loch auf einem totem Pferd sitzt und dir das gefällt.

    Mir würde es nicht gefallen….

    Bei der Option Beitragsfreistellung (sofern das die Versicherung das überhaupt akzeptiert) besteht ggf. die Gefahr, dass durch die versteckten Kosten das Guthaben mit der Zeit aufgefressen wird ? Gibt es Erfahrungen, ob man bei der Versicherung eine Chance hat, dass sie die Informationen über die Kosten überhaupt rausrücken, oder kann man sich diese Anfrage gleich sparen?

    Die meisten Gesellschaften bieten zudem heute globale ETF als Zielfonds an. Einen solchen würde ich wählen.

    Ich befürchte, dort werden keine (günstigen) ETF auf z.B. MSCi World-Basis angeboten:

    https://www.ergo.de/de/Produkte/Rentenversicherung/Private-Rentenversicherung/FSC

    Oder übersehe ich bei der dort angebotenen Auswahl ("Produkte der ehem. Vorsorge AG") etwas?

    Zu den Kosten der Versicherung habe ich in den gesamten Unterlagen leider nichts finden können :(

    Ich habe die Entwicklung der Daten aus den jährlichen Statusreports mal in einem Diagramm dargestellt:

    Immerhin liegt der Rückkaufswert (rot) mittlerweile über den eingezahlten Beiträgen (gelb). Das würde aber (Stand Ende 2024) einer Verzisung von ~ 1,2% p.a. entsprechen - vmtl. wäre es sogar durch Tagesgeldanlage jetzt mehr

    Bis 2013 liegt der Rückkaufswert unter dem Fondsguthaben (blau)-> Kosten/Provision der Versicherung in den ersten 5 Jahren?

    Vielen lieben Dank für Eure Antworten bis dahin!

    Bevor ich etwas unternehme, hole ich mir ja im Forum Rat :)

    Ich würde mir ansehen, welche Fonds oder ETFs überhaupt angeboten werden. Dann kann man entscheiden. Bei der Vertragsdauer ist nur eine aktienbasierte Anlage sinnvoll. Nach 12 Jahren Laufzeit und dem 62. Lebensjahr ist nur die Hälfte der sonst üblichen Steuern fällig. Ob man so lange durchhält, muss jeder für sich entscheiden.

    Ja, für ein Alternativangebot müsste ich nur irgendwie mal mit der Gesellschaft in Kontakt kommen - vielleicht die Hotline anrufen? (Der Verkäufer in der ehem. Hausbank existiert schon lange nichtmehr). Digital ist ja auch keine Verwaltung möglich, was mich eherlichgesagt schon ziemlich ärgert! Ich möchte halt vermeiden, dass mir wieder irgendwas aufgeschwatzt wird, was ich nicht verstehe... Durchhalten wäre jetzt eher nicht so das Problem (100 EUR/Monat tun mir aktuell nicht weh) - zudem würde ich mich als sehr sparsam einschätzen...

    Hallo.

    Hast Du den Vertrag bereits hinsichtlich eines Widerrufs abklopfen lassen? Die Alternative hattest Du nicht aufgeführt.

    Keine Ahnung, ob das geht - was wäre denn der Unterschied?

    Finde ich diese Info dann wahrscheinlich im damals unterschriebenen Vertrag. Hier müsste ich mich mal durch die zahllosen Unterlagen wühlen - aber ich vernehme den Antworten, dass man doch die Zeit investieren sollte.

    Würde eher damit liebäugeln, mir das Geld in der Rentenphase auf einmal auszahlen zu lassen um das dann in die bis dahin erworbene Immobilie zu stecken (Kredit/Modernisierung).

    Meine steuerliche Situation in der Rentenphase jetzt schon abzuschätzen fällt mir auch etwas schwer - werde vmtl. gesetzliche (~2k/m) und Betriebsrente (?), ggf. noch geringfügige Mieteinnahmen (~1k/m) bekommen.

    Ich würde nochmal versuchen, genauere Details zu den Kosten des Vetrages recherchieren - hab nur noch im Hinterkopf, dass die Unterlagen hier ziemlich umfangreich und kompliziert gestaltet sind - wahrscheinlich aus gutem Grunde :D...

    Liebes Forum,

    ich hoffe ihr könnt mir eine Entscheidungshilfe zum berühmten Thema fondsgebundene Rentenversicherung geben. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung von dem Thema, weshalb es mangels sachkundiger Beratung auch immer geschoben wurde.

    Folgende Situation:

    2008 wurde mir von der damaligen Hausbank eine Versicherung der Vorsorge AG (jetzt Ergo) angedreh... ääh vermittelt.

    Es geht um folgendes Produkt:

    Produkt: VHF01

    Versicherungsbeginn: 2007

    Frühester Rentebeginn: 2045

    Spätester Rentenbeginn:2070

    Ende Beitragszahlungsdauer: 2045

    monatliche Sparrate (wurde nie angepasst): 100EUR (bis jetzt also ca. 22k eingezahlt)

    Rentenfaktor je 10kEUR Fondsguthaben: 24,19 EUR; keine garantierte Altersrente vereinbart

    Folgende 4 Fonds werden nach unterschiedlicher Gewichtung bespart:

    1. Amundi Total Return A EUR AD (D) LU0149168907 – dieser wurde zum 29.8.25 zu Amundi Total Return A2 EUR AD (LU3038663459) verschmolzen (45%)
    2. DWS SDG Global Equities LD (DE0005152466) (15%)
    3. Fidelity Funds European Growth (LU0048578792) (25%)
    4. JPM Global Converibles (LU0129412341) (15%)

    Eine digitale Verwaltung des Vertrages wird leider verweigert.

    Ich sehe folgende Möglichkeiten:

    1. Vertrag sofort kündigen (sagt jetzt mein Bachgefühl) - die "Gewinne" (Rückkaufswert-eingezahlte Beträge) (oder der gesamte Rückkaufswert?) müssen dann voll versteuert (Kapitalertragssteuer, richtig?) werden. Den Erlös würde ich dann in MSCI World ETF oder eine Immobilie investieren.
    2. Vertrag bis Laufzeitende beitragsfrei stellen (hatte ich schon mal in den Jahren 2008 und 2012 vergebens versucht, aber vllt geht das ja jetzt nachdem die Gebühren bezahlt sind)
    3. Einen Fondswechsel vornehmen (ich habe aber keine Ahnung, was ich da nehmen soll und ob in diesem Spektrum überhaupt etwas sinnvolles angeboten wird); zudem gibt es ja das das "Kommunikationsproblem", weil keine digitale Verwaltung akzeptiert wird.
    4. Den Vertrag einfach so weiterlaufen lassen

      Was würdet Ihr tun?

    Vielen Dank schon mal für Eure Tips!