Beiträge von LuciferM

    Das heutige Video passt gut zum Thread:

    Das verstehen viele Anleger bei Diversifikation falsch.

    • Scheinsicherheit
    • Was ist echte Diversifikation?
    • Sondervermögen
    • Bankenpleite
    • Pleite des ETF-Anbieters
    • Pleite des Vermögensverwalters

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    Bezüglich Bankenpleite,Pleite des ETF-Anbieters, Pleite des Vermögensverwalters:

    Mir gefällt auch, dass die Botschaft ist, dass hier im Sinne der Diversifikation kein Handlungsbedarf besteht. Es reicht eine Bank, ein ETF.

    Es gibt ja im Forum auch den 100k Walz Thread, in dem das anders diskutiert wird...

    csh
    8. Februar 2026 um 13:09

    Ok. Vertrag kündigen und in ETF anlegen ist halt förderschädlich. Kann aber trotzdem Sinn machen.

    Für uns macht die Umwandlung von Riester in Wohnriester Sinn, denn unser Vertrag besteht vor allem aus den Zulagen.

    LuciferM
    29. Januar 2026 um 21:34

    Interessantes Video. Thomas mach jetzt für sich persönlich ein 50/30/20 ETF Portfolio (50 world, 30 EM, 20 Europa ) mit erhöhtem Europa Anteil, weil er mehr nach BIP Gewichtung gehen will. Der Kommer ETF wird als 2. Lösung auch explizit erwähnt. Und 3. Lösung: KISS mit einem ETF (z.b. Msci world, acwi imi, FTSE all world) weiterhin 100% legitim

    Hi Planschkuh, ok, interessant.

    Im Reddit Thread wird eine recht detaillierte rechtliche Herleitung gemacht, mit der Bitte um Meinungen dazu. U.a. nennt er EStG  § 20 Absatz 1 Nummer 6 Satz 2. (Wird die Versicherungsleistung nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Steuerpflichtigen und nach Ablauf von zwölf Jahren seit dem Vertragsabschluss ausgezahlt, ist die Hälfte des Unterschiedsbetrags anzusetzen.)

    Kann schon sein, dass die Herleitung nicht korrekt ist. Ich vermag das nicht zu beurteilen. Die Zeit wird es zeigen.

    Besteuert wird bei Riester Überzahlungen nur der Gewinnanteil.

    Bei einem zvE von ca 55k€(ledig) hat man einen Grenzsteuersatz von 37%. Bis zu diesem zvE ist die Besteuerung nach Halbeinkünfteverfahren günstiger als die Kapitalertragsteuer.

    Daher die Aussage im Reddit Thread,dass sich das für die allermeisten lohnen würde....

    Relevant ist der Steuersatz in der Rente (Halbeinkünfteverfahren geht ja erst mit 62 Jahren (bzw 60 für Altverträge) und 12 Jahre Haltedauer ("12/62"))

    Ich zitiere noch aus dem exzellenten RedditThread:

    "Damit ist hier für Aktienfonds der Break-Even bei 26,375% * 0,7 = 36,925% * 0,5. Das bedeutet, bei reiner Betrachtung des Steuersatzes bei Auszahlung ist die KESt bei einem Grenzsteuersatz in der Rente ab etwa 37% besser, darunter das Halbeinkünfteverfahren"

    Mein Grenzsteuersatz wird in der Rente wahrscheinlich nicht bei 37% liegen.

    Hallo erzr-35,

    ich bin bei DKB (1,50€ pro Sparplan Ausführung; sind Peanuts) und bespare seit ca 6 Jahren genau einen ETF (FTSE all world).

    Vorher hatte ich einen aktives ETF Portfolio bei einem unabhängigen Finanzberater gekauft, weil ich es damals noch nicht besser wusste, und ich meinte, ein "Profi" kann das besser. Kann er nicht, weil er nicht so gut ist, um die hohen Kosten zu kompensieren. (Da müsste ich mal drum kümmern. Bislang war mein Plan, dieses Depot zur Darlehenstilgung zu verwenden. Aber ich nehme ja jetzt den Riester dafür (siehe dein Thread zum Riester)

    Also ein Acwi (imi) oder den FTSE all world. Wenn du hier in den Threads suchst, findest du noch viel mehr (z.b. den kommer ETF; auch nicht verkehrt). Kann man alles lesen, muss aber nicht. Hauptsache, du ziehst es durch, und stellst auf weltweiten ETF Sparplan um.

    Wegen der Begrifflichkeiten. Die Beitragsgarantie ist die Summe der bis dato gutgeschriebenen Zulagen und Altersvorsorgebeiträge. Die Bescheinigung nach §92 EStG für den Zurich Vertrag hätte hier evtl geholfen, um die Verwirrung zu vermeiden.

    erzr-35: ein gutes hat das ganze: du erkennst, das du (bzw deine Eltern) hier eine, ich sag mal freundlich, "suboptimale" Finanzentscheidung getroffen hast und lernst daraus. Finanzen selber machen ist nicht so schwer, und vielleicht bringt dich ja die Lektüre in diesem Forum dazu, deine Altersvorsorge besser zu gestalten. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, genügend Hilfe findest du hier auf jeden Fall!

    Hallo ezr-35

    Meine Frau hat den gleichen Vertrag von Zurich. Mein Beileid, das ist eins der übelsten Verträge, die ich kenne. Auch der Vertrag meiner Frau ist stark im Minus. Also bloß kein weiteres Kapital in dieses schwarze Loch reinwerfen.

    Wir haben eine Lösung für uns gefunden, die das schlimmste abfedert:

    Wir verwenden das derzeitig verfügbare Vertragskapital zur Darlehenstilgung unseres Eigenheims (und handeln uns damit ein akzeptables, "fiktives Wohnförderkonto" ein) Damit steht der Vertrag auf null Euro. Aber es gibt ja noch die Beitragsgarantie! Viel später, zu Rentenbeginn, bekommt meine Frau dann noch die Differenz zwischen Beitragsgarantie und entnommenes Kapital zur Darlehenstilgung ausbezahlt. Diese Summe ist klein genug, damit Konditionen für eine sogenannte Kleinbetragsrente erfüllt ist und damit auf einen Schlag ausbezahlt wird.


    Weitere Details in diesem Thread:

    LuciferM
    29. Januar 2026 um 21:34

    Bei Reddit gibt es diesen sehr interessanten Artikel https://www.reddit.com/r/Finanzen/com…er_als_gedacht/

    Man kann nicht nur 2 Riester überzahlen und maximal Steuer stunden, sondern es würde unter bestimmten Umständen ("12/62") das Halbeinkünfteverfahren greifen. Also halbe Einkommensteuer auf die Gewinne.

    "Für die allermeisten Anleger sollte es unterm Strich besser sein als ein reguläres ETF-Depot (vorbehaltlich der noch unklaren Kosten der Produkte)"

    Hier noch ein sehr interessanter Thread bei Reddit:

    Link

    Zitat:

    "Für die allermeisten Anleger sollte es unterm Strich besser sein als ein reguläres ETF-Depot (vorbehaltlich der noch unklaren Kosten der Produkte)"

    -->Das mit den Überzahlungen kann man evtl doch auf raffinierte Weise nutzen. Stichwort "Steuerstundung", "Halbeinkünfteverfahren" und "12/62-Verfahren".

    Ja, ich nehme an, dass das freiwerdende Geld durch die Entnahme aus dem Riester für Wohnförderzwecke (positiver Bescheid durch die DRV vorausgesetzt) auch für die Tilgung eines KfW Darlehens verwendet werden kann.

    Beim Antrag musst du etliche Nachweise einreichen, das wird sich dann klären. Alle nötigen Infos findest du bei der DRV.

    (Du hast halt dann ein fiktives "Wohnförderkonto", welches sich mit 2% verzinst und dann bei Renteneintritt versteuert werden muss. Und wenn du deine Wohnimmobilie wegen Planänderung doch verkaufst, dann ist das förderschädlich. Auch hier gibt es Regelungen, die du bei der DRV findest.)

    Du kannst bei der DRV einen Antrag auf Entnahme aus deinen/euren Riestervertrag stellen und das Geld in die Tilgung stecken.

    So ist auch mein Plan. Lies mal Hier. Insbesondere der Link zu biallo.

    Bei 7000€ würdet ihr wahrscheinlich zu Rentenbeginn in die Kleinbetragsrente fallen, d.h. Auszahlung zu 100% förderungschädlich wäre möglich.

    Für mich ist die Riesterei nur wegen der hohen Zulagen über die Kinder interessant. Verfügbares Geld lege ich als ETF für die Altersvorsorge an.

    Bei 1 Million und 15 Jahre macht ein Kosten-unterschied von grob 0.3% (zwischen Kommer ETF und z.b. Vanguard all world) nicht viel aus: ca 50.000€. im Vergleich: bei angenommener 7% Rendite würden aus der Million 2.8 Millionen. Die 50k sind also Peanuts. (Oder du stehst nach 15 Jahren mit weniger Geld als am Anfang da, kann auch sein.)

    Da Rendite für dich eh nicht alles ist, ist der kleine Kostenunterschied zwichen den verschiedenen ETFs für dich nicht relevant.

    Wenn der Kommer ETF mit dem reduzierten USA Anteil und den integrierten multi Faktor Dingens interessant für dich klingt, dann nimm das.

    (Ich hab vor 5 Jahren mit Vanguard all world angefangen und bleib dabei. Für mich passt ein Einzeiler Depot. Ich les hier im Forum derzeit interessiert mit, aber ein Hobby ist es für mich nicht)

    Lies dir z.b. auch die Artikel von Georg von https://www.finanzen-erklaert.de/category/entnahmestrategien/

    durch. Stichwort glide path, Cash-Zelt.

    Das Thema Entnahmestrategien ist ein großes Feld. Viel komplexer als die (technisch) "einfache" Ansparphase.

    Oder du schaustal hier rein...

    schwabbelbacke
    1. Januar 2026 um 17:35

    Hallo Horst, danke für die Rückmeldung. Das Darlehen läuft im April aus, und ja, wir können die restliche Darlehenssumme auch ohne die 7k€ abbezahlen. Letztlich ist der Riester nur "Peanuts". Gottseidank war der Riester nie relevant für unsere Altersvorsorge, so dass wir dieses üble minus verschmerzen können. (Meine Cosmos Riester-Rente läuft deutlich besser). Die Altersvorsorge läuft über ETF Sparplan (ein-zeilen Depot)

    Der Vorteil der Teil- oder Vollauszahlung ist, dass das Kapital dann so klein wird, dass eine Auszahlung als Kleinbetragsrente möglich sein sollte. Dann müssen wir uns nicht bis zum Tod mit diesem Riestervertrag rumärgern.

    Du sagst, dass Geld muss erst wieder zu Rentenbeginn da sein. Dann entnehmen wir jetzt die 10k€, der Vertrag ist dann erstmal auf null, aber über die Riester-Garantie bekommt meine Frau die 6k€ halt dann mit 60/62. Würde passen, wenn das wirklich so ist.