Beiträge von Kenneth

    Nach Rücksprache mit meinem Chef, weiteren Recherchen und meinem Bauchgefühl habe ich mich dafür entschieden, dass ich den Arbeitnehmeranteil auf 0% reduziere (stilllege) und mein Chef ist weiterhin bereit den AG-Anteil mit Dynamik weiterzuzahlen.

    Das gewonnene Nettoeinkommen kommt dann in ein ETF.

    Danke für eure Hilfe!

    Entschuldigt, dass ich mein Lohn nicht zu Beginn erwähnt habe. Ich wusste nicht, dass das so wichtig ist.

    Andererseits geht es mir darum zu wissen, ob das Produkt (bAV)"gut" ist. Das ist überdimensioniert sein könnte für mein Lohnniveau kann ich verstehen, aber wäre ja, wenn das Produkt gut ist, erstmal kein Halsbruch(?) Das Lohnniveau (Brutto) könnte sich ja in Zukunft verbessern, was das Verhältnis passender machen würde.

    Seit ich berufstätig bin, übertrage ich die Zahlen auf meinem Lohnzettel in eine Exceltabelle. In vielen Monaten bleibt das Gehalt gleich, da geht das schnell, weil ich einfach nur zu kopieren brauche. Das heißt dann aber auch: Ich weiß, wenn sich was geändert hat, was sich geändert hat.

    Werde ich als Inspiration mitnehmen!

    Neben den beiden (angesichts Deines Gehalts in meinen Augen bereits überdimensionierten) bAVs hast Du Dir auch noch eine private Rentenversicherung aufschwatzen lassen. Du bist wahrlich ein LeO!

    Am Ende mein Leben meine Schuld, aber niemand, sei es der von der TeCis, von der Allianz oder mein Chef (auch wenn es den egal sein kann, aber wir haben ein gutes Verhältnis und ich glaube ihm, wenn er mir sagt, dass er nur mein bestes möchte. Natürlich aus seiner Sicht und Prägung) hat mir keiner gesagt, dass die bAV überdimensioniert ist gegenüber mein Lohnniveau . Natürlich erwarte ich das nicht von meinen Chef, aber zum damaligen Zeitpunkt von Vertreter, auch wenn das wohl Naiv war.

    Du tust was fürs Alter! Hast Du auch noch genügend Geld zum Leben?

    Ja, habe ich. Ich bin sparsam, vllt auch geizig, aber kann mir alles leisten, was ich möchte. Natürlich würde ich mir mehr leisten, wenn ich 1000€ Netto mehr hätte, aber ich bin nach der Arbeit und kleineren kostengünstigen Hobbys viel zuhause.

    Ich habe zu schnell geantwortet, diese wesentliche Info, nämlich daß Du so wenig verdienst, hat bei Deinem Eingangsposting gefehlt. Ich glaube nicht, daß Du von einem Lohn dieser Größenordnung dauerhaft 30% des Nettolohns in die Altersversorgung stecken kannst (und solltest).

    Richtig.
    Ich würde hier im Zweifelsfall die gnadenlose Notbremse ziehen.

    Dann mit 10 % vom Netto einen ETF-Sparplan anfangen und den jährlich in der Höhe anpassen.

    Deswegen würde ich sagen, dass ich als erstes meine private Rentenversicherung kündige und die gewonnen 100€ in einen ETF-Sparplan packe.

    Des Weiteren die Überlegung den AN-Anteil der bAV zu streichen, womit ich ca. 120-130€ mehr Netto hätte (ggfs. auch in den ETF-Sparplan), aber weiterhin die 300€+ (Dynamik) vom Arbeitgeber in die bAV investiere, da die beiden Verträge jetzt eh existieren.

    Die letzten drei Monate gab es weniger Netto, da durch die bAV gewisse Jahresgrenzen überschritten wurden. (Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern).

    Du meinst für die beiden Versicherungen nur die beiden bAVs und nicht meinen anderen Thread, oder?

    Ich habe für meinen ursprünglich Betrag von 200€ 120€ weniger Netto mal errechnet.

    Mit der anderen Geschichte von 100€ bin ich nachher bei Gesamtkosten von fast 30% meines Nettoeinkomms.

    Alles ohne Gewähr und Richtigkeit.


    Achja und sehr wichtiger Faktor!

    Ich weiß auch nicht ob ich die nächsten 5-10 Jahre weiterhin beim AG sein werde.

    Das macht das ja auch alles so schwierig zu beurteilen.

    Evlt. übernimmt der neue AG den Vertrag oder nicht zu den gleichen Konditionen.

    Deswegen war meine Aussage Richtung eventuell AN-Anteil stillegen.

    Und wenn ihr euch jetzt fragt, wieso ich das nicht vor dem Abschluss beachtet habe, weil ich mich nicht ordentlich informiert habe, dass man den Vertrag nicht so einfach mitnehmen kann.

    Zum 1.2.2025 hast Du einen neuen, zusätzlichen Vertrag "herausverhandelt", den der Arbeitgeber komplett bezahlt.

    Ob das wirklich stimmt, weißt Du noch nicht, das wirst Du erst über die Abrechnung erfahren.

    Weißt Du denn, was Du an dieser Arbeitsstelle verdienst - oder läßt Du Dich diesbezüglich auch immer erst von der Lohnabrechnung überraschen?

    Ich habe mich wohl unglücklich bzw. falsch ausgedrückt. Der zweite Vertrag ist laut Allianz App arbeitgeberfinanzert, also auch die Dynamik.

    Im ersten Vertrag ist sie mischfinanziert und ich trage die Dynamik.

    Danke nochmal für das herausstellen dieser Information. Mir ist nicht bewusst, dass dadurch der AG-Anteil immer weiter sinken wird, obwohl es ja total klar ist.

    Zu den Rest werde ich mir ggfs. nochmal äußern und dein Impuls zum Nachrechnen werde ich aufnehmen. Muss mir erstmal informieren wie und was ich rechnen muss.


    PS: Während ich das geschrieben habe, ist der Thread ziemlich weitergegangen. Du verdienst gerade mal 2500 € brutto im Monat? Das ist grob gesagt die Hälfte des aktuellen Durchschnittseinkommens in Deutschland. Bist Du Dir wirklich sicher, daß Du eine so hohe bAV dauerhaft tragen willst und kannst - zumal noch mit einer deutlichen Dynamik? Mag sein, daß Deine Kosten aktuell niedrig sind, aber vielleicht willst Du in der Zukunft auch mal etwas komfortabler leben - oder gar eine Familie gründen. Auch ist der oben genannte Steuereffekt natürlich bei niedrigem Einkommen gering.

    Wie gesagt: Ich würde mir das sauber durchrechnen.

    Das gibt mir erstmal das Gefühl, dass ich die Dynamik abschaffen werde, gerade weil ich dadurch natürlich auch weniger Lohn bekomme und irgendwann höhere Kosten haben werde.

    Ich bin ja grundsätzlich auf eure Seite.

    Mir ging es mehr darum nochmal eure Worte in meine zu verpacken, damit ich sichergehen, dass ich euch verstehe.

    Der Rentenfaktor macht ja alles kaputt, wenn ich es wollen würde, dass die Rente monatliche statt einmalig ausgezahlt werden soll.

    Wenn ich überlege, dass ich bei Rentenbeginn (also mit 67 oder später) ca. knapp unter 42 Jahre leben muss, damit ich mit + aus der Rente gehe, ist das total utopisch.

    Ich hoffe ja, dass ich irgendwas zwischen 85-95 Jahre alt werde, aber 109???

    Eine einmalige Auszahlung (wenn überhaupt möglich?) werden wahrscheinlich auch wieder mit ordentlich Kosten verbunden sein, richtig?

    Bzw. eine Frage, die sich aus dem Blatt(Seite 1), was ich angehangen habe, entsteht.

    Wie können und dürfen die Versicherer argumentieren, dass ich evtl. bis zu 879€ monatlich ausgezahlt bekommen könnte? Das gibt doch der Rentenfaktor gar nicht her?

    Hallo.

    Es ist ja die Frage, ob Du jetzt überhaupt etwas an Beiträgen sparst.

    Liegst Du mit Deinem Verdienst (nach Entgeltumwandlung) oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung?

    Nein

    Du hast also aktuell zwei Rentenversicherungen, die kritisch zu sehen sind.

    Die andere ist die über einen Studienkollegen frisch abgeschlossene.
    Wie hoch ist dein Jahreseinkommen ?

    2500€ Brutto bzw. laut Lohnsteuerbescheinigung von 2025 29960€.

    Falls ich euch wundert wieso die bAV so hoch ist.

    Ich habe einerseits relativ geringe Unkosten + mein Chef hat mir Angeboten je höher mein Anteil, desto höher sein Anteil.

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten!

    Also kann ich aus euren Aussagen mitnehmen, dass der Mix aus den Kosten die Gewinne zu sehr schmälern würden und der geringe Rentenfaktor dafür sorgen würde, dass ich super alt werden müsste, um ein "Gewinn" daraus zu erzielen?


    Horst Talski Mist, weil wie oben erwähnt zu teuer und zu niedriger Rentenfaktor, richtig?

    Danke und Grüße!

    Hallo liebe Community,

    ich habe am 01.01.2024 eine bAV abgeschlossen.

    (Anbieter Allianz - Allianz Direktversicherung InvestFlex)

    Arbeitnehmeranteil: 220€

    Arbeitgeberanteil: 100€

    Dynamischer Zuwachs müsste bei 5%(?) liegen

    Seit 01.01.2026 liegt diese nun bei insgesamt 338€

    Die Dynamik wird durch den Arbeitnehmeranteil finanziert.


    Am 01.02.2025 habe ich eine Erhöhung verhandelt, die durch einen Neuvertrag realisiert wurde. Das wusste ich so nicht, da ich dachte, dass wir den ersten Vertrag einfach erhöhen.

    Dieser startete mit 200€ (nur Arbeitgeberanteil) und ist seit dem 01.01.2026 auf 209,94€ erhöht worden, sprich der zweite Vertrag ist rein Arbeitgeber finanziert.

    Ob die Dynamik auch AG finanziert ist weiß ich noch nicht und werde ich wohl auf der Abrechnung Ende des Monats sehen.

    Im Laufe der Zeit ist mir der bekannte Artikel zur „betrüblichen bAV“ aufgefallen und ich kam ins Grübeln.

    Ich wurde mit dem Argument gelockt, dass ich später als Rentner ja weniger Sozialversicherungsbeiträge zahlen müsste als Angestellter. Mir wurde dabei aber nicht erzählt, dass ich ja als Rentner den ArbN. Und ArbG. Anteil bezahlen werde.

    Außerdem mache ich mir Gedanken auf welchen Niveau dieser liegen wird in 40 Jahren, wenn ich mir den demografischen Wandel etc. anschaue + zusätzliche Belastungen die entstehen, wenn mir die Rente ausgezahlt wird.

    Über die negativen Aspekte der Entgeltumwandlung (dass ich weniger in die Versicherung und Rente einzahle) ebenso wenig. Mir wurde nur gesagt, dass die bAV die Differenz der staatlichen Rente locker kompensiert und die staatliche Rente eh am Ende ist.

    Ich habe auch nicht so viel Ahnung und eventuell sehe ich das alles auch zu negativ und bitte auch daher nach Rat.

    Anbei habe ich die beiden Versicherungsscheine mit der aktuellen Erhöhung und die Versicherungsinformationen mit den Kosten.


    Versicherungsschein 1: https://drive.google.com/file/d/1SGUGBn…iew?usp=sharing

    Versicherungsschein 2: https://drive.google.com/file/d/1acRGbW…iew?usp=sharing

    Kosten 1 (Seite 3): https://drive.google.com/file/d/1PjbYZZ…iew?usp=sharing

    Kosten 2 (Seite 3): https://drive.google.com/file/d/1rR_rOb…iew?usp=sharing


    Die Effektivkosten liegen bei 2,00% und 2,04% ausgehend einer simulierten Werteentwicklung. In den Kosten ist der gewählte Fond wohl schon einberechnet.

    Der Fond ist folgender: Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 75 IT2 EUR LU2202893546

    Die Kosten des Fonds lagen laut Ende 2023 und Anfang 2024 bei 0,75& Verwaltungsgebühren pro Jahr und 0,82% laufende Kosten pro Jahr.

    Was mich auf den ersten Blick „positiv“ stimmt ist, dass (Stand heute) der Fond seit einem Jahr 15,2% +, seit drei Jahren 56,6%+ und seit fünf Jahren 72,8%+ erreicht (Quelle finanzen.net).

    Ich kann aber auch nicht beurteilen wie gut oder schlecht das im Vergleich zu anderen Fonds ist.

    Was ist eure Meinung dazu? Was soll ich machen?

    Meine aktuell Tendenz ist es, den Arbeitnehmeranteil still zu legen, wenn mein Arbeitgeber mitmacht.

    Zu kündigen bereitet mir aktuell etwas Bauchschmerzen, weil ich nicht weiß, welche Kosten auf mich zukommen würden. Was passiert mit den Arbeitgeberanteil? Ist der Weg oder könnte man den auszahlen lassen?

    Oder doch weiter laufen lassen mit oder ohne Dynamik?

    Vielen Dank fürs lesen, helfen und geben von neuen Impulsen, die ich eventuell übersehe.

    Grüße

    Kenneth

    Hallo liebe Community,

    bevor ich als Neuling gleich nach Hilfe betteln möchte, erstmal vielen Dank, dass hier so viele Nutzer ihr Wissen teilen.

    Ich habe im letzten Jahr (Ab. 01.09.2025) eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen.

    Ich wurde dabei von einen alten Bekannten aus der Schulzeit, der bei der Tecis nebenbei selbständig ist, beraten.

    Irgendwie wurde ich dann in der Verlauf der Zeit (auch ausgelöst durch meine BaV) auf das ganze Thema Altersvorsorge nochmal auf eine andere Seite drauf aufmerksam, und das viele Verträge bei Versicherungen zu teuer seien und diese Kosten oftmals vertuscht oder unzureichend kommuniziert werden.

    Aktuell befinde ich mich von Bauchgefühl, dass ich das Ding kündigen möchte und das Geld lieber in ETFs oder vergleichbares stecken solle.

    Letzendlich bin ich bei diesen Thema aber immer noch Laie und brauche daher euren Rat.

    Ich habe mein damaliges Kurzangebot in die Cloud hochgeladen. Leider bekomme ich eine Fehlermeldung, wenn ich es Anhängen möchte. Hoffentlich sind alle personalisierten Daten entfernt worden. ;)

    LV-Kurzangebot-bearbeitet.pdf

    Soweit ich alles verstehe, werden die Kosten auf Seite 18 und 32 erwähnt.

    Auf dem ersten Blick wirken die laufenden (jährlichen) Kosten zu hoch, richtig?

    Außerdem frage ich mich, ob die verschiedenen Fonds automatisch gewechselt werden, wenn Sie nicht performen?

    Sonst könnte ich doch auch direkt (ohne Versicherung über Bank / Broker) in die jeweiligen Fonds investieren, oder nicht?

    Vielen Dank im voraus für eure Unterstützung.

    Kenneth