Beiträge von Maddin68

    Hallo zusammen,


    werde nun langsam älter und würde nun gerne mehr Struktur in meine Anlagen bringen.

    Vorab, habe meine Sparpläne bei den Robo Advisorn gekündigt.

    Habe drei Portfolios bei Quirion ( Globales,Nachhaltiges und Megatrends)

    Eines bei Raisin und das Smartinvest bei der Ing

    Investieren im Grunde alle in FTSE&Smallcaps, Megatrends in Themen Fonds.

    Angelegt in den 5 Depots in etwa 4/12 jeweils Globales und Nachhaltiges, 1/12 Megatrends und 3/12 Smartinvest.


    Was mich inzwischen etwas ärgert, sind die hohen Gebühren und das unser Steuerfreibetrag nur durch das Rebalancing verbraucht wird.

    Meine bisherige Vorstellung wäre, die Robo Advisor in ein neues Direktdepot bei der ING so weit es geht aufzulösen, und versuchen, durch Verkauf der ehemaligen Robo Fonds den Pauschalbetrag auszunutzen. Dachte so, die relativ alten Fondsanteile langsamm zuverkaufen und die Erlöse rezuinvestieren, also sehen, dass ich nahe an 2000 € Gewinn komme, und das dann jedes jahr so weiter.


    Raisin würde ich behalten und für Tagesgeld nutzen, bei Quirion überlege ich den Megatrends zu behalten, da es imho recht schwierig bzw. unmöglich wäre den nachzubauen. Ob es Sinn maccht, da bin ich mir wenig sicher


    Nebenbei würde ich die Sparrate bei meinem älterem Diretdepot erhöhen. Habe da im Moment Xtrackers FTSE All World und den Amundi MSCI All country.


    Ist das eurer Meinung nach halbwegs gut durchdacht oder doch eher unnötiger Quatsch?


    Danke vorab, Martin

    Klappt in den USA ja auch spitze bei den Geringverdienern. Gibt dann den SSI, um nicht zu verhungern .

    Gegen Altersarmut hilf ein freiwilliges Rentensystem sicherlich nicht.

    Für die, die nicht betroffen sind, jedoch deutlich.

    Ein Besserverdiener, mit sagen wir durchschnittlich 15000 € Beitraegen incl AG profitiert natürlich deutlich .

    Da kannste nach 30 Jahren bei 6 % Rendite aufhören und dir inflationsbereinigt 3000 € in die Tasche stecken.


    Hoffe mal, mich in meinen Schätzungen nicht zu sehr verrechnet zu haben🙂

    Da muss ich jetzt mal mitmachen, JackDawson zu kritisieren. Seine geäußerte Pauschale ist total veraltet. Sie beträgt mittlerweile...


    15,86€.

    Als Quelle würde ich einfach mal sowas oder sowas nennen. Allerdings bin ich ja auch blöder Beamter, und um deren Bashing scheint es ja doch eher hier zu gehen als um sinnvolle, realitätsnahe Dinge rund um die Probleme der GKV.

    Imho gibt es die schon für Versichertenkarte durchziehen oder sonstigen APK.

    Im Schnitt gibt es für den Hausarzt ca. 80 € in der HzV ca 100.

    Bei den Hausärzten ist imho eine Entbudgetierung geplant. Gibt dann noch ein paar €.

    Falls du mich meinst, habe kein Wort gegen Beamte verloren. Wahrscheinlich auch ein Nullsummenspiel, ob PKV oder GKV

    Es war scheinbar zwar nicht kostenlos, aber umsonst.

    Wäre sie die Ehefrau eines GKVlers, würde sie gar nicht arbeiten und läge dir komplett auf der Tasche.

    Da du offensichtlich auch hier fehlende Sozial und-Lesekompetenz zeigen musst, lass ich deinen, durch Unwissen und dümmlichen Annahmen aufallenden Käse mal eher unkommentiert


    Glücklicherweise hast du frühzeitig deine Defizite erkennen können und hast uns Steuerzahlern mit einem Studienversuch verschont und nur die Schulbildung war umsonst.

    Scheinbar hattest du schon zwei dieser Damen, wie sagt man so schön, gleich und gleich gesellt sich gern

    Also bei dem großen Zeithorizon bietet sich ein globales ETF an. Bei Dachfonds wäre ich schon wegen der Gebühren vorsichtig. Sicherer sind sie auch nicht.

    Mit den Dachfonds hatte ich mich vertan, es sind Robo Advisor. Bin nun aber auch eher Richtung globalem ETF unterwegs

    Dann benenne doch mal die Positionen, die die behaupteten 50 Mrd. ausmachen.

    Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst. Das GKV-System ist doch so gebaut, dass mehr entnehmen als einzahlen. Wie man aktuell erkennt, funktioniert es nicht.

    Selbst wenn alle PKV-Kunden in der GKV zwangsversichert und die Rückstellungen enteignet würden, würdest du immer noch keinen Termin bekommen. Denn es wird immer Leute geben, die extra zahlen und daher bevorzugt behandelt werden.

    Die 50 Milliarden kannst du im Web finden.

    Das Menschen aus mittleren Einkommen und/oder mit sozialem gewissen den Laden bezahlen .

    So zahle ich zb die Ehefrau eines PKVlers, die keine Lust hat zu arbeiten oder papi die Pantoffel unterm Tisch stellen soll. Geht für ein paar Stunden irgendwo Rum und liegt mir der GKV auf der Tasche.


    Und den Termin bekommst du schon eher, nach goä rechnest du den 3,5 fachen Satz einer unnötig langen Beratung ab. Die Zeit ist nun mal weg

    Dann schätzen wir doch mal ab, wie sich die Beiträge in der GKV durchschnittlich erhöhen, weil versicherungsfremde Leistungen, hier die Kosten für Bürgergeldempfänger, von den Versicherten getragen werden müssen.

    Der jährliche Fehlbetrag wird mit 12 Mrd. EUR beziffert. Um die Rechnung einfach zu halten, gehen wir von 60 Mio. Beitragszahlern in der GKV aus. Das macht dann 200 EUR jährlich oder ca. 16 EUR monatlich für jeden durchschnittlich aus. Um diesen Betrag könnte man die Beiträge durchschnittlich senken, wenn der Fehlbetrag aus Steuermitteln käme. Das erscheint mir jetzt nicht übermäßig viel.

    Und damit fällt deine Argumentation in sich zusammen. Die 16 EUR machen es nicht. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Jeder PKV-Kunde zahlt einen individuellen Beitrag, seinem Risiko und dem gewählten Leistungsumfang entsprechend. Eine Familienversicherung gibt es da nicht. In der GKV zahlst du für alle Leistungsberechtigten mit, auch wenn die keinen Cent zahlen. Und je mehr du verdienst, desto mehr zahlst du (bis zur Kappungsgrenze). Dass du keinen Termin bekommst, hängt auch mit dem GKV-Modell zusammen. Für Ärzte ist es einfach lukrativer, Privatpatienten zu behandeln. Würde die GKV ähnlich Arzthonorare zahlen, würde das GKV-System wahrscheinlich sofort zusammenbrechen, da die Beiträge explodieren würden. Das muss man nicht gut finden, ist aber so.

    Gesundes Halbwissen ist vielfach ein Problem.

    In Summe sind es ca. 50 Milliarden an Fremdleistungen

    Alle die unter 2600 im Monat verdienen, sind für die GKV ein Zuzahlgeschäft.

    Es gibt ca. 40 Millionen abhängig Beschäftigte, davon verdienen 40 % bis 45 % weniger als 2.600 € brutto Monat. --7,5 bis 8,5 Millionen Menschen

    Dazu 18 % bis 22 gerade mal kostendeckende Beschäftigte--16 bis 18 Millionen Menschen

    Vollversicherte in der PKV 9 Millionen


    Jetzt kannst du mal nachrechnen, wie viele Leute das System aufrecht erhalten.


    In der Pflege wird dann sogar wieder der PKVler vom GKVler subventioniert

    Frage mich, warum viele der Auffassung sind, dass ein gerechtes Gesundheitssystem nicht gerechter sein sollte.

    Immer wieder auch interessant zu lesen, dass egal, wo man der GKV zuträglich sein kann, es alles nichts bringt

    Scheinbar alles Peanuts im Sinne der Deutschen Bank👍

    Wenn ein Wille an Gerechtigkeit und Solidarität da wäre, gebe es eine bürgerversicherung.

    Die Steuersätze könnte man dementsprechend einfach anpassen.

    Welche Sozialabgaben möchte man denn z.B. von privat versicherten Rentnern erheben?

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass manche begeistert nach einer Erhöhung von Steuern und Abgaben rufen. Zumindest solange, wie sie nicht selbst betroffen sind. Aber die anderen, die mehr haben, kann es gerne treffen.

    Dieser Staat hat aktuell soviel Steuereinnahmen wie nie zuvor. Aber er benötigt immer mehr, weil die verantwortlichen Politiker, die allerdings nie für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden können, das Geld mit vollen Händen verteilen.

    Trotzdem kann auch jeder geben, der was hat.

    Der Rentner mit PKV hat sich ja den ganz grossen Teil der solidargemeinschaft entzogen und wurde in der Regel vom Steuerzahler finanziert .

    Kapitalerträge ab Summe x finde ich schon angebracht

    Rede jetzt nicht von Ertraegen , die nicht mehr als einen schönen Lebensabend oder das Eigenheim finanzieren.

    Klingt härter als es gemeint ist, aber wenn du mehr für schlechtere Leistungen zahlst ist das eine Art Dummensteuer.

    Ne, das nennt man Solidarität

    Klingt härter als es gemeint ist, ich verhalte mich mit meiner Mitgliedschaft sozial, sich der solidargemeinschaft zu entziehen ist eher asozial


    Wenn jeder so denken würde, gute Nacht Deutschland

    Wie sagt man noch in der PKV, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht

    Dann würden 90% des Forums sich beschweren, weil der ETF fürs Alter plötzlich verbeitragt wird.

    Mir fehlt immer noch die Erklärung, warum jemand, der nicht Versicherter ist, für die Versicherung bezahlen soll.

    mindestens mal bei mir geht es darum, dass der Versicherte GKVler als Versicherter Versicherungsfremde Leisungen zahlen muss, der Versicherte aus der PKV jedoch nicht.


    Und darum sind auch meine Beiträge deutlich höher als die bei der PKV, wie es bei vergleichbaren Leistungen wäre, lassen wir mal Ausen vor. Ich z.B. zahle mehr, ohne einen Termin zu bekommen. Das sollte man sich mal auf der Zuge zergehen lassen.

    Es wird dadurch fairer, auch wenn es die nervt, die bisher das Privileg hatten. Jetzt noch das Dienstwagenprivileg weg, den Diesel adäquat besteuern, die Gießkannen-Mütterrente und noch einiges mehr. Ist aber leider so, dass diese Regierung konsequent weghört, wenn Wirtschaftsweise, Regierungskommissionen und Expertise aus den Konzernen mit fundierten Vorschlägen kommen. Die Gesundheitsreform hätte besser ausfallen können.

    Und die Steuer in soweit erhöhen, dass Versicherungsfremdeleistungen aus Steuergeldern bezahlt werden kann.

    Bisher schleicht sich der halbwegs gut verdienende PKVler.

    Und die Expertenkommission musste ja schon mit der Vorgabe arbeiten, dass man über einen Einbezug der Privatversicherten oder eine Strukturänderung bei den Krankenversicherung nicht nachdenken dürfe. Keine Ahnung welche weiteren Beschränkungen man den Experten noch auf den Weg gegeben hatte.

    Darauf muss man erst mal kommen, Einsparpotential für die GKV vor dem ersten gedanken auszuschliessen.

    Frage mich nur, ob es aus der Lobby der Versicherungen und/oder Privatversicherten kommt oder gleich von der Union ausgeschlossen wurde, dass nicht zuviele potentieller CDU Wähler böse werden.

    Fakt für mich, da es sinnbefreit ist, muss es aus einer Lobby( incl. Lobby der pot CDU Wähler )kommen

    vielen Dank, werde es so umsetzen.

    Hatte den Amundi (Einmalzahlung+ Rate) gerade für mich storniert. Die Ing hatte ihn imho so verlockend beworben.


    Denke, euren Tipp werde ich auch für mich jetzt zumindest für den Anfang wahrnehmen.


    Vielen Dank!


    Dann muss ich nur noch sehen, was ich mit meinen Robo-Advisern anfange