Beiträge von FI-Newbie

    Ach so, es geht Dir darum, dass bei der erstgenannten Anleihe der Kurs aktuell bei 108% steht. Das heißt, Du müsstest für 34.560 EUR kaufen, um am Ende 32.000 EUR zurückzubekommen. Ist das Dein Gedankengang?

    Ja, genau :) Danke, dann war meine Überlegung korrekt.


    Also dann wäre die Strategie eigentlich, dass ich die 32k€ aus dem BSV herauslöse und in einer der obigen Anleihen investiere.

    Weiterhin die mtl. Sparbeträge bspw für ein halbes Jahr/Jahr aufs Tagesgeld packe und dann die Anleihe nachkaufe oder eine Festgeldtreppe aufbaue, um so die aktuell besten Zinsen mitzunehmen.

    Daher brauchst Du keine Zinssicherung, die extrem teuer ist. Ich würde mir einfach Anleihen mit Fälligkeit 2037 (oder kürzer) raussuchen und die alle halbe Jahr nachkaufen. Gleiches gilt für das Guthaben aus dem BSV.

    Ein Lösungsvorschlag war auch schon vor einem Monat da.

    Das hab ich mir auch bereits angesehen. Bundesanleihen wie Bspw hier DE0001135275 oder DE000BU2Z064. Bedeutet bei der ersten Anleihe aber auch, ich müsste bei den 32k Einmalinvest (Guthaben aus dem BSV) die knapp 2,5k€, die ich für den Kauf mehr bezahlen muss, mit reinrechnen?! Bezogen auf die Rendite geben sie sich mit um die drei % nicht viel. Wäre dann die zweite Anleihe unter dem Nominalwert nicht sinnvoller oder ganz anders?

    Ich stelle hier nochmal meine Rechnung von einigen Beiträgen vorher gegenüber - bei einer alternativen Anlage hättest Du (nach Steuer!!!) ca. 86.000 EUR (statt 72.000 EUR beim Bausparvertrag.

    Und ich habe oben nur mit 3,1% gerechnet. Mit z.B. 3,5% p.a. Zinsen auf die alternative Anlage kämen schon 88k raus.

    Bei Deiner Rechnung (Link Zinsrechner) ist aber mit Zinseszins Effekt gerechnet. Das wäre allerdings bei Bundesanleihen ja nicht der Fall. Auch bei den meisten Festgeldangeboten, werden die Zinsen ausbezahlt. Daher kann ich die Rechnung nicht ganz nachvollziehen.

    Natürlich müsste man schauen, wie man die alternative Anlage gestaltet, ob man z.B. einmal im Jahr für die Restlaufzeit anlegt oder ob man einen Ansparplan o.ä. mit annehmbaren Konditionen findet.

    Bei weiterhin 300 EUR / Monat Sparrate in der Größenordnung 14k (nach Steuer!).

    Wie wäre dies zu gestalten? Die Einmalanlage des aktuellen Guthabens im BSV in bspw. Bundesanleihen verstehe ich, aber die mtl. Sparrate?

    Zum Bausparvertrag

    • Mit wieviel wird er bei Ende der Zinsbindung bespart sein
      • Derzeit mtl. 300€ damit ca. 72k€
    • wie hoch wird das Bauspardarlehen sein
      • BSS 150k€ - Guthaben 72k€ = 78k
    • wie hoch die Rate für die Abzahlung des Bauspardarlehens
      • 1.200€/mtl.
    • wie lange wird die Abzahlung dauern und welche Kosten fallen (während der Ansparphase aber ggf. auch während der Darlehensphase) an
      • ca. 5,5 Jahre
      • Ansparphase keine bzw. die minimalen Kapitalerträge
      • Darlehensphase ca. 4k€ Sollzinsen
    • fallen Kosten für eine neue / zu übertragende Grundschuld an?
      • Ja, bei Neuaufnahme eines Kredits (Variante Geld aus BSV rausnehmen), müsste diese umgeschrieben werden
    • Wann wird der Bausparvertrag voraussichtlich zuteilungsreif sein?
      • Bei aktueller Besparung ca. 2033 (daher auch die Möglichkeit, wie unten dargestellt mtl. Sparbetrag anzupassen)
    • Wie ist die Kündigungsfrist für den Bausparvertrag?
      • Sind nicht darauf eingegangen, Optionen siehe unten
    • Gibt es irgendwelche Regelungen zu Bonuszinsen o.ä.?
      • Jeweils einmalig: Junge Leute 100€, WBP 70€

    Ein Bausparvertrag rechnet sich nur in sehr wenigen Fällen, meist nur bei kleinen Summen und Förderungen. Ein BSV, der eine Ansparzeit (mit negativer Rendite) von 11 oder gar 20 Jahren hat, rechnet sich nie. Da müsste dein Anschlusskredit schon Zinsen von 8-10% haben, dass ein BSV besser wäre.

    Gespräch mit der BSK hat stattgefunden:

    Empfehlung ist es, den BSV weiter zu besparen (um das Darlehen mit 1,4% (eff. 1,72%Sollzins für die Anschlussfinanzierung zu sichern, aber mit angepasstem mtl. Sparbetrag)

    Bei 212€/mtl. Wäre der BSV genau nach Ende Zinsbindung des Darlehens zuteilungsreif, 05.2037
    Damit ergeben sich folgende Daten und Kostenaufstellung:

    angespartes Guthaben ca. 61k€
    Darlehen 89k€
    Sollzinsen für das Bauspardarlehen 4.149,56 EUR
    Tilgungsdauer 6J, 6M bei 1.200€/mtl.
    -Guthabenzinsen für das Bausparguthaben 525,42 EUR
    -Junge Leute Bonus 100,00 EUR
    -Wohnungsbauprämie 70,00 EUR
    Gesamtkosten 3.454,14 EUR


    Alternativ splittet man den BSV (einmalig 20€) in 140k€ (Restschuld Darlehen nach Zinsbindung 142k€) und in 10k€ (für Reparaturen bspw.), dann könnte auf 187€/mtl. Reduziert werden und die Differenz zu den derzeit 300€/mtl. Sparbetrag alternativ anzulegen.

    Zu Bedenken, gab der Berater, dass Nach Rausziehen des Geldes der BSV weiter bespart werden muss, ansonsten erlischt der Anspruch des Darlehens. Weiter wären die Gewinne bei alternativen Anlagen zu versteuern, beim diesem Bausparer kommen da ja nur marginale Kapitalerträge zustande.

    Was meint Ihr?

    Genaugenommen musst Du folgende Rechnung anstellen.

    ….

    Aber zumindest als grobe Einordnung ist das vielleicht ja trotzdem hilfreich für Dich.

    Im Rechenbeispiel ist selbst bei 1,4% Bauspardarlehen vs. 4,386% Annuitätendarlehen der Bausparvertrag gut 5.000 EUR teurer.

    Ein ganz großes Dankeschön an die Zeit, die Du hier investiert hast!


    Ich werde die Zahlenbeispiele aufgreifen und für das Gespräch mit der BSK vorbereitet sein :)

    Meine Idee: wenn du das Bauspar-Guthaben schneller auffüllst, wird der Vertrag womöglich früher zuteilungsreif, dadurch verkürzt sich die Zeit des mickrigen Guthabenzins und du kommst schneller in den Genuss des günstigen BS-Darlehen.

    Das stimmt natürlich, wäre zu überlegen.

    Aber: ist das von Seiten der Bausparkasse überhaupt möglich, möchtest und kannst du das finanziell stemmen. Und der schöne DL-Zins mit 1,85% würde früher abgelöst.

    Genau das möchte ich mit der Bausparkasse direkt besprechen, nur wollte ich gerne Eure Meinung/Erfahrungen einholen, um verschiedene Optionen selbst zu kennen. Denn das Produkt möchten die ja weiterhin gerne aktiv wissen :P

    Geht es um Eigen- oder Fremdnutzung (Vermietung)?

    Ist eigengenutzt.

    Ich habe die Rechnung oben mal grob angerissen, wenn man die aktuell im BSV angelegten 32.000 EUR plus monatlich 300 EUR für die nächsten 11 Jahre bis 2037 festverzinslich anlegt, bleibt da eine Restschuld in der Größenordnung von gerade mal um die 60.000 EUR übrig.

    Selbst bei 8% Zinsen beträgt die Rate gerade mal um die 730 EUR, um nach 10 Jahren den Rest abbezahlt zu haben. Bei 4% Zinsen sind es irgendwas um die 600 EUR im Monat.

    Danke für Deine Rechnung!

    Du hast in deinem Beitrag nicht erwähnt ob es sich um ein vermietetes Objekt oder Eigennutzung handelt. Ich tippe mal auf Eigennutz und würde daher erst recht den BSV behalten.

    Ja, ich nutze die Immobilie selbst :)

    Du hast absolute Planungssicherheit und weißt was in 10 Jahren passiert- das ist viel wert gerade in der heutigen Zeit. Meist sind die Bausparer ja dann nach Zuteilung so gestrickt das in 10 Jahren (sprich 2047) deine Immobilie voll bezahlt ist. Wie alt bist du zu diesem Zeitpunkt? Ich gehe jetzt davon aus, dass noch ein paar Jahre vor der Rente Zeit ist um weiteres Vermögen aufzubauen (?)

    Danke für das Teilen Deiner Erfahrung und Einschätzung! Bin in 2047 Anfang 50.

    Was ich mir strategisch überlegen würde ist, dann ab 2037 alles außerhalb von Instandhaltungsrücklagen ordentlich in ETFs zu stecken, damit neben der Abzahlung deiner Immobilie auch Vermögen in ETFs aufgebaut werden.

    Seit März läuft ein ETF Sparplan von 500€/mtl.

    Vor diesen ganzen Gedankenspielen würde ich zunächst klären, ob Du die Summe aus dem Bausparvertrag überhaupt herauslösen kannst.

    Dieser wurde ja wahrscheinlich als Tilgungsersatz für das Immo-Darlehen abgeschlossen, eventuell mit dementsprechender Verpflichtung der regelmäßigen Besparung.

    Also ja, der BSV wurde als Anschlussfinanzierung vorgesehen. War aber keine Bedingung oder Abhängigkeit zum Immo Kredit.

    Hallo liebes Finanztip Forum,

    stelle gerade Gedanken an, was mit meinem alten Bausparvertrag passieren soll. Hierzu mal die Rahmenbedingungen.

    Immobilienkredit:

    • mit 1,85% Sollzinssatz
    • Zinsbindung bis 05.2037
    • Restschuld in 05.2037 ca. 145.000€

    Bausparvertrag als Anschlussfinanzierung:

    • Schwäbisch Hall, Fuchs Immo 1 XS aus 2017
    • Bausparsumme 150.000€
    • derzeit ca. 32.000€ eingezahlt
    • derzeit mtl. Sparrate von 300€
    • Sparzinssatz 0,1%
    • Darlehenszinssatz 1,4%

    Falls noch etwas fehlen sollte, gerne melden und ich ergänze es.


    Nun stellt sich die Frage, lohnt es sich den Zinssatz des Bauspardarlehens zu sichern und dafür wenig bis keine Zinsen zu erhalten oder lieber das Geld rausziehen und in ETF anlegen, um für die restliche Laufzeit die 4-6% für ETF Anlagen zu erwirtschaften?

    Bei zweiter Option müsste dann das zwar höhere Eigenkapital für einen weiteren Kredit eingesetzt werden, ggf. mit höherem Zinssatz als der Bausparer.

    Danke für Eure Unterstützung vorab:)
    FI-Newbie

    Bevor du dich in Einzelheiten stürzt, hast du dir schon die Finanztip oder Finanzfluss-Artikel und Videos angeschaut?

    Das Buch "Saidi: Finanzen ganz einfach" ist leicht zu lesen und steht alles Wissenswerte zu Finanzbildung drin.

    Warum kein ACWI oder FTSE All World ETF? Da ist alles drin, es muss nicht selbstgestrickt werden, kein Rebalancing notwendig.

    Hi Britty, ja klar, deswegen bin ich ja auch dieses Forum aufmerksam geworden :)

    Hatte mir das bei Finanzfluss angeschaut und fand die höhere Gewichtung auf Europa nicht verkehrt. Auch wenn es das natürlich den Wechsel für die 3x10, 5x8 Strategie etwas aufwändiger macht, mit der neuen Suche nach anderen Anbieter für die gleichen Indizes bzw. ein weiteres Depot.

    3x10 oder 5x8 ist keine Pflicht. Es ist nützlich. Und auch nicht von einer bestimmten Depothöhe abhängig: https://www.finanztip.de/daily/so-holst…aus-deinem-etf/

    Über diesen Artikel bin ich zu Euch gekommen bzw. Euch zu fragen, da in den Beispielen entweder die Einmalzahlung oder der Sparplan über die 10 Jahre läuft. Da ich ja nicht ganz bei 0 starte und schon eine Einmalzahlung tätigen kann und auch den Sparplan ab sofort laufen lassen kann, wollte ich wissen, ob das einen Einfluss hat.

    Warum „die 50/30/20 Strategie“ ?

    Woher kommt die denn plötzlich dahingerauscht?
    Doch nicht etwa aus irgendwelchen seltsamen Videos von YouTube ?

    Ich würde zum Anfang einen ETF auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World nehmen.

    Ausnahme:

    möchte man mit Absicht den sonderbaren Aktienmarkt der Volksrepublik China (Diktatur mit permanenten Eingriffen in den Aktienmarkt und schwerster Immobilienkrise, die man sich vorstellen kann , dann ja.

    50/30/20 ist von Finanzfluss abgeschaut :)
    Den Ex China hab ich gewählt, damit dieser Anteil eben nicht wie in einem "normalen" Emerging Market ETF gewichtet wird

    Hallo zusammen,

    nach jahrelangem Abgreifen der höchsten Tagesgeldzinsen möchte ich mich nun den ETF Anlegern anschließen:P

    Habe vor die 50/30/20 Strategie mit folgenden ETF zu fahren:
    50% Xtrackers MSCI World UCITS ETF Acc - WKN A1XB5U
    30% iShares MSCI EM ex China UCITS ETF - WKN A2QAFK
    20% Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF (Acc) - WKN LYX0Q0

    Nun habe ich vor einen Einmalinvest in Höhe von 50.000€ und monatliche Sparpläne in Gesamthöhe von 500€ zu obiger Aufteilung auszuführen.

    Ich selbst bin 34Jahre alt.

    Meine Fragen nun bezogen auf die 3x10 Strategie:

    • ob bzw. wie ich diese Strategie mit dem großen Startkapital vereinbare. Nehme ich dann beim "ersten Lauf" zunächst einen kürzeren Zeitraum an (bspw. 8 Jahre) und nach dem ersten Wechsel (Depot oder ETF) den "normalen" Turnus?
    • Alternativ grundsätzlich 5x8?
    • Wie verhält es sich mit weiteren Einmalzahlungen während der Laufzeit, reduzieren diese die Zeit bis zum Wechsel?
    • oder löse ich dies mit dem Abschöpfen und Wechsel auf ein Zweitdepot in der Auszahlphase?

    Falls Euch noch Informationen fehlen, gerne nachfragen.

    Danke für Eure Unterstützung vorab,
    FI-Newbie