Beiträge von Hochhaus

    Zitat von fabioso

    Ja, das ist hier so, manch einer hat da Probleme zu sortieren. Andererseits will man sein Wissen ja loswerden, und der eine oder andere wertvolle Tipp hat Fragende schon zum Herauszoomen angeregt.

    Die Community zu bemühen ist immer auch eine Investition in den gesamten Meinungsmarkt.

    Da spricht im Grunde nichts gegen. Ich hatte nur versucht auf der "Haus verkaufen"-Debatte den Deckel drauf zu halten, da es aus verschiedenen Gründen derzeit nicht zur Frage steht und ich nicht Tapetenlang das hier ausrollen wollte.

    Zitat von Achim Weiss

    Zu einem Dialog gehören immer zwei. Fragen absetzen, darauf Antworten zu bekommen und sich dann nicht die Mühe machen wollen, den Dialog weiterzuführen, halte ich nicht für den besten Stil.

    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte dass ich allgemein antworte und nicht auf jede Frage jedes Beitrags einzeln.

    Zitat von Achim Weiss

    Wer ist auf den Gedanken gekommen, ETFs zu kaufen?

    Mein Vater hatte ganz tolle DWS Fonds, die ihm die Sparda-Bank verkauft hatte. 4% Rendite bei 2% Kosten. Voll der Hammer...

    Die haben wir verkauft und dafür andere Unsinns-Fonds eines anderen Beraters gekauft.

    Über den Podcast von Saidi habe ich dann mit meiner privaten Anlage zum MSCI-World gefunden und wenig später das selbe für meine Mutter gemacht.

    Zitat von Achim Weiss

    Du deutest an, daß die Brüder, die sich im Auftrag der Mutter um die Geldanlage kümmern sollen, untereinander nicht einig sind. Das kann das Forum für Dich natürlich nicht lösen, zumal auch keine der oben genannten drei Optionen allein seligmachend sind. Wenn Du die erste Option favorisierst, Dein Bruder aber die zweite, mußt Du das mit Deinem Bruder klären und nicht mit dem Forum.

    Mein Bauchgefühl war, die Verteilung so zu belassen. Dieses Bauchgefühl wollte ich hier einem Realitätscheck aussetzen ob ich nicht völlig daneben liege. Dazu Argumente für das Gespräch sammeln.

    Mein Bruder hat eine große diffuse Angst vor einem Börsencrash und dass die 60k ETF dann weg sind. Diese Angst ist ja auch erstmal nur ein Gefühl über das man reden und über Argumente vielleicht entkräften kann. Das Forum sollte nicht als Keule dienen um meinen Willen durchzuprügeln.

    Vielen Dank für die Anregungen und Vorschläge. Ist jetzt doch ein bisschen viel um auf jeden Beitrag einzeln zu antworten.

    Richtig, die wichtige Frage war das Verhältnis aus Einkommen/Ausgaben. Wichtig, aber auch nicht zu beantworten :/ ... Aber ich hatte mal für 2023 mir die Mühe gemacht alle Girokonto-Buchungen zu Kategorisieren und das Ergebnis war, dass auf den Monat gesehen 3400€ Einkommen sich aufgeteilt haben auf 2100€ Ausgaben und 1100€ Sparen. Kann man nicht meckern :D

    Die ganzen Einwände und Vorschläge mit "Haus verkaufen", "sie fragen was sie will", usw sind schön und gut und auch wichtig, waren hier aber nicht Kern der Frage. Der war wie unter den aktuellen Bedingungen und der jetzigen Situation das Geld am besten zwischen Tagesgeld, Festgeld und ETF verteilt werden sollte.

    Sie fragen macht da keinen Sinn, sie sagt dann nur "kümmert ihr euch, ihr wisst das besser".

    "Erst mal alles so zu belassen" erscheint mir hier der Konsens gewesen zu sein.

    Hallo.

    Wie lange wird sie denn noch Auto fahren? Falls sie jetzt oder in absehbarer Zukunft auf ein neuwertiges Auto unsteigt, dann wird das doch wahrscheinlich ihr letztes Auto sein, das selbst fährt. (Man wird nicht erwarten, dass sich eine 91-Jährige noch ein neues Auto zulegt.)

    Das Auto gehört und steht bei ihr aber sie teilt es mit mir (und meiner Familie). Wir kommen zu 97% mit dem Lastenrad aus, aber hin und wieder braucht man mal doch eins.

    Sie wird es nutzen, so lange es fährt und selbst fahren kann. Sobald sie gesundheitlich nicht mehr fahren kann, werde ich es übernehmen und sie fahren.

    Wenn es kaputt geht würden wir einen "vernünftigen" Gebrauchtwagen anschaffen.

    Damit will ich nur sagen, dass in der Kapitalaufteilung keine 40k für einen Neuwagen zurückgestellt werden müssen ;)


    Zitat

    Willkommen im Forum!

    Das würde ich so machen und den World-ETF einfach weiterlaufen lassen.

    Ich würde die 20k für die Wärmepumpe vom 60k Liquiditätspuffer nehmen, dann bleiben immer noch 40k und 3.7 k monatliche Rente, was für mein Dafürhalten ausreichend sein dürfte, auch als Absicherung für einen eventuellen Pflegeheim-Platz. Sobald sich die Lebenssituation deiner Mutter ändern sollte, kann man immer noch neu entscheiden.

    Danke!

    "Langzeit-Podcast-Hörer, Erstzeit-Einsender" oder wie man das heute sagt.

    Zitat

    Was möchte die alte Dame denn überhaupt?

    Fühlt sie sich überhaupt noch in dem Haus wohl?

    Du solltest mit deinem Bruder zusammen eure Mutter Ergebnisoffen befragen was sie denn möchte, denn um diese Person geht´s ja schließlich.

    Die Aktienquote so wählen das Muttern sich damit wohlfühlt, auch auf die Gefahr hin das nicht die maximale Rendite rauskommt.

    Ich würde die ganze Hütte verbimmeln und zusehen das ich mir ne schöne zentrale Seniorengerechte Immobilie miete oder kaufe. Aber ich bin ja nicht deine Mutter....

    Ja, sie fühlt sich dort wohl. Wegen der langen Krankheit des Vaters ist schon viel, insbesondere das Bad altersgerecht umgebaut und ebenerdig bewohnbar.

    "Verbimmeln" (den Begriff kannte ich nicht nicht ^^ ) steht zur Zeit nicht im Raum, da würde eher ich oder mein Bruder es perspektivisch (+10 Jahre) übernehmen.

    Mein Bruder und ich verwalten für meine Mutter deren Vermögen und sind uns nicht ganz sicher wie das Kapital in ihrem aktuellen Lebensabschnitt am sinnvollsten verteilt werden soll. Insbesondere bei der Aktienquote herrscht etwas Uneinigkeit.

    Die Fakten:

    Alter: 75 Jahre, verwitwert
    Wohnsituation: alleine im Einfamilienhaus
    Gesundheit: Dem Alter entsprechend. Kommt (noch) gut alleine klar.
    Vermögen:
    - 60k liquide (Giro, Tagesgeld, Geldmarkt, Festgeld <1Jahr)
    - 60k ETF MSCI World (derzeit 50% im Plus)
    - Immobilie: schwer zu sagen... circa 500k bis 800k
    Einkünfte: 3 Renten, in Summe 3.7k

    Lasten:
    - Gas-Heizung ist 22 Jahre alt. Wir überlegen dieses Jahr auf Wärmepumpe umzusteigen
    - Auto ist 14 Jahre alt, aber top in Schuss. Trotzdem etwas das man im Hinterkokpf haben sollte.

    Immobilie:
    - Einfamilienhaus von aus den 50ern
    - nach dem Kauf in den 80ern kernsaniert. Eigentlich immer in Schuss gehalten. Aber die Investitionskurve hat sich in den letzten Jahrzehnten doch abgeflacht...
    - ein relativ kleines Haus in einer sehr hochpreisigen Lage. Daher ist fraglich ob das Haus überhaupt einen Wert hat oder nur das Grundstück zählt. Ist hier aber nicht schwerpunkt der Frage.

    Die Hauptfrage ist, wie hoch in diesem Alter, bzw in dieser Situation, die Aktienquote sein darf/soll?

    Abgesehen von der Heizung gibt es keine direkt absehbaren größeren Ausgaben, also könnte man den ETF weiterlaufen lassen?
    Oder 20K ETF für die Heizung verkaufen um das liquide Kapital zu halten?
    Andererseits wäre eine Aktienkrise von 10 bis 15 Jahren nicht mehr unbedingt überstehbar vom Lebensalter her.
    Also ETF verkaufen? Und dann?
    Anderer-andererseits wofür braucht man soviel Geld flüssig überhaupt? Mit der guten Rente wäre der Vermögens-Verzehr relativ gering, auch bei einem teuren Pflegeheim.

    Ich bin tendeziell gegen einen Verkauf des ETFs. So wie er steht käme sie selbst bei einem Einbruch von 30% bei null raus. Und im echten Notfall könnten mein Bruder und ich finanziell einspringen.


    Fragen über Fragen...

    Freue mich auf eure Ideen und Gedanken.