Beiträge von Leilo

    Bist Du noch am Ansparen, oder entnimmst Du? Falls ja wie stark? Wie stark hast du Deinen individuellen Freibetrag für Altanlagen bereits ausgeschöpft (100k für Gewinne ab 2018)? Ist Dir bekannt, dass Du diese beim Verkauf erhobenen Steuern über die Steuererklärung zurück bekommst? Hast Du einen günstigen Broker, bei dem Du ohne hohe Gebühren Verkäufe/Neukäufe durchführen kannst?

    Statt einem radikalen Umbau, bei dem jede Menge Steuern fällig werden, würde ich zu einer maßvollen Anpassung tendieren. Erarbeite eine Wunschallokation. Wie viel von was möchtest Du am Ende haben und wie stark darf das Depot von der Wunschvorstellung abweichen. Im weiteren versuche Dich dem Ziel schrittweise anzunähern.

    Zur Zeit spare ich noch 100€/Monat in einen ETF/Corporate Bonds und 200 € in einen ETF/Dividenden...Entnahmen bisher gering, Neuanlage dann in "Festgeld mit 2%" bei Scalable.

    17/18 Freibetrag alles noch verfügbar. Der Freibetrag ist nicht übertragbar/vererbbar... Muss ich rechtzeitig daran denken, die Positionen zu veräußern:D

    Das mit der Steuererklärung war ein guter Hinweis, hatte ich vergessen.

    Kann ich in 2026 noch eine Erstattung für in 2024 verkaufte Altbestände beantragen? Oder nur im der dem Steuerjahr folgenden Steuererklärung?


    Broker mehrere;)

    Wie groß sind denn die einzelnen Posten? Gibt es da vielleicht eine faustregeltaugliche Sollbruchstelle, also zum Beispiel "Alles unter 1000/3000/5000 Euro kommt weg!"?

    Ja klar, hatte ich auch daran gedacht. Damit verkleinere ich die Positionsanzahl, aber nicht unbedingt die Dopplungen z.B. auf MSCI World oder Stoxx600. Wäre aber ein erster Ansatz.

    Das 30% Quantil der ETF-Positionen liegt bei ca. 3.000 €

    Ich würde vorschlagen, du überlegst dir ein echtes Konzept mit u.a.

    - Anlagezielen, Anlagehorizont, Altersvorsorge, Liqiditätspuffer, Verhältnis sicherheitsorientierte vs. renditeorientierte Anlagen, etc.

    Anhand dieses Konzeptes kannst du dann deine Depots "aufräumen".

    Erstmal Vielen Dank für die Anregungen!

    Noch einige Infos zu den Randbedingungen:

    Bin 68 Jahre alt, seit 3 Jahren in Rente....

    Liquiditätspuffer ist vorhanden, wird z.Z. teils in Reiseerinnerungen investiert.

    Zielrichtung ist eine Mischung aus Kapitalerhalt, Dividendeneinkommen und Teilnahme an Wertsteigerungen. Zocker war ich nie, jedoch Teilnehmer mit max. 3% "Risikokapital".

    Habe in den letzten Jahren auch vermehrt Ausschütter (Anleihen, Overnight, DividendenETF) gekauft bzw. umgeschichtet sowie Fonds verkauft, um die Gesamt-TER zu senken. Momentan liegt die TER wertgewichtet bei 0,2 %.

    Aktuelle Verteilung der ETFs: Aktien 84%, Anleihen 7%, Rohstoffe/Gold 9%.

    Das Gesamtportfolio hat ca. 70% ETF Anteil, 25% Aktien und 5% Fonds/Zertifikate-

    Die Altbestände vor 2008 sind natürlich wunderbar gestiegen... deshalb war ich mir unsicher, mich (teilweise) von diesen zu trennen, auch wenn Freistellungen angerechnet werden?

    Hatte meine ich irgendwo gelesen, steuerliche Aspekte seien kein Grund, sich von Kauf/Verkauf abhalten zu lassen...Sofern man überzeugt ist bzw. das "Konzept" steht.

    Leilo wieviele sind alt, wieviele davon sind große Positionen?

    Welche sind richtig gut gelaufen bzw. tun das noch?

    Gesamtvolumen 400K, davon ca. 100 K Altbestand. Große Positionen (6k bis 15K) ca. 60%.

    Alle sind gut gelaufen, insbesondere natürlich die Stücke mit USA, Stoxx30, Health und SmallCaps. Unterliegen dem aktuellen Marktgeschehen...

    Guten Morgen, durch jahrzehntelanges, also auch "Bestandsgeschützte", kaufen von kostenlosen ETF -Sparplänen bei diversen Brokern sind meine Depots auf der ETF -Seite auf 115 Titel "gewachsen".

    Darunter mehrere Wiederholungen z.B. auf MSCI World, Europe Stoxx 600, etc .

    Ich habe immer auf eine gute TER und Volumina geachtet. Von einigen Positionen (klein, teurere TER) habe ich mich bereits getrennt.

    Mein Steuerfreibetrag ist ausgeschöpft.

    Habe eigentlich einen recht guten Überblick durch Excel und einen Portfolio-Tracker....

    Fragen: Sollte ich den Bestand deutlich konsolidieren? Ist das steuerlich sinnvoll? Oder so weitermachen und wenn Geld notwendig, neuere ETF Positionen auflösen?

    VG Thomas