Beiträge von Captain_Tsubasa

    Danke für die berechtigte Nachfrage, Finanzschlumpf.

    Sie hat absolut kein Interesse an Finanzen, findet es aber ganz nett, wenn ihr Geld mehr werden sollte. Müsste es jetzt aber auch nicht. Sie hätte ihr Erspartes auch auf einem Tagesgeldkonto gelassen. Sie sitzt hier mit im Boot und hört (mit einem Ohr) zu, wenn ich etwas darüber erzähle. Ich bin da ein wenig ambitionierter, aber kann dazu aktuell keine seriöse Aussage treffen.

    Weil ich anfangs auch kein Interesse daran hatte, haben wir uns den Finanzberater an unsere Seite geholt. Nun haben wir alles gekündigt, bis auf die Rentenversicherung, bei der ich leider immernoch nicht mit absoluter Gewissheit eine Empfehlung abgeben kann, ob es eine Alternative außer Kündigen gibt...

    Verständnisfrage:

    Wäre es denn möglich, die Fonds innerhalb der bestehenden Versicherung zu wechseln und anstelle der angegebenen Fonds einen All-World zu nehmen?

    Hätte dann die Vorteile, dass die Abschluss- und Vertriebskosten nicht für die Katz gewesen sind und man könnte die halbe Abgeltungssteuer noch mitnehmen.

    Richtig, anfänglich wurde mehr eingezahlt und seit 4 Jahren dann in etwa 75 €monatlich. Im letzten Jahr fraßen die Kosten die Rendite auf und das Guthaben wurde weniger. Ich bin mir unsicher, ob die Fonds vom Versicherer vorgegeben wurde oder unser Finanzberater diese ausgesucht hat. Aber allesamt aktive Fonds mit TER um die 2 % lassen mich schon sehr zusammenzucken.


    Die Frage für mich ist: Wäre es denn dann eine Überlegung selbstständig eine fondsgebundene Rentenversicherung abzuschließen, mit kostengünstigen Fonds und einem annehmbaren Kostenrahmen? In Kombination mit einem weltweiten Fonds.


    Zur BaV – konnte gekündigt werden. Wohl weil unter Bagatellgrenze (ca. 3.500 €)

    Liebe Finanztip-Community,


    nach den für mich horizonterweiternden Erfahrungen hier im Forum, würde ich gerne noch ein Finanzprodukt meiner Freundin vorstellen und bewerten lassen.


    Zu Ihrer Person:

    41 Jahre, 2.900 € Netto, 15.000 € ETF, 33.000 private Rentenversicherung (Produkt wird vorgestellt), Notgroschen 6.000 €, BU vorhanden, BaV über Entgeltumwandlung aktuell noch am laufen (wird aber gekündigt und Geld wird in ETF eingezahlt.

    Wir haben jezt einige Jahre aus Bequemlichkeit und Unwissenheit unsere Finanzen und Produkte an einen Finanzberater abgegeben. Daraus resultierten Depots mit 5 % Ausgabeaufschlag, aktiv gemanagte Fonds mit TER bis zu 3 %. Wir haben aber nun das Heft des Handelns nun selbst in die Hand genommen und uns in die Materie eingearbeitet. Wir kündigen die BaV, eröffnen ein Depot bei einem anderen Broker und investieren in den FTSE All World.


    Fondsgebundene Rentenversicherung (Baloise Invest Vario)

    läuft seit 2022

    monatlicher Beitrag: 75 €

    Fondsvermögen: 33.000 €

    AB Sustainable Global Thematic, ISIN: LU0057025933

    Pictet Water P EUR, ISIN: LU0104884860

    Amundi Funds-GlobalEcology, ISIN: LU1883318740

    Pictet - Global Env.Opport.-P, ISIN: Lu0503632282


    Rentenfaktor aktuell: 29,42 (67)

    garantierter Rentenfaktor: 22,22 (mit 67)


    Kosten im letzten laufenden Jahr:

    Abschluss und Vertriebskosten 128,40 € (wird letztmalige im nächsten Jahr fälig)

    Verwaltung: 315 €

    TER sind auch mit angegeben: 730 €


    Meiner Meinung nach fressen die Kosten, auch langfristig, die Rendite auf. Die ausgewählten Fonds haben zudem eine hohe TER. Sie tendiert dazu, die Versicherung auszuzahlen und das Vermögen in den FTSE All-World zu stecken. Teilt ihr die Ansicht, dass konkret diese Versicherung mit diesen Fonds nicht für meine Freundin wirtschaftlich gut ist?

    Seht ihr allgemein für sie private Rentenversicherungen kritisch?

    Wäre eine andere private Rentenversicherung mit günstigeren ETFs sinnvoller oder eine All-in-One Lösung mit dem All World ETF?


    Vielen Dank für das Teilen eures Erfahrungs- und Wissensschatzes

    Liebe Community,


    nachdem ich für mich bereits durch die hier vorhandene Expertise wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen treffen konnte, möchte ich auch für meine Freundin mit euch ein Produkt kritischt begutachten. Ich nehme an, dass auch hier unser Finanzberater nicht ausschließlich unsere wirtschaftlichen Interessen im Blick hatte.

    Ihr Alter: 41 Jahre

    BaV Volkswohlbund, Tarif FGR.


    Monatsbeitrag: 317 €

    Arbeitgeberzuschuss: 26 €

    Summe der gezahlten Beiträge: 3.941 €

    jährliche Abschluss- und Vertriebskosten: 547,48 €

    einbehaltene Verwaltungskosten: 312 €

    Vertragsguthaben. 3245 €

    Leistungen im Falle einer Kündigung: 3022 €

    Fonds: Amundi MSCI World SRI Climate Paris Aligned IE000Y77LGG9


    Rentenbeginn 01.03.2052

    Mindestens Monatsrente: 166 €

    Kapitalabfindung, mindestens 80 % der Hauptversicherungsbeiträge: 82500 €


    Erachtet ihr das als sinnvolles Produkt, das man so weiterlaufen lassen kann?

    Oder sollte/muss/kann man das kündigen und in einen FTSE All World stecken?


    Vielen Dank bereits im Voraus für eure Zeit und das Teilen eures Erfahrungsschatzes.

    Vielen Dank euch für die Rückmeldungen. Ihr habt mich in meinem Vorhaben bestärkt, aus dem bestehenden Portfolio auszusteigen und alles auf einemal zu verkaufen. Insbesondere den Ausgabeaufschlag und die hohen Kosten finde ich schon wirklich sehr krass. Und auch die fondsgebundene Rentenversicherung werde ich verkaufen und in einen weltweiten ETF stecken. Welchen genau weiß ich noch nicht, tendiere aber zum FTSE All-World UCITS ETF. Der wurde hier ja auch oft empfohlen und könnte ich langfristig gut halten.

    Meine letzte offene Frage betrifft etwaige Verkaufsgebühren bei morgenfund. Gibt es hierbei noch etwas zu beachten, außer zuerst die Verluste zu realisieren und dann die Gewinne? Gibt es doch irgendwelche Gebühren (neben den Steuern) die relevant für mich sind?

    Flexizins nur 60 €.


    Ansonsten habe ich im Preis-Leistungs-Verzeichnis nachgelesen, dass es wohl keine Verkaufsgebühr bei morgenfund gibt.

    Der Freistellungsauftrag reicht nicht aus. In den letzten 3 Jahren (solange ich das Depot habe), zeigt die Wertentwicklung 16.000 € Gewinn an. Bin mir deswegen unsicher, ob ich alles auf einmal verkaufen soll, oder auf mehrere Jahre um den Freibetrag öfters zu erhalten.

    Ich bin sehr positiv überrascht und dankbar. Wahnsinn wie hilfsbereit und verständnisvoll ihr eure Erfahrungen und Einschätzungen mit Laien teilt. Vielen Dank dafür.

    Ich versuche die gestellten Fragen gesammelt so genau wie möglich zu beantworten

    • Notgroschen = ca. 5.000 € auf meinem Girokonto.
    • Broker = MorgenFund
    • Das Depot wurde vor einmalig eingerichtet und seitdem wurde da nicht mehr rumgefummelt.
    • Ich bin mir unsicher, wo ich eine konkrete Auflistung über das eingezahlte Vermögen und Gewinn sehe. Wenn ich mir bei der Übersicht die letzten 3 Jahre anzeigen lasse, habe ich 40 % (16.300 €) Gewinn erzielt. Mir ist bewusst, dass es gut gelaufen ist und dass es nicht heißen muss, dass die Gewinne konstant so bleiben.
    • BU habe ich mich aktiv dagegen entschieden, da ich als Beamter ein ruhefähiges Gehalt bekomme.


    • Rentenversicherung:

      abgeschlossen 01.03.2023, anfangs 200 € eingezahlt, mittlerweile 100 €monatlich.

    Guthaben: 5.104 €,

    jährliche Abschluss- und Vertriebskosten = 286 €

    jährliche laufende Kosten = 183 €

    jährliche Fondskosten = 47 €

    keine garantierten Leistungen vereinbart


    Meine offenen Fragen:

    • Wenn ich alle Fonds verkaufe, fallen für mich wohl nicht unerhebliche Steuern ein. Lieber alles auf einmal verkaufen oder über Jahre staffeln, um Freibeträge zu nutzen. Oder wäre es doch günstiger, die Fonds zu behalten, um den Zinseszins auf die Steuern, die dann wegfallen, zu nutzen? Oder fressen meine laufenden Kosten die Zinsen langfristig auf?
    • Ich tendiere dazu, alle meine Fonds zu verkaufen und von dem Geld einen weltweiten ETF (Vanguard FTSE All-World UCITS ETF ) bei trade-republic zu kaufen.
    • Fraglich für mich, was ich mit der Rentenversicherung mache. Hier habe ich in den 3 Jahren bereits hohe Abschluss- und Vertriebskosten bezahlt. Einfach stilllegen und weiterlaufen lassen oder Fonds verkaufen und ebenfalls in den FTSE All-World stecken?
    • Tomarcy + DidiRich: Kann aktuell eure Nachfrage bzgl Gebühren und „an die Fondsgesellschaften zurückgeben“ nicht verstehen. Könntet ihr mir bitte nochmal genauer erklären, was ihr damit meint?
    • Julian-2: Würde das für mein Hintergrundwissen genauer verstehen wollen, warum erst Verlustpositionen verkauft werden sollen und dann die Gewinnpositionen. In welchem zeitlichen Abstand meinst du das?


    Um weitere Einschätzungen bin ich sehr dankbar.

    Hallo in die Runde,

    nachdem ich mich in den letzten Wochen mal eingehend mit meinen Finanzen beschäftigt habe, würde ich es sehr zu schätzen wissen, wenn ich eure Meinung zu meinen aktuellen Produkten erhalten würde und ob sich euer Urteil hierzu mit meinem deckt. Ich hoffe, dass derlei Anfragen hier erwünscht sind.

    Kurz zu meiner Person: Ich bin 34 Jahre alt, habe mich bis vor 2 Jahren nicht mit Geldanlagen beschäftigt und deswegen mein Portfolio der Bequemlichkeit zuliebe von einem Finanzberater einrichten lassen.

    Dabei habe ich folgende Posten (Guthaben ca. 50.000 €)

    DWS Euro Flexizins NCDE0008474230
    DWS Vermögensbildungsfonds I LDDE0008476524
    ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT EUR R01 (A) (EUR)AT0000705660
    Pictet - Robotics-P EURLU1279334210
    AB SICAV I - International Health Care Portf. A EURLU0251853072
    Pictet - Water-P EURLU0104884860
    Pictet - Clean Energy Transition-P EURLU0280435388
    Fidelity Funds - Global Technology Fund A (EUR)LU0099574567
    green benefit Global Impact Fund PLU1136260384
    Vontobel Fund - Global Environmental Change B-EURLU0384405600
    DWS Invest Artificial Intelligence LCLU1863263346
    ÖkoWorld ÖkoVision Classic CLU0061928585

    Insbesondere die Ausgabeaufschläge (5 %) sowie die teilweise hohen laufenden Kosten (2-3 %) sind mir aktuell ein Dorn im Auge.

    Darüber hinaus habe ich eine fondsgebundene Rentenversicherung (HDI CleverInvest Privatrente HARF22) mit einem Guthaben von ca. 5.000 €. Auch hier erscheinen mir Abschluss- und Vertriebskosten, laufende Kosten sowie Fondskosten sehr hoch.

    Ich liebäugle damit, alle meine Posten zu verkaufen, selbst ein Portfolio einzurichten und lediglich einen weltweiten Fonds zu besparen. Falls ihr zu dem selben Urteil kommt, bin ich mir unsicher, wie ich den Ausstieg angehen soll und wäre hier über Tipps sehr dankbar.


    Darüber hinaus habe ich mir vor ca. 10 Jahren einen Bausparer aufschwatzen lassen, der in ein paar Monaten zuteilungsreif wird (Guthaben ca. 15.000 €, Darlehen ca. 32.000 €). Leider habe ich keine Immobilie/Renoveriung etc. in Aussicht, würde am liebsten das Darlehen in einen ETF stecken. Aber der Bausparer ist zweckgebunden. Gibt es denn trotzdem Möglichkeiten für meinen Wunsch?

    Ich danke euch bereits im Voraus, sich in meinen Fall einzudenken und jedem/jeder fürs Zeit nehmen.