Beiträge von Mybargain

    Ich hatte mal über eine Befreiung von Zuzahlungen nachgedacht und mit meiner Krankenkasse telefoniert. Meine Krankenkasse hätte auch Vorabpauschalen als Einkommen betrachtet, weil sie sich schlicht auf die Steuerbescheinigung der Bank verlassen hätten. Am Ende habe ich es sein lassen, weil es ein hoher Aufwand für wenig Nutzen gewesen wäre.

    Deine Bekannte sollte bei ihrer Krankenkasse am besten schriftlich nachfragen, was die als Kapitalerträge betrachten.

    Darf ich fragen, welche Kasse das war?

    Ist denn die Belastungsgrenze bei der Krankenkasse überhaupt für dich aktuell relevant?

    Für mich nicht, für die betreffende Person schon. Wobei ja wiegesagt die Ausschüttungen anfangs so gering wären, dass sie sich nicht großartig auf die Zuzahlungen auswirken würden. Bei größeren Summen macht es sich natürlich schon irgendwann bemerkbar. So wie ich es verstehe, würden die meisten von Euch aber jetzt doch mit eiem Ausschütter beginnen, wenn Ihr nochmal neu anfangen würdet?

    Beim TopZins Konto der Braunschweigischen Landessparkasse finde ich keinen Hinweis darauf, dass ein Girokonto vorhanden sein muss.

    Wenn man auf dieser Seite aber den Link aufruft "Weitere Informationen zum Produkt Tagesgeldkonto finden Sie hier." und dann auf diese Seite gelangt, steht dort, dass ein Girokonto Voraussetzung sei.

    Danke für Eure Beiträge. Jetzt bin ich aber trotzdem noch nicht so wirklich schlauer - mir ging es ja mit meiner Frage um den speziellen Fall bzw. um eine Empfehlung unter der genannten Konstellation, also Einkommen unter Freibetrag, Beginn der Ansparphase mit wenig Anlagevermögen, wenig ausgeschöpftem Sparerpauschbetrag und Anrechnung eventueller Ausschüttungen auf Krankenkassenzuzahlungen. Sind all diese Dinge irrelevant für die Wahl ob Thesaurier oder Ausschütter und zu was würdet Ihr konkret in dieser Zusammenstellung raten?

    Ja, Tomarcy hat mich korrekt verstanden.

    Es geht mir darum, ob zu Beginn der Sparphase (wenn also weder viel Geld bzw. nichts im Depot ist und es auch noch eine Weile dauern wird) ein Thesaurier oder Ausschütter zu empfehlen ist, wenn

    a) das Einkommen zumindest derzeit unter dem Freibetrag liegt

    b) der Sparerpaschbetrag nur minimal in Anspruch genommen wird

    c) evtl. augeschüttete Dividen nicht nur steuerrelevant sind, sondern auch als Einkommen bei der Krankenkasse zählen, so dass die Belastungsgrenze für die Zuzahlung zu Medikamenten, Hilfsmitteln etc höher wird (wobei dies natürlich anfangs durch nur geringe Ausschüttungen des ETFs keine große Erhöhung darstellen würde)

    Ich weiß, dass keiner die Zukunft vorhersehen kann, trotzdem interessiert mich, was Ihr in diesem konkreten Fall empfehlen würdet.

    Spielt ein niedriges zu versteuerndes Einkommen unter dem Freibetrag und nur minimal ausgenutzter Sparerpauschbetrag eine Rolle bei der Wahl ob Thesaurier oder Ausschütter (Ansparphase)? Wie sieht es aus, wenn erhaltene Dividenden nicht nur für die Steuer eine Rolle spielen, sondern auch auf andere einkommensabhängige Zahlungen wie Krankenkassenzuzahlungen?

    Dann kann sie aber logischerweise auch keinen ETF besparen.

    Ich meinte, dass 2-3 Nettolöhne bei ihr nicht als Notgroschen ausreichen, sondern man da etwas mehr einplanen müsste. Klar, sie kann keine großen Beträge für den Sparplan aufbringen, aber wir denken, dass es eh sinnvoll wäre, erst einmal klein anzufangen, dass sie ein Gefühl dafür bekommt usw.

    Oder macht das Eurer Meinung nach keinen Sinn, einen Sparplan mit bspw. 100 Euro jeden Monat aufzusetzen?

    Danke für Eure Antworten!

    Wegen der Behinderung ist sie nicht wirklich optimal versorgt/beraten, aber das ist auch ein schweres Thema, da sie eine sehr seltene Krankheit hat und alle Behörden, Ämter, Unterstützungsangebote/Vereine sie nicht wirklich einordnen können und immer von einem zum nächsten schicken.

    Sie hat derzeit nicht viel, wir hatten an einen Sparplan gedacht mit niedriger Sparrate, auch, weil weder sie noch ich mich mit dem Thema auskennen und sie erst einmal ohne großes Risiko reinkommen möchte. Die Frage ist halt, ob ETFs da das richtige sind. Ich denke schon, dass sie die Kraft hat, nicht ständig ins Depot zu schauen und auch "Krisen" zu überstehen, aber von Natur aus ist sie schon eher eine nicht so ins Risiko gehende Person. Man muss sagen, dass sie krankheitsbedingt auch eine geringere Lebenserwartung hat, auch wenn wir das natürlich alle nicht hoffen.

    Notgroschen ist bei ihr auch schwer einzuschätzen - die gängige Empfehlung von 2-3 Nettolöhnen würde bei ihr nicht so hinhauen, da sie so wenig verdient.

    Ich schreibe für meine Freundin, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage dazu ist.

    Sie ist Mitte 40 und aufgrund einer Erkrankung (körperlich) schwerbehindert. Sie kann nur minimal arbeiten, bekommt aber zusätzlich noch eine private Rente (sehr gering und auch nicht inflationsgeschützt). Sie lebt sehr sparsam und wir überlegen, wie sie am besten Geld anlegen könnte. Haltet Ihr ETFs da für sinnvoll? Oder was würdet Ihr vorschlagen? Sie hat bis jetzt noch gar keine Erfahrungen, nur Tages- und Festgeld. Danke für Eure Tipps!