Beiträge von ToLe09

    Breche den Kontakt zu dem Tecis-Verkäufer ab. Die anderen Verträge kannst du auch direkt mit den Versicherungen verwalten wenn du diese überhaupt weiterführen möchtest.

    Erstmal danke für deine Antwort!

    Jedenfalls bestärkt mich es darin, alle bei Tecis laufende zu beenden oder beitragsfrei zu stellen. Lediglich bei der BU bin ich mir noch unsicher, wie ich hier Verfahren soll. Eigentlich soll man ja eine BU laufen lassen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich meine erste BU auch gekündigt habe und dann zu der von Tecis empfohlenen gegangen bin.

    Hat hier noch jemand einen Tipp für mich?

    Ich tagge den Beitrag mal für Dr. Schlemann einem der von Finanztip empfohlenen Experten zum Thema BUV.
    So ein Kombiprodukt aus BU und anderen Versicherungen macht aus Kundensicht fast nie einen Sinn und dient eigentlich nur dazu Dich an den Vertrag zu fesseln!

    Alles klar, danke. Vielleicht habe ich mich hier nicht ausführlich genug ausgedrückt. Also die Krankentagegeldversicherung (ARAG), die BU (Alte Leipziger) und die bAV (Volkswohlbund) sind alles unabhängig voneinander laufende Versicherungen. Leider allesamt abgeschlossen über Tecis. Die BU und auch die KTG würde ich so laufen lassen, da ich denke, dass diese ok sind und hier ein Wechsel (zumindest bei der BU) nicht so einfach sind.

    Die bAV ist mir allerdings noch ein Dorn im Auge. Da mein Arbeitgeber eh nur den Mindestbetrag zahlt, überlege ich, in ich diese beitragsfrei stellen und das verfügbare Netto ebenfalls lieber in mein ETF Depot stecke.

    Hallo zusammen,

    ich brauche mal eine sachliche Einschätzung zu meinen tecis-Verträgen. Ich möchte meine Finanzen eigentlich selbst in die Hand nehmen und alles zu meinem ING-Depot (aktuell 30k drin) schieben. Mein Berater versucht das mit einer wilden Rechnung zu verhindern.

    Die Fakten:

    HDI CleverInvest (seit 2022): Bisher ca. 7.400 € eingezahlt, aktueller Wert ca. 6.500 €. Das Minus von 900 € kommt durch die Abschlusskosten am Anfang – das ist mir bewusst und war zu erwarten.

    Das Problem: Ich frage mich, ob ich jetzt stoppen sollte, bevor noch mehr Zeit vergeht. Mein Berater behauptet nämlich, die ING sei eigentlich teurer.

    Das Argument vom Berater:

    Er behauptet, ein Depot bei der ING würde mich effektiv 0,93 % Gebühren im Jahr kosten (durch Steuern und fehlende "Kickbacks"). Er hatte mir dazu eine PDF gezeigt, die nun aber "leider nicht mehr online verfügbar" ist.

    Er sagt, seine tecis-Strategien (er nennt es "hybride ETFs") würden die Kosten der Versicherung locker wieder reinholen und das ING-Depot schlagen.

    Meine Fragen an euch:

    Ich habe 30.000 € bei der ING und sehe dort keine 0,93 % Gebühren. Ist das eine bekannte Masche, ein ETF-Depot so "teuer" zu rechnen, um die eigenen Produkte zu retten?

    Würdet ihr die HDI trotzdem jetzt kündigen oder beitragsfrei stellen, um das restliche Kapital (6.500 €) lieber sofort in Eigenregie (z.B. MSCI World) anzulegen? Oder "lohnt" es sich zu bleiben, weil die Abschlusskosten nun eh fast bezahlt sind?

    Die BU und das Krankentagegeld behalte ich auf jeden Fall. Aber macht die bAV beim Volkswohl Bund Sinn, wenn man die Kosten der Versicherung gegen den Steuervorteil rechnet?

    Mir geht es darum, ob ich langfristig mit dem ING-Depot trotz der 900 € "Startverlust" bei der HDI besser fahre.

    Was meint ihr?