Beiträge von Maddin68

    Hallo,


    vielen Dank für die Ausführingen und Nachfragen.


    1) Gewünschte Sparrate100 € sollten es schon mindestens sein.

    2) Vererbungssituation und Vorsorge können wir bisher noch nicht beurteilen, meine Frau und ich haben beide noch 5-8 Jahre zur Rente.

    3) Finanzwissen/-management der Mutter Geht gegen null (mit Sulilatu könnte ich dienen) Hatte bevor ich mich etwas mehr mit der Materie beschäftigt, an Robotadvisor gedacht. Was ich jedoch gelesen habe, ist das kein wirklich guter Weg, Gebühren zu hoch und bei rebalancieren braucht es deinen ganzen Steuerfreibetrag auf. Bin zumindest in der Entscheidungsphase, ob ich alles in ein Direkt Depot bei der Ing übergeben soll (denke, da muss ich mal einen Extra Thread aufmachen, was ihr da so von haltet).


    4) Welcher ETF? bin da noch offen, dachte bisher an den Amundi LU1829220216. Nehme aber gerne noch Tipps an.


    Vielen Dank vorab

    Dann machen wir doch mal eine grobe Abschätzung. Der durchschnittliche GKV-Beitrag incl. AG-Anteil beträgt ca. 800 EUR monatlich. Der Höchstsatz liegt bei ca. 1200 EUR monatlich, also 400 EUR mehr. Es gibt rund 4 Mio. privat Versicherte, die nicht beihilfeberechtigt sind. Beihilfeberechtige berücksichtigen wir hier nicht, da man hier von einem durchschnittlichen Einkommensprofil ausgehen kann. Wenn wir jetzt also die Differenz zwischen Höchst- und Durchschnittssatz von 400 EUR mit den 4 Mio. multiplizieren, so erhalten wir einen Betrag von 1,6 Mrd. EUR, der zusätzlich in die GKV-Kasse käme. Wenn wir noch berücksichtigen, dass PKV-Versicherte seltener krank werden und den Betrag einfach verdoppeln, landen wir bei ca. 3 Mrd. EUR.

    Eine Zwangsmitgliedschaft in der GKV für alle PKV-Versicherten würde also zu einer grob geschätzten Netto-Erhöhung der Einnahmen von 3 Mrd. EUR führen. Nun gibt die GKV täglich ca. 1 Mrd. EUR aus, jährlich also gut 300 Mrd. EUR. Mithin würden sich die Netto-Einnahmen um ca. 1% erhöhen, also im vernachlässigbaren Bereich. Zum Vergleich: das Minus, das durch die nicht vollständige Übernahme der GKV-Kosten für Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln in der GKV jährlich entsteht, beträgt 10-12 Mrd. EUR.

    Ich bin kein Freund dieser gefühlt wahren Argumentation, weil man darauf hofft, dass niemand die Dinge schnell mal quantitativ abschätzt. Denn dann fällt die gefühlte Wahrheit meist zusammen.

    400 *12. Bei Beihilfe und Bürgergeldempfänger müsst dann natürlich extra aus Steuern finanziert werden. So wie jetzt, funktioniert es zumindest nicht mehr lange. Ähnlich Rente, wo sich auch viele aus der Solidargemeinschaft rausstehlen könnenund es auch machen.

    Bei dir endet das Gesundheitssystem bei der Frage der Krankenversicherung. Nimmt man aber die Arztpraxen mit dazu, sind die aus wirtschaftlicher Sicht heilfroh, dass es auch die Privatversicherten gibt. Das deren Anteil an den Umsätzen der Praxen doppelt so hoch ist, wie eigentlich der Anteil Privatversicherter an der Bevölkerung, ist seit einigen Jahren in zig Artikeln und Statistiken zu lesen. Wenn diese Einnahmen bei den Arztpraxen wegfallen, wie würde das wohl kompensiert?

    relativ einfach, bisher bekommen die Arztpraxen ihr Geld abseits der PKV von Verbänden (zb HÄVG,Medi) oder den KVn. Hier gibt es extra Budgetäre Leisungen und die, die ins Budget fallen. Was die einzelne Leistung bringt, ist erst dann fest, wenn die KV weiss, wie oft die Leistung erbracht worden ist und wieviel Geld zur Verfügung steht.

    Nun wird es ganz einfach, kommt mehr Geld in den Topf, erhöht sich der Wert pro Leistung.

    Im Grunde also, fliessen die Beiträge der PKVler in die GKV steht den Leistungserbringer eher mehr als weniger Geld zur Verfügung. Einzig, evtl. muss ein Arzt mehr Patienten versorgen. Würde imho auch die Engpässe bei Terminen mindern. Gibt dann halt keine 30 € mehr für 10 min Smalltalk

    Wenn alle einzahlen, haben auch alle Leistungsansprüche. Die finanzielle Situation der GKV würde sich nicht ändern.

    Wieso Konkurrenz? Es gibt dann eine Einheitskasse mit staatlich festlegten Leistungen und Preisen.

    Die pkvler würden, wie meine Frau und ich auch, Höchstsatz in die GKV einzahlen. Könnt mehr Geld und lt. Statistik, werden Besserverdiener seltener krank.

    Die Leistungen und Preise sind erst am Ende der Kette

    Zum einen, nimmst du die Motivation, innovativ zu sein.

    Auch beim sparen wird es eher nicht so ernst genommen zur Not erhöhst du die Beiträge , kann ja dich keiner gehen

    Kannst ja mal beim Bundesrechnungshof nachfragen, wie toll alles klappt, wenn jedem alles egal sein kann bzw scheinbar leider ist

    93 gesetzliche Krankenkassen….. was ist da alleine an Gehältern für die „Großkopferten“ rausgeworfen wird.

    Wenn in Unions-Kreisen eine deutliche Lockerung des Kündigungsschutzes gefordert wird, dann betrifft es nämlich genau diese Leute.

    Einige schnelle, „knackige“ Fusionen und schon stehen dem Arbeitsmarkt hoch qualifizierte Menschen zur Verfügung, die bisher mit Boni über 250.000 € verdient haben.
    Die finden sicherlich schnell Aufnahme in verschiedensten Organisationen und Firmen. Denn dieser Sachverstand wird bekanntlich geschätzt.

    Reine Polemik, pro versicherten werden ca 15 Euro ca 3,5 % für Verwaltungskosten ausgegeben. Da gibt es nicht viel zu sparen.

    Das Gros der Kassen sind bloß die natürlich Wert darauf legen, die eigene Belegschaft gesund also günstig zu halten.

    Das interessiert die ein oder andere grosse Kasse nicht.

    Und was genau würde sich ändern, wenn alle Zwangsmitglied in einer Einheitskasse sind? Würden dann die Beiträge sinken? Würde man schneller einen Arzttermin bekommen? Ich habe da meine Zweifel. Die es sich leisten können, würden eine entsprechende Zusatzversicherung abschließen oder, wenn das verboten würde, die Rechnungen selbst zahlen, um bevorzugt behandelt zu werden.

    Wer wissen will, wie das aussieht, mag einen Blick in die südeuropäischen Ländern werfen. Wer da genug Geld hat, geht in eine Privatklinik oder -praxis. Das zu dem Thema: "Andere Länder können das besser als wir." Oder einfach mal in die Schweiz schauen, was man dort an KV-Beiträgen zahlt. Und über die Zustände im Gesundheitswesen im Vereinigten Königreich schweigt man besser.

    Der Unterschied wäre dann mindestens, dass alle einzahlen . Eine Kasse wäre natürlich Quatsch, ohne Konkurrenz wird es auch in der GKV nicht funktionieren und auf Dauer sehr teuer werden

    Bevor ihr an euren Enkel denkt: bei euch alles geklärt? Vollmachten, Testament, Patientenverfügung?

    Dann würde ich erstmal von Dachfonds abraten. Das sind meistens teure und unnötige Produkte.
    Vielleicht kannst du ja die ISIN oder WKN der Produkte mal hier posten dann kann man mal sehen worin ihr bisher investiert habt.

    Das vielleicht mal als Lektüre für euch und die Mutter:

    https://www.finanztip.de/geldanlage/sparen-fuer-kinder/


    Viel Erfolg mit euren Finanzentscheidungen.S


    Danke dir!

    Weiss gar nicht ob es Dachfonds sind, wahrscheinlich nicht. Sorry für meine Ahnungslosigkeit.

    Bei quirion habe ich die

    Bei ing und raisin ähnliches.

    Habe da etwas schlechte Erfahrungen gesammelt. Meine Eltern haben meinen Sohn das angesparte überwiesen, sollte für Auto und Führerschein reichen. Wurde während des Studiums dann eher verfeiert.

    Das las sich oben eher, als sei das eine Investition per ING-Smart-Invest gewesen. Es könnte sein, dass da noch ein paar Grundlagen geklärt werden müssen.

    Danke dir. Bei der ing ist es ein Dachfonds, der früher über scalable lief.


    Ohne jetzt zu wissen, ob ich deine Frage beantwortet habe🙂

    Klasse, dass du für deinen Enkel vorsorgen möchtest.

    Folgende Hinweise und Fragen, die zumindest für mich bei einer Einordnung helfen könnten:

    1. Wie weit ist es mit der Finanz- Bildung, Kompentenz, Entscheidung und Vorbild der Eltern her?
    2. Sind noch weitere Enkelkinder von deinem/n Kind/ern "geplant" ? Hier wäre es mMn fair, ein ähnliches Set up aufzusetzen
    3. wenn du das Steuer in der Hand halten möchtest, führt nichts an einer Depotführung durch dich vorbei. Steuerlich attraktiver ist natürlich das Depot/Konto auf den Enkel

    Hi Finanzschlumpf,


    Erst mal danke, auch an die anderen, dass ihr so sachlich und emotionslos ehrlich an die Beantwortung geht 👍

    Dann will ich das auch mal

    Tochter ist Alleinerziehend und glaube nicht, dass irgendwann ein Kinderwunsch Auftritt

    Ist gebildet und zumindest mir etwas zu sehr ein Freigeist

    Unser Sohn ist nicht Student und Kinder sind eher nicht abzusehen.

    Tochter wurde ich auch das Geld unseres Enkels ohne Zweifel anvertrauen, Sohn auch nicht sein eigenes von uns angesparten


    Meine bedenken waren bisher die erhöhten Steuern für uns und für die langfristige Anlage ein doch sehr sicheres vorheriges Ableben von uns .


    Hoffe, habe alles beantworten können


    VG


    Martin

    Dazu kommt noch, dass nicht alle Broker/Banken Enkeldepots zulassen, in der Regel muss man eh erst mal über die Eltern gehen. Hier dazu mehr:

    LinksimPark
    21. Februar 2026 um 17:36

    Danke dir, hatte da schon mit meiner Tochter , gesprochen, sie würde ein Konto eröffnen .

    Mit deinen begründeten bedenken sollte das Konto evtl über unsere Tochter laufen. Oder aber frühzeitig ihr schenken.

    Es wird gleich sicherlich noch ausgeschmückt.

    Ich kann gerade nur die Kurzform liefern. :S

    1. Lieber normales Depot als quirion, da unnötige Kosten.

    2. Auf euren Namen. Das macht es einfacher und flexibler.

    3. Trennung zwischen Altersvorsorge und Spaß ist m.E. nicht nötig.

    Hm, habe bisher Depots bei quirion, weltsparen und bei der ing.

    Hatte mal bei allen dreien die gleiche Summe angelegt und zu sehen, wer am besten abschneidet.

    Dies war quirion und daher kamen dann 70 % dahin und bespare den am höchsten.


    Lasse mich aber sehr gerne eines besseren belehren und wäre vielleicht sinnvoll, einen neuen Faden zu eröffnen und da mal eure Meinung zu hören.

    Könntest du zu einem raten oder wäre es sinnvoller etwas ganz neues abzuschließen?

    Hallo zusammen,


    wir würden gerne für unseren Enkel (<1 Jahr ) sparen.

    Es soll zum einen ein Grundstock für erste kostspielige Aktivitäten sein und zum anderen ein beginn der Altersvorsorge .

    Bisher dachte ich an zwei Dachfonds bei quirion.

    Bin mir nicht nicht sicher, ob es besser ist, das Depot über seinen oder unseren Namen laufen zu lassen.

    Zweitens bin mir auch nicht darüber bewusst, ob es besser ist die beiden anlageziele zu trennen oder ein Depot, welches bei Bedarf belastet wird.


    Habt ihr da Ideen auch gerne völlig andere, wie sich das am besten gestalten lässt?

    Oder auch, wie macht ihr das in ähnlicher Ausgangslage?


    Danke euch:!:

    Danke für deine Einschätzung.

    potentielle Differenzen und Streit habe ich tatsächlich nicht bedacht.

    Wollen die Kinder das überhaupt haben?

    Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

    Darüber habe ich mir ehrlicherweise keine Gedanken gemacht . Wollen sie weder Haus noch Erlöse können sie Haus oder Erlöse verschenken.

    Eine schuldenfrei immobilie die top in Ordnung ist, wird schon jemand geschenkt nehmen.

    Zumal, können mir auch gerne sagen, wenn sie es nicht wollen, dann verkaufe ich es und ich muss mir keine Gedanken machen, wie wir unser Geld anlegen oder ob überhaupt es ansatzweise noch nötig ist


    Mal ernsthaft, wo siehst du da ein Problem?