Nicht perfekt. Nicht maximal renditestark. Aber für viele langfristig gut – und genau das wird oft unterschätzt. Oder?
LG
Wo wird das unterschätzt?
Zitatehrlich gesagt gibt es die „beste“ Strategie ohnehin nicht.
Richtig. Die "beste" Strategie sieht im nachhinein nie besser aus als eine risikobehaftete Strategie, welche mit Glück funktioniert hat.
ZitatEin weltweit gestreuter ETF verfolgt vor allem ein Ziel: Er versucht nicht, den Markt zu schlagen, sondern den durchschnittlichen Marktertrag möglichst unkompliziert und kostengünstig abzubilden.
Das stimmt nicht. Ein MSCI ACWI entscheidet sich aktiv Small Caps rauszunehmen. Ein MSCI World sogar noch zusätzlich die Schwellenländer. Beide verzichten auf die Frontiermarkets (In denen immerhin ~3 Mrd Menschen leben).
Dazu ist die Frage, was "der Markt" ist. Wir sprechen von den Public Markets.
Den durchschnittlichen Marktertrag suchen die bekannten Welt-Indizes auch nicht, das würde ein Equal Weight ETF machen. Die bekannten, nach MK gewichteten Indizes wollen am Ertrag der Weltwirtschaft teilhaben.
ZitatDeshalb kann ein Welt-ETF für viele Menschen eine pragmatische Lösung sein:
breit gestreut,
einfach verständlich,
kostengünstig,
und mit hoher Wahrscheinlichkeit nah an der allgemeinen Marktentwicklung.
"Breit gestreut" ist relativ. Ist ein ETF, der 5000 Aktien hält, aber eine davon mit 99% gewichtet ist, gut gestreut? Die aktuellen Klumpen in den Welt-Indizes sind da und sollten auch nicht verleugnet werden.
"Einfach verständlich". Findest du? Was denn genau? Ich denke eher, dass die meisten keine Ahnung haben und ihnen die Aussage: "Sind viele Aktien drin" zum "Verständnis" ausreicht.