Beiträge von Ozark

    Eine Untrrschriftsbeglaubigung durch einen Notar kostet aber auch nicht die Welt. Wahrscheinlich allemal günstiger und schneller als ein Erbschein.

    Die Welt kostet sie sicher nicht.

    Aber auch das gibt es bei einer Kirchengemeinde günstiger. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts haben Kirchen, obwohl wir eigentlich in einem säkularen Staat leben, einige besondere Rechte, wie die Beglaubigung von Unterschriften.



    Gleiches galt auch bis vor Corona / Ukraine, das Lohnniveau ist sehr stark gestiegen, da die Wirtschaft gebrummt hat und es einen Mangel an Arbeitskräften gab, so dass die Arbeitnehmer hohe Lohnforderungen durchsetzen konnten. Die Inflation hingegen war sehr niedrig. Die Rentner habe fast nichts zu dieser Entwicklung beigetragen (außer zu wenig Nachkommen zu zeugen), haben aber massiv davon profitiert.

    Man nennt das Ganze ja Gennerationenvertrag.

    Die heutigen Rentner haben gearbeitet, sehr viele ab ihrem 16. Lebensjahr. Sie haben Zeit ihres Lebens für Wehrdienst geleistet, damit ihre Kinder sicher aufwachsen konnten. Und ja, sie haben Kinder gezeugt. Es sind die Boomer, die weniger fruchtbar waren.

    Sie haben Ihre Pflicht gegenüber König und Vaterland erfüllt.

    In der ganzen Diskussion fehlt mir eine einfache mathematische Betrachtung. Wenn die durchschnittliche Rendite bei ETFs 7% ist. Wir in den letzten Jahren eher bei 11% und mehr lagen, dann ist doch klar, dass irgendwann eine Zeit kommt, die deutlich unter dem Durchschnitt sein muss.

    Sind diese 7% noch relevant? Auf welchen Zeitraum beziehen sie sich? 100 Jahre?

    Vielleicht sind die 11% die neuen 7%.

    Hallo Forum,

    meine Tochter möchte studieren, sie will Bafög beantragen. Nun wird meines Wissens eigenes Vermögen (des Kindes) angerechnet. Sie hat von ihrer Großtante ungefähr 25000 € bekommen. Ein Teil liegt in Form von Geld, der andere Teil in Form von Wertpapieren (Aktien, ETF) vor. Es gilt, dass sie einen anrechnungsfreien Freibetrag von 15000 € haben darf. Den Rest muss sie erst einmal verbrauchen, bevor Bafög Leistungen gezahlt werden.

    -Aber was ist nun mit dem Altersvorsorgedepot ab 2027?

    -Werden zu dem Freibetrag von 15000 € ein weiterer zusätzlicher Betrag von x € erlaubt (also 15000 € + Wert des Altersvorsorgedepot)?

    Bafög beantragen und gleichzeitig AVD erscheint mir irgendwie merkwürdig. Das Bafög soll ja den Lebens- unterhalt im Studium decken und nicht dem Vermögensaufbau dienen.

    Das macht das ganze eben so suspekt und ich zweifle noch immer ob das so weiter gehen kann.

    Genau das denke ich auch seit Jahren.

    Ich vermute es liegt einfach an der Menge Geld, das angelegt werden muss. Wenn die Leute vom Sparbuch auf Aktien umsteigen, wächst die Nachfrage nach Aktien, damit die Kurse.

    Hinzu kommen aufstrebende Länder, wo die Leute jetzt auch verstärkt in Aktien gehen.

    Also ich denke wir leben seit geraumer Zeit in einem "Dauercrash". Im Grunde ist die Börse doch bereits seit dem "Liberation Day" des Donald T. aus Washington D.C. in einer Art dauernder Schockstarre.

    Und solange

    Wenn die Börse in Schockstarre wäre, hätten wir nicht 20% Plus das letzte Jahr,

    In den letzten 5 - 6 Jahren war doch immer irgendwas, trotzdem etwa 75% Plus, kein Dauercrash.

    Deshalb wird es auch oft als "Dienstwagenprivileg" bezeichnet und wird auch ab und zu kritisch gesehen. So ein Dienstwagen lohnt sich eigentlich immer.

    Der Dienstwagen ist Teil des Gehaltspaketes. IdR fällt dann, wenn man einen Dientwagen erstmals bekommt, die jährliche Gehaltsanpassung einmalig kleiner aus oder fällt ganz weg.

    Er hat auch die Funktion, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten oder neue anzuwerben.

    Das Gute ist halt, man hat kalkulierbare Kosten.

    Stimmt, jedoch bedingt das eine das andere. Das die EZB mit einer Zinserhöhung absolut gar nichts an der Geldwertstabilität in dieser Situation ändern kann ist das Problem. Trotzdem werden die Zinsen erhöht und damit wird auch in die Wirtschaft und damit die Politik eingegriffen.

    In den 70 / 80er Jahren betrieb die Bundesbank eine Hochzinspolitik, mit Zinsen, die sich heute keiner mehr vorstellen kann. Hypotheknenzinsen von mehr als 10% ! Mein Vater erzählt heute noch davon.

    Die Regierung konnte nichts dagegen tun., die Bundesbank war damals völlig unabhängig.

    Frugalismus ist u.a. eine Möglichkeit, schnell Vermögen aufzubauen. Daran ist nichts Verwerfliches. Und: übermäßiger Konsum ruiniert unsere Umwelt und macht sowieso nicht glücklich.

    Wie Mischu schon geschrieben hat: Wenn das jeder macht, woher soll ein Vermögensaufbau herkommen? Wenn jeder seine eigene Seife oder sein eigenes Toilettenpapier herstellt, wäre z.B. Procter & Gamble überflüssig. Da lassen sich jede Menge Beispiele finden.