Beiträge von amiga4ever

    Ich verstehe es so, dass man bei 40% risikoarmem Anteil erst sehr viel später an den risikoreicheren Teil ran muss.
    Unter dem Motto bis die 40% verbraucht sind, sind dann nach den zuerst avisierten 10 noch weitere 5-8 Jahre vorbei und der Aktienmarkt läuft wieder.

    Hat auch was für sich.

    Dann leg los! Und denke daran, dass 10 Jahre auch kein ewig langer Anlagehorizont ist. Was wäre, wenn in 10 Jahren eine Null-Rendite oder gar -2% p.a. zu Buche stehen?
    10-Jahres-Phasen (verlorene Dekaden) in denen der Aktienmarkt keine positiven Renditen geliefert hat gab es in den letzten 100 Jahren 3 mal.
    Sollte man zumindest berücksichtigen, dass man so eine Phase erwischen kann. Was wäre also, wenn die erwarteten 6% p.a. erst in 20 Jahren im Depot auftauchen?
    Könnt/wollt Ihr dann im Zweifel auch 10 Jahre lang etwas kleinere Brötchen backen?
    Das soll jetzt keine Angstmache sein, sondern einfach zum nachdenken anregen!

    Das ist ein guter Gedanke. Auch ohne das Geld bzw. mit größeren Verlusten ist die Rentenlücke kleiner als jetzt die Raten für's Haus. D.h. ja ich kann damit umgehen. Bei meiner Frau wird es schwer die absoluten Verluste zu sehen. Der Gedanke zeigt mir, dass der Weg der Richtige für uns ist. Dabei ist es egal ob 60:40 oder 40:60. Einfach machen.

    Guten Morgen und danke für Eure Gedanken dazu. Ja das Ziel ist es die Rentenlücke zu schließen. Die kenne ich auch. Dafür reicht es bei durchschnittlich 6% eine Einmalanlage zu tätigen. Das hab ich shon gerechnet. Dann müssen aber mind. 60% der verfügbaren Einmalmittel so angelegt werden, dass sie im Durchschnitt 6% bringen. Alles auf eine Tagegeldkonto oder Anleihen ETF mit 2 bis 3 % reicht nicht. Die frei werdenden Mittel (Raten Haus und Kinder) werde ich mit meiner Frau versaufen, sorry natürlich verleben. Ich brauche nicht reich (monetär) zu werden. Ich zähle uns schon zu den Privilegierten. Wir haben alles was wir uns wünschen. Ein bisschen mehr Urlaub und Dolce Vita darf es noch sein. Dafür wird es reichen. Wenn die Rentenlücke geschlossen ist hoffentlich auch bis 90. Das ist das Ziel meiner Anlage. Ich habe so grundsätzlich die gleichen oder ähnliche Gedanken wie ihr und das war der Sinn der Frage hier. Ob das möglich ist und wenn ja wie am besten. Eine andere Möglichkeit als mit 60% ein wenig ins Risiko zu gehen sehe ich nicht. Jetzt muss ich das nur noch mit dem Haushaltsvorstand besprechen und der ist etwas konservativer als ich. Ich hab die Entnahmephase noch nicht durchgerechnet. Wenn wir von 80 Jahren ausgehen reicht bestimmt auch weniger als 60% in der Einmalanlage. Zum betreuten wohnen oder Heim für 10 Jahre reicht dann auch der Erlös aus dem Hausverkauf. Die Kinder sind ausgestattet und brauchen kein Erbe.

    Hallo erstmal, bisher hatte ich (oder wollte ich) mich mit dem Thema Geldanlage für die Rentenlücke nicht beschäftigt. Die laufenden Mittel sind in die Immobilie und die Kinder geflossen. Jetzt wird das Haus bald abbezahlt sein (< 3 Jahre) und die Kinder werden bis ca. 2032 auch nicht mehr unsere finanziellen Mittel benötigen. Zudem habe ich jetzt die Möglichkeit einen größeren Geldbetrag (kleine sechsstellige) Summe anzulegen. Ich bin 58 Jahre jung und werde wohl bis 67 Arbeiten dürfen. D.h. Der Zeitraum bis zu Rente ist nicht mehr riesig. Grundsätzlich benötige ich das Geld die nächsten 10 Jahre nicht, da der "Notgroschen" groß genug ist. Mir ist auch bewusst, dass es die Strategie nicht gibt und ich habe auch schon Vorstellungen zur Anlage entwickelt. Trotzdem möchte ich einfach mal Eure Meinung erfragen was ihr mit dem Geld machen würdet. Einfach um meine Überlegungen besser hinterfragen zu können. Wie und in welcher Aufteilung würdet ihr das Geld anlegen. Mir sind die Risiken bewusst und ich bin auch bereit Risiken einzugehen und auch Dellen auszuhalten. Meine Frau weniger) aber ich bin doch eher konservativ unterwegs. D.h. Einzelaktien, Kryptos, Hebel etc. sind nichts für mich. Momentan tue ich mich auch schwer mehr 60% volatil anzulegen. Für ein paar Ideen mit Begründung wäre ich dankbar. Einfach um mich zu hinterfragen. Danke schon mal vorab.